Dem nach einem Wurstskandal in die Insolvenz gegangenen Fleischhersteller Wilke in Twistetal (Waldeck-Frankenberg) geht auch das letzte Geld aus.

Der Insolvenzverwalter habe die sogenannte Masseunzulänglichkeit angemeldet, erklärte das Amtsgericht Korbach am Freitag. Das bedeutet, die Insolvenzmasse reicht nicht, um laufende Kosten zu decken. Darunter fallen beispielsweise Strom- und Mietkosten, die nach der Insolvenz entstanden sind. Solche Forderungen werden gegenüber regulären Gläubigern bevorzugt behandelt. Der Insolvenzverwalter äußerte sich zunächst nicht dazu.