In der Corona-Krise haben erneut mehr hessische Unternehmen Insolvenz bei Gericht eingereicht.

Im Mai gab es 135 beantragte Insolvenzverfahren, teilte das Statistische Landesamt am Montag in Wiesbaden mit. Die Zahl stieg um 3,1 Prozent zum April 2019 und um 9,8 Prozent zum Mai 2019. Der Anstieg im Jahresvergleich viel geringer aus als noch im März (22 Prozent) und April (34 Prozent). Aufgrund der bis Ende September ausgesetzten Pflicht zur Insolvenzantragsstellung für Corona-geschädigte Firmen warnen Experten vor einer verzögerten Pleitewelle im Herbst.