Das Amtsgericht Offenbach hat am Montag das Insolvenzverfahren für den mutmaßlich betrügerischen Goldhändler PIM eröffnet.


Nachdem es im vorläufigen Insolvenzverfahren um eine Bestandsaufnahme gegangen sei, könnten nun auch potenzielle Gläubiger ihre Forderungen anmelden. Wie viele Anleger betroffen sein, sei unklar. Ebenso die Frage, wann und in welcher Höhe Gläubiger mit Zahlungen rechnen könnten. In den Datenbanken des Unternehmens seien rund 30.000 Verträge, die rund 12.000 Kunden zuzuordnen seien.

Gegen Verantwortliche der PIM Gold GmbH aus Heusenstamm in Hessen laufen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Darmstadt. Anfang September wurden Geschäftsräume durchsucht, Gold beschlagnahmt und eine Person festgenommen - unter anderem wegen des Vorwurfs des gewerbsmäßigen Betrugs. In der Folge meldete die Firma Insolvenz an.