Die Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt, nach der Leiharbeiter keine Strafzettel an Falschparker verteilen dürfen, hat in hessischen Städten und Gemeinden für Arbeit gesorgt.

Bei den Ordnungsämtern häuften sich Anfragen von Autofahrern, die hofften, um eine Bezahlung ihres Strafzettels herumzukommen, wie eine Umfrage der Presse-Agentur dpa  ergab. Mehrere Städte kündigten Fremdfirmen, die sie für die Verkehrsüberwachung engagiert hatten. Wer die Arbeit nun erledigen soll, ist noch nicht überall geklärt.