Ihre Kommentare E-Scooter: Fluch oder Segen? Welche Erfahrungen machen Sie in Ihrer Stadt?

21 Kommentare

  • Ich habe nur schlechte Erfahrungen mit den Dingern gemacht. Als Fußgönger wurde ich mehrfach weggeklingelt und beschimpft wenn ich nicht schnell genug zur Seite ging... obwohl die Dinger nichts auf dem Bprgersteig zu suchen haben.
    Außerdem fördern sie eine Kultur des nicht wegräumen. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum die Dinger in öffentlichen Fahrradstöndern stehen dürfen.
    Und irgendjemand sollte den Rollerfahrern mal sagen, dass es wirklich albern aussieht...
    Ich wünsche mir eine Helmoflicht für Roller, dann erledigt sich das Problem von selbst

  • Auhweia, was man hier in den Kommentaren liest ist so typisch deutsch

  • "Wie Fußgänger und E-Scooter doch noch Freunde werden ..." An der Schlagzeile wird das ganze Problem deutlich. Eigentlich sollten Fußgänger und E-Scooter nämlich so wenig miteinander zu tun haben wie Pinguine und Eisbären. Denn als Fahrzeuge gehören die E-Scooter so ausschließlich auf die Fahrbahn wie Automobile. Als Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die Zulassung der E-Tretroller förderte, sollten diese die Verkehrswende anschieben, indem sie eine umweltfreundliche und spaßige Alternative zum Auto schaffen. Nun, so ist es nicht gekommen. Und nun dürfen sich die ohnehin überlasteten Polizisten und die Fußgänger mit den Folgen herumschlagen. Kontrollen sind in einer Stadt, die sich eingestandenermaßen außerstande sieht, die Einhaltung der Verkehrsregeln zu überwachen, nicht einzufordern. Stattdessen sollte schlicht die Zulassung auf Bundesebene wieder entzogen werden, damit der ständige Ärger ein Ende hat. Verkehrswende geht anders.

  • Hochgefährlich und kein Kennzeichen. Fahrer halten direkt auf vorangehende Fußgänger auf dem Gehweg zu und glauben sie können dann 20cm vorher einen Schlenker drumrum machen. Der Abstand beim Vorbeifahren ist dann wenige Zentimenter. Das reicht nie um Unfälle zu vermeiden, weil sich Fußgänger frei bewegen und auch nicht 100 gerade ausgehen. Es sind anders als Fahrzeuge keine Maschinen und bewegen sich normalerweise einfach wie sie möchten. Dürfen sie auch. Scooterfahrer nehmen sehenden Augens schwere Unfälle in Kauf. Manche nötigen auch gezielt Fußgänger zum Ausweichen, was Ältere, Abgelenkte und Menschen mit Gehbehinderung schlicht einfach nicht können. Nach meiner Erfahrung sind die rücksichslosen unter den Fahrern auch die, die Unfallflucht begehen. Einige Fahrer sind zu jung um überhaupt haftbar zu sein. Fußgänger sind Opfer aller Fahrer auf Gehwegen und Plätzen.

  • Ich arbeite in der Frankfurter Innenstadt und habe den Eindruck, dass die Nutzer der E-Scooter in Frankfurt tun und lassen können, was sie wollen. Die geltenden Regeln werden missachtet, z.B. wird häufig auf dem Bürgersteig gefahren. Erst kürzlich habe ich beobachtet, dass junge Leute zu Dritt auf einem E-Scooter über die Zeil gefahren sind. Erlaubt ist das zwar nicht, aber es hat halt auch keine Konsequenzen. Klar, die Polizei kann nicht überall sein, aber es müsste mehr Kontrollen geben. Ich würde mir wünschen, dass die geltenden Regeln durchgesetzt werden. Auch dass die Teile an den unmöglichsten Stellen abgestellt werden, ist sehr rücksichtslos.

  • Völlig sinnlos, tragen in keinerlei Hinsicht zur Umweltfreundlichkeit bei sind nur Spassroller werden auf Bürgersteigen und Fussgängerzonen ohne Rücksicht gefahren. Die Anbieter versprechen seit langem Besserung, passiert aber nichts. So die Situation in Düsseldorf.

  • Da lachen die Hühner. "Rücksichtnahme". Wenn ich sehe, wer hier in Frankfurt mit diesem Elektroschrott herumkreuzt: Jungmänner im feinen Zwirn, denen man ansieht, dass sie für Höheres geboren sind, hippe Bartträger und ansonsten fröhliches "Was kostet die Welt?"-Hedonistenvolk aller Schattierungen. Die sind allesamt nicht zu doof zum Denken, sondern schlicht sich selbst die Nächsten.

    Da hilft kein "Bittebitte, denk' an Deine(n) Nächste(n)", sondern nur im Geldbeutel spürbare rohe Gewalt. Jedes dieser Dreckdinger, die (auch in meiner Umgebung in einem weiter nördlichen Stadtteil) wild auf den Fußwegen herumstehen, müsste aufgeschrieben werden. Anhand des Versicherungskennzeichens und des Vermieters ist der letzte Entleiher herauszubekommen, und wer nicht wirklich sozialverträglich parkt, zahlt 200 Euro. Ganz vollautomatisch.

    Dieser zudem unökologische Schwachsinn lässt mir den Hut hochgehen. Von den Gewinnen der Rollerverleiher habe ich und niemand sonst etwas. Außer Ärger.

  • Ich wohne in Frankfurt Bornheim. Gestern auf dem Weg zur Berger Straße habe ich 3 Scooter beiseite geschoben. Eine Frau mit Rollator kam nicht weiter. Sie hätte immer auf der Straße gehen müssen. Dafür müsste sie zurück laufen, da sie zwischen den geparkten Autos nicht durch gekommen wäre. Das ist nicht in Ordnung. Oder die Leute fahren zu Zweit und auf dem Bürgersteig. Laufen ist gesund und verbraucht keinen Strom. Von mir aus können die auch wieder verschwinden

  • Wir wärs zur Abwechslung mit den Daten zu arbeiten. Jeder angemeldete Roller sendet ein Signal beim auschecken an den Verleiher. Erst wenn Ort und richtiges Aufstellen stimmen, kann ausgecheckt werden. Gegen Vandalismus mancher Menschen wird man sowieso nicht mehr mehr Herr. Aber das ist ja gewollt, weil jeder seine Rechte hat aber keine Pflichten.

  • E-Scooter sind erstmal eine tolle und praktische Sache, um gerade in den Städten mal schnell von A nach B zu kommen. Sie werden dann zum Fluch, wenn die Nutzer*innen sie nach der Fahrt rücksichtlos und ohne Verstand einfach dort stehen lassen, wo es ihnen gerade einfällt. An die Nutzer*innen zu appellieren macht wenig Sinn. Es muss klar reglementiert werden, seitens der Stadt aber auch seitens der Anbieter*innen. Beispielsweise durch vorgegebene Parkzonen (außerhalb abgestellt bezahlt die/der Nutzer*in ein deutlich erhöhtes Entgelt) und das Ausstellen von Strafzetteln bis hin zum kostenpflichtigen "abschleppen" der E-Scooter, beim rücksichtlosen Abstellen mitten auf dem Bürgersteig oder "wegwerfen" in Grünanlagen. Hier ist dann die/der Anbieter*in in der Pflicht, sich das Geld wieder zu holen, bzw. die Strafe inklusive der Identität, wie beim Leih-PKW, weiter zu geben.

  • Angenommen, ich würde ein Fahrzeug, das mir gehört, wiederholt, dauerhaft auf dem Bürgersteig stehen lassen und dabei Andere blockieren; oder damit Grünflächen verschandeln. Oder noch doller: ich würde es immer wieder in einem Gewässer versenken, sowie durch dessen auslaufende Flüssigkeiten die Umwelt verschmutzen. Und ich würde mich weigern, meiner Verantwortung nachzukommen.

    Was würde mir blühen? Von der selbstschuldnerischen Beeinflussung meines Ansehens abgesehen.

    Nach all dem Wohlwollen, das den Firmen und der Nutzerschaft entgegengebracht wurde, würde es ihnen gut zu Gesicht stehen, wenn sie sich wie Erwachsene benehmen würden. Schließlich gilt gleiches Recht für Alle.

  • E- Scooter eine derzeitige schöne Modeerscheinung, aber auch hier sollten zwingend die Rücksichtsnahme und die Verkehrsregeln eingehalten werden. Leider ist das für einige zu uncool...von den leisen E- Autos ganz zu schweigen... Also, die Regeln und gemeinsame Rücksichtsnahme einhalten. Und, schön, dass wir Strom in Massen haben und der Strompreis nicht steigen wird ;-)

  • Im Höchster Stadtpark liegen E-Roller auf den Wegen und im Weiher. Und es wird häufig sehr rücksichtslos damit gefahren, u.a. werden Enten und Gänse damit gescheucht. Daher kann die Aussage, dass die Nutzung in Parks nicht möglich sei, nicht korrekt sein.

  • E-Scooter sind so überflüssig wie ein Kropf - nicht nur, dass viele Nutzende auf jegliche Verkehrsregel pfeifen, auch wo man die Gefährte überall findet, spricht gegen die Regeltreue bei/nach der Nutzung. Ökologisch dürften sie auch unsinnig sein, denn die allermeisten Wege ersetzen sicher keine Autofahrten, sondern den Weg zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV, vom Problem, dass die an "unmöglichen" Orten (z.B. irgendwo auf einem Feldweg in der Pampas - schon gesehen) wieder eingesammelt werden müssen.

    Und sorry, das polizeiliche Motto ist unsinnig - es geht nicht um Rücksicht, es geht schlicht darum, dass die Nutzung von E-Scootern (wie übrigens auch Fahrrädern, bestimmte Verhaltensmuster sind leider auffällig ähnlich) Regeln unterliegt (nicht auf dem Bürgersteig, nicht in Fußgängerzonen etc. und Abstellung nur dort, wo sie nicht stören; man nennt das auch Regeleinhaltung (und eben nicht Rücksicht).

  • E Scooter werden häufig auf dem Gehweg und in der falschen Richtung, Geisterfahrer, bewegt. Das ist ärgerlich und gefährlich, da die Scooter in der Regel mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit bewegt werden.
    Rücksicht nein Danke

  • Eigentlich eine tolle Sache so ein E-Scooter. Gerade in einem Stadtteil wie Unterliederbach mit schlechter Infrastruktur des ÖPNV ist so ein Teil eine gute Ergänzung dazu. Man kommt schnell von A nach B, wenn man gesundheitlich noch in der Lage ist, einen E-Scooter zu steuern. Leider hat ein Bundesminister gedacht, dass es viel schöner ist, wenn E-Scooter als Spaßmobil für Kinder oder Menschen mit kindlichem Gemüt genutzt werden können. Geo-Fencing wird vom Anbieter nicht genutzt, um die angebotenen Geräte von Flächen fernzuhalten, auf denen sie nichts zu suchen haben. So nimmt das Unglück seinen Lauf, der unschuldige E-Scooter hat einen schlechten Ruf. Und die Strukturierung derer, die für Ordnung sorgen sollten, tut das Übrige dazu.

  • Meinen Beobachtungen nach gibt es nur sehr wenige, die einen E-Scooter mit der nötigen Sorgfalt und nach den Regeln der StVO nutzen.
    In Frankfurt Bockenheim erlebe ich es täglich, wie entgegengesetzt von Einbahnstraßen und auf Gehwegen gefahren wird, oft auch zu zweit auf einem Roller.
    Die E-Scooter stehen oder liegen oft direkt vor dem Treppenantritt zur U-Bahn und an Fußgängerüberwegen. Hab auch schon welche im Grüneburgpark in der Hecke liegen sehen.
    Bereits zwei Mal bin ich auf dem Gehweg fast angefahren worden und in beiden Fällen war den Fahrern der beinahe Zusammenstoß völlig gleichgültig.
    Ich war bislang immer ein großer Befürworter von Angeboten zur Fortbewegung, insbesondere wenn diese auch noch klimaneutral sind. Die meisten können mit der Nutzungsverantwortung eines E-Scooters allerdings nicht umgehen, daher bin ich für ein Verbot von E-Scootern und zwar schnellstmöglich.

  • Stumpf verteufeln ist der falsche Weg. E-Scooter können wie Fahrräder ein bedeutender Teil der Verkehrswende sein. Rücksichtslosigkeit ist immer schlecht. Aber kein Argument, das Verkehrsmittel in Frage zu stellen. Den größten Schaden richtet nach wie vor das Auto an.

  • Die E-Roller werden hier in F-Sachsenhausen mitten auf der Straße oder mitten auf dem Geh- und Radweg abgestellt. Jugendliche werfen sie mutwillig um und haben sogar einen Sport daraus entwickelt, vom fahrenden Scooter die geparkten Scooter umzutreten. Zu zweit drauf sehe ich oft und natürlich auf dem Gehweg direkt an der Haustür lang. Schon mehrmals fast mit einem Fahrer zusammen gestoßen. Dazu der LKW-Verkehr fürs abholen und wieder aufstellen nach Akkuladung. Weg mit den Dingern und das so schnell wie möglich!

  • Meine Kinder sind schon in einer Kurve böse überrascht worden von rücksichtslosen Roller-Rowdys. Blaue Flecken. Autsch. Man sollte die Biester nur in Vergnügungsparks zulassen.

  • Gar keine guten Erfahrungen, sie Roller stehen zu Hauf überall rum, auf den Bürgersteigen , in Hauseingängen, vor Grundstückstüren, meistens quer, so dass man auf die Straße ausweichen muss als Fußgänger. Ein fürchterlicher Zustand, weil die Rollerfahrer*Innen beim Abstellen sehr rücksichtslos vorgehen.