Ihre Kommentare Wie viel Geld, Zeit - und Nerven - kostet Sie das Pendeln?

95 Kommentare

  • Bei mir kommen die Werte gut hin, mit dem Auto bin ich in knapp unter einer Stunde in Frankfurt Höchst, mit der Bahn brauche ich inklusive mit dem Pkw zum Bahnhof knapp 40 Minuten länger. Würde ich tatsächlich nur den ÖPNV nutzen wären es sicher nochmal 15-20 Minuten mehr pro Strecke, dann wäre es aber deutlich über der ÖPNV Angabe.

    Ich werde wohl auch in Zukunft hauptsächlich mit der Bahn fahren, morgens kann ich nochmal die Augen zu machen und Nachmittags ein Buch lesen. Nervig sind schlechte Auskünfte der Bahn über Verspätungen und Ausfälle obwohl die Möglichkeiten mit dem Streckenagenten ja gegeben wären. Da wird man dann schon mal in einen Zug gelassen obwohl man weiß das der Zug garnicht erst ankommen wird! Ja, auch manche Mitinsassen sind manchmal nervig, wobei die meist keine Pendler sind.

    Das Auto hat den Scharm der kurzen Fahrzeit, man muss aber früh hin und zurück. Halbe Stunde später klappt das schon nicht mehr. Nervig sind die vielen Lkw die dann auch noch Überholen

  • Der Rechner ist für die tatsächliche Strecke nicht geeignet. Wohne in Hofheim und arbeite in Darmstadt Stadtteil. Benötige mit dem Auto ca. 35 Minuten.
    Habe versuchsweise die Öffentlichen getestet und bin hier fast 2,5 Std. unterwegs - einfach - verbunden mit einem Umsteige-Marathon.
    So lange hier keine Verbesserung in Sicht ist, sehe ich keine Alternative zum Auto.

  • Inzwischen bin ich in Rente. Aber ich bin von 1998 bis 2011, also 13 Jahre lang von Michelstadt nach Frankfurt Dornbusch mit ÖPNV gependelt. Ich habe um 7 Uhr das Haus verlassen, um um 9 Uhr am Arbeitsplatz zu sein.Habe 8 Stunden gearbeitet mit einer Stunde Mittagspause, also um 18 Uhr den Arbeitsplatz verlassen und bin um 20 Uhr zu Hause angekommen. Immer Stress - ist die U-Bahn pünktlich, bekomme ich den Zug - oft leider nicht. Es war immer knapp. Ich denke, Im Odenwald gibt es einige, die noch länger unterwegs sind wegen der Busanfahrten aus kleinen Orten. Anfangs konnte ich noch die Züge der Deutschen Bundesbahn benutzen. Die waren zwar alt, aber hatten mehr Platz und Polster, die die Erschütterungen abfederten. Dann wurden uns die Itinos der Vias verordnet, ausgesucht von Menschen, die nicht täglich pendeln mussten. In einem Itino für 1 stunde 20 morgens und 1 stunde 20 abends zu sitzen ist eine Qual. Umziehen war keine Option wegen des Arbeitsplatzes meines Mannes.

  • Viel zu ungenau!

    Ich pendele täglich von Rödermark-Ober-Roden nach Darmstadt-Wixhausen. Als Pendelstrecke kann ich aber nur Rödermark-Darmstadt auswählen.

    Müsste ich tatsächlich in die Mitte von Darmstadt, wäre der ÖPNV schneller, und das Auto langsamer. Dann würden sich die Fahrtzeiten angleichen. Wixhausen ist jedoch per ÖPNV schlechter zu erreichen als mit dem Auto. Mit der Bahn muss ich zweimal umsteigen. Verspätungen und verpasste Anschlüsse sorgen oft für um 30 bis 60 Minuten längere Fahrtzeiten per Bahn. Mit dem Auto benötige ich dagegen ca. 35 Minuten für eine Fahrt.

    Ich würde gerne mit der Bahn fahren, aber das geht weder stressfrei, noch will ich damit zwei- bis viermal soviel Zeit verbringen. Wenn es wenigstens wesentlich günstiger als das Auto wäre, aber für diesen Stress noch ca. 140 pro Monat ausgeben?

  • Ich bin jahrelang wochentäglich von Alsfeld nach Ffm gependelt, konnte aber leider von den hier angesetzten Arbeitszeiten immer nur träumen.
    Abgesehen vom Weg bis zum Bahnhof (Öffis nicht vorhanden für diese Strecke) wäre ich zwar morgens nach Ffm gekommen, aber aufgrund Umsteigen-Müssens in Gießen (oder alternativ in Fulda) hätte das allein schon wesentlich länger gedauert als mitm Auto.
    Abends (Feierabend idR nach 20:00) wäre ich mit Öffis gar nicht mehr nach Alsfeld gekommen, hier wurden (zumindest seinerzeit) die Gleise nach allerspätestens 21:00 wohl aufgerollt.
    Für mich war das Auto insofern ohnehin tatsächlich alternativlos.
    Ich benutze idR einen Internet-Routenplaner, wenn ich weitere Strecken innerhalb Deutschlands plane/fahre, die Start-/Zielpunkte kann ich ja Straßen-/Hausnummern-genau eingeben. Es amüsiert mich dann regelmäßig, dort als Vergleich automatisch auch die meist utopisch lange Reisedauer mit Öffis angezeigt zu bekommen.
    Ich fahre übrigens mit LPG.

  • Seit ich vom Auto auf Pedelec (e-bike) umgestiegen bin und die 11 km auch im Winter durch den Wald statt über verstopfte Straßen fahre, spare ich jede Menge Benzin und Nerven. Die wenigen Tage, die ich doch das Auto nutzen muss, komme ich fix und fertig im Büro an, weil das Drängeln und Rasen vieler anderer mich ziemlich nervt. Im Stau geht es nicht schneller, wenn man rücksichtslos fährt! Durch die zusätzliche Bewegung mit dem Bike spare ich auch Kaffee - bin richtig motiviert am Arbeitsplatz.

  • Hallo,

    Welche Start- und Zielpunkte nimmt der Rechner an?
    Ich nehme an, daß für die Berechnung des ÖPNVs die Strecke von Bahnhof zu Bahnhof genommen wird. Das ist unrealistisch. Für das Auto kann das nicht zutreffen, denn der Weg von Bahnhof zu Bahnhof würde dann bei mir deutlich höher ausfallen.

    Für meinen Arbeitsweg (Haus zu Haus einfach) benötige ich ca. 30min mit dem Auto, mit dem ÖPNV benötige ich 70min. Ihr Rechner behauptet, es seien weniger als 30min.
    Der Rechner ist Quatsch!

  • Meine Pendelstrecke morgens Gießen - Homberg (Ohm) ist leider nicht darstellbar, lediglich die Rückfahrt Homberg (Ohm) - Gießen funktioniert.
    Für diese brauche ich nachmittags etwas mehr Zeit als morgens um 7 Uhr, allerdings definitiv keine 66 Minuten, die vom "Pendelrechner" errechnet werden.
    Tatsächlich benötige ich ca. 35 (!) Minuten morgens, obwohl ich 2 Hauptein- bzw. -ausfallstraßen nutze. Nachmittags sind es ein paar Minuten mehr.
    Und die ÖPNV-Variante habe ich auch schon geprüft, mit 2 Stunden käme ich nicht hin.Dauert deutlich länger und ist extrem umständlich.

  • Mich nervt die Lauferei auch. Jeden Tag 7 min zur Firma, da freue ich mich wenn es regnet, dann brauche ich nur 6 min.

  • Die Idee ist ja gut, aber vielleicht hätte sich der hr da lieber wissenschaftliche Unterstützung holen sollen, statt den Autofanatikern mit solchen Milchmädchenrechnungen noch Argumente für ihre Ausreden, warum sie sich nicht ökologisch fortbewegen Ich bin auf mein Auto angewiesenzu liefern. Leider werden die tatsächlichen Kosten, die beim Individualverkehr entstehen nicht berücksichtigt. Von den Kosten für die Umwelt und nachfolgende Generationen mal ganz abgesehen. Gut, dass es mittlerweile das Schülerticket Hessen und das Landesticket (leider nur für Besserverdienende) gibt. Notorische Autofahrer bekommt man trotzdem nicht in den ÖPNV. Es gibt einen großen Prozentsatz derer, die nicht erreichbar sind. Da nützt auch ein noch so gutes Angebot im ÖPNV nichts.

  • Schön wäre die Angabe der gewählten Verbindung der Bahn. In meinem Fall (Hainburg-Oberursel(Bommersheim)) finde ich keine Einzelverbindung unter 1 Stunde, im Schnitt etwa 1h 15min, also 2h 30min hin-und zurück (Rechner zeigt 1h 49min). Der Preis von 8,28 gilt jedoch nur für die kürzeste Strecke, dann ist dauert die Verbindung allerdings 2h 52min. Bitte Preis und Dauer aus der gleichen Verbindung wählen. Den Stau beim Auto braucht man nicht besonders berücksichtigen, die Bahn sorgt auch für (sehr) häufige Verspätungen. Die Zeit fürs Auto passt für mich recht genau, der Kilometerpreis ist tatsächlich eher niedrig angesetzt. Schön wäre beim Auto die angenommene Entfernung anzuzeigen.

  • Raumfahrt FFM - Darmstadt ist mit 8,28 die einfache Strecke. Hin und zurück sind das dann schon 16

    Desweiteren sind 8 Euro zwar mehr als 7 aber an sich müssten die 7e grün sein und nicht die 8.

    Mutig so halb fertig online zu gehen!!! Find ich gut.


    Das nächste mal doch bitte gleich rmv/db/Maps mit Traffic Infos als Vergleich und Daten von der Quelle

  • Funktioniert nur für große Städte/Orte.
    Ich pendle täglich von Solms-Niederbiel nach Großen-Linden. D.h. Bus bis Wetzlar, Zug bis Gießen, und wieder Bus oder Zug nach Linden. 25 km in 1 1/2 h. Zweimal täglich. Wenn es denn funktioniert, Verspätungen, Ausfälle, Verpasste Anschlüsse sind an der Tagesordnung.

  • ich bin schon seit einigen jahren bahn-pendler nach frankfurt und mit meiner verbindung (ohne umsteigen) sehr zufrieden, was ich von der bahn/rmv als dienstleister nicht behaupten kann. sehr viele verspätungen oder ausfälle. relativ neue züge, die aber sehr oft technische probleme haben und im vergleich zu den vorgängern eher fehlkonstruiert sind. oft zu kurze , sehr volle züge. mangelnde informationen. das muss ich hinnehmen, wie es kommt und der stress hält sich darum in grenzen. was allerdings an den nerven kratzt und für mich nur schwer zu meistern ist, ist die dummdreistigkeit einiger mitfahrer (die ich nicht - wie vorgeschlagen - als mitstreiter sehen kann), die bis zu 3 sitzplätze belegen - die schuhe auf die sitze legen, beschmutzen, länger laut telefonieren oder anderes mehr.
    leider findet man solche menschen auch im straßenverkehr, also muss ich wohl weiter an mir arbeiten, aber es ist einfach schade, dass die menschlichkeit und respekt mittlerweile auf der strecke bleiben.

  • Der Rechner ist allenfalls ein schönes Spielzeug. Ich habe noch nie mit dem Auto über eine Stunde von Bad Nauheim nach Gießen benötigt. Testeshalber habe ich auch andere von mir "erpendelte" Strecken überprüft. In allen Fällen sind die Angaben völlig überzogen. Wenn schon die angegebene Dauer viel zu hoch gegriffen ist, dann ist das bei den anderen Faktoren sicher auch so. Wie gesagt, ein Tool, das nur zum Zeitvertreib etwas taugt.

    Im Übrigen dürfte der CO2-Ausstoß für Pendler, die große Strecken bewältigen müssen, uninteressant sein wenn man mit dem Auto immens an Zeit sparen kann.

  • Guten Tag,
    für die Strecke Eiterfeld - Frankfurt wird eine Zeit von 3 Std 4 Min angezeigt. Ich würde sagen hier stimmt etwas nicht
    Für die Fahrt mit dem ÖPNV kommt die Zeit schon eher hin.

  • Beispiel:

    FFM/Nordend - Heuchelheim bei Gießen Abfahrt 6:30: Dauer 35 min

    Heuchelheim bei Gießen - FFM/Nordend Abfahrt 16:30 Dauer 50min (Nadelöhr A661)

    PKW
    Diesel 9 Liter Durchschnittsverbrauch
    Geschwindigkeit: linke Spur was geht


    Nerven kosten mich Mittelspurblockierer und Linke Spur Schleicher

  • Gute Idee, allerdings arbeiten nicht alle Leute in Kreisstädten. Das Pendeln von Lauterbach nach Fulda wäre für mich gar kein Problem, kommt entsprechend gut weg. Das Pendeln von Lauterbach nach Loheland, hinter Künzell, sieht jedoch etwas anders aus, vor allem, wenn man zeitweise bis 19.00 Uhr arbeitet und vor 19:20 nicht an der Haltestelle sein kann.

  • Von Frankfurt nach Hanau in 26 Minuten mit ÖPNV ist sportlich. Meiner Meinung nach kann man da fast das doppelte draufrechnen. Ich selbst bin bis vor etwa 2 Jahren von Frankfurt-Nordend nach Hanau mit Bus und Bahn gependelt. In 26 Minuten war diese Strecke im Leben nicht zu schaffen. Hinzu kam da noch die Dauerbaustelle der U5, die mich gezwungen hat meistens vom Ostbahnhof nach Hanau zu fahren.

    Das Auto ist aber teilweise auch nicht die beste Wahl. Scheint so, als ist diese Strecke ein Pendler-Hotspot in Hessen...

  • Leider wird hier nicht mit realen Euro pro km für das KFZ gerechnet. Denn sonst sähe das Ergebnis bei Kosten und CO2 anders aus. Anschaffung Steuer, Versicherung, Reparatur, Wartung und Verschleiß, Abschreibung und zu guter Letzt Rücklagen für das nächste Fzg. bringen dann für einen Mittelklassen Pkw z. B. 0,25 Euro pro km in die Rechnung ein.
    Solche Werte werden seit Jahren immerwieder berechnet und veröffentlicht Die Abhängigkeit zur Jahresgesangleistung wäre ja bei den möglichen Strecken einfach zu hinterlegen.

  • Von Frankfurt nach Hanau in 26 Minuten mit ÖPNV ist sportlich. Meiner Meinung nach kann man da fast das doppelte draufrechnen. Ich selbst bin bis vor etwa 2 Jahren von Frankfurt-Nordend nach Hanau mit Bus und Bahn gependelt. In 26 Minuten war diese Strecke im Leben nicht zu schaffen. Hinzu kam da noch die Dauerbaustelle der U5, die mich gezwungen hat meistens vom Ostbahnhof nach Hanau zu fahren.

    Das Auto ist aber teilweise auch nicht die beste Wahl. Scheint so, als ist diese Strecke ein Pendler-Hotspot in Hessen...

  • "Der Wert für die öffentlichen Verkehrsmittel entspricht dem täglichen Anteil an einer Jahreskarte"

    - nein, tut es nicht. Sie dividieren den vollen Preis durch die Anzahl der Arbeitstage (220) anstatt durch alle Tage (365). Damit werden die Pendeltage mit den Vollkosten für eine Jahreskarte belastet, dabei kann und wird die Jahreskarte ja auch an anderen Tagen genutzt werden, abends, zum Flughafen, innerhalb des Auspendelorts und/oder ist sogar übertragbar und/oder hat eine Mitnahmefunktion. Sie rechnen das Auto billig (als ob nur Benzinkosten anfallen) und den ÖPNV teuer (indem die Vollkosten eines 365-Tage-Jahres pro Pendeltag angesetzt werden)

    Ist denn das so schwer, das mal sachlich zu reflektieren, statt zu wiederholen, wie Sie gerechnet haben?

  • Innerhalb Frankfurts sind Wegezeiten von ca. 1 Stunde nichts exotisches. Angabe "1-2 Stunden" ist sinnlos. Ich fahre Bahn, weil ich am Heimatort ca. 10 min bis zum Bahnhof und ab Frankfurt Hbf noch ca. 5 min. zu Fuß gehe. Als Auto-Pendler sollte ich morgens wie nachmittags vor dem Haupt-Pendlerstrom her fahren, so dass Gleitzeit fast nur Theorie wäre.
    Bei einem anderen Ziel, zu dem mit ÖPNV 1- bis 2-Mal umsteigen nötig wäre, wo aber Parkplätze bereit stehen, wäre es ein ganz anderer Vergleich
    Das grobe Raster ist als Beratung ungeeignet.
    Andere haben die Kostenrechnung kritisiert. Aber: Ich behalte mein Auto, obwohl ich mit der Bahn pendle. Folglich korrekt, Fixkosten (Steuer, Versicherung) nicht in die Vergleichsrechnung einzubeziehen. Ich hätte ein sparsameres Auto, wenn ich ca. 20T km/a fahren würde. Dafür müsste ich eine höhere Fahrleistung versichern. Also viele Variablen. Die "Zelle" namens Auto wollen viele nicht missen, wegen Radio, Erledigungen auf dem Weg.

  • Zu einer korrekten Berechnung der PKW-Kosten gehören Werteverzehr, Wartung, Versicherungen. Warum berechnen Sie nur Benzinkosten?

  • Lieber Nutzerinnen und Nutzer,

    vielen Dank für Ihr zahlreiches Feedback. Wir haben uns die Berechnung noch einmal genau angeschaut und mussten leider feststellen, dass uns in der ersten Version von Rechner und Karte ein Fehler unterlaufen ist und zwar bei der Berechnung der Kosten für das Autofahren. Für die Kostenberechnung wurde nur eine Strecke anstatt Hin- und Rückweg angesetzt. Dieser Fehler ist nun korrigiert. Wir bitten um Entschuldigung.

    Für das Auto werden Benzinkosten eines mittelgroßen Pkw berechnet. Für die Autohaltung fallen zwar noch Fixkosten wie Versicherung oder Kfz-Steuer an, diese sind aber stark abhängig von der jährlichen Fahrleistung. Weil es dadurch schwierig wird, die Fixkosten zu pauschalisieren, sind im Rechner nur die Benzinkosten aufgeführt. Der Wert für die öffentlichen Verkehrsmittel entspricht dem täglichen Anteil an einer Jahreskarte.

    hessenschau.de

  • "die Kosten entsprechen einem Anteil an der Jahreskarte für die jeweilige Verbindung. Die Kosten für die Jahreskarte werden dafür durch 220 Arbeitstage geteilt."

    Ja, genau, das ist mein Punkt. Sie nehmen die Kosten einer Jahreskarte für den ÖPNV, beispielsweise für Bad Vilbel-Frankfurt 1356 Euro und teilen die durch 220 Arbeitstage. So landen Sie bei 6,17 Euro pro Pendeltag.

    Damit belasten Sie Ihrem Ergebnis für den ÖPNV jeden Pendeltag die Vollkosten für das Jahresticket, obwohl ja jeder Nutzer damit auch privat an allen anderen Tagen fahren kann (und zB ohne Auto muss). Es ist das genaue Gegenteil dessen, was Sie beim Auto machen, Vollkosten beim ÖPNV pro Pendeltag, nur Bruchteil ( 20) der Kosten anteilig beim Auto. Anteilig kostet ein ÖPNV-Jahresticket im Beispiel 3,71 Euro pro Pendeltag, nicht 6,17 Euro.

  • Viel zu viel gefährliches Halb- bis Viertelwissen !

    Ganz in der Tradition des Hessischen Rundfunks der letzten Jahre in puncto viel zu oft oberflächlicher, irritierender oder gar irreführender HalbInformation - sei es in Radio oder TV.

    Hessen-Land ist und wird gerade nicht Koschwitz-Land! Daran wird der hr auch mit noch so bizarren Werbekampagnen auf GebührenzahlerKosten selbstverständlich nichts ändern. Auch Hessenschau-Land vernebelt mehr und mehr die Sicht auf unser heutiges Hessen-Land.

    Wann wacht unser Hessischer Rundfunk endlich auf?

  • Völlig albern. Weiß inzwischen doch jedes Baby, dass das Kilometergeld eines Kfz erheblich höher ist als der reine Spritpreis. Wenn Sie schon einen mittleren Spritverbrauch annehmen, können sie auch einen mittleren Kostensatz pro Kilometer annehmen. Tabellen gibts beim ADAC.

  • Grundsätzlich gute Idee, aber zu allgemein. Bei mir wurden von Hanau nach Darmstadt als Fahrzeit 1 Stunde 20 Minuten berechnet, ich brauche aber in real 30 bis 40 Minuten. Da ist die Differenz zum ÖPNV ( 1 Std. 30 Min) schon erheblich.

  • Und noch eine Frage beziehungsweise Hinweis: sie dividieren beim ÖPNV den Preis einer Jahreskarte durch 220 Arbeitstage anstatt durch 365 Tage. Damit steigt natürlich der Preis pro Pendeltag erheblich, obwohl die ÖPNV-Jahreskarte ja sehr wohl auch privat genutzt werden kann und oft auch wird.

    Wenn Sie so rechnen, müssen Sie natürlich auch nur den anteiligen Preis der Jahreskarte für 220 von 365 Tage heran ziehen und nicht den vollen Preis. So machen Sie beim ÖPNV genau das, was sie beim Auto nicht machen. Oder habe ich hier einen Denkfehler?

    Viele Grüße

    ------------------------

    Hallo Herr Kirchner,

    die Kosten entsprechen einem Anteil an der Jahreskarte für die jeweilige Verbindung. Die Kosten für die Jahreskarte werden dafür durch 220 Arbeitstage geteilt.

    Viele Grüße,
    hessenschau.de

  • Schliesse mich anderen Kommentatoren an: Der Vergleich ist sinnlos wenn nur die Benzinkosten eingerechnet werden. Dass das schwierig ist, kann ich nicht nachvollziehen. Sie könnten z.B. einen Durchschnittswert je km (z.B. werden oft 30cent genommen) verwenden. Sonst steht das Pendeln per Auto ja viel zu gut da.
    Was bequemer ist, ist letztlich subjektiv. Ich finde es z.B. komplett nervig im Stau zu stehen und genauso nervig mit der Bahn stundenlang in der viel zu vollen Bahn irgendwo auf ein freies Gleis zu warten, oder noch am Bahnhof in der Kälte zu stehen. Also beides ist nervig, aber was ist billiger? Ich wüsste gerne mal, wie man sich das vorstellt ohne mehr Geld in die Infrastruktur zu stecken. Die Bahnen sind zu Stoßzeiten jetzt schon proppenvoll. Wo sollen denn da noch mehr Leute hin?

  • Liebe Redaktion, der in dieser Hinsicht mit Sicherheit unverdächtige ADAC gibt den Anteil der Betriebskosten wie Benzin für einen Mittelklassewagen wie einen VW Passat an allen tatsächlichen Gesamtkosten für die Autonutzung mit 14 bis 18 Prozent an. Da sind dann sogar Öl und Wäsche drin. Der Rest entfällt auf Inspektion, Wartung, Reifen, Ersatzteile, Steuer, Versicherung, Wertverlust.

    Wenn ich Ihrer Argumentation folge, lassen Sie also 82 bis 88 Prozent der tatsächlichen Kosten für die Autonutzung je Kilometer - bleiben wir beim Passat, ADAC-Annahme: 5 Jahre, 75.000 Kilometer - unter den Tisch fallen mit der Begründung, die seien nun mal variabel.

    Darf ich sie herzlich bitten, in diesem gesellschaftlich sehr relevanten Thema noch mal kurz in sich zu gehen, ob Sie das für eine belastbare Grundlage halten, Kostenvergleiche durchzuführen.

    Vielen Dank und mit kollegialem Gruß.

  • Geld kostet mich das Pendeln zum Glück (Stand 2019) nichts, dank des Landestickets für Beamte, dass die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Hessen kostenfrei macht. Die Verbindung zwischen Hanau Wilhelmsbad und Frankfurt am Main Hbf ist gut getaktet und funktioniert ohne Probleme (bis auf leichte Verspätungen). Die RB58 ist eine moderne Bahn, mit der es sich sehr angenehm fahren lässt.

  • Hallo,
    ich sehe den Pendler Rechner um mal einen groben Überblick der Zeiten und Kosten zu sehen.
    Die eigentliche Frage ist doch wie viel Geld, Zeit - und Nerven das pendeln kostet. Nun Zeit und Geld hält sich in Grenzen, per ÖPNV über eine Stunde länger- inakzeptabel.
    Die Nerven werden ab der Stadtgrenze Kassel stark strapaziert, weil die Verkehrsplaner es nicht hinbekommen eine dem Verkehrsaufkommen angepasste Ampelschaltung zu programmieren. Ist eventuell auch gar nicht gewollt. Man steht als erstes schon am Ortseingang, Stau und zäh fließender Verkehr an der ersten Ampel bis in die Stadtmitte. Abends das gleiche Spiel, Ampelphasen viel zu kurz. Effektiv wäre doch ein möglichst zügig abfließender Verkehr, bedeutet doch auch weniger Abgase.

  • Das ist wohl ein Scherz? Beim ÖPNV werden 100 der Kosten zum Pendeln verrechnet, obwohl die meisten Träger natürlich auch Privat damit fahren (viel zu teuer berechnet) und beim PKW lässt man einfach mal den größten Kostenblock, nämlich das Auto an sich und die Kosten des Unterhalts weg (viel zu billig berechnet). Ich habe kein Auto und nur eine Jahreskarte. Damit liege ich natürlich viel günstiger als mit einem Auto. Der Rechner ist damit aus Kostensicht eine völlige Verzerrung.

  • Leider musste ich vor kurzem für zwei Tage den Zombie-Express nutzen. Wie zu erwarten:
    - dreckig
    - zeitintensiv
    - teuer + unangenehm
    Das Geld hätte och wesentlich lieber in meinen Wagen getankt, der leider in der Werkstatt war. Es muss wohl für solche Fälle bald ein Zweiter her.

  • Ich fahre nen Diesel (ja, ich weiss, ist bald rum, wenn FFM nicht noch was vorlegt..) mit 5,8 Liter Verbrauch, damit liege ich preislich etwa 25-30 unter den Kosten im Rechner und ganz in der Nähe von ÖPNV. Und ich habe einen zeitlichen Vorteil von fast 2 Stunden gegenüber denen, selbst wenn mal ein Stau ist.

    Und das wird sich noch mehr verschieben, wenn ich zeitweise Homeoffice machen kann. Also aus der Ferne ist ÖPNV nur was für Singles und Masochisten.

  • Hallo,
    schön nun sind die Kosten fürs Auto verdoppelt worden, aber ich bin immer noch nicht mit den Kosten des ÖNPV einverstanden. Selbst wenn ich die Kosten von 1356,50 RMV Preisstufe 4 durch 220 Tage teile, komme ich auf knapp über 6.
    Fazit: Jetzt noch die Kostenerhebung des ÖPNV berichtigen und dann ist es ein wirklich gutes Programm.

  • Liebe Nutzerinnen und Nutzer,

    vielen Dank für Ihr umfangreiches Feedback. Zum Thema ÖPNV eine kurze Information: So viel Zeit kostet das Pendeln pro Werktag (Hin- und Rückweg insgesamt) für die gewählte Strecke, wenn man ungefähr um 9 Uhr ankommen und um 17 Uhr wieder nach Hause fahren möchte.

    Der Wert der Kosten für die öffentlichen Verkehrsmittel entspricht dem täglichen Anteil an einer Jahreskarte.

    hessenschau.de

  • @Radlerin aus Wiesbaden
    Ich denke, dass der HR nicht beabsichtigt mehr Pkws nach Frankfurt zu bringen. ;-) Der Grund warum trotz hoher Fixkosten der Pkw für viele Pendler die erste Wahl ist, ist einfach der Faktor Zeit. Mit dem ÖPNV benötige ich von mir aus ca. 1,5 Std. bis zur Arbeitsstelle. Mit dem Pkw sind es lediglich 40 min. Auch bei einem Spritpreis von 2,- würde ich mit dem Pkw fahren, weil Freizeit nicht mit Geld aufzuwiegen ist.

  • Hallo liebes hr Team. Es wäre ja schön wenn die Zeiten passen würden, was sie leider aber nicht tun. Ich pendelt bis Ende 2017 mit dem Auto von Eichenzell bis zum Kühhornshofweg nach Frankfurt mit dem Auto. Insgesamt waren das eine Fahrzeit von 2h und 40 Minuten. Seit 2018 pendele ich mit der Bahn. Aufgrund der ungünstigen Umsteigemöglichkeiten benötige ich mit dem öpnv täglich zwischen fünf und sechs Stunden für beide Strecken. Mal abgesehen von den chronisch überfüllten Zügen habe ich mich daher entschieden wieder mit dem Auto zu pendeln. Schade für die Umwelt aber ein vierzehn Stunden Tag ist einfach zu viel.

  • Lieber Nutzerinnen und Nutzer,

    vielen Dank für Ihr zahlreiches Feedback. Wir haben uns die Berechnung noch einmal genau angeschaut und mussten leider feststellen, dass uns in der ersten Version von Rechner und Karte ein Fehler unterlaufen ist und zwar bei der Berechnung der Kosten für das Autofahren. Für die Kostenberechnung wurde nur eine Strecke anstatt Hin- und Rückweg angesetzt. Dieser Fehler ist nun korrigiert. Wir bitten um Entschuldigung.

    Für das Auto werden Benzinkosten eines mittelgroßen Pkw berechnet. Für die Autohaltung fallen zwar noch Fixkosten wie Versicherung oder Kfz-Steuer an, diese sind aber stark abhängig von der jährlichen Fahrleistung. Weil es dadurch schwierig wird, die Fixkosten zu pauschalisieren, sind im Rechner nur die Benzinkosten aufgeführt. Der Wert für die öffentlichen Verkehrsmittel entspricht dem täglichen Anteil an einer Jahreskarte.

    hessenschau.de

  • Die Daten vom Pendelrechner kann ich nicht glauben. Die Werte stimmen nur, wenn man wohl direkt am Bahnhof wohnt und eine Direktverbindung genutzt werden kann.

    Ich müsste leider 2-3 mal umsteigen und die Umsteigezeiten sind schon länger als die komplette Fahrt mit dem Auto. Hinzu kommt noch der Weg zur Haltestelle.

    Auch der CO2 Ausstoss scheint mit sehr hoch zu sein. Bei meinem Mittelklassewagen habe ich 8 kg und nicht 17,5 kg wie vom Rechner ausgegeben.

    Die Kosten für ÖPNV sind doppelt so hoch wie angegeben. Ich bezahle von Mühltal bis Frankfurt 17 und nicht 8,28 . Eine Jahreskarte kommt auch nicht Frage, da man heutzutage ja flexibel sein muss und nicht immer an der Arbeitsstätte arbeitet.

    Die Züge und Busse sind voll. Das Streckennetz müsste weiter ausgebaut werden. Es muss weitere Direktverbindungen geben.

    Um CO2 zu sparen fahre ich lieber ab Frühling 2x mit dem Fahrrad zur Arbeit. Da bin ich immer noch schneller als mit ÖPNV und werde Fit.

  • So ganz passt der Rechner ja nicht, wenn es bei Wiesbaden - Darmstadt heißt, PKW 1:17, ÖPNV 1:27. Ich habe mit dem ÖPNV knapp 1:40 zu fahren, wenn ich statt um 6:10 mit dem Bus loszufahren, um vor 8 Uhr auf der Arbeit sein zu können, um 6 Uhr mit dem Auto starte, bin ich ne gute halbe Stunde später am Ziel. Auch wenn ich erst um 7 Uhr los fahre, komme ich in der Regel vor 8 Uhr auf der Arbeit an, Was ich mit dem ÖPNV nicht schaffe. Wer nur von Hbf zu Hbf pendeln muss, für den mag die Strecke mit dem ÖPNV ja praktikabel sein (RB 75), aber sobald man vom/zum Bahnhof noch einen Bus braucht, wird es zu lang. Und dann nehme ich die höheren Kosten (mehr Sprit, Miete für einen Stellplatz am Arbeitsort) eben in Kauf, es spart mir ca. 10 Stunden Zeit pro Woche. Und das auf planmäßige Reisezeiten gerechnet.

  • Eine rückfahrkarte seligenstadt-frankfurt kostet 16 euro 60, gerechnet ab seligenstadt klein welzheim dauert es hin und zurück gut 2 stunden und diese öpnv verbindung ecistiert nur alle 2 stunden! Abends fährt gar nix mehr. Und per bus über obertshausen zur s bahn braucht man, weil der bus zu spät kommt und die bahn dann weg ist, oft 2 stunden pro richtung. Nur mit dem e bike kommt man von uns entspannt nach frankfurt...

  • Dieses Tool ist vielleicht gut gemeint, aber solange kompletter Unsinn, wie weder sonstige individuelle Kosten des PKWs außer Benzin(!) sowie die gesamtgesellschaftlichen Folgekosten des MIV wie Verkehrsinfrastruktur, Platzverbrauch, Ressourcenverschwendung, Luftverschmutzung, Gesundheitswesen, Kosten für Invalidität, und Tod durch Verkehrsunfälle und, und, und vollkommen unberücksichtigt bleiben.

    So berechnet kostet uns der MIV mehr als alle anderen Verkehrsmittel zusammengenommen.


    Im Ernst, was soll das? Genausogut könnte ich eine Kristallkugel befragen...

  • Hallo,
    ich kann wie so Viele ihre Datengrundlage nicht nachvollziehen. Bei mir sind es die Kosten für den ÖVPN. Von Fürth(Odw) nach Darmstadt in der Preisstufe 4 im RMV kostet das Jahreskarte 1356,50 und somit komme ich nicht auf 8,28 pro Tag. Vielleicht hat man auch noch ein Jobticket und dann wird es noch günstiger.
    Auch die Kosten des Autos sehe ich mit 4,89 als viel zu niedrig an (da braucht das Auto unter 4 Liter Benzin auf 100km).
    Haben sie die Kosten vielleicht vertauscht?
    Solange solche Daten veröffentlicht werden, wird keiner die eigentliche gute Idee die sie hier zeigen wollen ernst nehmen und nur zeigen, dass man sich in Hessen überhaupt nicht auskennt.

  • Kronberg - Frankfurt
    woher kommt die Reisezeit von 1:07 mit dem ÖPNV?
    Lt. RMV braucht die S-Bahn vom Kronberg Bahnhof bis zur Hauptwache 27 min.
    Und selbst wenn nach der o.g. Definition die verkehrsreichste Haltestelle "Berliner Platz"
    wäre, wird sich die Fahrzeit sicher nicht um 40 Minuten verlängern.
    Ich fürchte, da stimmen ein paar Datensätze nicht...

  • Ich finde es ziemlich irreführend, dass beim Auto einzig die Spritkosten in den Vergleich einbezogen werden und all die Fixkosten unter den Tisch fallen. Da der Kraftstoff i.d.R. nicht mal die Hälft eder Kfz-Kosten ausmacht ist ein seriöser Kostenvergleich mit dem ÖPNV so nicht möglich.

    Der Fahrpreis für Busse und Bahnen besteht ja auch nicht nur aus den Spritkosten und auch er ist stark davon abhängig ob Zeit- oder Einzeltickets gekauft werden und wie oft dieser zum Einsatzkommen.

    Ich würde daher dringend empfehlen, entweder mit einem Mittelwert aus den Berechnungstabellen des Adac zu arbeiten, oder aber zumindest die 0,30 anzusetzen, die beim Finanzamt pro beruflich gefahrenen Kilometer absetzbar sind.

    https://www.adac.de/infotestrat/autodatenbank/autokosten/default.aspx

  • Will der HR noch mehr Autos in der Stadt, weil das ja so unglaublich günstig ist?
    Die Frage darf man bei diesem "Rechner" stellen.
    Es hätte nicht geschadet, sich bei den Kosten pro Kilometer für die Autofahrt an dem zu orientieren, was z.B. der ADAC berechnet. Eine reine Benzinkosten-Berechnung damit zu begründen, dass die Fixkosten abhängig seien von der Laufleistung: na, damit habt Ihr es Euch ein wenig einfach gemacht. Auch die Parkplatzkosten bleiben außen vor - total realistisch für Frankfurt, wo der selten unter 100 EUR kostet.
    Und wie schon öfter bemerkt: Das Fahrrad bleibt außen vor! Dabei ist es - mit Motor - auf Strecken bis 20 (oder mehr) eine echte Alternative. Kostet dann ggf. Strom, spart Fitnessstudio ;-)

  • Hallo HR3 Team,
    der Pendelrechner ist schön und gut, wenn ich direkt am Bahnhof wohne und an dem Zielort auch direkt am Bahnhof arbeiten würde
    Ich wohne aber nicht in Münchhausen am Bahnhof sondern in einem Ortsteil von Münchhausen also heißt das mit dem Rundverkehr erst mal an den Bahnhof fahren dort in den Zug steigen, der leider zu den Hauptverkehrszeiten total überfüllt ist. Mit dem Zug bin ich dann sehr schnell in Marburg am Hauptbahnhof muss aber von dort mit dem Stadtbus auf die Lahnberge, wo ich arbeite. Am Morgen bräuchte ich dann für die einfache Strecke ca. 1,5 Stunden, es darf dann der Zug nicht eine Minute Verspätung haben sonst dauert es länger. Mit dem Auto brauche ich wenn ich günstig losfahre 35 Minuten. Also fällt meine Entscheidung leider zugunsten des Autos aus.
    Der Heimweg ist noch schlechter da die Bus/Zug Verbindung noch schlechter sind und noch Wartezeiten dazu kommen.

  • Ich pendele seit vielen Jahren auf der Strecke Wiesbaden - Frankfurt, die reine Fahrzeit Tür-zu-Tür wäre mit dem Auto pro Strecke rd. 30 min kürzer, weil ich weder in WI Nähe Bahnhof wohne noch in Frankfurt fußläufig in wenigen Minuten meinen Arbeitsplatz erreichen kann. Für die beiden innerörtlichen Strecken nutze ich idR das Fahrrad.
    Was bei der Rechnung - neben den "echten" Kosten für das Auto - völlig außer Acht bleibt: zumindest wenn man einen Sitzplatz hat, kann man die Fahrzeit im ÖPNV viel besser nutzen als im Auto. Ich bin bestens informiert mit Tages- und Wochenzeitung, lese Krimis, kann auch mal die Augen schließen und: Im Auto sitzt man meist allein. Ich habe hingegen im Zug so viele nette Menschen kennen gelernt, mit einigen davon - auch Ex-Pendlern - treffe ich mich regelmäßig: Viele Geburtstagsfeiern, eine Hochzeit, viele schöne Abende in netten Lokalitäten [mit ÖPNV-Anschluss], Wandertoouren - dank RMV!

  • Wo bleibt das Fahrrad in diesem Vergleich?

  • Dreieich - Frankfurt: Auto 38 Min / ÖPNV 18 Min

    Das halte ich für ein Gerücht.

    Mit dem Auto von Dreieich-Sprendlingen zum Dornbusch, passt so einigermaßen, wenn kein Stau auf der 661 ist.

    ÖPNV wohl kaum. Dreicheich-Sprendligen/Rathaus mit übervollem Bus, via Neu-Isenburg mit der S-Bahn, dann ab Südbahnhof mit der U-Bahn 48 Min.

    Der #PendlerRechner passt da leider nicht wiklich. Davon abgesehen das man z.B. von Dreieich-Offenthal oder Götzenhain es NIE in dieser Zeit in die Innenstadt schafft.

    Der untere Rechner auf der Seite passt dann schon eher. 30Min -1h.

    Ist man mal in Frankfurt, geht der ÖPNV gut. Aber BIS man mal von den umliegenden Orte in Frankfurt ist, hat man meistens viel Spaß. Gerade das Thema Dreieich-Bahn. Defekte Züge, Verspätungen, never Ending Story.








  • Ich fahre zwar nur einmal, manchmal zweimal, von Mittelhessen (Amöneburg) nach Frankfurt Hoechst, erlebe aber den unglaublich narzistischen (ein Auto = 1 Person, meistens) Irrsinn des PKW-Verkehrs zunehmend als Belastung: Staus auf der A 5 sind Alltag. Die angegebene Fahrzeit von 2:36 h stimmt. Ich hätte nicht gedacht, dass der CO2-Output so hoch ist. Der Rechner ist eine tolle Idee und bestärkt mich in meiner Überlegung, auf Bahn und Bus umzusteigen.

    Vielen Dank

  • Lieber Nutzerinnen und Nutzer,

    vielen Dank für Ihr zahlreiches Feedback. Wir haben uns die Berechnung noch einmal genau angeschaut und mussten leider feststellen, dass uns in der ersten Version von Rechner und Karte ein Fehler unterlaufen ist und zwar bei der Berechnung der Kosten für das Autofahren. Für die Kostenberechnung wurde nur eine Strecke anstatt Hin- und Rückweg angesetzt. Dieser Fehler ist nun korrigiert. Wir bitten um Entschuldigung.

    Für das Auto werden Benzinkosten eines mittelgroßen Pkw berechnet. Für die Autohaltung fallen zwar noch Fixkosten wie Versicherung oder Kfz-Steuer an, diese sind aber stark abhängig von der jährlichen Fahrleistung. Weil es dadurch schwierig wird, die Fixkosten zu pauschalisieren, sind im Rechner nur die Benzinkosten aufgeführt. Der Wert für die öffentlichen Verkehrsmittel entspricht dem täglichen Anteil an einer Jahreskarte.

    hessenschau.de

  • Hallo hr,

    ähm.... ihr wisst schon, dass Autofahren nicht nur Benzin kostet....? In der aktuellen Version ist euer Pendlerrechner leider Unsinn.

  • Hier wird zu Recht bemängelt, dass die Fahrtkosten für den PKW nur aus Benzinkosten bestehen würden. Das sollte dringend verbessert werden, die vom ADAC veröffentlichten Werte, die Steuer, Versicherung, Alterung, Wartung usw. berücksichtigen müssen da unbedingt reingerechnet werden. Andererseits sollte auch der prozentuale Anteil, den jeder trägt, egal ob er pendelt oder nicht, egal mit Auto, Fahrrad oder was auch immer, der Steuern die jeder zahlt, die dann in ÖPNV und Straßennetz gesteckt werden, mit rein, wobei dieser Steueranteil für ÖPNV und Straße extra angegeben werden sollte. Erst dann stimmt das Bild.

    Und zur Verfollständigung sollten bei Entfernungen bis 25 km auch noch der Vergleich mit dem Fahrrad, Pedelec und bis 5 km auch zu Fuß angegeben werden. Das würde vielleicht den einen oder anderen zum komplett umwendfreundlichen Pendeln aus eigener Kraft motivieren.

  • Die tendenziöse Fahrpreisberechnung wurde bereits viel kommentiert, von gesellschaftlich getragenen Kosten des Autoverkehrs etwa für Straßenbau, Umwelt- und Gesundheitsschäden nicht zu reden. Zeiten für Parkplatzsuche und die 107 jährlich im Frankfurter Stau verbrachten Stunden scheinen auch unberücksichtigt. Zu tadeln ist aber vor allem, dass Individualverkehr und ÖPNV absolut gegeneinander ausgespielt werden, als wären kluge Kombinationen ausgeschlossen. Schade, dass ein so wichtiges Thema nicht mehr journalistische Sorgfalt erfährt. (PS: Innerstädtisch ist natürlich das Fahrrad strahlender Sieger in allen genannten Disziplinen.)

  • Die Kosten des Autofahrens lediglich mit den Benzinkosten anzusetzen ist irreführend und falsch. Bei einem Mittelklassewagen kann der gefahrene Kilometer leicht mit 0,5 angesetzt werden. Dieser Tatsache stellt sich selbst der ADAC in seinem online verfügbaren Kostenrechner. Warum also hier diese Augenwischerei? Soll hier der ÖPNV schlecht gemacht werden?

  • Wenn man ein bisschen individuell mitdenkt, kann dieser Rechner eine interessante Hilfestellung sein.

  • Gut gemeint, schlecht gemacht:
    Das Auto kommt wegen fehlender Vollkosten-Betrachtung hier viel zu günstig weg. Ein realistischer Ansatz mit min. 30ct/km (vgl. z.B. ADAC Vollkosten) würde die Rangfolge von Auto und ÖPNV im Regelfall umkehren. Mit der gewählten Annahme spielt man doch nur denjenigen Autofetischisten in die Hände, die übertrieben auf den ÖPNV schimpfen und ihr eigenes Mobilitätsverhalten nicht überdenken möchten. So wird echter Klimaschutz wohl nie gelingen.
    Und übrigens: auf kürzeren Strecken bis ca. 20km ist ein Pedelec kaum zeitaufwendiger als ÖPNV oder Auto und sowohl deutlich günstiger als auch umweltfreundlicher (ja: selbst mit Betrachtung der Akku-Herstellung).

  • #FAIL liebes hessenschau-Team,
    mit eurem Rechner macht Ihr es euch zu einfach - das stimmt so einfach nicht. Ich fahre JEDEN Tag im Berufsverkehr von Seligenstadt nähe Autobahnauffahrt nach Mitte Frankfurt und brauche im Durschschnitt pro Fahrt (!) 1 Stunde - ganz ohen Stau mindesten 40 Minuten, im Regelfall ist aber Stau auf der A3 also öfters auch 1 Stunde oder 75 Minuten.
    Also Hin- und Zurück durschnschnittlich 120 Minuten statt den von euch angegebenen 58.
    Eure Rechnung stimmt vielleicht nachts wenn die Straßen leer sind. Wie kommt Ihr auf eure Zeitangaben??

  • Hier wird leider nur das reine "pendeln" betrachtet. Also der Weg von dem verfügbaren Ort aus Ihrer Tabelle bis zum verfügbaren Zielort. Nicht berücksichtigt ist beim ÖPNV das Verkehrsmittel. In meinem Fall Frankfurt Eschborn. Ist das mit Regionalexpres oder IC/ICE berechnet? Für den Großteil der Pendler fehlt hier auch der Weg zum Abfahrts- /Ankunftsort. Da muss ich ja erstmal hinkommen. Fü mich konkret beträgt der Weg von Frankfurt nach Eschborn und wieder zurück mit ÖPNV ca. 4 Stunden, mit dem Auto nur 2 Stunden.
    Also fahe ich natürlich mit dem Auto.

  • Guten Morgen,
    mein Arbeitsweg beträgt 50 Km mit meinem Auto. Fahrdauer täglich etwa eine Stunde. Kosten im Monat (Benzin/Verschleiß) liegen etwa bei 130 für den Arbeitsweg mit dem Auto.
    Vergleichswert Bus: Täglich zwei Stunden Fahrzeit (zudem unflexibler. Stundenintervall)
    Kosten belaufen sich für eine Jahreskarte auf den Monat gerechnet auf 113.
    Die fahrt mit dem Bus kommt für mich durch den erhöhten Zeitaufwand nicht in Frage.

    Meißt läuft der Verkehr flüssig, dann ist die halbe Stunde morgens/Mittags gut erträglich. Nervig wird es bei der überfüllten Innenstadt von Wiesbaden, wenn ein Unfall / eine Baustelle ist.

    Da ich das Auto aufgrund der ländlichen Wohnlage für viele Dinge benötige, habe ich Steuern/Versicherung/TÜV aus der Rechnung oben genommen. Dies beläuft sich auf rund 55 im Monat.

    Jedoch möchte ich die flexibilität durch das Auto sowie das wohnen auf dem Land nicht aufgeben, nur um morgens oder mittags ein paar Minuten oder ein paar Euro zu sparen.


    Gruß,
    Kai

  • Das ist alles nonsens. Die Berechnung nimmt als Grundlage die Spritkosten. Das ist falsch. Es müssen die Betriebskosten je Km in Ansatz gebracht werden und die liegen über dem der ÖPNV. Es grüßt aus Südhessen ein Fach-Journalist für STEUERN-RECHT-WIRTSCHAFT

  • Die Zeit für die Programmierung dieses Rechners hätte man besser für Müllaufsammeln im Wald genutzt. Die Fahrtzeiten sind ja völlig unrealistisch. Der ÖPNV ist nur was für innerhalb der großen Städte.

  • Was ist eigentlich der CO2 Ausstoß beim Radfahren. Gerade in der kalten Jahreszeit sieht man ja immer den Atem-Ausstoß. Ich habe 10 km und benötige mit dem Auto 20min. Mit dem Fahrrad sind es 35min. Da atme ich ja doppelt so viel. Auch wegen der Anstrengung.

  • Wo lebt Ihr?? Das ganze funktioniert so nicht, auf dem Land, im Vogelsberg. Von Mücke nach Gießen ist die Bahn, in reiner Fahrzeit, natürlich effektiver.
    Die Wahrheit: Zunächst von Atzenhain per Auto zum Bahbhof in Mücke. Dann in Gießen vom Bahbhof Fußmarsch zur Arbeitsstelle. Insgesamt nochmal 35 Minuten Zeitauf die Bahnzeit und die Kosten sowie der Schadstoff für die Autofahrt.
    Mit dem Rechner macht manes sich zu einfach. Für Städter ist er vielleicht ok.

  • Der Rechner ist eine tolle Idee - und sorgt für Transparenz. Vielen Dank dafür.
    Es wäre schön, wenn Sie in die Auto-Kosten auch Anschaffung (bzw. Abschreibung), Steuer, Versicherung und Wartung einrechnen würden. (Durchschnittliche Beträge pro km Fahrleistung für einen Mittelklasse-PKW.)
    Es wäre schön, wenn Sie Vertreter von ÖPNV, Regionalverband, Car Sharing-Anbietern etc. zu einer Diskussion einladen würden. Thema: "Wie kann die Akzeptanz des ÖPNV rasch deutlich verbessert werden?" (Die Akzeptanz dürfte steigen, wenn man mit ÖPNV ebenso schnell und zuverlässig und zu vergleichbaren Gesamtkosten von A nach B kommt wie mit dem Auto. Ggf. unter Einbeziehung von Car Sharing, Leihfahrrad, Taxi für Strecken, die mit Bus und Bahn schlecht zu erreichen sind. Gutes Beispiel: Metropolregion Helsinki, Finnland.)

  • Da habe ich doch meine Zweifel ob die Auswertungen stimmen. Ich pendel von Hofheim nach Frankfurt. Zum Hauptbahnhof mit dem ÖPNV dauert es 20 Minuten, zur Hauptwache 5 weitere Minuten. Die in dem #hrpendler-Rechner angegebene Zeit von 1 Std. kann ich nicht nachvollziehen.

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    Lieber Ein Hofheimer, die Zeitangabe in unserem Rechner ist für beide Varianten eine pro Tag Angabe, sie beinhaltet also die Hin- und die Rückfahrt. Herzliche Grüße, Ihr hessenschau.de-Team

  • Dieser Milchmädchen-Rechner nützt Pendlern garnichts. Die Kosten für das Auto und den ÖPNV werden nicht realistisch ausgewiesen. Bei der Wegezeit zählt für mich die Zeit von der Haustür bis zum Bürostuhl am Arbeitsplatz, das ist mehr als nur Verbindugen von/zur Stadtmitte bzw. zum Hauptbahnhof.


  • Von Limburg nach Wiesbaden 1:18 h einfache Strecke !? Über die B417 von Limburg Kernstadt nach Wiesbaden Ecke Rheinstr. / Bahnhofsstr. brauch ich gerade mal 45 bis 50 Minuten mit dem Auto und ich halte mich ans Tempolimit. Mit dem Motorrad sind es sogar nur 30 Minuten von Tür zu Tür. Ok da halte ich mich nicht ans Tempolimit :-)

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    Lieber Collem, die Zeitangabe in unserem Rechner ist eine pro Tag Angabe, sie beinhaltet die Hin- und die Rückfahrt, also zwei Strecken. Herzliche Grüße, Ihr hessenschau.de-Team

  • Kompliment für den Versuch, ein solch hochkomplexes Thema in Software zu giessen. Alleine, es hat seine Tücken. Als Pendler von LM nach F werden mir mit dem Auto 1:42h und für den ÖPNV 1:38h. Ich weiß nicht, auf welchen Grundlagen dies basiert. Ich bin in gut 50 min mit dem PKW in F, wenngleich die Angaben für den ÖPNV einigermßen stimmen.
    Zu den unterschätzten PKW-Kosten wurde schon viel kommentiert und ich stimme diesen Kommentaren zu.
    Vielleicht noch ein Aspekt: Wenn ich Lebenszeit gewinne, dadurch, dass ich mit dem PKW schneller am Ziel bin, gebe ich gerne etwas mehr Geld aus als ich ggfs. für den ÖPNV aufbringen müßte. Beim ÖPNV kommen noch einige Unwägbarkeiten hinzu, dass Fahrpläne sich mehr und mehr zu Empfehlungen entwickeln, d.h. wenn Anschlüsse verpaßt werden, ist die ganze Zeitrechnung Essig. Staus kommen auch vor, aber die können mit entsprechender Weitsicht umfahren werden.

    P.S. Dass die Anwendung im IE nicht funktioniert, ist kein Verlust.

  • Liebe hr-Redaktion,
    ich bin ehrlich enttäuscht wie oberflächlich sie dieses wichtige Thema angehen. Hier nur die reinen Benzinkosten (ca. 11 Cent / km) für die Autofahrt anzusetzen ist einfach zu kurz gesprungen. Die tatsächlichen Kosten liegen für einen Mittelklassewagen je nach Anschaffungspreis, Versicherungskosten, Instandhaltungskosten, jährlicher Laufleistung bei min. 30 bis 50 Cent pro Kilometer (siehe Tabellen: ADAC Autokosten im Internet). Und gerade wenn man jeden Tag zur Arbeit pendelt, kommen etliche Kilometer zusammen, so dass man die Kosten für Wertverlust und Instandhaltung nicht einfach ignorieren kann.
    Hier haben Sie - aus meiner Sicht - keine umfassende Recherche betrieben! Bitte heben Sie die journalistische Qualität wieder auf das gewohnte Niveau. Vielen Dank

  • Der Rechner an sich ist eine gute Idee. Leider werden beim Pkw weder Finanzierung noch Abnutzung noch Verschleiß noch irgendwas anderes berücksichtigt. Lt. Rechner kommen wir auf 7,42 Benzinkosten. Wenn ich die Kilometerpauschale zugrunde lege, auf genau 50 tatsächliche Kosten pro Tag hin und zurück. Das passt also leider überhaupt nicht. Auch die Zeitrechnung von 1:54 Std. hat bisher in 26 Monaten genau EINMAL gepasst (Sonntags morgens um 8:30 Uhr), wir brauchen mindestens 1,5 Std während der Pendlerzeiten pro Strecke. Bei den öffentlichen ist es eine ähnliche Milchmädchenrechnung. Auch hier stimmt die Dauer nur, wenn alle Verbindungen klappen und die Züge pünktlich kommen. Allein unser erster Zug morgens (RE85 um 7:06 ab Wiebelsbach) ist diese Woche bereits zweimal von viermal ausgefallen.

  • Die hier angegebenen Kosten sind völlig irreführend. Die Kosten für Kraftstoff machen nur einen Teil der Kosten aus. Parkplatzkosten, Steuern, Versicherung, Reifen, Bremsen, Öl, Wertverlust (ein Auto mit 100.00km ist sehr viel weniger Wert als eines mit 20.000), Fahrwerksteile, etc.
    So entsteht ein falscher Eindruck, dass der ÖPNV extrem teuer sei im Vergleich zum Auto. Dabei sind beim ÖPNV alle Kosten berücksichtigt im Gegensatz zum Auto, und man kann zu allen Zeiten noch beliebig oft fahren.

  • Alleine der Ansatz um 9:00h Morgens ins Büro zu fahren ist nicht realistisch. Wenn ich um 9:00 losfahre, bin ich kurz vo 10 im Büro, mit dem ÖPNV. Wann soll ich meine Arbeit machen? Da kann ich nicht um 17:00 nach hause gehen.
    Wie hier schon einige schrieben, die Zahlen spiegeln die Realität nicht wider. Dieser Rechner dient der Zahlenschönung. Ich kombiniere die verschiedenen Möglichkeiten der Fortbewegung, aber der ÖPNV, den ich früher wirklich gerne genutzt habe, kommt dabei immer mehr ins Hintertreffen. Ich suche gerne die Störungen seit Januar 2019 aus den HR Meldungen heraus, die inzwischen fast täglich im Morgenticker zu lesen sind. Das ist unsäglich. Im Interesse meiner persönlichen Streßminimierung habe ich jetzt 2 Tage Homeoffice beantragt. Ich verspreche mir viel davon. Leider ist das noch immer für viele nicht möglich.

  • Hallo,
    verstehe ich das richtig, die Kosten für die PKW-Fährt werden allein auf die Benzinkosten reduziert??? Wenn ja, wäre der Rechner die Kosten und Mühe nicht wert, ein nutzloser Milchmädchenrechner, weil die übrigen km-Nebenkosten des PKW fehlen und ignoriert werden, wie peinlich ist das denn!!!
    Ich pendel täglich von MR nach FFM und spare!!! seit ich mit dem ÖPNV fahre!!!

  • Ich finde den Rechner eher wenig hilfreich.
    Die Benzinkosten sind nur ein Teil der Kosten, allerdings haengt der Rest sehr stark davon ab, welches Auto gefahren wird.

    Aber auch die Fahrtzeiten sind zu stark "vereinfacht". Von Eschborn nach Frankfurt (West) brauche ich ganz sicher nicht 51 Minuten mit der Bahn, ausser ich gehe davon aus, dass in Roedelheim grundsaetzlich Signale und Weichen gestiert sind.

    Das ist wieder das ganz typische Problem, was man im Digitalisierungswahn so oft antrifft.
    Man versucht ein komplexes Problem, in das man nun mal viele Parameter beruecksichtigen muss, zu "simplifizieren" und laesst dann einfach 95 der Parameter weg, damit der Endanwender nicht mehr nachdenken muss.

  • 20 min länger und 4 Euro mehr Kosten für die Fahrt aus der Wetterau nach Frankfurt?
    Da stellt sich nicht wirklich die Frage nach der Alternative ÖPNV.

  • Der Rechner ist eine tolle Idee. Leider werden die PKW-Kosten durch die bloße Berücksichtigung der Benzinkosten viel zu niedrig dargestellt. Würde wenigstens die Abschreibung für ein Mittelklassefahrzeug (z.B. Anschaffungskosten 30.000 und Gesamtkilometerfahrleistung des Fahrzeuges von 200.000 km = Abschreibung pro km = 0,15 ) mitberücksichtigt, müssten die Fahrzeugkosten z.B. bei einer Pendelstrecke von Marburg nach Kassel (180 km Hin- und Rückfahrt) von 10,60 um 27 auf 37,60 erhöht werden. Vielleicht lässt sich wenigstens die Abschreibung in den Rechner noch einprogrammieren. Die Aussagekraft des Rechners wäre dadurch deutlich verbessert.

  • Guter Ansatz, schlechte Umsetzung!

    Für meine tägliche Anfahrt Kirchhain-Gießen kommen völlig unplausibe Werte raus: da müsste ich auf Auto zurück, obwohl die tatsächlichen Kosten viel höher sind, der zeitliche Aufwand für den ÖPN gleichfalls deutlich höher. Außerdem sind die tatsächlichen Autokosten nicht enthalten!
    Früher gerne Auto - heute noch lieber Bahn!

    Bitte neu!

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    Hallo Toto! Haben Sie beachtet, dass die Zeitangaben im Rechner Hin- und Rückfahrt zu den Stoßzeiten beinhalten? Viele Grüße, Ihr hessenschau.de-Team

  • Also ich brauche von Wetzlar (Kernstadt) nach Marburg (Südviertel) mit dem Auto bei normaler Geschwindigkeit auf der Autobahn (130-140) ca 30-40 Minuten. Laut dem Rechner hier sind es angeblich 1 Stunde 22 Minuten. Der ÖPNV soll angeblich sogar schneller sein. Was aber Unsinn ist. Mit dem ÖPNV bin ich über eine Stunde länger unterwegs als mit dem Auto. Ich muss zwar 3-4 Mal im Monat tanken, aber der Stress mit der Bahn und voralem deren Unpünktlichkeit und schlechte Taktung am frühen Morgen sind einfach nur nervig. 1-2 Tage in der Woche (April bis Oktober) fahre ich mit dem Zug um etwas Geld zu sparen, mehr schaffen meine Nerven leider nicht mehr. Deshalb werde ich im Großen und Ganzen weiterhin beim Auto bleiben.

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    Lieber Falko: Die Zeitangaben im Rechner beinhalten Hin- und Rückfahrt zu den Stoßzeiten. Für Ihre Strecke schätzt der Rechner insgesamt 1:22 Std. mit dem Auto. Das entspricht ja ungefähr Ihrer Angabe für eine Strecke (30-40 Min.). Viele Grüße, Ihr hessenschau.de-Team

  • Ich pendel jeden Tag von Eiterfeld nach Würzburg, das sind 130 Kilometer eine Strecke. Da Bus und Bahn hier schwer zu erreichen und nicht gerade Pendlerfreundlich fahren musste ich mir ein Auto kaufen. Mit den ich nach Fulda fahre, von dort aus geht es mit dem Zug weiter und dann zu Fuß zur Arbeitsstelle. Von Tür zu Tür brauche ich 1 Stunde und 45 Minuten (wenn alles reibungslos läuft, wenn die Bahn mal Verspätung oder ein Unfall auf der Strecke nach Fulda passiert ist kann E sich alles auf eine 1 Stunde verlängern. Kosten, ja, die sind nicht gerade wenige. Für das Bahnticket zahle ich 350, dann Parkplatz für das Auto 8 die Woche also 32 im Monat und natürlich Spritkosten ca. 240 hier sind die Verschleißkosten und Anschaffungskosten, die ja Wegen der Stelle nun da sind (vorher hatte ich kein Auto) des Autos nicht mir eingerechnet. Bei der langen Zeit lohnt es sich auf jeden Fall eure Programme in der Radio zu hören, danke dafür.
    Viele Grüße aus dem ICE Richtung Würzburg.
    Büttner

  • Nicht sehr präzise der Rechner... für einen "wirklich groben" Richtwert ja ganz net aber das war 's auch schon. Beispiel: Frankfurt Offenbach wird mit ÖPNV mit 0,36 Stunden 2 Minuten schneller als mit dem KFZ angegeben.... also von Ginnheim nach Offenbach benötigen wir ca. 15 bis 20 Minuten, mit einem Verbrauchsmittelwert von durchschnittlich 5 L je 100 km (Mittelklasse DIESEL), je nach Verkehrslage mit dem KFZ... mit den "Öffentlichen" ca. 45 Minuten bis 1 Stunde!!! Da brauch ich über Kosten/Nutzen/Verhältnismäßigkeit nicht nachdenken.
    Fazit: Schöne Spielerei

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    Lieber Matthias: Danke fürs Feedback. Die geschätzten Zeiten in unserem Rechner beinhalten Hin- und Rückfahrt zu den Stoßzeiten. Der Pendel-Aufwand zwischen Frankfurt und Offenbach hängt natürlich extrem davon ab, zwischen welchen Orten genau jemand pendelt - z.B. ob von FFM-Sachsenhausen oder vom Riedberg. Es sind lediglich Richtwerte.

  • Wie so oft werden hier beim Auto die Treibstoffkosten angesetzt, mehr nicht. Das verzerrt das Bild, denn es wird ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass jedeR PendlerIn ein Auto besitzt und die Kosten fur Anschaffung, Versicherung etc. schon automatisch verbucht. So kommen wir nicht weiter. Die entscheidende Frage ist der Pkw-Besitz. Wenn ich keinen Pkw besitze, sondern ÖPNV, Rad etc. nutze und höchstens bei Bedarf mal auf Carsharing o.ä. zugreife, dann kommt das der Umwelt und meinen Mobilitätskosten zugute. Ihr Rechner bildet diesen wichtigen Punkt nicht ab.

  • Rückmeldung: Ich fahre täglich von Hungen Bf nach Frankfurt Hauptwache, Abfahrt 7:01 Uhr.

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    Lieber Nutzer: Die in unserem Rechner angegebenen Zeiten fürs Pendeln beinhalten Hin- und Rückweg. In Ihrem Fall wären das 1:39 Std. mal 2 = 3:20 Std. Das ist doch recht nah an unserem Wert von 3:12 Std. Ihr hessenschau.de-Team

  • Wieso werden ausschließlich die Benzinkosten in die Berechnung des Autos mit einbezogen? Die tatsächlichen Kosten für das Auto sind doch deutlich höher. Bei diesem Rechner ist es schier unmöglich eine Strecke zu finden bei der die ÖPNV besser abschneiden. Außerdem ist es so, dass man in einer Familie oft auf ein zweites Auto verzichten kann, wenn man die ÖPNV nutzt.

  • Im Tenor ist es ja auch der falsche Ansatz, nur auf ein Verkehrsmittel zu setzen. Das geschieht halt oft nur aus Bequemlichkeit. Insbesondere in so chaotischen Ballungsgebieten wie Rhein-Main. Wer schlau ist, kombiniert Verkehrsmittel. Also fahre ich zunächst mit dem Auto zum P&R und dort dann in die S- oder Regionalbahn. Innerstädtisch macht der PKW keinen Sinn.

  • Ein wichtiges Verkehrsmittel, gerade für Wege innerhalb der Stadt, wurde natürlich mal wieder vergessen: Das Fahrrad!

  • Total an der Realität vorbei. Die Fahrt von Haunetal- Holzheim nach Bad Hersfeld dauert in der Realität mit dem Auto 15min. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zwischen 40min und nicht möglich. Bitte überarbeiten so das es auch ausserhalb von Frankfurt nutzbar ist. Zu meiner Arbeitsstelle gibt es überhaupt kein ÖPNV.

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    Lieber Herr Lingemann: Danke für die Rückmeldung. Die Zeitangaben im Rechner beziehen sich auf den gesamten Tag, beinhalten also Hin- und Rückfahrt. In Ihrem Fall wären wir dann bei 2x15 Min. = 30 Min. Unser Richtwert für das Auto sind 40 Min. Außerdem ist die Pendelzeit zu den Stoßzeiten angesetzt. Was den ÖPNV angeht, checken wir das gerne noch mal.

    Ihr hessenschau.de-Team.

  • Traurig, dass der ÖPNV fast immer die teurere Alternative darstellt.
    Hier ist die Politik gefragt, um wirtschaftliche Anreize zu setzen, um die Bevölkerung zum Umstieg auf den ÖPNV zu bewegen.

  • Von Bad Homburg nach Wiesbaden ist das Auto rund 1/3 günstiger, und doppelt so schnell.
    Da stört es wenig das der CO2 Ausstoß doppelt so hoch ist.

    Also brauchen wir uns über dicke Luft nicht zu wundern!

  • Ehrlich gesagt sind die Werte für den von Ihnen angegebenen ÖPNV unsinnig. Für meine Strecke steht da 3:12h. Wenn ich die Verbindung, mit der ich täglich fahre in den DB Navigator eingebe sind das nur 1:39h.

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    Lieber Nutzer: Zwischen welchen Orten pendeln Sie? Zu unserer Berechnung: Für Bus- und Bahn wurden die Stationen in der Gemeinde ausgewählt, an denen die meisten und wichtigsten Verbindungen abfahren.

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    Rückmeldung: Ich fahre täglich von Hungen Bf nach Frankfurt Hauptwache, Abfahrt 7:01 Uhr.

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    Lieber Nutzer: Die in unserem Rechner angegebenen Zeiten fürs Pendeln beinhalten Hin- und Rückweg. In Ihrem Fall wären das 1:39 Std. X 2 = 3:18 Std. Das ist doch recht nah an unserem Wert von 3:12 Std.