Der Kasseler Kaliproduzent K+S will nicht an der ab 2021 vereinbarten Absenkung der Salz-Grenzwerte für Werra und Weser festhalten.

"Wir würden erhebliche wirtschaftliche Probleme bekommen, wenn wir das so um- setzen müssten", sagte ein Konzernsprecher am Dienstag. K+S beantragte daher eine Einleiterlaubnis beim Regierungspräsidium Kassel. Diese sieht zwar eine schrittweise Reduzierung der Werte vor, aber höhere Zielwerte als die Bundesländer an Werra und Weser es vereinbart hatten.