Der juristische Streit um Millionenzahlungen des Landes Thüringen an den Kasseler Kali-Konzern K+S geht weiter.

Das Thüringer Oberverwaltungsgericht hat für Ende kommende Woche zwei weitere Verhandlungstage angesetzt. Ob in dem jahrelangen Rechtsstreit nach der Verhandlung ein Urteil fällt, sei offen.

Konkret dreht es sich darum, ob Thüringen auf unbefristete Zeit jährlich Millionenbeträge an K+S für Sicherungsarbeiten in stillgelegten Kali-Gruben in Südthüringen zahlen muss. Ein umstrittener Vertrag von 1999 stellt K+S von den Kosten frei.