Die Staatsanwaltschaft Meiningen (Thüringen) hat ein Ermittlungsverfahren gegen hessische Behörden eingestellt.

Dabei ging es um vermeintlich rechtswidrige Versenkgenehmigungen für salzhaltige Produktionsabwässer des Kasseler Kali-Konzerns K+S. Nach Informationen des "Spiegel“ soll das Verfahren gegen 50 Verdächtige gelaufen sein. Diese Zahl wurde von der Staatsanwaltschaft nicht bestätigt. Gegen die Verfahrenseinstellung sei inzwischen Beschwerde eingelegt worden, sagte ein Sprecher der Behörde am Donnerstag. Dem "Spiegel" zufolge sollen die seit 1976 erteilten Genehmigungen nicht mit dem Bundesgesetz zur Ordnung des Wasserhaushaltes vereinbar gewesen sein.