Trotz laufenden Rechtsstreits zahlt das Land Thüringen weiter an den Kasseler Dünger- und Salzkonzern K+S für unterirdische Sicherungsarbeiten.

Die Zahlungen erfolgten unter Vorbehalt, sagte ein Landessprecher am Donnerstag. Damit seien die Arbeitsplätze der Bergleute gesichert, die mit den Arbeiten in zwei stillgelegten Gruben im Wartburgkreis beschäftigt sind. 2019 habe man 16,4 Millionen Euro überwiesen. Der Streit entzündet sich an einem Vertrag aus dem Jahre 1999, wonach K+S von den Kosten für die Sicherungsarbeiten freigestellt ist.