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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Land plant mehr Solarenergieanlagen auf eigenen Dächern

Photovoltaikanlage auf einem Hausdach

In Hessen gibt es jede Menge ungenutztes Potenzial für nachhaltige Stromerzeugung: Hausdächer. Das Land will dort mehr Photovoltaikanlagen installieren - auf überschaubarem Niveau allerdings.

Die Landesregierung will vermehrt Photovoltaikanlagen auf den Dächern von landeseigenen Gebäuden installieren. Wegen Auflagen des Denkmalschutzes und statischer Einschränkungen komme aber schätzungsweise nur maximal ein Drittel dieser Dachflächen infrage, teilte Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) auf eine kleine Anfrage der SPD-Fraktion im Landtag mit.

Bisher 20 Flächen ausgeguckt

Über 20 nutzbare Flächen seien bisher identifiziert worden, berichtete der Finanzminister. Neben Dächern auf Hochschulgebäuden gebe es im Zuge von Sanierungsarbeiten auch bei den Staatstheatern in Darmstadt, Kassel und Wiesbaden sowie beim Museum Wiesbaden Pläne für Photovoltaikanlagen. Diese Anlagen gewinnen aus Sonnenlicht Strom - oft so viel, dass es nicht nur den Bedarf des Gebäudes selbst deckt, sondern auch für die Einspeisung ins allgemeine Stromnetz reicht.

Das Land regele im Wesentlichen den Bau und den Betrieb der Anlagen, teilte Schäfer mit. Die Verpachtung von landeseigenen Dachflächen an Energiegenossenschaften sowie Investitionen in solche Anlagen seien in Einzelfällen aber möglich.

Landesbetrieb verwaltet 2.000 Gebäude

Den Großteil der landeseigenen Liegenschaften bewirtschaftet der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen. Dieser verwaltet für das Land nach Angaben von Schäfer rund 2.000 Gebäude und Gebäudekomplexe.

Sendung: hr-iNFO, 04.01.2020, 11 Uhr