Der Landtag hat am Freitag die Änderung des Staatsvertrags mit Thüringen zur Entsorgung von Abwässern der Kali-Industrie verabschiedet.

Alle Fraktionen mit Ausnahme der Linken stimmten dafür. Bei der Änderung geht es um die Einleitung salzhaltiger Abwässer in die stillgelegte Thüringer Grube Springen, damit diese nicht in die Werra fließen. Dafür ist eine Art Tunnel unter der Landesgrenze nötig. Mit der Einlagerung der Produktionsabwässer sollen einige tausend Arbeitsplätze im Werra-Revier gesichert und die Umwelt entlastet werden.