Flugzeug-Catering

Der für Montag geplante Streik beim Lufthansa-Caterer LSG SkyChefs ist kurzfristig abgeblasen worden. Der Konzern legte seiner zum Verkauf stehenden Verpflegungs-Tochter ein neues Angebot vor.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Doch kein Streik bei der Lufthansa

LSG Sky Chefs
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Die Gewerkschaft Verdi wird die Lufthansa-Cateringtochter LSG am Montag doch nicht bestreiken. Das teilte Verdi am Sonntag in Berlin mit. Grund sei, dass der Vorstand der Fluggesellschaft ein verbessertes Angebot vorgelegt habe. Details dazu nannte Verdi nicht.

Ursprünglich sollten die Mitarbeiter der LSG an den Flughäfen Frankfurt, München, Düsseldorf, Köln, Stuttgart und Berlin 24 Stunden lang in den Ausstand treten. Hintergrund des Konflikts ist, dass die Lufthansa den europäischen LSG-Teil an die Schweizer Gategroup verkaufen will. Verdi hatte kritisiert, dass die Fluglinie dabei nur unzureichend Angebote zur Einkommenssicherung der Beschäftigten vereinbaren wollte. Die befürchteten massive Verluste.

"Streik nur auf Pausentaste"

"Wir begrüßen, dass die Lufthansa sich auf uns zu bewegt", hieß es nun am Sonntag in einer Mitteilung von Verdi. Allerdings habe man beim Thema Streik "lediglich auf die Pausentaste gedrückt". Für den 4. Dezember ist laut Verdi ein neuer Verhandlungstermin angesetzt. Von Lufthansa lag zunächst keine Stellungnahme vor.

Die Fluggesellschaft hatte ihre Kunden nach dem Streikaufruf schon darauf eingestimmt, dass am Montag und teilweise auch am Dienstag auf innerdeutschen und innereuropäischen Flügen "keine Mahlzeiten und Getränke" sowie auf Langstreckenflügen nur ein reduziertes Catering bereitgestellt werden könnten.

Die LSG SkyChefs beschäftigen weltweit rund 35.000 Mitarbeiter, davon etwa 7.000 in Deutschland. In Europa sind einschließlich der deutschen Kräfte rund 9.500 Menschen für die LSG tätig.

Sendung: hr-iNFO, 01.12.2019, 13.00 Uhr