Die Lufthansa ist vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg erneut mit einer Klage zum Flughafen Hahn im Hunsrück (Rheinland-Pfalz) gescheitert.

Dabei ging es um staatliche Beihilfen der Länder Rhein-Pfalz und Hessen für den Flughafen seit 1997 und Entgeltverträge des Airports mit der irischen Airline Ryanair. Der EuGH wies die Klage nach Mitteilung vom Donnerstag als unzulässig ab und bestätigte damit ein vorangegangenes Urteil (Az.: C-453/19 P). Lufthansa bedauerte die Entscheidung. Man bleibe überzeugt, dass bestimmte Zuwendungen an den Flughafen Hahn sowie Verträge des Flughafens mit Ryanair nicht mit dem europäischen Beihilferecht vereinbar seien, teilte das Unternehmen mit. Das Land Hessen hält am Flughafen Hahn noch 17,5 Prozent.