Erneuerbare Energien haben erstmals zu mehr als der Hälfte zur hessischen Stromerzeugung beigetragen und damit die konventionellen Energieträger überholt.

Nach dem Energiemonitoringbericht 2020 habe die Windenergie mit 52 Prozent den größten Beitrag unter den erneuerbaren Energien geliefert, teilte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) in Wiesbaden mit. Auf Platz zwei rangiere die Photovoltaik mit 21 Prozent.

Der aktuelle Bericht dokumentiere, wie wichtig die erneuerbaren Energien in Hessen inzwischen seien, betonte der Grünen- Politiker. Das gelte nicht nur für die Stromerzeugung, sondern auch für den Stromverbrauch. "Wir sind traditionell ein Bundesland, das nicht seinen ganzen Stromverbrauch selbst produziert." Es sorge jedoch jedes Windrad und jede Photovoltaikanlage im Land dafür, dass kein Strom aus anderen Bundesländern bezogen werden müsse.