Ihre Kommentare Pro oder contra: Was halten Sie vom geplanten Fernbahntunnel?

30 Kommentare

  • Das endet wie Stuttgart21. Gibt bestimmt irgendein Hemmnis (irgendwelche Tierarten etc., die unter Tierschutz stehen), das die Kosten explodieren lässt und das Projektende (extrem) nach hinten verschiebt.

  • BER Berlin, Stuttgart 21 - jetzt Fernbahntunnel Ffm ... WIR SCHAFFEN DAS!

  • Lustig das gerade die Bahn ein weiteres Großprojekt plant. Wie gut die Planungen bei der Bahn sind sehen wir ja an Stuttgart 21 oder an dem missglückten Versuch eines Tunnelbaus bei Rastatt bei dem die Rheintalbahn abgesackt ist.
    Kapazitätserhöhungen kann es auch nur dann geben wenn ich auch das Personal dazu habe und das ist nicht in Sicht. Die Einstellungstests zum Lokführer sind so ausgelegt das von 10 Bewerbern 7 durchfallen. Die Verspätungen liegen auch nicht an Frankfurt. Die Züge können ihr Tempo nicht fahren weil das Netz marode ist. Ein ICE von München nach Frankfurt muss auch in Nürnberg seine Richtung wechseln und wenn wie geschehen der Blitz im Stellwerk von St. Goar einschlägt und wir einen Signalausfall haben ( selbst erlebt ) und man nur noch 40km/h fahren darf; was bringt dann ein Tunnel in Frankfurt? Die Bahn hat genug Baustellen und muss jetzt keine weitere aufmachen. Ich würde mich bei der SBB beraten lassen; die haben nämlich eine hohe Pünktlichkeitsrate.

  • Hier wird sich beschwert, dass man von Glauburg Stockheim 1h 13 Min. nach Frankfurt benötigt.
    Diese Fahrzeit benötigt man sogar selbst innerhalb von Frankfurt, um von Ost nach West zu kommen. (Mit Bus, U-Bahn und S-Bahn...) Ein kluges Verkehrssystem in Frankfurt - für teuer Geld. Einfach unterirdisch.
    Also was haben sie denn für ein Problem?

  • Für die Kosten und den Nutzen eines Projektes werden sogenannte NKU; Nutzen-Kosten-Untersuchungen, erstellt.
    Wenn das nicht passt, ist ein Projekt dann sowieso nicht durchführbar.
    WEnn man die Kommentare hier so liest, merkt man, dass von Bahnbetrieb und dem Knoten Frankfurt etc., die Auswirkungen auf das ganze Betriebssystem deutschlandweit und europaweit 0 Ahnung existiert - Hauptsache mal gegen alles sein.
    Aber einen Riederwaldtunnel bauen, ein A 49, ... das ist immer völlig in Ordnung der Straßenbau.
    Obwohl zu viele jeden Tag im Stau stehen, gerade rund um Frankfurt.

  • Ich wäre für den Fernbahntunnel mit Fernbahnhof an der Hauptwache. Erspart die S-Bahn-Fahrt um zur Hauptwache zu kommen und diese ist ja bekanntlich ein wichtiger Umstiegspunkt der U-Bahn.

  • Stuttgart21 lässt grüßen!

  • Ich finde man sollte gleich die B44 vor dem Hauptbahnhof mit unter die Erde bringen. Ein Tunnel vom Baseler Platz zur Friedrich-Ebert-Anlage. Oben mehr Platz für Fußgänger und Trams, eine Fußgängerzone statt Autos. Ein gutes Vorbild ist da der Theatertunnel in Frankfurt, da hat man genau das gemacht.

  • Der Tunnel ist viel zu teuer und die Bauarbeiten dauern zu lang. Die Schuldenlast ist ohnehin schon hoch , da muss man Prioritäten setzen.
    Die von Hr. Gietinger aufgezeigte Planungsalternative ist günstiger. Wenn die Taktung zwischen Hbf und Südbahnhof passt, dann ist auch ein zusätzliches Umsteigen zu verkraften.
    Allerdings sollten die Öffis pünktlicher fahren und die Kommunikation zu den Fahrgästen bei Störungen deutlich verbessert werden.
    Und wenn dann noch die Regionaltangenten und expressbusse die Hauptumstiegsbahnhöfe entlasten, dann ist auch viel erreicht für den Komfort und zur Beseitigung mancher Engpässe

  • Das gibt wohl ein Frankfurt 2040 .....oder ?

  • Die paar Minuten Zeiteinsparung sind soviel Geld nicht wert !

    Dieses Geld könnte man an anderer Stelle sinnvoller für die Verkehrswende Investieren.

    Zum Beispiel in Zuschüsse für den Ausbau von Ladesäulen unfd/oder Wasserstofftankstellen.

    Oder in die Reaktivierung ehemals stillgelegter Bahnstrecken.

    oder in die Fertigstellung der linksrheinischen Nord-Süd-Verbindung, damit endlich mehr Güter von der Straße auf die Schiene kommen.

    oder in den Bau alternativer Routen für den Güterverkehr um die Bewohner des Mittel-Rheintals vom Lärm zu entlasten.

    oder in die Entwicklung leiserer Fahrwerke-/Reifen-/Bremstechnik

    oder in bessere Überwachung der Tunnelsysteme unter den Städten (mindestens einmal pro Woche wird der S-Bahn-Verkehr angehalten, weil eine Person in den Tunneln gesichtet wurde...)

    oder...
    oder...
    oder...

  • Die Realisierung des von Klaus Gietinger bevorzugten Ausbaus ist sicher nicht in sechs Jahren zu realisieren. Alleine die Enteignung der benötigten 20 - mit Gebäuden bebauten - Grundstücke (Grundlage Planung 2003) braucht so lange.

  • Betreffend des Bauvorhaben Fernbahntunnel gilt es zu beachten, dass in Frankfurt durch das Homeoffice gute 7-10 weniger Bahn-Pendler-Bewegungen entstehen werden. Und eine effektive zeitliche Verkürzung um 3 Minuten keine praktische Verbesserung in Bezug auf Umsteige bringt! Dazu braucht es mindestens 10 verlässliche Minuten. Welche abhängig sind von allzeit funktionierenden Aufzügen/Rolltreppen. Das, insbesondere wegen der laufenden Kosten, bleibt ein Traum. Hinzu kommt, dass bei öffentlichen Großprojekten die tatsächlichen Aufwendungen bei geschätzten 20 um dass 3fache sich verteuern. Ich sehe in diesem Großprojekt keine Fortentwicklung.

  • Hier sieht man schön, daß die letzten 16 Jahre mit Rot Schwarz an der Macht nur sparsam in ein Schienennetz investiert wurde, stattdessen haben wir jetzt eine Oberleitung für Lkw`s an der Autobahn stehen was für eine perverse Steuerverschwendung!

  • Die acht Minuten Zeitersparnis, weil die Fernzüge dann nicht mehr Kopf machen müssen, sind nicht der Grund für das Vorhaben, wie manche anscheinend glauben. Der Tunnel wird geplant, um die Kapazität deer Hauptbahnhofs zu erweitern. Statt 1250 Züge sollen nach dem Bau 1500 Züge fahren können, das sind 20 Prozent mehr als heute. Wenn wirklich mehr Verkehr auf die Schiene soll, dann sind auch höhere Kapazitäten nötig. Ich bezweifle sehr, dass eine solche Kapazitätserweiterung über der Erde in Frankfurt möglich ist.

  • Es ist richtig, dass man sich fragt, weshalb man bis vor drei Jahren der Meinung war, dass ein oberirdischer Ausbau ausreicht und durchsetzbar ist. Fakt ist aber, dass bereits die Bundesbahn 1991 das wiederlegt hatte und in einer Studie auch herausfand, dass ein oberirdischer Ausbau nur klein-klein möglich ist, sehr teuer würde und auch kaum durchsetzbar wäre. Es ist u.a. dem RMV zu verdanken, dass es nach dem notwendigen Aus von Frankfurt 21 keine Diskussion über den Fernbahntunnel gab.

  • Es ist richtig, dass man sich fragt, weshalb man bis vor drei Jahren der Meinung war, dass ein oberirdischer Ausbau ausreicht und durchsetzbar ist. Fakt ist aber, dass bereits die Bundesbahn 1991 das wiederlegt hatte und in einer Studie auch herausfand, dass ein oberirdischer Ausbau nur klein-klein möglich ist, sehr teuer würde und auch kaum durchsetzbar wäre. Es ist u.a. dem RMV zu verdanken, dass es nach dem notwendigen Aus von Frankfurt 21 keine Diskussion über den Fernbahntunnel gab.

  • Das in 30 Jahren vielleicht 8 min zu sparen sind und das ins Verhältnis gesetzt zu den Behinderungen während der Bauzeit und den Kosten. Das ist unwirtschaftlich, das Geld ist in anderen Verkehrsmassnahmen, die schneller ein Effekt haben besser aufgehoben.

  • Zu spät? Ja. Zu teuer ? Ja. Umweltverträglich? Nein. Selbst einfache Bahnprojekte brauchen über 10 Jahre. Viel wichtiger wäre, die aufgegebenen Strecken zu revitalisieren . Außerdem ist der ICE auf Grund der vielen Haltestellen zu langsam. Also Haltestellen reduzieren.

  • Die sollen lieber dafür sorgen, dass die vorhandenen Bahnverbindungen optimiert werden. Es kann doch nicht angehen, dass man von Glauburg-Stockheim in der östlichen Wetterau bis nach Frankfurt 1Std. 13 Minuten braucht - wenn alles gut geht, was öfter mal nicht der Fall ist, weil es immer wieder zu technischen Störungen an den Zügen oder den Bahnanlagen kommt, oder wegen Überholungen und Warten auf Gegenzüge, sowie sinnlosen Wartezeiten der Züge in den Bahnhöfen auf der Strecke. Und im Sommer schmort man in den Zügen im eigenen Saft, im Winter wird man tiefgekühlt. Das alles ist ja sicherlich nicht nur auf dieser Strecke der Fall. Bei solchen Problemen sollte die Bahn ansetzen, die sind weitaus einfacher zu lösen und es kommt wesentlich billiger. Kein Wunder, dass immer mehr Pendler von der Schiene auf die Straße wechseln. Wenn die Bahn so weiter macht, wird ein solches Großprojekt also schon bald überhaupt nicht mehr benötigt, weil Bahnfahren immer unattraktiver wird.

  • Ich welcher Zeit lebt der Regisseur? Die modernen Züge bremsen schon sehr lange nicht mehr mit Bremsbelägen und -Scheiben als Betriebsbremse.
    Die Triebzüge bremsen generatorisch, bzw. in der E-Mobilität auch als "Rekuperation" bekannt.
    Da wird die Verzögerungsenergie, wo möglich, in das Netz zurück gespeist und für andere Verbraucher oder anfahrende Züge zur Verfügung gestellt werden. Die ICEs benutzen außerdem noch eine Wirbelstrombremse, da entsteht kein Abrieb. Wie bei allen Zügen auch sind die letzten km/h bis zum Stillstand aufgrund zu geringer Energie klassisch mit Bremsen (Backen und Scheiben) abzubremsen. Ein Feinstaub entsteht dennoch, nicht zuletzt durch den Kohleabrieb der Schleifleisten an den Pantographen. Wenn die Luft trotz durchfahrender Züge "stehen" sollte, warum hat man in BER die Antischimmelfahrten durchgeführt? Wäre die Stadtbahn dann nicht auch sonderlich ungesund? Die beschleunigen und verzögern in der Regel von 60 km/h auf 0 km/h auf ca, 110 Metern.

  • Ich lese gerade "bis zu acht Minuten schneller". Ach komm, nee, echt ma??? Dafür hauen wir die Millionen raus?

    Bitte nicht.

    Ich sehe das Problem für mich, wie ich möglichst Barriere arm mein Zeugs von A nach B bekomme. Dazu zählt auch, dass ich nicht 4x Umsteigen muss, auch wenn das in der Statistik besser aussieht.

  • Hier wird wieder Geld versenkt.
    Meine Forderung jede Budgetüberschreitung wird von verantwortlichen Politikern und Lobbyisten zu 109 ausgeglichen...bis zur Pfändungsgrenze.
    Verhindern wird man den Schwachsinn (6min Zeitersparnis) wahrscheinlich nicht

  • Wie sehen denn echte Alternativen aus?

    Eine Teilverlegung der Züge zum Südbahnhof ist - zu recht - der Abstimmung der Fahrgäste mit den Füßen zum Opfer gefallen, da es mit den Anschlüssen nicht passte, nebenbei ist der Südbahnhof rein kapazitätsmäßig gar nicht für den Fernverkehr geeignet, was sich prima beobachten lässt, wenn baustellenbedingt dort gehalten wird.
    Ein Ausbau der Strecke zwischen Süd- und Hauptbahnhof? Da hat der Fernsehautor leider nicht zu Ende gedacht und sollte sich mal mit den Gleislagen beschäftigen - denn was nutzt der Ausbau, wenn danach die Anschlüsse fehlen? Unmittelbar nach den Südbahnhof teilen sich die nord- und die südmainische Strecke, Wechsel weitgehend ausgeschlossen und Kreuzungen kosten ohnehin Trassen - spätestens in Hanau kommt es dann wieder zu Konflikten.
    Der Tunnel als neue Strecke ist und bleibt die einzige Alternative - und wie steil die Rampen sein müssen, hängt letztlich von deren Länge ab.

  • Ich nutze den Frankfurter Hbf gerne für Fernverkehrsverbindungen da alle Gleise, außer die U-Bahn und S-Bahn, auf einer Ebene sind und ein schneller Umstieg aus der Regionalbahn in den ICE möglich ist.
    Dies wird mit dem Fernbahntunnel nicht mehr möglich sein.

  • Wahrscheinlich kostet es letztendlich ein Vielfaches, dauert länger und die, die das dann zu verantworten haben, werden mit Abfindungen aus dem Amt gelobt.

  • Beim aufmerksamen Leser bleibt eins hängen: 3,6 Mrd Euro für 8 Minuten. Damit ist das Projekt tot bevor es angefangen hat.
    Wenn die Umstellung der automobilen Antriebe so kommt wie geplant, entfällt bei der Bahn der Umwelt Vorteil und die Straße übernimmt die letzten 10 der verkehrsleistung auch noch. Das wär ein traum: viele kleine Elektroautos und fernbusse in Kombination mit homeoffice läuten das Ende der unflexiblen und Teuren Bahn ein.

  • Wie das bei Bauprojekten der öffentlichen Hand so üblich ist, wird der Tunel nicht vor 2050 fertig und wird mindestens das doppelte Kosten.
    Wie war das noch bei der U4 in Frankfurt? Der Tunnel ist erstmal abgesoffen ... Interessant ist auch wer da mit verdient.
    Aber warum nicht, bekommt Frankfurt halt auch seinen BER.

    Schönen Abend

  • Entlüftung (Feuer, Normalbetrieb) und Notfallzugänge sind unzureichend geklärt. Die tollen Hochglanzprospekte zeigen nichts. Was ist mit Grundwasser, Stabilität der Betriebswege? Der Gebäude? Der bestehenden Gebäude?

    Was ist mit dem derzeit anlaufenden Umbau, kann das dann wieder in die Tonne?

    10-15 Minuten Fahrzeit sparen und 10-30 Minuten Anreise verlängern (Gehwege! Umsteige!), dazu die Rollwege? Mit Gepäck? Ganz klare Antwort von mir: Vergesst es, das hat nur hohe Kosten und wenig Nutzen!

  • Der wäre bereits vor Jahren notwendig gewesen.
    Kritiker gibt es immer, besonders für Bahnprojekte!
    Mal sehen was die Untere Wassebehörde hierzu wieder für Auflagen macht - zumal die UWB der Stadt Frankfurt am Main, bereits viele Bahnprojekte zum Stocken gebracht hat, alleine bis zur Erreichung der Planfeststellung!
    Es gibt mehr Verhinderer als gedacht; da braucht man sich nicht zu wundern das Plangenehmigungsverfahren 10-20 Jahre benötigen.
    Auch die Nordmainische S-Bahn wäre ein sehr wichtiges Projekt - nicht nur in der Planfeststellung, sondern in der Umsetzung - aber das benötigt bereits 20-30 Jahre...für eine Planfeststellung. Alleine um es der Stadt Frankfurt am Main irgendwie Recht zu machen.