Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck rüstet sich für einen ungeordneten EU-Austritt Großbritanniens.

Wie Merck-Chef Stefan Oschmann der dpa erklärte, werden die lokalen Arzneilager deutlich aufgestockt, um Engpässe zu vermeiden. "Es wäre nicht auszudenken, wenn es zu langwierigen Grenzkontrollen käme und Patienten wichtige Medikamente fehlten", sagte er. Derzeit werden pro Monat rund 45 Millionen Packungen Medikamente aus Großbritannien in die EU gebracht, den umgekehrten Weg gehen rund 35 Millionen. Der Brexit soll am 31. Oktober vollzogen werden.