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Reparatur nach Zugunglück fast abgeschlossen

Auf der Fahrt zwischen Darmstadt und Aschaffenburg ist im Mai ein Güterzug auf einen anderen aufgefahren. Der Lokführer starb, die Schienen wurden schwer beschädigt. Einen Monat später sollen die Regionalbahnen wieder rollen.

Vier Wochen nach dem Zugunglück mit einem toten Lokführer bei Münster (Darmstadt-Dieburg) sind die Reparaturen an der Strecke fast abgeschlossen. Sie soll ab Donnerstag wieder voll genutzt werden können, wie eine Bahnsprecherin am Dienstag ankündigte. Die Regionalbahnen 61 und 75 zwischen Darmstadt und Aschaffenburg sollen dann wieder nach Plan fahren. Derzeit ist zwischen Babenhausen und Dieburg noch ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Nach Angaben der Bahn wurde die Oberleitung in beide Fahrtrichtungen auf einer Länge von 1.500 Metern erneuert. Zudem wurden 300 Schwellen ersetzt und 1.400 Meter Schiene neu verlegt.

Ermittlungen dauern an

Bei dem Unglück am 19. Mai war ein Güterzug wegen einer defekten Oberleitung auf der Strecke stehengeblieben. Ein zweiter Güterzug fuhr auf und entgleiste. Der 49-jährige Lokführer wurde den Angaben zufolge in der aufgefahrenen und entgleisten Lok eingeklemmt und starb.

Der andere Lokführer blieb unverletzt. Die beiden Züge mussten mit Kränen geborgen und für den Transport zerlegt werden. Wieso der zweite Güterzug auffuhr, wird noch ermittelt.

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