Nach dem Verbot mehrerer Protestcamps gegen den Ausbau der A49 will der Veranstalter diese nun gerichtlich durchsetzen.

Am Donnerstag seien mehrere Klagen und zwei Eilanträge eingegangen, teilte das Verwaltungsgericht Gießen mit. Das Regierungspräsidium Gießen hatte drei von vier angemeldeten Camps wegen ihrer Lage auf Privatflächen, in einem Schutzgebiet und einem Platz für Rettungsfahrzeuge untersagt. Nur ein Camp in Stadtallendorf-Schweinsberg (Marburg- Biedenkopf) wurde genehmigt. Der Behörde werde nun Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben, hieß es vom Gericht. Die Aktivisten wollen die Rodung eines Teils des Dannenröder Forsts für den Autobahnausbau verhinderrn.