Als Konsequenz aus den Krankheits- und Todesfällen wegen keimbelasteter Wurst will Umweltministerin Hinz (Grüne) Lebensmittelkontrollen verstärken.

Es müsse effizientere Strukturen geben, die ein früheres Eingreifen ermöglichen und dem Ministerium mehr Handlungsspielraum lassen, sagte Hinz am Mittwoch. "Wir brauchen eine besser aufgestellte Lebensmittelüberwachung, damit ein solcher Fall nicht wieder vorkommt." Keimbelastete Wurst des Herstellers Wilke aus Twistetal (Waldeck-Frankenberg) wird mit zwei Todes- und 37 Krankheitsfällen in Verbindung gebracht.