Flugbewegungen in Echtzeit auf einer Bildschirmwand.

Flugzeuge virtuell auf die Parkposition lotsen oder via VR-Brille auf einem Koffer durch die Gepäckförderanlage reiten: Das neue Besucherzentrum des Frankfurter Flughafens bietet ungewöhnliche Einblicke.

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Einblicke ins neue Besucherzentrum am Frankfurter Flughafen
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Für Luftfahrt-Interessierte gibt es eine neue Attraktion am Frankfurter Flughafen: Ein multimediales Besucherzentrum des Betreibers Fraport ist am Montag im Terminal 1, Halle C eröffnet worden. Es bietet 30 Exponate auf 1.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche und "ungewöhnliche Einblicke in sonst nicht frei zugängliche Bereiche des Luftverkehrs", wie Fraport mitteilte.

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Audioseite Mit der VR-Brille ab aufs Gepäckband

Besucherzentrum des Frankfurter Flughafens
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Weltweit alle Flüge auf einer Leinwand

Einblicke ins neue Besucherzentrum am Frankfurter Flughafen

Besucherinnen und Besucher können zum Beispiel Flugzeuge virtuell auf die Parkposition lotsen oder mit einer VR-Brille in einer Art virtueller Achterbanhfahrt auf einem Koffer durch die Gepäckförderanlage reiten. Eine interaktive, aus 28 Bildschirmen bestehende Leinwand stellt alle Flüge weltweit auf einer Fläche von rund 25 Quadratmetern in Echtzeit dar. Fraport teilte mit, dieses System sei einmalig. "Nirgendwo in der Welt lassen sich tausende Flugbewegungen so detailliert darstellen."

Zwei Jahre Bauzeit, 5,7 Millionen Euro

Neben Einblicken in die Technik rund um den Flugbetrieb soll das Besucherzentrum einen Ausblick auf die Zukunft des Luftverkehrs geben. Fraport-Chef Stefan Schulte sagte, das Zentrum sei auch ein wichtiger Baustein, "um den langjährigen Dialog mit den Menschen in der Region und darüber hinaus zu intensivieren".

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Besucherzentrum am Flughafen

Eintrittskarten müssen im Ticketshop unter www.fra-tours.com vorausgebucht werden. Öffnungszeiten täglich 11 bis 19 Uhr, Eintritt 12 Euro, ermäßigt zehn Euro.

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Die Bauzeit betrug zwei Jahre. 5,7 Millionen Euro kostete das Besucherzentrum. Fertiggstellt war es bereits im Herbst vergangenen Jahres. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Eröffnung mehrmals verschoben.

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