Eine Maschine landet in Frankfurt auf der Landebahn Nordwest.

Noch nie haben so viele Menschen den Frankfurter Flughafen genutzt wie im vergangenen Jahr. Doch zuletzt befand sich das Wachstum deutlich im Sinkflug.

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Trotz neuem Passagierrekord zeigt die Wachstumskurve am Frankfurter Flughafen nach unten. Zwar starteten und landeten 2019 erstmals mehr als 70 Millionen Menschen in Frankfurt, in der zweiten Jahreshälfte aber brachen die Zahlen regelrecht ein.

Einbruch gegen Jahresende

Mit insgesamt rund 70,5 Millionen Fluggästen verzeichnete Betreiber Fraport den höchsten Wert in der Geschichte. Das entspricht einem Anstieg von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

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Dabei präsentiert sich die Entwicklung höchst unterschiedlich: Im ersten Halbjahr wuchs das Fluggastaufkommen noch um 3 Prozent, in der zweiten Hälfte nur noch um 0,2 Prozent. Gegen Jahresende war es sogar erstmals seit 2016 rückläufig - im November zählte die Fraport 3,4 Prozent weniger Passagiere, im Dezember steht ein Minus von 1,2 Prozent zu Buche.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rekordjahr am Frankfurter Flughafen

Tausende Passagiere stehen dicht gedrängt in Halle A im Terminal 1 des Flughafens Frankfurt.
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Das Unternehmen führt den Wachstumseinbruch vor allem auf den reduzierten Winterflugplan der Airlines zurück. "Die Angebotsreduzierungen haben sich deutlich in den Passagierzahlen niedergeschlagen", sagte der Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte. Auch "geopolitische Unsicherheiten" hätten sich negativ ausgewirkt.

Deutlich weniger Inlandsflüge

Die Passagierzahlen im Inlands- und Europaverkehr seien 2019 um 3,4 Prozent gesunken. Der interkontinentale Flugverkehr legte dagegen um 3,4 Prozent zu.

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Auch das Fracht-Aufkommen in Frankfurt schrumpfte weiter. Nach einem Minus von 7,4 Prozent im Dezember steht für das Gesamtjahr ein Rückgang um 3,9 Prozent auf rund 2,1 Millionen Tonnen zu Buche, wie Fraport mitteilte.

Sendung: hr-fernsehen, hessenschau kompakt, 15.01.2020, 13 Uhr