Die Deutsche Bank will angeblich Risiken bei Wertpapieren in Milliardenhöhe mittels einer "Bad Bank" loswerden.

Vor allem lang laufende Derivate im Volumen von bis zu 50 Milliarden Euro, die kaum Ertrag abwarfen, sollten in eine interne Abwicklungseinheit ausgelagert oder verkauft werden, berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf Insider. Ende März bezifferte die Bank den Wert ihrer Derivate auf 331 Milliarden Euro, die Bilanzsumme auf 1,44 Billionen Euro. 50 Milliarden Euro auszulagern, hätte also nur einen geringen Effekt. Die Bank kommentierte den Bericht der Zeitung nicht.