Ihre Kommentare Was sollte sich für Radfahrer in Hessen ändern?

103 Kommentare

  • Ich fahre täglich ca. 10 km (einfache Strecke) mit dem Fahrrad um meinen Arbeitsplatz zu erreichen. Durchgängige Radwege, die kein ständiges auf und abfahren von Fußgängerwegen bedeuten würden, wären ein segen für den Rücken und die Langlebigkeit des Fahrrads.

    Fahrradwege auf der Straße mit einer raumlichen Trennung, dass würde ich mir in der Zukunft wünschen. So würde der Kampf zwischen Mensch (Fahrradfahrer) und Maschine (Autofahrer) endlich ein Ende nehmen.

    Und ja, auch ich fahre gerne mal mit dem Auto, aber halt nicht auf die Arbeit :)

  • Die Stadt Wiesbaden wird von den Fahrradfahrern lediglich die Schulnote 4,4 vergeben. Warum

    nicht gleich die Note 6! Diese Stadt ist einfach die reinste KATASTROPHE für Radfahrer!

  • Hessische Radfahrer haben ein ganz anderes Problem,

    Sie schreien rum wegen zu wenig Radwegen und wenn es welche gibt fahren Sie auf der Strasse.

    Was soll man davon halten?

    Natürlich finde auch ich gut wenn es viele oder mehr Radwege gibt aber man sollte auch mal an solche Sachen denken.
    Ob die Radfahrer auch mal Hindernisse auf Bundesstraßen sein können und hier ihr eigenes Leben riskieren und dann sogar die Autofahrer beschimpfen und beschuldigen, was soll das denn.
    Packt euch mal selbst an die Nase.

    Was hier in Deutschland abgeht ist echt unter aller Sau.
    In Holland z.B. gibt es das nicht.
    Da rasen weder die Autofahrer noch blinken Sie in den Kreisel rein.
    Auch hört man nicht das Radfahrer auf Autobahnen unterwegs sind.
    Ach ha, in Fußgängerzonen ist das Radfahren übrigens auch verboten.
    Naja, Hauptsache im Stau gaffen und Fotos machen statt die Rettungsgasse zu bilden, Deutschland ist schon klasse.

  • Ich bin selbst täglich als Radfahrerin in Frankfurt unterwegs. Ich ärgere mich über und schäme für die meisten Radfahrkollegen/-kolleginnen. Es wird sich an so gut wie keine Straßenverkehrsregel gehalten-rote Ampeln, Zebrastreifen, an Autos vorbeiquetschen, Vorfahrt nehmen-scheißegal! Sehr viele Radfahrer verdanken Ihre Gesundheit und Ihr Leben auf den Straßen den Autofahrern, da diese sehr wohl Rücksicht nehmen. Diese zeigen sich zum Teil sehr überrascht und bedanken sich mit einem winken, wenn auch mal ein Radfahrer mit Rücksichtnahme und Gehirn im Straßenverkehr unterwegs ist. Natürlich gibt es verbesserungswürdige Maßnahmen bzgl. der Fahrradwege zu tätigen, aber die Verbesserungen fangen immer auch bei einem selbst an und dem Umgang und der Rücksichtnahme allen anderen Verkehrsteilnehmern und natürlich auch Fußgängern gegenüber.

  • Als einfaches und relativ kostengünstiges Mittel schlage ich zunächst die flächendeckende Einführung von Tempo 30 (in Worten: dreißig) in allen geschlossenen Ortschaften vor, von Frankfurt bis Klein-Kleckersdorf, von Ortseingang bis Ortsausgang.
    Ich gebe zu, die erste Phase könnte zu Problemen führen (Bürgerkrieg etc.)
    Nach der Einführungsphase und entsprechender Eingewöhnung wird es zugehen wie beim Rauchen in öffentlichen Lokalen, Restaurants etc.
    Das kann sich heute auch niemend mehr anders vorstellen, wie derzeit praktiziert.
    Diese Verkehrsberuhigung wird den Radverkehr sicherer machen. Daneben müssten mehr Radstreifen, Fahrradstraßen etc. her.
    Außerhalb geschlossener Ortschaften muss ebenfalls eine drastische Temporeduzierung eingeführt werden..
    Ich bin selbst auch Autofahrer, bin aber überzeugt, dass keine Verkehrsverbesserung zu erreichen ist, ohne dass man dem Autofahrer "weh tut".

  • Knotenpunktbeschilderung einführen und Autobahnausbau einfrieren, damit die Mittel in Radschnellwege und ÖPNV, vorallem Schiene, fließen können.
    Des Weiteren einfach mehr Rücksicht.

  • Wünschenswert wäre zu einem dichteren Radwegenetz ein Knotenpunktsystem, wie es in den Niederlanden besteht.

  • Mal ne Frage: Für wen sind diese vielen Kommentare hier? Die meisten sind ellenlang. Und die Hälfte schimpft bloß über Rüpelradler.

    Hier ist kaum Konstruktives und keine Diskussion. Was soll das bringen?

  • Mit einem dichteren Radwegenetz z.B. entlang der Pendlerstrecken aber auch zwischen den kleineren Ortschaften und entlang der Landstraßen ließen sich sicherlich viele Menschen auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule und Kindergärten oder zu kleineren Besorgungen auf das Fahrrad locken. Insbesondere in Zeiten des E-Bike werden selbst mittlere Pendelstrecken bequem zu meistern sein. Solange Radler aber mit Autos um den Platz konkurrieren müssen und Abstellplätze unsicher sind und zur Vermüllung neigen, kann ich die Wahl des Autos als primäres Verkehrsmittel gut verstehen.

  • Hoffentlich spricht man im Rahmen der Diskussion dann auch mal über die Regeln auf einem Fahrradweg. Wer ist denn "der Fahrradfahrer"? Der in einem ausgewogenen Tempo fahrende oder der sportliche Fahrer? Wir haben Freizeit- Hobbyfahrer, geübte Schnellfahrer, Rennfahrer - Übungsstrecke für Rennfahrer?) Wer wird wen umfahren / "im Weg stehen"? Wenn das nicht geregelt wird, wird dies ein Hauen und Stechen um den noch immer engen Platz - Ergebnis: der Stärkere, Unverschämtere gewinnt. Die anderen flüchten sich wieder in die Nischen, auf den Fußweg oder auf die (Auto-)Straße zurück. Auch muss man dann über die Abgrenzungen zu Fußwegen sprechen. Das Problem sieht man heute schon, wenn Fuß- und Radweg eng beieinander verlaufen. Radwege sollten klar visuell von Fußwegen abgegrenzt werden. Ein Schild am Anfang und Ende eines Weges ist zu wenig.
    Es wird zu wenig Platz da sein, um alle Wünsche oder Vorstellungen zu bedienen.

  • Heute hat mich wieder ein Radfahrer beim links abbiegen wie selbstverständlich rechts überholt.
    Manche Radfahrer fordern Unfälle geradezu raus. Viele kennen keine Roten Ampeln und fahren einfach drauf los. Ich soll beim überholen von Radfahrern Abstand halten und Radfahrer zwängen sich durch jede Lücke. Für Radfahrer müsste es genauso wie für Autofahrer einen Führerschein und Punktekonto geben

  • Hallo,
    es wurden hier die unterschiedlichsten Antworten zum benutzen eines Radweges gegeben. Vielleicht sollten doch alle besser informiert.
    OL an: https://www.bussgeldkatalog.org/radwegebenutzungspflicht/
    Das Netz ist hier sehr schön zu gebrauchen.
    Nicht in Foren nachsehen, bringt nichts.
    Oder auch den guten alten Fahrlehrer fragen. (Mach ich immer wenn ich ihn sehe)
    Schönen Feiertag Gerd

  • Es sind in Hessen Kampagnen gestartet zum Thema Abstand beim Überholen. In Lorsch/Südhessen war sogar der Landrat zu einem Auftakt mit dem ADFC und der Polizei zusammen erschienen und hat das Thema angesprochen. Mit einem schönen Bild, das wars. Auch Radfahrer müssen beim Vorbeifahren 1,50m Abstand, z. B. zu parkenden Autos, halten. Die Städte wie Bensheim haben Radstreifen installiert mit angrenzenden Parkflächen. Das ist schlichtweg falsch nach der StVO. Denn wenn der Radfahrer den erforderlichen Abstand einhalten soll, fährt er nicht mehr auf dem Radstreifen. Der überholende PKW müsste es genauso tun. Dann fährt er auf der Gegenspur. Das alles ist Stümperei unserer Verkehrsplaner und keiner der Verantwortlichen Politiker sitzt als Alltagsrafler auf dem Rad. Aus meiner Sicht hat die Politik eine Mitschuld an den Unfällen mit Radfahrern.
    Schafft endlich sichere Verkehrsführungen für Radfahrer !

  • Wie wäre es mit Radwegen zum Frankfurter Hauptbahnhof? Einfach unglaublich, dass einer der wichtigsten Knotenpunkte des öffentlichen Verkehrs in Frankfurt noch immer nicht über Radwege erreichbar ist. Hier fehlt eine Verbindung in die City und zu den Radwegen am Mainufer.

  • Kürzere Ampelphasen! Dann gibts auch weniger Rot-Radler. Die langen Ampelphasen sind allein aufs Auto zugeschnitten und sollen dessen Verkehrsfluss fördern.

  • Schön wäre es, wenn besser darüber informiert würde was Radfahrer dürfen. Es gibt da häufig Missverständnisse welche dazu führen dass Radfahrer als Rowdys und rücksichtslos wahrgenommen werden. Nicht jeder Radstreifen ist benutzungspflichtig, mancher Radweg mit Schild ist es auch nicht, weil zu gefährlich. Fußgänger laufen häufig auf Radwegen und fühlen sich dann bedrängt. Das Radfahrer nicht am Strassenrand sondern Richtung Mitte fahren dient dem Selbstschutz (Autotüren! und der Verhinderung des knappen Überholtwerdens).

  • Wer wird denn eigentlich immer befragt? Ich bin Frankfurter und werde nie gefragt! Ich halte diese Umfragen für radikale Ideologie!

  • Mein Wunsch wäre, wenn es Radwege gibt, dass Radfahrer diese auch benutzen müssen. Leider nutzen viel zu viele Radfahrer trotz Radweg die Straße!

  • Es muss sich vieles ändern. Beispiel Frankfurt: Es ist eine Katastrophe, wie schlecht die Radwege in und um Frankfurt sind. Ich benutze gelegentlich den Grüngürtel Radweg. Der Begriff Radweg ist dafür ein Witz. Stellenweise, z.B. bei Bad Vilbel handelt es sich um holprige Trampelpfade auf denen Radfahren kaum möglich ist. Auch die Überquerungen der zahlreichen Autobahnen im Norden von Frankfurt sind nicht ausreichend und erfordern oft grosse Umwege.
    Fazit: Die Politiker machen grosse Sprüche, insbesondere die der Grünen und SPD, aber an ihren nicht vorhandenen Taten sieht man ihre Verlogenheit.

  • Ein Tip für alle Radfahrer die gerne als vollwertige Verkehrsteilnehmer wahrgenommen werden möchten: Ein guter Anfang wäre schon mal sich an die Straßenverkehrsordnung zu halten wie die überwiegende Zahl der Autofahrer und Fußgänger.
    Rote Ampeln, Vorfahrtsregeln, Radwege nutzen wo vorgeschrieben und wenn die Todessehnsucht nicht allzu groß ist vielleicht sogar ohne Verpflichtung.

  • Ich kann mich Hr Holder aus Wetzlar nur anschliessen: Radfahrer halten sich nicht an Regeln, die gelten nur für die Anderen, sind Rücksichtslos, weil man ja anoymn unterwegs ist; kein Wunder wenn es da zu mehr Unfällen kommt! Radfahrer müsten analog zu Autofahren eine Führerschein Prüfung ablegen und ein gut sichtbares Kennzeichen tragen. Hier kann der Staat gleich wie bei Autofahrern abkassieren. Weiterhin ist eine hohe Steuer für Radfahrer wegen Feinstaubbelastung durch Reifenabrieb unbedingt notwendig.

  • Radfahrer sollen eigene Wege, von mir aus, zb. entlang der Nidda haben, damit Sie nicht den normalen Vekehr der Autos behindern und so noch mehr Staus und Unfälle verursachen; alles andere wird zu mehr Ärger führen. Es ist ohnehin schlimm genug auf Frankfurts Straßen.

  • Ich denke, gegenseitige Schuldzuweisungen und pauschale Aussagen über Gruppen von Verkehrsteilnehmern sind nicht zielführend. Menschen unterlaufen Fehler und zudem gibt es auf allen Seiten Personen, die mehr auf den eigenen Vorteil bedacht sind und sich im Straßenverkehr nicht angemessen verhalten.

    Daher halte ich es für umso wichtiger, dass Verkehrswege gut durchdacht sind, um potentielle Gefahrenquellen und gegenseitige Behinderungen zu vermeiden.

    Ich selbst fahre täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit und zur Universität. Meine tägliche Strecke beträgt etwa 20 bis 30 Kilometer. Ich habe an mehreren Stellen das Problem, das kein konkreter Radweg festgelegt ist. Auf der Straße stelle ich für die Autos eine Behinderung dar. Der Bürgersteig ist jedoch recht eng oder er birgt viele Unebenheiten. Sowohl Autofahrer als auch Fußgänger haben sich schon bei mir beschwert.

  • Es macht natürlich wenig Spaß, mit dem Fahrrad durch eine deutsche Großstadt zu fahren, egal ob es nun Frankfurt, Berlin oder München ist. Andere europäische Großstädte haben aber bewiesen, dass es auch anders geht. Der Journalist Sebastian Meinberg vom Bayerischen Rundfunk hat eine tolle Reportage über die Unterschiede zwischen München und der dänischen Hauptstadt Kopenhagen gemacht. Der Film zeigt deutlich, was für Radfahrer in deutschen Innenstädten prinzipiell möglich ist, dass diese aber auch für die Bevölkerung und besonders die Autofahrer große Veränderungen bedeuten. Und dass Veränderungen viel Zeit und noch mehr Geduld für die Radfahrer bedeuten.

    https://www.youtube.com/watch?v=ZfA6c_LG4GM

  • Es ist schön, dass der weniger aktive Radfahrer auf die Alternative E-bikes umsteigen kann und dadurch den Straßenverkehr von weiteren Autos entlastet. Nur, für uns Radfahrer gibt es praktisch kaum Infrastruktur. Die Radwege in den Städften sind oft nicht benutzbar (kaputt, zu eng, zugeparkt und voller Glasscherben) und auf dem Land fehlen sie ganz. Für den überregionalen Fahrer mangelt es an einem Wegenetz, dass durchgängig markiert ist und nicht nur in die Sackgasse sprich Feldweg endet. Überlandstraßen für den Autoverkehr werden stets breiter aber eine Markierung/Radstreifen sucht man vergebens. Kaum zu glauben, wieviel Zeit mit Diskutieren in irgendwelchen Arbeitsgruppen verschwendet wird ohne das Taten folgen. Oft lassen sich kleinere Lösungen, sofern überhaupt ein Wille vorhanden ist, umgehend umsetzen.

  • Langsam nervt es, was wird für Fussgänger vor rücksichtslosen Fahrradfahrer getan?

  • Radfahrer leben gefährlich und es wäre gut ,wenn mehr Radwege zur Verfügung stünden!
    Allerdings wäre es wichtig,dass auch der restliche Verkehr fließen kann, denn nicht jedem ist es möglich ein Fahrrad zu nutzen, zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen.
    Deshalb finde ich es nicht so gut , wenn Straßen für Autos gesperrt würden. Wie soll man , wenn man schlecht zu Fuß ist , ans Ziel kommen?
    Für ein gutes Miteinander von Rad -und Autofahrern ist es nicht förderlich , den Autofahrer zum Bumann zu machen! Natürlich gibt es etliche Autofahrer , die sich schlecht verhalten und das ist nicht in Ordnung , aber auch manche Radfahrer neigen zu schlechtem Verhalten! Zum Beispiel nebeneinander langsam vor den Autos herzufahren , rote Ampeln zu ignorieren ,ohne Licht bei Dunkelheit unterwegs zu sein , von Handzeichen geben ganz zu schweigen! Vielleicht sollten Fahrräder mit Nummernschildern ausgestattet werden!
    Miteinander nicht gegeneinander!




  • Liebe Hessenschau-Redaktion,
    das Problem mit Radwegen ist, dass sie genau dann - oft ohne Vorankündigung - enden, wenn es gefährlich für Radfahrer wird: an großen Kreuzungen, wenn Busspuren von rechts auf die Mitte der Fahrbahn wechseln, an Haltestellen usw.
    Über Land gibt es oft nur Erholungsradwege, keine schnellen direkten Verbindungen.
    In der Nähe von Schulen und Sportanlagen werden Radwege sehr oft zugeparkt.
    Generell würde ich mich freuen, wenn es mehr sichere Fahrrad-Garagen gäbe, vor allem welche, die nicht so teuer sind. Und Verleih-Anhänger am Bahnhof :)
    Und mein größter Wunsch wäre, dass die Medien nicht immer die Fahrradfahrer als Verkehrs-Rowdies darstellen. Dies könnte insgesamt die Akzeptanz für das Radfahren erhöhen und dazu führen, dass die Probleme angegangen werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Heike Sutor

  • Natürlich unbedingt AUF KOSTEN der Autofahrer, sonst macht es ja keinen Spass wenn keiner bestraft wird.
    Ich fahre beides und komme bestens zurecht, die Medien sollten mal halblang machen mit Aufhetzten von Gruppe gegen Gruppe -der Platz ist begrenzt und die Verkehrsteilnehmer sollten sich arrangieren

  • Einfach den Fußgängern, Radfahrern, spielenden Kindern (kurz: Menschen) jede 2. Straße und jeden 2. asphaltierten Platz (zurück)geben.
    Meines Wissens gibt es kein Menschenrecht für ich darf Urschlamm verbrennen um mit einer 2 Tonnen schweren Blechkiste überall hinfahren zu können
    Es bleibt dann immer noch jedem das Recht zu entscheiden, ob man sich in den (dann vielleicht etwas längeren) Stau stellt oder Alternativen wählt.

  • Es müsste getrennte Radwege geben. Siehe das Radwegenetz in den Niederlanden. So wie es zur Zeit ist, ist es sehr gefährlich. Ich wohne in Darmstadt und fahre täglich zur Arbeit mit dem Rad. Selbst auf den sogenannten Fahradwegen, einschließlich der Fahrradstraße, ist es normal, das die Autofahrer einen von den Wegen abdrängen.

  • Ich fahre seit über 40 Jahre mit dem Fahrrad, und habe über 150 000 km auf Rad und Waldwegen zurückgelegt. Fahren ohne Helm ist verantwortungslos sich selbst gegenüber. Wäre heute ohne Helm nicht mehr da. Das Radwegesystem hat sich ständig verbessert, da aber nun auch viele Ältere mit dem e-bike fahren und dadurch die Umwelt schonen, sollte dies ach berücksichtigt werden. Sei kein Schelm fahr mit Heöm

  • Ich fordere mehr Strafzettel, für Radfahrer die die Radwege nicht nutzen, obwohl die neben der Bundesstraße sind. Und mehr Kontrollen zur Verlehrssicherheit der Fahrräder, zu viele haben weder Licht noch eine Klingel um Fußgänger zu warnen.

  • Die Fahrradinfrastruktur insgesamt muss zügig ausgebaut werden. Dazu gehören: Neuaufteilung des Verkehrsraumes, Schaffung sinnvoller inner- und überörtlicher Radnetze, um eine möglichst breite Bevölkerungsgruppe dem nicht-motorisierten Verkehr neu zuzuführen. Alltagswege müssen auch für die schwächsten Verkehrsteilnehmer (Kinder, ältere MitbürgerInnen) gefahrlos zu bewältigen sein. Dadurch würde ein großer Teil des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Elterntaxis) reduziert, wodurch sich die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht. Es sollte ein steuerlicher Anreiz geschaffen werden, klimaschonend mobil zu sein. Nicht zuletzt ist ein Bewusstseinswandel anzustreben, der die Schonung der globalen Resourcen zum Ziel hat. Dies sollte zum Beispiel von klein auf in KiTas und Schulen vermittelt werden.

  • Ich finde es schon erstaunlich, dass sich Radfahrer im Straßenverkehr benachteiligt, gefährdet fühlen und mehr Rücksicht für sich einfordern ohne entsprechend Rücksicht walten zu lassen. So fügt sich gerade der Radfahrer nicht in die allgemein gültigen gemeinschaftlichen Regeln ein, die wir uns gegeben haben.-er darf äußerst schnell an Fußgängern vorbeirasen. Ohne Rücksicht auf weite Gefahrenquellen (z.B. Kinder/Hund) ohne auf sich aufmerksam zu machen.-er darf sich für die Dunkelheit eine Lampe an das Fahrrad schrauben die so hell ist das es Fußgänger und Autofahrer blendet und Flugzeuge u.U. mit dem Landeanflug beginnen.-er darf selbstverständlich von der Straße (auch mit Fahrradschutzstreifen) auf den Gehweg wechseln um eine rote Ampel zu umfahren und die Kreuzung über die grüne Fußgängerampel zu überqueren etc. Kontrolldruck für Radfahrer erhöhen, Bußgelder und Punkte sollten für Rad- und Autofahrer gleich sein. eine defensive Fahrweise im Sinne eines jeden Rad- Autofahrers sein.

  • @Heiko Eiler aus Bad Camberg

    Im Stadtverkehr sollte man zum rechten Fahrbahnrand einen ausreichenden Abstand halten.
    1m ist da das Minimum - wenn dort Autos parken, eher mehr.
    D.h. ich fahre auf einer gedachten Linie, die mindestens 1,5m vom Fahrbahnrand weg ist.

    Daraus ergibt sich zwingend, dass Autos, die mich überholen möchten, die Fahrspur wechseln müssen.
    Und schon habe ich als Radfahre die Sicherheit gewonnen, die einigen (ängstlichen) hier bei Benutzung der Fahrbahn fehlt.

  • @Gerd aus Friedrichsdorf
    Auch der Radweg gehört zur Straße - und jetzt?

    Was Sie meinen, ist die Fahrbahn.
    Und auch da darf man legal mit dem Rad fahren.
    Z.B. wenn der Radweg nicht benutzungspflichtig ist oder wenn er unbenutzbar ist.
    Sicherer ist es auf der Fahrbahn allemal!

  • @ Olaf Möhle
    Nicht jeder Radweg ist benutzungspflichtig - und in der Regel fährt man auf der Fahrbahn sicherer als auf einem Radweg.

  • Auf jeder Straße sollte es mindestens eine Radspur pro Richtung geben, die breit genug ist, damit mindestens zwei Radfahrer nebeneinander fahren (überholen) können. Wo dann kein Platz mehr ist für Autos, sollten Auto-Fahrverbote verhängt werden.

    Kopfsteinpflaster sollten verschwinden, da sie für Fahrradfahrer unangenehm zu befahren sind und den Fahrrädern schaden. Davon würden auch Fußgänger profitieren, weil Fahrradfahrer in kopfsteingepflasterten Straßen auf die Gehwege ausweichen.

    Breite Straßen und große Kreuzungen mit viel Autoverkehr sollten untertunnelt werden, damit Fahrradfahrer ohne lange Wartezeiten sicher von einer Straßenseite auf die andere fahren können.

    Alle LKW sollten mit Abbiegeassistenten ausgestattet werden.

  • Der Autoverkehr muss mehr vom Radverkehr entkoppelt werden. Ich muss auch ein Stück Landstraße weil der Kilometerweite Alternativweg über große Steigungen und schlechte Fahrbahnoberflächen eben keine wirkliche Alternative darstellt. Auf diesem etwa 1 km langen Stück Landstraße werde ich von sicher 75 aller Autofahrer mit zu geringem Sicherheitsabstand überholt. Ich bin selbst Autofahrer und würde das deshalb aus eigener Erfahrung niemals tun!

  • Ich möchte mich gern SK aus Frankfurt anschließen und die Aufzählung erweitern; denn ich bin reine Fußgängerin: Radfahrer auf Bürgersteigen (ich rede nicht von Kindern), die unmittelbar angrenzend einen Radweg haben. Radfahrer sind offenbar nicht in der Lage, vielleicht auch mal abzusteigen, wenn es (auf dem Gehweg!) zu schmal wird. Da wird eher der Fußgänger beiseite geklingelt. Kreuzen sich Fußwege, muss man sich in acht nehmen, dass man nicht über den Haufen gefahren wird. Von Rücksichtnahme auf das - in diesem Fall - schwächste Glied in der Verkehrswelt, kann hier keine Rede sein. Und das in einer Universitätsstadt und einer großen Blindenschule!

  • Vor 120 Jahren gab es sicher ähnliche Diskussionen. Die Pferdekutscher haben sich da sicherlich sehr über die Autofahrer aufgeregt. Das Auto ist ein Fortbewegungsmittel, welches kaum noch in unsere Zeit passt. Die Ressourcen sind begrenzt, die Menschen bewegen sich viel zu wenig und werden krank davon, da sind die Prioritäten eigentlich klar.
    Die Diskussionen hier zeigen, dass man von "shared space" noch sehr weit entfernt ist. Schade, wegen unserer Umwelt können wir uns diese Kleindiskussionen, wer sich an welche Regeln halten sollte, gar nicht mehr leisten.

  • Ich sehe großes Potential bei Flächen, die als Parkflächen benutzt werden. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wenn entlang der Straßen zum Teil beidseitig geparkt werden darf, während gleichzeitig behauptet wird, es sei kein Platz zur Einrichtung von Radwegen vorhanden.
    Ich bin von den Kommunalpolitikern sehr enttäuscht, die sich über die Presse feiern lassen, weil sie mal wieder einen schönen, neuen Fahrradständer im Ort haben errichten lassen, die aber die wirklich notwendigen Maßnahmen im Sinne einer Förderung des Radverkehrs völlig abblocken.
    Der Bürgerwille wird doch gar nicht ernst genommen!!!
    ...aber immer schön so tun, als ob...

  • Helmpflicht!
    Autofahrer haben ja auch Gurtpflicht!
    Warnwesten mit !Kennzeichen!, damit auch einige unschöne Delikte von Radfahrern geahndet werden können!
    Und am wichtigsten ALLE Radfahrer müssen den Nachweis erbringen die Verkehrsregeln zu kennen - also Unterricht und Prüfung!
    Dann kann man auch von Gleichberechtigung
    im Straßenverkehr sprechen!

  • Hallo, ich meine: große SUVs die viel Platz brauchen sollten viel mehr besteuert werden, dann werden eventuell auch deren Fahrer umdenken. Auch sollten Autos nach PS besteuert werden. Nach Hubraum ist wohl nicht mehr zeitgemäß.

  • Ich hatte vergangene Woche eine echt gefährliche Situation, als ich der Radweg Neue Mainzer Str. 2-4 in Ffm durch zwei geparkte PKWs blockiert war. Ein drängelnder Pkw hätte mich fast erwischt.

    So - ich habe mittlerweile am 4. Tag in Folge beide Pkws angezeigt. Sie stehen ordentlich und ausdauernd täglich geparkt auf dem Radweg. Immer an gleicher Stelle!
    Heute von halb 6 bis halb 7. Dann musste ich los zur Arbeit.

    Übrigens.... dort ist ein markierter Radweg, zusätzlich absolutes Halteverbot sowie markierte Abschleppzone.

    Und ja : Freitag gibt es dann leider die nächste Anzeige! Es sei denn, die Fahrer wurden heute mal abgeschleppt.

  • Weniger Autos und CO2-Ausstoß ist eine Sache aber sollte dabei nicht auch über andere Alternativen als nur das Rad nachgedacht werden?

    Wie ist das mit den ÖR-Verkehrsmitteln? Sollten da nicht parallel auch die Kosten
    im öffentlichen Nahverkehr betrachtet/eingedämmt/reduziert, die Fahr-Frequenzen erhöht,
    die Verspätungen/Ausfälle in den Griff bekommen werden?

    Und wenn Fahrrad-Spuren eingerichtet & Straßenschließungen vorgenommen werden (nördl. Mainufer ab August), dann bitte auch die Verkehrsführung überdenken und an die neue Situation anpassen (Ampeln, Abbiegemöglichkeiten, Einbahnstraßen.)

    Ich wünsche mir, dass Änderungen nicht nur einseitig lautstark propagiert werden, sondern der Veröffentlicher auch andere Punkte, die damit zusammenhängen, gleichermaßen aus- & anspricht, damit die Empfänger/Zuhörer das alles besser einordnen können - das gilt insbesondere für die ÖR-Medien.


  • Unglaublich was hier für Mutmassungen angestellt werden, da wird spekuliert, dass 70 aller Radfahrer
    die Verkehrsregeln missachten
    Ich fahre täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit und meine Erfahrung hat immer wieder gezeigt, dass Autofahrer
    nicht akzeptieren wollen, dass man heutzutage mit dem Fahrrad genauso schnell unterwegs ist wie mit dem Auto.
    In 30er Zonen, die ich auf dem Fahrrad mit 30 km/h befahre, werde ich überholt weshalb frage ich mich?
    Auf Feldwegen, die für Fahrräder und landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben sind, fahren täglich PKW,
    um mal schnell etwas abzukürzen. Wo sind hier die von den Autofahrern immer wieder geforderten Kontrollen?

    Der deutsche Autofahrer ist an Egoismus und Ignoranz nicht zu übertreffen oder warum gibt es noch kein einheitliches Tempolimit
    auf den Autobahnen

  • Ich habe im Straßenverkehr und auch in Fußgängerzonen die Radfahrer bisher nur als Verkehsrüpel erlebt. Sie überholen rechts und links und quetschen sich zwischen den Autos durch, fahren ohne Beleuchtung im Dunklen und nehmen auch auf Fußgänger keine Rücksicht. Ampeln werden nicht beachtet. Fahrräder gehören auf Feld-, Wald- und Wiesenwege und nicht in den öffentlichen Straßenverkehr. Und wenn im Straßenverkehr, nur dann, wenn wie bei anderen Fahrzeugen Kennzeichen angebracht sind.

  • Radfahrer sollten wenn sie auf der Straße fahren, sich wie Verkehrsteilnehmer an die StVO halten.
    Bei einer roten Ampel ist anzuhalten. Wie oft kommt ein Radfahrer gegen die Einbahnstraße geschossen.
    Da muss ein Besseres Verkehrsverhalten gelebt werden.

  • Eins steht schonmal fest: Mit dem ewigen Gejammer, dass Radfahrer über rot fahren und sich nicht an Auto-Regeln halten, kommt man in der Diskussion keinen Millimeter weiter.

  • Zu A. W. aus Mörfelden- Walldorf
    Ich war heute gegen 8.30 in Darmstadt mit dem Rad unterwegs und ich hatte den Eindruck, dass Radwege auch zum Schutz der Radfahrer vor sich selbst sein könnten: Radfahrer fuhren auf der falschen Seite und fuhren bei roten Ampeln bis in den Kreuzungsbereich hinein.
    Für mich erklärt sich die angesprochene Rüchsichtslosigkeit der Autofahrer auch z.T als Reaktion auf die rücksichtslose Fahrweise mancher Radfahrer insebesondere in Städten. Getreu dem Motto, ich muss mich nicht um den Radfahrer kümmern, der manövriert sich schon irgendwie durch. Und leider wird dies dann noch verallgemeinert und trifft dann den Radfahrer, der sich Regel konform verhält.
    Mir persönlich als Radfahrer mit ca 11000km im jahr würde es schon reichen, wenn jeder, Autofahrer und Radfahrer, sich an die Regeln halten würde.

  • In Frankfurt sollte es endlich einmal eine effektive Verkehrsüberwachung an Geh- und Radwegen geben. Diese sind weitgehend nicht benutzbar - falls vorhanden - da sie zugeparkt werden. Die Fahrzeuge der Ordnungsbehörden fahren - ansonsten untätig - daran vorbei. Besonders schlimm ist es am Wochenende oder in der Nacht.

  • Kann man die Basisdaten der HR-Umfrage zum Thema Radwege Ausbauen einsehen?
    Mich interessiert: wie viele Personen wurden befragt, demographische Angaben, Datum, Umfrage-Zeitraum/Datum von-bis, aus welchen Region kamen jeweils wie viele Personen, wie wurde gefragt...?

  • Ich bin Radfahrer und Autofahrer und halte mich an die Verkehrsregeln, sie haben ja auch ihren Sinn und Zweck. Aber warum erlebt man es so oft, das sich Radfahrer nicht daran halten. Rechts vor links existiert nicht, Rote Ampel gilt nicht für Radfahrer, das Fahrrad über den Zebrastreifen schieben (damit man als Autofahrer auch noch die Möglichkeit hat zu reagieren) wird in den meisten Fällen missachtet, rechts überholen wenn kein Fahrradweg vorhanden ist und man eigentlich hinter dem vorderen Verkehrsteilnehmer warten muss, kennen die meisten nicht. Auf der anderen Seite erlebe ich es als Radfahrer oft, das man ausweichen muss weil der Radweg zugeparkt ist, oder einem die Vorfahrt genommen wird. Ich denke wenn jeder ein bisschen Rücksicht nimmt und sich an die Regeln hält wäre ein Miteinander gar nicht so problematisch!

  • Hallo,
    wir haben Radwege und wo fahren so einige?
    Auf der Straße und jetzt?
    Sonnige Grüße

  • Radwege, die sich nicht imner mit den Fahrspuren der PKW's überschneiden. Fahrradtrassen, ähnlich wie bei Strassenbahnen oder Ubahnen schaffen, damit es weniger Berührungen zum übrigen Verkehr gibt

  • Vielleicht sollten Radfahrer erstmal die Radwege nutzen, die schon vorhanden sind! Wir haben hier diverse Radwege neben den Bundesstraßen, aber die Radfahrer fahren lieber auf der Bundesstraße als auf dem Radweg...

  • Bin Radpendler aus Überzeugung, auch im Winter. Bessere Radwege, sind wichtig, und die dürfen nicht im "Nichts" enden. Bei uns in Wetzlar sind die Verkehrsinseln riesig, wenn man da etwas wegnimmt, gewinnt man mehr Raum, Ein neuer Trend, der sofort gestoppt werden muss, ist die Umkehr der Vorfahrt wenn Querstrßen oder größere Ausfahrten den Radweg kreuzen. Hier muss der Radverkehr die Vorfahrt behalten. Autoparkplätze würde ich nicht reduzieren, denn der Parkplatz- Suchverkehr ist eine Stauursache und die Suchenden übersehen sehr oft andere Verkehrsteilnehmer. Wenn jeder sein Auto gut und sicher abstellen, kann, wäre das auch ein Beitrag für die Umwelt. Aber Fahrstreifen könnten ruhig reduziert werden. Die Frankfurter Straße in Wetzlar ist vierspirig und der Rad- und Gehweg begauf misst an einer Stelle nur 90 cm

  • Man bekommt hier das Gefühl, dass jeder ein schlechter Mensch ist, der nicht mit dem Fahrrad ins Büro fährt. Ich glaube, dass man nicht jeden dazu verdonnern, schon alleine weil es die Entfernung nicht zulässt. Nicht jeder ist der Lage morgens und abends 15km mit dem Rad zurückzulegen, schon gar nicht wenn es im Winter sowohl morgens als auch abends stockdunkel ist. Mein Arbeitsweg beträgt 22km zum Frankf. Flughafen. Gerne fahre ich diese Strecke auch hier und da mal mit dem Rad, aber es wird niemand von mir verlangen können, dass ich das jeden Tag mache. Genauso wenig werde ich täglich den RMV nutzen, wenn sich der Arbeitsweg zeitlich insgesamt im Vergleich zum Auto um 40min bei EINER Strecke unterscheidet.
    Allerdings finde ich durchaus angemessen vor allem kurze Wege zum Becker und Briefkasten etc. zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen. Schon bei diesen Kleinigkeiten gibt es deutlich Verbesserungsbedarf. So lange Hr.JOSEF die Stadt weiter aufbläst, wird sowieso alles noch schlimmer..

  • Ich fände es toll, wenn vor den Ampeln ein Haltestreifen für die Radler gemacht werden würde, und in ein paar Metern dahinter der Haltestreifen für Autos. Zum einen müßten die Radler nicht die Abgase einatmen, und zum andern werden sie von den PKW's und LKW's gesehen.
    Die Ampeln für die Radler wird zuerst grün, ein paar Sekunden später dann die für die Autos und PKW's.
    In Münster der Fahrradstadt kann man sich das abgucken. Warum das anderswo so lange dauert......verstehe ich echt nicht.
    Würde mich über baldiges Umsetzen freuen. Sonst zieht sich das wieder in die EWIGKEIT.

  • Wenn ein Fahrzeug sich mit 100 kmh von hinten nähert ist das nicht im Stadtbereich. Radfahrer haben oft gar keinen Führerschein, kennen mitunter leider die Verkehrsregeln nicht. Dennoch, die hier schreiben, waren kaum oder nie in Oldenburg, Münster oder auch in Karlsruhe. Da kann man sehen, wie es geht. In Mainz fährt man mit Rad in der Fußgängerzone und niemand sagt: Das geht so nicht. Das ist auch ein Beweis, wie Radler ihre eigenen Gesetzte haben und bei Rot, trotz einen Punkt in Flensburg, trotz hoher Bussgelder, alles egal.

  • Ich als leidenschaftlicher Radfahrer sage: Die Radfahrer selbst sollten sich bitte auch ändern. Radwege nutzen wo welche sind, nicht nebeneinander fahren auf Bundesstrassen, RECHTS fahren und nicht fast mitten auf der Fahrbahn. Viele Radfahrer meinen auf Grund dessen dass sie der schwächere Teilnehmer sind eine eingebaute vorfahrt vor Allem und Jedem zu haben. An die autofahrer appeliere ich, dass sie einfach mal abbremsen wenn man schwierigerweise nicht überholen kann, damit es eben nicht zu knapp ist. Umsichtiger fahren... An Hessen selbst: Radwege besser ausbauen, und ausschildern vor Allem. Wenn man Strassen erneuert oder ausbaut, dann bitte einen Radweg zusätzlich einplanen sofern es keinen in unmittelnaher Nähe gibt. Es wird derzeit massiv Geld in Infrastrukturprojekte investiert, hier bitte auch den Radfahrer Raum verschaffen.

  • Als Fahrrad-Pendlerin freue ich mich über das Ergebnis der Umfrage und den politischen Willen zur Umsetzung. Ich fürchte nur, das Problem liegt woanders. Wenn Fahrradwege als Kurzzeitparkplätze für Lieferanten und Brötchen-Käufer genutzt werden und Auffahrten zu Radwegen ständig zugeparkt sind, wie ich es täglich auf meinem Weg zur Arbeit erlebe, nutzt das keinem Radler. Sanktionen gibt es nicht, weil Kontrollen des Ordnungsamtes quasi gar nicht (mehr) stattfinden.
    Fazit: der Status Quo, was Radwege in Frankfurt angeht, wäre schon gar nicht so schlecht, wenn sie gefahrlos genutzt werden könnten.

  • Die Umverteilung des Straßenraums zu Ungunsten des PKW-Verkehrs ist unumgänglich, solange in den meisten vier- oder fünfsitzigen PKWs meistens nur einer drin sitzt, und diese PKWs zu allem Überfluss 90 Prozent der Zeit erst gar nicht fahren sondern nutzlos auf einem Parkplatz stehen. So eine Platzverschwendung können wir uns nicht leisten, zumal die Städte im Rhein-Main-Gebiet weiter wachsen. Bei uns in Wiesbaden wird jeder zweite innerstädtische Weg mit dem PKW zurückgelegt, aber nur sechs Prozent nutzen das Rad. Die Stadt wächst um ca. 2000 Bürger pro Jahr. Wenn von denen jeder zweite das Auto bevorzugt, hätten wir 1000 Autos mehr pro Jahr im Stadtverkehr. Das kann nicht gut gehen, es sei denn wir reißen großflächig Gebäude ab oder Fällen in großem Stil Straßenbäume. Radverkehr braucht ebenso wie Busverkehr und Straßenbahnverkehr viel weniger Fläche pro Person, auch beim Parken. Zum Glück geht es hier in die Richtung, siehe die erfolgreichen Maßnahmen zur Verhinderung der Fahrverbote

  • Konkret ändern sollte sich die Wahrnehmung des Radfahrers als vollwertiger Verkehrsteilnehmer mit Rechten und Pflichten.

    Gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern und auch untereinander.

    Damit wäre schon ein großer Schritt getan.

  • Egal ob als Fußgänger, Rad- oder Autofahrer - der tägliche Verkehrswahnsinn in der Frankfurter Innenstadt erfordert gegenseitige Rücksichtnahme, eine gewisse Disziplin sich an geltende Verkehrsregeln zu halten und gute Nerven...von ALLEN Verkehrsteilnehmern.

    Radwege sind kein Fußgängerzonen oder Parkplätze, Gehwege keine Radrennstrecken und Hauptverkehrstraßen keine Radelstrecken zum gemütlichen Dahingondeln.

    Abgesehen von vernünftigem Ausbau (die Qualität der Radwege lässt oft zu wünschen übrigen, oft enden sie plötzlich) wären Aufklärung und/oder die Heranziehung des Bußgeldkatalogs sicherlich nicht verkehrt.

    Oft entstehen riskante Situationen doch auch dadurch, dass Einzelne durch ihr ignorantes Verhalten sich und andere in Gefahr bringen - sei es rücksichtslose Parken auf Fahrspuren, Rad- o. Gehwegen, Überfahren roter Ampeln oder Ignorieren speziell ausgewiesener Verkehrbereiche oder Fahrtrichtungen.





  • Das Problem besteht auch in einer grenzenlosen Rücksichtslosigkeit gegenüber Radfahrern. In Deutschland herrscht scheinbar das Recht des Stärkeren. Mir als Radfahrerin wird immer wieder die Vorfahrt genommen und anschließend wird man noch beschimpft. Radwege werden zugeparkt und immer wieder wird man gezwungen auf die Straße auszuweichen. Von Seiten der Ordnungsbehörden passiert nichts und man ist dieser Situation täglich ausgesetzt.
    Wenn nicht bald mehr Aufklärung geleistet wird ändert sich für uns Radfahrer nie etwas. Immer wieder sind wir Radfahrer die Bösen und beachten angeblich nicht die Regeln. In Wirklichkeit sind wir derzeit jedoch schutzlos den anderen Verkehrsteilnehmern ausgesetzt. Diese Situation besteht nicht nur in Großstädten. Es ist an der Zeit aktiv zu werden und uns zu schützen. Wir haben keine Knautschzone und wenn sich etwas ändern soll muss man uns Radfahrern mehr Raum geben und Verstöße gegen Radfahrer konsequent ahnden.

  • Das Zusammenleben von Radfahrern und den anderen Verkehrsteilnehmern würde sicher besser, wenn sich auch die Radfahrer und damit meine ich alle nicht nur ein paar wenige an die Verkehrsregeln halten würden.
    Momentan ist es anders rum. Rote Ampeln wozu? die gelten nur für andere, auf Linksabbiegespuren wird man auch noch kreuz und quer überholt. Radwege werden für aber Millionen ausgebaut und erweitert, sogar extra mit Leitplanken abgesichert, jeder Feldweg erhält X Schilder (was ein Aufwand) nur wo wird gefahren? Vorfahrt achten? rechts abbiegen kann ich doch immer, egal ich bin doch schmal, Zebrastreifen habe ich auch als Fahrradfahrer Vorfahrt, usw. usw.

  • Ich habe nun seit einer Woche tatsächlich die Möglichkeit, mir über meinen Arbeitgeber (KPMG) günstig ein eBike zu leasen, u. a. auch, um evtl. so alternativ ohne CO2 zur Arbeit zu fahren. Leider ist das sowohl am Arbeitsplatz (liegt zwischen A3 und B43 direkt am Flughafen) als auch an meinem Wohnort Worfelden nicht so einfach umzusetzen. Teilweise gibt es sehr gute Radwege (z. B. am Airportring), teilweise gar keine und zum Teil sehr gefährliche Stellen. Es wäre toll, wenn ich als Frau nicht alleine durch den Wald radeln müsste, um heil zur Arbeit und wieder nach Hause zu kommen. Rund um Worfelden (selbst Richtung Büttelborn = Hauptgemeinde) fehlen Radwege parallel zur Straße leider noch komplett. Im Rhein-Main-Gebiet wurde mit vielen Aktionen der Gemeinden und auch der Grünen schon viele Radwegmarkierungen installiert, die wirklich sinnvoll sind. Danke dafür und ich hoffe darauf, dass ich es noch vor der Rente erlebe, dass ich mit dem Rad sicher zur Arbeit fahren kann.

  • Grundsätzlich sollte Radfahrern im Straßenverkehr mehr Raum gegeben werden und Radwege, insbesondere in Kreuzungsbereichen deutlich markiert sein.
    Als Fußgänger und Autofahrer habe ich jedoch das besondere Anliegen an die Radfahrer sich an die gültigen Regeln zu halten. Gefühlt 70 der Radfahrer kennen keine Regeln oder ignorieren diese auch egoistischen Motiven, Rad fahren auf den Gehwegen, ignorieren von Rotlichtern, an Kreuzungen unmotiviert von der Straße auf den Bürgersteig wechseln, befahren von Einbahnstraßen, dort wo es nicht freigegen ist. Man hat das Gefühl das diese Zeitgenossen sich in einem rechtsfreien Raum befinden. Kontrolle? Fehlanzeige!

  • Als Autofahrer fühle ich mich sehr unwohl, wenn ich auf einer Landstraße von meinen ca. 70-100kmh auf 25kmh oder weniger plötzlich runterbremsen muss. Ganz besonders ärgerlich ist es, wenn es nebendran einen Radweg gibt, der aber gern von Sportradlern, warum auch immer, ignoriert wird.
    Meiner Meinung nach wäre es das Einfachste, wenn direkt neben jeder Landstraße ein Radweg verliefe. Ein Rad(schnell)weg quer durchs Gelände lädt nicht dazu ein, im Dunkeln genutzt zu werden.
    Innerstädtisch: mehr Radwege, deren Nutzbarkeit und Kreuzungsregelungen überdenken.

  • Bitte jetzt handeln! Das ist das nächste Thema, zu dem man nur noch hört "man müsste" und "man sollte".

    Beispiel Radschnellweg Frankfurt - Hanau: Vom 23. Juni bis 21. Juli 2017 gab es auf der Webseite des Projekts eine Mitmach-Karte auf der Bürger ihre Vorschläge zum Trassenverlauf erläutern konnten. 2017 stand dort: "Am Ende dieses Jahres könnte der Vorschlag für den neuen Radschnellweg auf dem Tisch liegen, der dann auf seine Machbarkeit hin vertiefend untersucht wird."

    Seitdem wurde auf dieser Seite nichts mehr aktualisiert und über das Projekt wurde der Mantel des Schweigens gehüllt... Wurde die Arbeit daran eingestellt? O.g Hinweis ist dort immer noch zu finden und man hat den Eindruck er wird es auch in zehn Jahren noch sein... Frustrierend...

    Quelle: https://www.region-frankfurt.de/Radschnellwege-RheinMain/Radschnellweg-Frankfurt-Hanau

  • Viele Radfahrer in der Stadt sollten mal zur Kenntnis nehmen, das die Verkehrsregeln für alle Verkehrsteilnehmer gilt: ich erlebe es fast täglich, das rote Ampeln ignoriert werden, auf Bürgersteigen für Fußgänger gefahren wird, im Dunkeln kein Licht angeschaltet wird u.v.m.
    Was ich gar nicht verstehen kann ist das sich an Kreuzungen neben LKWs und Busse gequetscht werden muss obwohl die Gefahren dessen hinlänglich bekannt sind. Ob es legal oder illegal ist sei mal dahin gestellt.

    Wenn sich alle Verkehrsteilnehmer ohne Ausnahme an 1 STVO halten würden bräuchte man hier nicht ständig anderen Seiten den "schwarzen Peter" zuzuschieben.

  • Wenn Städte Radwege vorsehen, dann müssen sie auch dafür sorgen daß: A.) realistisch geplant wird und B.) das dann auch kontrolliert wird. Ein schönes Beispiel ist in Frankfurt im neugestalteten Bereich Hansaallee / Am Dornbusch zu finden. Das Endstück der Hansaallee ist für Radfahrer in beiden Richtungen freigegeben, für Autos Einbahnstraße. Nur, die Straße ist eng, in Fahrtrichtung links dürfen teilweise Autos parken, die parken aber relativ weit vom Bordstein weg, weil sie sonst wegen der Geländer am Bürgersteig die Türen nicht aufbekommen, also wird die Straße enger als nötig. Es fahren zwar viele Radfahrer auch auf der Straße, aber ziemlich viele haben verständlicherweise Angst und nutzen dann aber den eh schon schmalen Bürgersteig. Die Einfahrt für Radfahrer in diesen Straßenabschnitt an der Straße Am Dornbusch ist meistens zugeparkt, trotz Halteverbot. Radfahrer aus dem Dichterviertel kommend fahren auch nicht so wie die Verkehrsplaner das vorgegeben haben usw. halbherzig geplan

  • Es existiert ein deutlicher Widerspruch zwischen gefühlter und statistisch belegbarer Sicherheit.
    Die gefühlte Sicherheit von unsicheren und langsamen Radfahrern, welche den überwiegenden Anteil der Radfahrer darstellen, ist auf getrennt vom Kfz-Verkehr geführten Radwegen größer. Allerdings ist das tatsächliche Unfallrisiko auf solchen Radwegen deutlich höher als auf der Fahrbahn oder Radspuren. http://www.adfc-wedel.de/index.php/radwege/134-risiko-radweg-auf-der-strasse-faehrt-es-sich-am-sichersten
    So passieren z.B. 98 der tödlichen Rechtsabbiegerunfälle mit LKW an von der Fahrbahn getrennten Radwegen. https://radunfaelle.files.wordpress.com/2018/04/image1.jpg
    Hier gilt: Aus der Sicht = aus dem Sinn.
    Einen großen Anteil daran haben leider auch die verantwortlichen Behörden, die vielerorts solche Radwege, welche die rechtlich bindenden Voraussetzungen der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur StVO nicht erfüllen, als benutzungspflichtig beschildern.

  • Die meisten Radwege in Frankfurt sind ein Witz....man hat Striche auf die Fahrbahn gemalt und sich anschließend in die Brust geworfen und behauptet man habe hunderte Kilometer Radweg geschaffen....das nützt leider keinem....die Radler werden von den Autofahrern bedrängt...und für die Autofahrer ist es so eng das sie manchmal gar nicht anders können. Fahre eigentlich im Sommer täglich mit dem Rad von Eschborn nach Ffm. Bockenheim zur Arbeit....habe nur ca. 500m Straße....ansonsten Feld/Rad/Parkwege. Auf diesen 500 m bin in diesem Jahr schon zweimal fast umgefahren worden...einmal absichtlich von einem Laster der hinter mir fuhr und an der Vorfahrtsstrasse nicht einsah zu bremsen und mich fast (es fehlten cm) von hinten umgefahren hat. Wenn es dann zum Unfall kommt, heulen die Fahrer dann vor Gericht rum....nützt mir dann eh nix...da im Rollstuhl oder tot. Übrigens...auf den Feldwegen nach Eschborn nehmen die Landwirte mit ihren Treckern auch keinerlei Rücksicht auf Radler.

  • FFM
    Gutleutstr.: stadtauswärts ist geteilter Fußgänger/Radweg vorhanden.
    Zusätzlich wurde a. d. Straße Radweg-Spuren in beide Richtungen installiert warum?
    Radfahrer sehe ich dort kaum.
    Schleusenstr.: Radweg-Spuren in beide Richtungen - Radfahrer fahren Richtung Main dennoch a. d. Gehweg in beide Richtungen.
    Wilhelm-Leuschner-Str.: trotz aktueller Baustellensituation wurde eine Radweg-Spur eingerichtet. Aus 2,5 Autospuren wurde 1 Spur.
    D.h.: morgens rückwärtig teilweise bis über d. Brücke nach Sachsenhausen Stau / abends v. Baseler Platz kommend auch selbst wenn keine Messe ist.
    Warum wird d. Ampelschaltung i. d. Wilhelm-Leuschner-Str. der neuen Situation nicht angepasst?
    Regen/Winter: Kaum Radfahrer unterwegs - Radweg-Spuren frei, Autos trotzdem nicht mehr Platz.
    Ältere, Pendler, Menschen mit (u.U. tägl.) Einkauf-Reisegepäck-o. ä. sollen die auch Radfahren?

    Räder (abgeschlossen) abstellen: nahezu unmöglich ohne damit zu rechnen, dass Teile oder das ganze Rad fehlen.

  • @Christopher u. Barbara Hussack aus Frankfurt
    Die "Radwege" an der Bockenheimer Landstraße sind de facto einfach unbenutzbar.
    Zu schmal und dann dank der Blumen"kübel" auch noch einseitig sehr gefährlich abgegrenzt.

    Ich gebe Ihnen aber recht: Dort (und nicht nur dort) sollte JEDER Radfahrer die Fahrbahn benutzen.
    Und wenn wir soweit kämen, dass innerstädtisch auf allen Straßen Tempo 30 gelten würde, könnte auch keiner der "Angstradler" mehr meckern".

  • Meiner Meinung nach wird hier der im Gesamtkonzept "Pendeln im Ballungsraum Frankfurt" mit Abstand unwichtigste Punkt über Gebühr ausgebreitet ..... welchem Pendler, der täglich 20-80 km (einfache Wegstrecke!) zurücklegen muss und dabei auf die Vollkatastrophen VIAS und RMV angewiesen ist, nützen bitte aufgehübschte Radwege? Diese verursachen nur noch mehr Stau auf den dann noch weiter verengten Strassen bzw. noch weniger Sitzplätze (da pro Rad mal eben 4 davon blockiert werden!) in den bereits vollkommen überfüllten Pendlerzügen! Wie immer werden die eigentlichen Probleme "3 von 4 Autobahnspuren im Berufsverkehr durch i.d.R. ausländische LKW blockiert", "ständig ausfallende Züge mit i.d.R. bei tatsächlicher Fahrt 50 der angeblich bestellten Kapazität, also 2 statt 4 Wagen" durch die versagende Politik elegant umschifft unter dem Deckmäntelchen "wir tun ja soviel für die Umwelt und den Verkehr und bauen so schöne Radwege" ..... Thema verfehlt, 6, setzen!

  • Schade, dass Radwege bisher so vernachlässigt wurden. Bei Neuanlagen ist es manchmal auch nicht besser. Am Münsterplatz in Mainz wurde der einzige Ost-West Radweg (an der Bleiche entlang) nun aufgehoben und den Fußgängern vorrang gewärt, anstatt beide zu trennen. Das ist eine Rolle Rückwärts...

    LG Stefan

  • Ich glaube, wir brauchen bessere / mehr Radwege.
    Reststück Biebesheim - Hahn bauen.
    Auch im Überlandbereich mehr Radwege.

  • Radfahrer sollten sich an geltende Verkehrsregeln halten und vorhandene Radwege nutzen, und zwar ALLE, auch die Grüppchen, die besonders am Wochenende gerne mal im Pulk die Bundesstraßen blockieren, obwohl parallel dazu Radwege vorhanden sind!!!

  • Ich fahre eher mit dem Auto als mit dem Fahrrad, kann den Ausbau von Radwegen aber nur begrüßen.

    Wie viele Leute allerdings durchgängig den Radweg von Darmstadt nach Frankfurt nutzen werden, steht in den Sternen und fraglich ist auch, ob die Nutzung die Kosten rechtfertigt...

    Sinnvoller wäre meiner Meinung nach eine Reduktion des Durchfahrtverkehrs in Darmstadt durch eine Umgehung. Damit wäre allen geholfen: den Autofahrern (schneller am Ziel, nicht durch die Stadt zuckeln), den Radfahrern (weniger Autos auf der Straße, eher die Bereitschaft zur Einrichtung von "richtigen" Fahrradstraßen) und sogar dem Feinstaub- und Stickoxidgrenzwert.
    Was hilft ein Radweg am Stadtrand, wenn alle Autos aus dem Ostkreis nach wie vor durch die Stadt tuckern müssen, um einen Autobahnanschluss zu erreichen?

  • M. E. ist nicht davon auszugehen, dass sich die Situation für Radfahrer wesentlich verbessern wird. Vollblumig angekündigte Projekte, wie z. B. der Radweg zwischen Offenbach und Neu-Isenburg, werden sang und klanglos beerdigt und andere nur halbherzig ausgeführt, wie z. B. die unsäglichen Schutzstreifen. Entscheidend für die Nutzung des Fahrrades ist das subjektive Sicherheitsgefühl. Oftmals ist das Verhalten der Autofahrer keine böse Absicht, sondern einfach nur Gedankenlosigkeit. Eine medial wirksame Kampgne, die vermittelnd auf z. B. die zu geringen Abstände beim Überholen eingeht und für Respekt wirbt, wird sich hier sehr positiv auswirken.

  • Wir brauchen in den Städten mehr Radwege, aber auch zwischen den Städten. Ich wohne im Vordertaunus, die Nachbargemeinden sind nicht weit weg, aber auf den Landstraßen ohne Radweg ist das Radfahren nicht ungefährlich. Zwischen größeren Städten müssen grundsätzlich Radschnellwege gebaut werden, die können auch mal beleuchtet sein.

    Auch in Frankfurt fehlen noch auf wichtigen Straßen (Eschersheimer Landstraße) Radwege oder -streifen, vor dem Hauptbahnhof gibt es überhaupt nichts, das muss sich ändern.

  • Ich lebe auf dem Land und bemühe mich dort, auch die meisten Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Neben vielen Radwegen, die einfach fehlen - z.B. entlang der B 275 zwischen Friedberg-Ossenheim und Florstadt oder zwischen Ranstadt und Ortenberg-Selters - fällt mir gerade in meiner Heimatstadt Florstadt auf, dass das bestehende teilweise auch ausreichende Radwegenetz vom Zustand eher gewöhnungsbefdürftig ist. Viele Strecken sind in die Jahre gekommen und nur noch schlecht befahrbar. Auf einer überörtlichen Straße würde ein solcher Zustand nicht hingenommen. Da es das schnelle Vorankommen hindert, muss hier ebenfalls etwas unternommen werden. Neben dem Geld, das in den Ausbau von Radwegen gesteckt wird, müssen zweckgebundene Mittel an die Kommunen fließen, die der Sicherung und dem Erhalt des bestehenden Radwegenetzes zugute kommen.

  • Ich stimme Dominik aus WI voll zu: Auch dieses Medium wird zweckentfremdet. Anstatt Praxisbeispiele zu zeigen, oder Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen, wird wieder mehrheitlich gemeckert. Die bösen Radfahrer, fahren über rot, auf Gehwegen usw.
    Dass beispielsweise auch AutofahrerInnen über rote Ampeln fahren und Fußgänger auf Radwegen herumeiern, ist auch Fakt!

    Alle sollten sich an die eingene Nase packen, es endlich besser zu machen. Damit wäre ein Anfang gemacht. Und unsere Politik hat Jahrzehnte nichts getan und holt nun langsam auf. Sich damit zu rühmen ist peinlich. Auch da ist noch viel zu tun!

  • @Christopher u. Barbara Hussack aus Frankfurt
    Die "Radwege" an der Bockenheimer Landstraße sind de facto einfach unbenutzbar. Zu schmal und dann dank der Blumenkübel auch noch einseitig sehr gefährlich abgegrenzt.

    Ich gebe Ihnen aber recht: Dort (und nicht nur dort) sollte JEDER Radfahrer die Fahrbahn benutzen. Und wenn wir soweit kämen, dass innerstädtisch auf allen Straßen Tempo 30 gelten würde, könnte auch keiner der "Angstradler" mehr meckern".

  • Lieber HR, weniger ein Kommentar zum aktuellen Artikel als zum Thema Radfahren/Pendeln allgemein, was ja in letzter Zeit verstärkt thematisiert wurde:
    Aus meiner Sicht folgt hier ein sich weitgehend wiederholender Bericht auf den nächsten. Es wird berichtet, was die Politik plant und was die Bürger wollen, und alle sind weitegehend einer Meinung: Mehr Radwege, sichere Strecken, Trennung Auto/Rad, etc. Prima, das wäre also geklärt.

    Mich interessiert, was davon umgesetzt wurde, von langen Reden komme ich mit dem Rad (oder Auto) auch nicht schneller oder sicherer ans Ziel.

    Deswegen die Bitte: Berichtet doch einfach mal anhand exemplarischer Städte, was sich konkret in den letzten 12 oder 24 Monaten getan hat!
    Wie viele km wurden gebaut oder umgebaut, wieviel ist das bezogen auf das gesamt Netz?
    Wie viele Kreuzungen wurden umgestaltet, um für mehr Sicherheit zu sorgen?
    Welche neuen innovativen Angebote gibt es?
    Etc.
    Das wäre ein echter Mehrwert. Danke!

  • 2 Sachen in Frankfurt

    1. Sollten in der Bockenheimer Landstraße RADFAHRER/INNEN auch die RADwege benutzen und NICHT die Gehwege !!! Da sind SUPER RADwege die völlig sicher sind !!! BITTE nutzt Sie auch !!!

    2. Sollten sich doch bitte auch die RADFAHRER/INNEN an rote Ampeln halten und sich nicht so Benehmen als würden Diese für Sie nicht gelten und hätten Sie Sonderregeln !!! DANKE !!!

  • Mit mehr Platz könnten sich viele Radfahrer vielleicht entspannter im Verkehr bewegen. Auch für Fußgänger würde es sicherer, wenn die Bürgersteige nicht von "Kampfradlern" benutzt würden. Ein wenig mehr Rücksicht und die Beachtung der Straßenverkehrsordnung (die gilt meines Wissens auch für Fahrräder) trügen zur Akzeptanz bei. Auch wenn es nicht immer bequem ist, in diesem Land herrscht Rechtsverkehr! Leider ist das offensichtlich den wenigsten Eltern, die mit ihren Kindern unterwegs sind, klar. Verkehrserziehung sollte in Schulen mehr Zeit eingeräumt werden.

  • Kann man eigentlich irgendwo nachlesen, WELCHE Fragen gestellt wurden?
    Schon mit der Auswahl der Fragen lässt sich das gewünschte Ergebnis einer Umfrage beeinflussen.
    Gerade bei einem so vom Gefühl und nicht von Tatsachen dominierten Thema...

  • Und wie viel Natur wird jetzt wieder zu betoniert, Bäume gefällt, spreche von der Radrennbahn nach Frankfurt. Bin gerne im Wald mit meinem Hund unterwegs, Sonntags wird man fast über den Haufen gefahren, werde beschimpft wenn mein Hund nicht sofort zur Seite springt und man Abbremsen muss, in der Innenstadt dasselbe. Als Fußgänger hat man gelitten und ist das schwächste Mietglied in dem ganzen Fortbewegungsdrang. Auf Bürgersteigen ist man auch nicht mehr sicher.
    Schöne neue Welt.

  • Das Verhalten der Autofahrer den Radlern gegenüber.Rücksichtsvoller !!!

  • Über Jahrzehnte hat man Radwege nicht für, sondern gegen Radfahrer gebaut. Man hat dabei großzügig die allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie das geltende Recht missachtet und allerlei Zumutungen und Gefährdungen nicht nur geschaffen, sondern dreist auch noch per Verkehrsschild für benutzungspflichtig erklärt. Bis heute setzen die zuständigen Behörden das geltende Recht nicht von selbst um, sondern man muss jedes dieser Schilder einzeln wegklagen. Selbst bei Neubauten wie der kürzlich angelegten Protected Bike Lane in der Darmstädter Rheinstraße sucht man so essenzielle Sicherheitsmechanismen wie eine Phasentrennung an Ampeln gegen Abbiegeunfälle vergeblich. Wer unter diesen Umständen als Radfahrer mehr Radwege fordert, begeht Selbstmord.

  • R.S.
    Dies gilt für Frankfurt am Main.
    Man sollte dann auch genügend Radfahrerpolizei haben, um die Einhaltung der STVO durch die Radfahrer zu gewährleisten. Momentan herrscht sehr oft eine Radfahreranarchie. Sie benutzen die Gehwege der Fußgänger, obwohl dies nicht zulässig ist. Falls man sie darauf anspricht, ist ihre Reaktion inakzeptabel. Fußgänger stören die Radfahrer auf dem Gehweg. Die Sicherheit der Fußgänger muss, ohne wenn und aber, Bestand haben. Radfahrer haben Radwege (falls vorhanden gemäss STVO) oder die Straßen zu nutzen. Gehwege sind verboten, sie sind die Schutzzone der schwächsten Verkehrsteilnehmer, nämlich der Fußgänger. Auch sollten sie ein Kennzeichen wie die Mopixfahrer, sodaß wir sie anzeigen können. Momentan befinden sie sich im rechtsfreien Raum... geht gar nicht. Dies wird reichlich gesetzwidrig ausgenutzt.

  • Radwege bieten nicht mehr Sicherheit sondern sind die größte Quelle für tödliche Unfälle mit Beteiligung von Radfahrenden.

    Nicht auf gerader Strecke, da passieren auch ohne Radwege kaum Unfälle, sondern an den Kreuzungen.
    Und kreuzungsfrei sind auch die aktuell als Wundermittel gehypeten "PBL" (Protected Bike Lanes) nicht.
    In der Regel haben diese noch den Nachteil, dass man als Radfahrender NICHT ausweichen kann, wenn es gefährlich wird.

    Zurück zur Kreuzung und der dort lauernden Gefahr:
    Man stelle sich eine Kreuzung mit zwei Fahrspuren vor.
    Die rechte Spur führt gerade aus und die linke Spur ist die für die Rechtsabbieger.

    JEDER vernünftige Mensch würde sagen: "Welch ein Schwachsinn". Aber dass genau DAS die Situation an jeder Kreuzung mit Radweg ist, erkennen die wenigsten.

    Radfahrende gehören da hin, wo sie auch der StVO im Regelfall sieht: Auf die Fahrbahn. ZWISCHEN die Autos.
    Wenn ich vor einem PKW / LKW fahre, kann dessen Fahrer mich nicht übersehen (oder nur mit Vorsatz).

  • Wir brauchen nicht nur mehr, sondern auch bessere Radwege. Unebenheiten durch Baumwurzeln, Schotter, Schlaglöcher oder so manches Verbundpflaster sind die reine Zumutung. Ich als Radfahrer habe das gleiche Recht auf Komfort wie die Autofahrer, also auf sauber und glatt geteerte Wege, wo das Radfahren wirklich Spaß macht. Immerhin gibt es die Radwegebenutzungspflicht, und dann muss folglich auch die Qualität stimmen!

  • Radler brauchen eigene Wege und diese Wege müssen gegen Fremdnutzung z.B. durch parkende Autos geschützt werden, gleichzeitig ist auch eine bedarfsgerechte Größe (sprich Breite) erforderlich. Im Gegenzug müssen diese Radwege auch genutzt werden und nicht doch auf dem Bürgersteig/der Straße gefahren werden.

    Die Verkehrswege zwischen Radfahrern und Fußgängern müssen getrennt werden, wo die Verkehrsmenge dies erforderlich macht, da dies für beide Gruppen sonst große Gefahren birgt. Es wäre wichtig, dass sich Raudi-Radfahrer über ein Kennzeichen identifizieren lassen.

    Was noch fehlt sind - analog zu den P&R-Plätzen - mehr Fahrradabstellplätze an Stationen für Bus und Bahn. Allerdings müssen diese auch "gepflegt" werden, d.h. es gibt nur eine begrenzte Abstelldauer und die regelmäßige Entfernung von "Leichen". Die Mitnahme im ÖPNV muss einheitlicher werden (z.B. wie in der S-Bahn am Anfang und Ende des Zuges), aber auch klar sein, dass es Fahr- und nicht Mitnehmrad heißt.

  • Ich wohne auf dem Land. Da sucht man oft vergeblich nach dem kleinen Schild mit dem Radl drauf. Und ist es dann gefunden fragt man sich: In welche Richtung, zu welchem Ort führt der Weg überhaupt? Und die Beschaffenheit der angeblichen Radwege: Schotterpiste! Riesenlöcher! Grasnarben! Diese Wege sind allenfalls für ein Wochenendabenteuer geeignet, aber nicht dazu die Verkehrswende einzuläuten. Es gibt noch viel zu tun.

  • Mehr Rücksicht seitens der Radfahrer auf Senioren und Frauen mit Kleinkindern und/oder Kinderwagen. Auch bessere Busverbindungen wäre mehr als nur wünschenswert

  • Es müssten in einem Konzept wichtige, vielfrequentierte Orte per Radweg miteinander verbunden und ausgeschildert werden. Deutlich wird das, wenn man mal bspw. versucht hat, in Frankfurt vom Campus Riedberg zum Campus Westend zu radeln. Man könnte ganz entspannt entlang der U8-Strecke radeln. An der Haltestelle Wiesenau ist aber schon wieder Schluss, da es keine Radweg-Verbindung zwischen den Haltestellen Wiesenau und Zeilweg gibt. Und das, obwohl zwischen dem Neumühlenweg und dem Walter-Abschlag-Weg sogar anscheinend mal ein Fuß-/Radweg geplant war, der zur Zeit im Nichts endet. Hier fehlt nur ein kurzes Stück mit Brücke über den Urselbach (ca. 150 Meter). Stattdessen muss man sich durch das Mertonviertel kämpfen und zwar ganz ohne Beschilderung. Persönlich wurde ich am Zeilweg auch schon angesprochen von Radfahrern, wie man denn nach Niederursel kommt. Die Wegerklärung gestaltet sich sehr schwierig.