Nach über einer Woche hat die Flugsicherung in Langen ihre Software-Probleme in den Griff bekommen. Die Lotsen arbeiten jetzt wieder mit einer Vorgänger-Version.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Deutsche Flugsicherung arbeitet wieder mit bewährter Software

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Die Deutsche Flugsicherung in Langen hat ihre Software-Probleme behoben. Das teilte das bundeseigene Unternehmen am Donnerstag mit. Demnach wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag eine ältere Version der Software in Betrieb genommen. Die Einschränkungen im Luftverkehr sind seit den frühen Morgenstunden aufgehoben.

Die Störung trat Anfang der vergangenen Woche erstmals auf. In der Folge hatte die Flugsicherung die Kapazität in ihrem Luftraum um 25 Prozent abgesenkt. Dieser reicht von der französischen Grenze im Westen bis nach Thüringen im Osten, vom Bodensee im Süden bis nach Kassel im Norden.

Das führte auch am Frankfurter Flughafen zu zahlreichen Flugausfällen. So musste die Lufthansa allein von Montag bis Mittwoch insgesamt 170 Flüge streichen, wie ein Sprecher der Fluggesellschaft am Donnerstag sagte. Tausende Passagiere waren betroffen.

Flugsicherung entschuldigt sich bei Passagieren

"Wir bitten die Flugpassagiere für eventuell aufgetretene Beeinträchtigungen um Entschuldigung", sagte der Geschäftsführer der DFS, Robert Schikling. Die Einschränkung des Luftverkehrs sei "eine Vorsichtsmaßnahme" gewesen, "die der Sicherheit im Luftraum und somit auch der Sicherheit der Passagiere diente".

Die betroffene Software stellt nach DFS-Angaben den Lotsen alle für den Flugverlauf wichtigen Daten jedes Fluges zur Verfügung. Das sind beispielsweise Flugzeugtyp, Flugstrecke und die erwartete Überflugzeit. Die Sicherheit im Luftverkehr sei zu keiner Zeit beeinträchtigt gewesen.