Der Pharmakonzern Stada setzt seine Einkaufstour in Osteuropa fort.

Das Unternehmen übernimmt nach eigenen Angaben vom Montag vom ukrainischen Anbieter Biopharma das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten und rezeptfreien Produkten.

Es handele sich um eine der größten Investitionen der jüngeren Vergangenheit, teilte Stada am Stammsitz in Bad Vilbel mit. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Ebenso steht noch die Genehmigung der Übernahme durch die Behörden der Ukraine aus.

Erst vor wenigen Tagen hatte Stada bekanntgegeben, dass das Unternehmen das Medikamentenportfolio des japanischen Konkurrenten Takeda Pharmaceutical in Russland für 593 Millionen Euro übernehmen wolle. Zuvor hatte es zudem eine größere Akquisition in Tschechien gegeben. Stada war im Jahr 2017 von den Finanzinvestoren Bain und Cinven mit der Aussicht auf weitere Zukäufe übernommen worden.