Goldbarren

Mindestens 10.000 Kunden könnten von dem mutmaßlichen Betrug mit Goldanlagen durch die Firma PIM Gold aus Heusenstamm betroffen sein. Vor allem Kleinanleger wurden offenbar geprellt. Die Firma hat Insolvenz angemeldet.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Tausende Kunden von Gold-Betrug betroffen

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Vom mutmaßlichen Betrug beim Goldhändler PIM Gold aus Heusenstamm (Offenbach) könnten nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters mindestens 10.000 Anleger betroffen sein. Darunter befänden sich vermutlich hauptsächlich Kleinanleger, erklärte der Rechtsanwalt Renald Metoja. Das Amtsgericht Offenbach bestätigte am Mittwoch, dass der Jurist zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt sei.

Ermittlungen wegen gewerbsmäßigem Betrug

Nach Ermittlungen wegen Betrugs hatten PIM Gold und seine Vertriebsgesellschaft, Premium Gold Deutschland (PGD), in Offenbach Insolvenzantrag gestellt. Gegen PIM Gold laufen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Darmstadt. Anfang September kam es zu Durchsuchungen in Geschäftsräumen, Beschlagnahmung von Gold sowie einer Festnahme - unter anderem wegen des Vorwurfs des gewerbsmäßigen Betrugs. Bei der Durchsuchung fanden die Ermittler etwas mehr als 200 Kilo Gold, die Firma hätte aber mehr als zwei Tonnen vorhalten müssen.

Weitere Details wollte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht bekannt geben. Auf der Homepage von PIM Gold heißt es in einer Information für Kunden, dass über die Vermögen beider Gesellschaften Arrest angeordnet worden sei.

Sendung: hr-iNFO, 02.10.2019, 17.20 Uhr