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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Thomas Cook verlängert Reisesperre

Thomas Cook

Kunden der deutschen Tochtergesellschaft des Reiseveranstalters Thomas Cook können länger als bislang angenommen keine gebuchten und bezahlten Reisen antreten. Der Insolvenzverwalter verschob die Reisesperre bis Ende Oktober.

Nicht nur Urlauber, die in den Herbstferien mit Thomas Cook verreisen wollten, werden sich nach Alternativen umsehen oder zuhause bleiben müssen. Auch bereits gebuchte und bezahlte Reisen danach, bis einschließlich 31. Oktober, können Reisende nicht antreten, wie das insolvente Tochterunternehmen des zahlungsunfähigen britischen Touristikkonzerns und der Insolvenzverwalter am Donnerstagabend mitteilten.

Dies gelte für die Veranstaltermarken Thomas Cook Signature, Thomas Cook Signature Finest Selection, Neckermann Reisen, Öger Tours, Bucher Reisen und Air Marin. Für Reisen mit Reiseanstrittsdatum ab dem 1. November werde das weitere Vorgehen in Abstimmung mit dem Insolvenzverwalter noch geprüft, so Thomas Cook.

Am Mittwoch hatten Unternehmen und Insolvenzverwalter noch den Zeitraum 27. September bis 13. Oktober genannt. Als Begründung sprachen sie von "insolvenzrechtliche Gründen". Die betroffenen Kunden würden so schnell wie möglich vom Veranstalter informiert, hieß es in der Mitteilung.

Weitere Informationen

Telefon-Hotline

Betroffene Kunden können sich für Informationen zum weiteren Vorgehen an den von der Zurich Insurance plc Niederlassung für Deutschland beauftragten Dienstleister KAERA wenden, wie Thomas Cook Deutschland und der Insolvenzverwalter mitteilten:

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Rückreise abgesichert

Die in Oberursel ansässige deutsche Tochter des britischen Reiseveranstalters Thomas Cook hatte am Mittwoch beim Amtsgericht Bad Homburg für sich und zwei Tochtergesellschaften die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt - zwei Tage nach der britischen Konzernmutter. Damit erhalten die rund 2.000 Mitarbeiter in Deutschland bis Ende November Insolvenzgeld.

Derzeit befinden sich nach Konzernangaben 97.000 deutsche Urlauber, die über Thomas Cook eine Pauschalreise gebucht haben, noch an ihren Urlaubsorten. Ihr Urlaub sowie die Rückreise seien durch eine entsprechende Versicherung abgesichert und könnten wie geplant durchgeführt werden, versicherten die Insolvenzverwalter am Donnerstag.

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Thomas Cook Deutschland stellt Insolvenzantrag
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Sendung: hr-iNFO, 26.09.2019, 22 Uhr