Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat die außergerichtliche Verhandlung mit dem Land Hessen über ein Dieselfahrverbot in Darmstadt als gutes und konstruktives Treffen bezeichnet.

Er sei zuversichtlich, dass in der nächsten Woche eine finale Einigung erzielt werden könne, sagte DUH-Geschäftsführer Resch am Freitag. Zu konkreten Inhalten wollte er sich nicht äußern.

Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts sollten die Kläger gemeinsam mit Stadt und Land einen Vergleich über mögliche Maßnahmen in der südhessischen Stadt suchen, wie die Messwerte für das gesundheitsschädliche Stickstoffdioxid (NO2) in der Luft dauerhaft gesenkt werden können.

Die Umwelthilfe hatte wegen überschrittener Grenzwerte für das gesundheitsschädliche Stickstoffdioxid in der Luft geklagt. Neben Darmstadt drohen in Hessen auch in Frankfurt, Wiesbaden, Offenbach und Limburg Diesel-Fahrverbote wegen überschrittener Grenzwerte.