Der Deutschen Bank droht wegen ihrer Geschäfte mit dem verurteilten und inzwischen verstorbenen Sexualverbrecher und US-Unternehmer Epstein weiterer Ärger.

Die US-Kanzlei Pomerantz hat eine Sammelklage im Namen angeblich geschädigter Anleger eingereicht, wie sie in der Nacht zum Donnerstag mitteilte. Die Anwaltsfirma will Wiedergutmachung für Kursverluste erstreiten, die angeblich wegen Verstößen gegen US-Wertpapiergesetze entstanden. Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte sich mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht zu der Klage äußern. Die New Yorker Finanzaufsicht hatte der Deutschen Bank jüngst eine Strafe von 150 Millionen Dollar wegen erheblicher Regelverstöße aufgebrummt, unter anderem in Zusammenhang mit ihren Geschäftsbeziehungen zu Epstein.