Rechts im Bild ein Radfahrer, leicht unscharf, weil er in Bewegung ist. Links davon ein Schild mit einem grünen Pfeil nach rechts, dem Wort "nur" und einem Fahradicon. Alles aus der näheren Vogelperspektive fotografiert. Auf dem Bild rechts unten eine kleine Grafik mit dem Wort "Verkehrs-Check".

Der Platz in der Stadt ist begrenzt. Müssen wir den Verkehrsraum also neu aufteilen? "Ja", meint die Stadt Darmstadt. Doch bleiben dabei Verkehrsteilnehmer auf der Strecke?

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So stehen hessische Großstädte beim Verkehr da

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Immer wieder hören wir vom "Revierkampf" auf der Straße: Autofahrer beschweren sich über Radfahrer, Radfahrer über große SUVs – und Fußgänger über Lastenradfahrer. Das Verhältnis zwischen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern scheint angespannt. Gerade in hessischen Großstädten ist der Platz begrenzt, der Klimawandel ein großes Thema. Was also tun Städte, um den begrenzten Platz aufzuteilen? Wir haben Darmstadt einem Verkehrscheck unterzogen und geben Antworten auf die wichtigsten Fragen.

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Serie: Verkehrscheck in hessischen Großstädten

In einer sechsteiligen Serie nehmen wir die Verkehrssituation in hessischen Großstädten unter die Lupe. Welche Maßnahmen ergreifen die Städte und reichen diese aus? Wir haben einen Blick auf ganz Hessen und jeweils auf die Städte Offenbach, Frankfurt, Darmstadt, Kassel und Wiesbaden geworfen.

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Die Themen in der Übersicht:

Was sind die größten Verkehrsprobleme?

Mehr Menschen, mehr Arbeitsplätze - und weniger Autos? Klingt ambitioniert, aber genau dieses Ziel will die Stadt Darmstadt erreichen. Die Zahl der Pkw müsse mittel- und langfristig auch in absoluten Zahlen spürbar gesenkt werden. "Denn Darmstadt kann nicht noch mehr fahrende und stehende Fahrzeuge verkraften", sagt ein Pressesprecher der Stadt.

Die Verkehrswende erfordere ein Umdenken, nicht nur von Städten und Mobilitätsdienstleistern, sondern von jedem Einzelnen. "Um die Autofahrer zu überzeugen, ihre über Jahre und Jahrzehnte gelebten Verhaltensmuster zu verändern, müssen neue Mobilitätskonzepte einen klaren Vorteil bieten." Es müsse gelingen, dauerhaft ein attraktives und konkurrenzfähiges Verkehrsangebot machen zu können, "das den Menschen nahezu die gleiche Freiheit und Beweglichkeit wie ein eigenes Autos bietet".

Was macht Darmstadt für Fahrradfahrer?

Darmstadt beschloss im Juni 2019 eine Radverkehrsstrategie für die kommenden Jahre. Diese beschreibt Leitlinien und Grundsätze zur weiteren Förderung des Radverkehrs. Themenfelder der Radstrategie sind nach Angaben der Stadt neben der Verbesserung der Radinfrastruktur auch die Kommunikation, Arbeitsstrukturen und Anreizförderung.

Zur Förderung der Radverkehrsinfrastruktur habe man 2019 ein Sonderinvestitionsprogramm mit einem Volumen in Höhe von 16 Millionen Euro über einen Zeitraum von vier Jahren aufgelegt, welches mit 34 konkreten Maßnahmen hinterlegt ist. Vorrangiges Ziel des Maßnahmenplans ist die Schaffung eines durchgehend attraktiven Radnetzes in Nord-Süd- und Ost-West-Verbindung.

Um die geplanten Maßnahmen vorantreiben zu können, seien zusätzlich vier Vollzeitstellen eingerichtet worden. Darüber hinaus werden weitere Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen Markierungen für vorgezogene Radaufstellflächen an Kreuzungen, das Setzen von Pollern, um Falschparken auf Geh- und Radwegen zu unterbinden, die Öffnung von Einbahnstraßen in Gegenrichtung für den Radverkehr und die Sanierung vorhandener Radwege, so die Stadt.

Wo sind neue Radwege entstanden?

Im Rahmen der 34 Maßnahmen hat die Stadt vor allem Radführungen verbessert, etwa in der Bleichstraße, Dieburger Straße, Rheinstraße stadteinwärts, Landgraf-Georg-Straße stadtauswärts und der Heidelbergerstraße. Geplant sind diese Maßnahmen zum Beispiel auch in der Grafenstraße, Hügelstraße, dem Bürgerpark und der Arheilger Straße/Schreberweg.

Außerdem hat die Stadt Fahrradstraßen errichtet oder plant, dies noch zu tun. Beispiele hierfür sind der Schreberweg, die Alsfelder Straße, Im Harras und die Mornewegstraße. Auch eine Radschnellverbindung zwischen Darmstadt und Frankfurt wurde geschaffen. An einigen Stellen wird aktuell noch gebaut. "Alle weiteren Abschnitte sollen schrittweise bis 2023 entstehen, sodass nach Abschluss der gesamten Baumaßnahme eine circa 35 Kilometer lange Rad-Direktverbindung von Darmstadt bis nach Frankfurt genutzt werden kann", schreibt das hessische Verkehrsministerium.

Anlässlich von Verkehrsversuchen an Hauptstraßen im Jahr 2020, konnte die Stadt nach eigenen Angaben den Verkehrsraum zu Gunsten des Radverkehrs neu aufteilen. Dafür seien am Roßdörfer Platz, am Steubenplatz, in der Neckarstraße und in der Zeughausstraße geeignete Radverkehrsanlagen installiert worden. Diese Verkehrsversuche fanden in Zusammenarbeit mit der Hochschule Darmstadt statt, die sie wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Im Herbst 2021 habe man sich dazu entschieden, die Verkehrsversuche fortzusetzen.

Wie schneidet Darmstadt beim Fahrradklima-Test ab?

Beim Fahrradklima-Test 2020 des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) schneidet Darmstadt - so wie die anderen hessischen Großstädte - eher schwach ab. Die Stadt erreicht eine Note von 3,7 auf einer Schulnoten-Skala von 1 bis 6. Darmstadt hat sich im Gegensatz zu 2016 und 2018 beim Test weder verbessert noch verschlechtert. Im Jahr 2014 hatte die Stadt allerdings noch eine leicht bessere Bewertung als 2020 (3,5).

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Die Befragten loben in der Stadt besonders die geöffneten Einbahnstraßen in Gegenrichtung (2,6), öffentliche Fahrräder (2,7) und die Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln (2,8). Unzufrieden sind die Befragten vor allem mit der Falschparkerkontrolle auf Radwegen (4,8), den Ampelschaltungen für Radfahrer (4,7) und den Konflikten mit Autos (4,4).

Wie steht es um den ÖPNV?

In Darmstadt gibt es Busse, Straßenbahnen und Regionalbahnen. Laut Stadt kommt vor allem den Straßenbahnen und Bussen eine große Bedeutung zu: "Durch den 15-Minuten- beziehungsweise 7,5-Minuten-Takt und die zentralen ÖPNV-Verknüpfungspunkte Luisenplatz und Hauptbahnhof bilden sie das Rückgrat individueller Mobilität."

Der aktuelle Nahverkehrsplan wurde 2019 beschlossen und ist bis 2024 gültig. Er bildet die Grundlage für die Entwicklung des ÖPNV in Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg. Dort wird als wichtigstes Ziel ein neues Linienkonzept für die Straßenbahn ausgerufen. Dazu will die Stadt zum einen das Liniennetz verändern und zum anderen den Fahrplan umgestalten.

Im Herbst 2020 wurde ein neues Linienkonzept für den Straßenbahnverkehr beschlossen, im Herbst 2021 hat der Magistrat weitere Änderungen aufgenommen. Mit dem neuen Konzept wurde laut Stadt ein attraktiveres, leicht einprägsames Fahrplanangebot beschlossen. Damit sind ein 10-Minuten-Takt auf den Hauptlinien auf der Nord-Süd-Achse, der Ost-West-Achse und dem Ast nach Kranichstein mit dem Luisenplatz als zentralem Knotenpunkt vorgesehen. Außerdem sollen zwei ergänzende Linien neue Direktverbindungen von einzelnen Stadtteilen mit dem Hauptbahnhof sowie untereinander herstellen.

Was tut Darmstadt für Autofahrer?

Im Fokus der Maßnahmen für Autofahrerinnen und -fahrer steht laut Stadt die Erneuerung der Fahrbahnen. "Frühzeitige Sanierung von Fahrbahndecken ist notwendig und erheblich günstiger als der Vollausbau irreparabel geschädigter Straßen", sagt Mobilitätsdezernent Michael Kolmer (Grüne).

Das Mobilitätsamt von Darmstadt plant nach eigenen Angaben auch für das weitere Jahr 2022 umfassende Arbeiten zur Beseitigung von Fahrbahnschäden. Dabei werden viele Straßen abschnittsweise eine neue Fahrbahndecke erhalten. Insgesamt sollen rund 37.000 Quadratmeter Verkehrsfläche saniert werden, die Höhe der Investitionen liege bei rund zwei Millionen Euro.

Kein Vorrang mehr für Autos

Doch die Maßnahmen für Autofahrer in Darmstadt nehmen ab. "Die jetzige Situation in unseren Städten ist ein Erbe der autogerechten Stadtplanung in den letzten Jahrzehnten", sagt ein Pressesprecher. Dem Auto sei in der Vergangenheit - in der Regel wie selbstverständlich - Vorrang vor den anderen Verkehrsarten eingeräumt worden. "Das müssen und wollen wir in Darmstadt ändern", sagt ein Pressesprecher.

Die Jahrzehnte, in denen Verkehrsplanung ausschließlich vom motorisierten Individualverkehr her gedacht wurde, gebe es nicht mehr. Darmstadt investiere trotzdem seit vielen Jahren Millionenbeträge in die Aufrechterhaltung und Verbesserung der Straßenverkehrsinfrastruktur – nur eben mit einer anderen Verkehrsraumaufteilung. Ein Beispiel dafür ist die Umgestaltung der Grafenstraße. Dafür seien die Fahrbahnbreiten zugunsten eines breiteren Gehwegs verkleinert worden. Auch in der Frankfurter Straße und der Nieder-Ramstäder-Straße soll der Verkehrsraum neu aufgeteilt werden.

Macht die Stadt genug für eine Verkehrswende?

"Darmstadt hat ein Umland, das beim ÖPNV nicht unbedingt gut erschlossen ist", sagt Xavier Marc, Landesvorsitzender des ADFC Hessen. Das führe - auch durch die vielen Pendler - zu einem hohen Autoverkehrsaufkommen und Staus. "Da muss was passieren", so Marc.

Aber gerade in der Innenstadt habe man den ÖPNV vorangebracht. "Und wir haben in Darmstadt eine Fahrradinfrastruktur, die langsam Gestalt annimmt." Wichtig sei es aber auch hier, das Umland besser mit Radverbindungen anzubinden. Hier sei nicht nur die Stadt, sondern auch der Landkreis Darmstadt-Dieburg gefragt.

"Wunsch ist klar zu erkennen"

"Der Wunsch und Maßnahmen sind klar zu erkennen", resümiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Wiesbaden. Es könnte allerdings bei der Planung und dem Bau von Maßnahmen schneller gehen, so die IHK. Das sei aber kein "Darmstadt-spezifisches" Problem. Damit Pendler nicht mehr im Stau stehen, sei ein schneller Ausbau des ÖPNV-Angebots nötig. "Beim Thema ÖPNV-Ausbau ist die Herausforderung, dass Hauptverkehrsknoten und zentrale Umsteigestationen an der Kapazitätsgrenze operieren."

Auch der Ausbau von Park+Ride-Parkplätzen, insbesondere im Osten der Stadt, und der Bau von Radschnellwegen müssten laut IHK angegangen werden.

Wie bewegen sich die Darmstädter fort?

Eine Mobilitätsstudie für Darmstadt zeigt, dass das Fahrrad in der Stadt zunehmend genutzt wird. Die Studie wird alle fünf Jahre durchgeführt, die akuellste ist von 2018. Während der Radverkehrsanteil 2013 noch bei 17 Prozent lag, ist dieser bis zum Jahr 2018 auf 22 Prozent gestiegen. Wird nur der innerstädtische Verkehr betrachtet, liegt der Anteil bei 26 Prozent. Auch dieser Wert lag fünf Jahre zuvor mit 21 Prozent noch deutlich niedriger.

Der Anteil der Wege, die mit dem Auto zurückgelegt werden, sank leicht von 37 Prozent auf 35 Prozent. Insbesondere bei kurzen Wegen entscheiden sich die Darmstädterinnen und Darmstädter immer öfter für das Fahrrad. Während 2013 noch etwa jeder sechste Weg (15 Prozent) zwischen 0 bis unter 1 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt wurde, ist es im Jahr 2018 etwa jeder vierte (23 Prozent).

Bei Wegen zwischen 1 und unter 3 Kilometern ist das Fahrrad nach diesen Erhebungen mit einem Anteil von 37 Prozent mittlerweile sogar das meistgewählte Verkehrsmittel. 2013 lag dieser Wert noch bei 29 Prozent. Mit 28 Prozent ist das Auto das am zweithäufigsten genutzte Verkehrsmittel für Wege zwischen 1 und unter 3 Kilometern (2013: 34 Prozent).

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Über eine halbe Million Autofahrten täglich

Nach Angaben der Stadt hat sich die Anzahl der täglichen Auto-Fahrten in Darmstadt von 2004 bis 2020 von circa 465.000 auf 555.000 erhöht. "Alleine die Darmstädter Bevölkerung legt täglich circa 400.000 Wege zurück", teilt ein Pressesprecher mit. Durch die wachsende Einwohnerzahl in den nächsten Jahren "werden täglich etwa 100.000 bis 120.000 zusätzliche Wege entstehen". Nach aktuellen Berechnungen könnten davon 40.000 bis 45.000 mit dem Auto zurückgelegt werden.

Auch der Autobestand in Darmstadt zeigt, dass das Auto als Verkehrsmittel noch immer eine große Rolle spielt. So hat die Zahl der privaten und dienstlichen Autos marginal zugenommen - wie übrigens in allen hessischen Großstädten. In zehn Jahren ist die absolute Zahl der Autos um 5.000 gestiegen. Die Zahl der Autos pro 100 Einwohner ist hingegen konstant geblieben: Im Jahr 2012 kamen 45,9 Autos auf 100 Einwohner, 2022 waren es 46,1.

In der Darmstädter Innenstadt legen Autofahrer werktags in der morgendlichen Rushhour durchschnittlich etwa 3,8 Kilometer zurück, am Wochenende sind es 4,2 Kilometer. Das geht aus Daten des Navigationsgeräte-Herstellers TomTom von 2022 hervor. Im Darmstädter Umkreis beträgt die durchschnittliche Streckenlänge beim Autofahren wochentags 11,7 Kilometer.

Wie zufrieden sind die Darmstädter?

In einer Befragung im Jahr 2018 wurden die Bürgerinnen und Bürger gefragt, wie verkehrsgünstig sie ihre Stadt wahrnehmen. Die Hälfte der Befragten hält Darmstadt für eine verkehrsgünstige Stadt (50,7 Prozent). Die andere Hälfte der Befragten ist vom Gegenteil überzeugt (45,9 Prozent).

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Bei der Frage, wie sicher die Stadt beim Thema Verkehr ist, schneidet Darmstadt hingegen besser ab. Über 90 Prozent halten Darmstadt für eine verkehrssichere Stadt, sieben Prozent hingegen nicht.

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Ihre Kommentare Wie erleben Sie die Verkehrssituation in Darmstadt?

40 Kommentare

  • Ich würde keinen Cent für den Bau von Radwegen ausgeben, solange man als Fußgänger auf den Gehwegen von Unmengen an Radfahrern, die diese unerlaubt benutzen, rücksichtslos gefährdet wird!

  • Ich muss Montag bis Freitag aus dem Osten Darmstadts nach Frankfurt pendeln und es ist katastrophal. Warum werden Durchfahrtsstraßen verkehrsberuhigt? Die Alternative für mich ist es folglich die 30er Zonen neben der ehemaligen "großen" Straßen (Heinrichstr. und Landskronstraße) zu befahren, wie viele andere auch. Sehr zum (völlig gerechtfertigten) Leidwesen der dortigen Anwohner. Am Wochenende bin ich dann mit dem Fahrrad unterwegs. Ebenfalls katastrophal. Popup Fahradwege wie auf dem City Ring sind nutzlos. Der Fahradweg in der Heidelberger Straße wurde so gelegt, dass eibfahrende Autos einen noch später sehen, der Fahradweg in der oberen Rheinstraße wurde auf die Fahrerseite der Fahrzeuge gelegt, die Ampelschaltungen sind für beide Parteien ineffizient...

    Es wirkt völlig konzeptlos, um Worte wie unprofessionell oder schäbig nicht zu verwenden.


    (ÖPNV zur Arbeitsstätte ist wegen der fast dreifachen Dauer der Strecke keine Alternative.)

  • Ich schreibe hier meinen ersten Kommentar und das auch nur, weil es für mich ein bewegtes Thema ist.
    Ich bin in meiner Lebenszeit bisher immer gependelt. Von Griesheim nach Dieburg, von Arheilgen nach Griesheim, von Riedstadt nach Darmstadt und von Traisa nach Arheilgen.
    Es gab, gibt und wird auch keine sinnvolle Alternative für Pendler in Darmstadt geben. Einzig eine wirkliche Umgehung hält den Verkehr aus Darmstadt raus.
    Privat bin ich früher immer in DA unterwegs gewesen. Seit den Verkehrsverengungen für Autos in den letzten Jahren jedoch hat DA für mich keine sinnvolles Kosten/Nutzenverhältnis mehr.
    Es scheint, dass es politisch gewollt ist, dass nur noch Darmstädter Bürger in Da arbeiten. Anders kann ich mir die Verkehrsplanung der letzten Jahre nicht erklären.
    Fakt für mich ist, Darmstadtnein Danke!

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