Ihre Kommentare Wie kann die Verkehrswende in Städten gelingen?

42 Kommentare

  • Im RMG werden fast überall Radwege im Winter von Eis und Schnee geräumt, leider ist das an vielen Stellen von Frankfurt nicht der Fall. Ein weiterer Fall aus meinen Radwegerfahrungen ist die Carl-Ulrich-Brücke, auf der OF Seite bis zum Ortsschild Radwege abseits der Fahrbahn, sobald man auf die F-Seite kommt, muss man erst Mal auf die Straße ausweichen um dann einer Schlaglochpiste zu folgen. Bis zur Hanauer Landstraße darf man dann auch noch LKW's die teilweise auf dem Radweg geparkt sind ausweichen, denen das Parken dort verboten ist - Entschuldigung Stadt F, warum stellt ihr Schilder auf ohne jegliche Kontrolle, Geschweige von den Fahrzeugen ohne oder mit abgelaufenen Kennzeichen. Aus Sicherheitsgründen nutze ich also leider noch aus Sicherheitsgründen zu 50 das Auto (Arbeitswegeunfall inkl. BG-Meldung und Meldung an den AG nicht gerade lustig), obwohl ich die Entfernungen von bis zu 20km einfache Strecke gern per Rad zurücklegen würde.

  • Indem der Öffentliche Nahverkehr so ausgebaut wird, dass Autofahren nicht mehr das einfachste Verkehrsmittel ist. Dafür müsste für mich persönlich aber eine eigene Gondel zur Verfügung stehen ;)
    Weiterhin wird es durch Homeoffice und verwaiste Innenstädte aber ganz von alleine klappen mit der Verkehrswende. Ich liebe Darmstadt, aber die stressige Parkplatzsuche hat mich schon lange vergrault. Das Loop5 hat davon profitiert: Parkplätze ohne Ende, Waren zwischendurch im Trockenen wegbringen, keine Jacke nötigtja.

  • Wenn ich die Aussagen Aus dem Wiesbadener Verkehrsdezernat lese, dann weiß sich warum die Verkehrspolitik dort auf viele Menschen wirkt, als sei sie von Irren gemacht. Die Verwunderung, dass nicht alle Wiesbadener sofort aufs Fahrrad oder den ÖPNV wechseln, bestätigt diese Einschätzung. Ich fahre schon lange nicht mehr zumEinkaufen nach Wiesbaden. Ich möchte nicht die wenigen Fahrradfahrer und nicht zu vergessen die innen gefährden. Sollen doch die Geschäfte alle pleite gehen. Vielleicht kann man Karstadt, Kaufhof und die vielen anderen Geschäfte alle in Fahrradgeschäfte umwandeln. Das würde sicher viele Arbeitsplätze erhalten.

  • Ich verstehe den Wunsch mancher Menschen in der Stadt nach weniger Autoverkehr. Allerdings müssen die Geschäfte dann auf Kundschaft von außen verzichten -- die fährt dann so wie ich nämlich nicht mehr nach Frankfurt, um dort ihr Geld auszugeben.

    Es geht völlig an der Realität vorbei, aus dem Umland anderthalb Stunden nach Frankfurt zu fahren (one way!), um dann nur das einkaufen zu können, was man ohne Bandscheibenvorfall auch wieder nach Hause bringen kann. Das am besten noch in überfüllten Bahnen / Bussen bei Regen oder sonstigen widrigen Witterungsbedingungen.

    Die Verkehrswende in der Stadt geht zu Lasten aller, die davon leben, dass die Kundschaft nicht um die Ecke wohnt. Für den Bäcker mag das ja noch gehen, aber für die Geschäfte auf der Zeil dürfte das der Sargnagel sein.

    Hinzu kommt, dass nicht jeder ohne Weiteres den ÖPNV nutzen oder Rad fahren kann; diese Menschen werden einfach ausgegrenzt ("sind ja nur bequem", "muss man nur genug zwingen"). Das ist zu kurz gedacht.

  • Kommt die Fahrradsteuer? Werden Fahrräder auf die Verkehrstauglichkeit geprüft? Fahrradhelm? Verhalten von Raffahrern prüfen! Geschäfte wie Bäcker, Blumenläden, Friseure machen Verlusteunwichtig! Was ist mit Anwohnern? Autoindustrie ? Oh no unmöglich!

  • Einerseits sollen die Innenstädte belebt werden und baulich noch stärker verdichtet werden. Für Lastentransporte und Individualverkehr ist aber kein Platz. Da ist doch widersinnig.

    Wenn man etwas weiterdenkt, als bis zur Fahrradstadt:

    Am Ende wird auch für Räder kein Platz mehr sein. Zuletzt auch für die Menschen nicht mehr. Vielleicht kommt der Passierschein für die Gehweg-Nutzung ab Ferndistanzen von über 1 Kilometer?

    Mal im Ernst: Die Ursache ist doch eine übertrieben zentralisierte Verdichtung. Alle wichtigen Verkehrsziele liegen in der Stadt. Wenn das nicht geändert wird, wird das nichts mit der Planung. Egal wieviele Straßen noch umgebaut werden.

  • Rauf auf die Straße mit den Fahrradfahrern! Sollen sich alle anderen hinten an stellen! Dafür bedarf es weder eigener Fahrstreifen noch sonstiger Extras. Rücksicht auf Gegenseitigkeit!

    Fußgänger müssen ganz selbstverständlich warten, bis alle anderen Verkehrsteilnehmer durch sind. Warum eigentlich?

  • Welch ein Unsinn! Es ist doch geradezu paradox, dass ein Land, in dem die Automobilindustrie einer DER wirtschaftlichen Stützpfeiler ist, mit aller Macht gegen das Auto kämpft.

  • Es geht auch kein Konzept, dass nur für einen grossen Teil der Bevölkerung funktioniert. Ich wohn hier schon mein ganzes Leben in FFM. Ich kannte als Kind viele Alte heute kenn ich viele Alte. Ich
    Kann mir keine Stadt vorstellen wo einige auf der Strecke bleiben. Die Radler sollen radeln.
    Aber was macht man wenn man nicht Radfahren kann, weils Knie oder sonstwas kaputt is. Mir fehlt auch ein bisschen hier in f der zusammenhalt. Da werden regelmäßig die Scheiben von UNSERER Bushaltestelle DEMOLIERT. Strassenbahmen Busse etc vollgeschmiert. Fahr ich Rad gehn mir die Autos auf den Keks und umgekehrt.
    Und ich finde, dass die Radfahrer auch nicht grad umsichtig sind. Am schönen Tag mit der Familie mit Kleinkind Radfahren?
    Sogar im stadtwald bei den ebikes echt gefährlich. Also einfordern kann man Rücksicht kaum. Vielleicht braucht es auch für Radfahrer mehr Regeln

  • Ich schließe mich Alex aus Vilbel an. Für wen bauen wir die Radwege ? Bestimmt nicht für die, die schon eh und je auf den Bürgersteigen und an Ampeln alle Verkehrsregeln außer Kraft setzen. Bin auch der Meinung, das bei allen Bestrebungen für mehr Fahrrad-Freundlichkeit in Frankfurt auch bei den Zweiradfahreren nachvollziehbar sein sollte, wer da grade unterwegs ist. Ich fahre auch Auto.

  • Wenn ich von Stadtplanern und sogenannten Stabstellen und Verkehrsdezernenten höre und lese, dann frage ich mich, was haben die für Ihren gut bezahlten Job die Jahre vorher gemacht. Womöglich noch teure Beraterunternehmen engagieren. Autos und Lieferfahrzeuge, kann man nicht komplett aus den Städten vertreiben. Es muss ein sinnvolles Miteinander entwickelt werden. Für die Radfahrer erwarte ich in Zukunft auch Kennzeichen, damit diese auch im Straßenverkehr nachverfolgt werden können, das ist lange überfällig, wer sich E- bikes leisten kann, der kann auch ähnliche Nummernschilder wie bei Mopeds oder E- Rollern auferlegt bekommen. Radfahrerwege und Streifen, da wo weder Autofahrer, noch Fussgänger und ebenso Radfahrer nicht gefährdet werden. So, nun an die Arbeit Ihr Planer, Stellen und Dezernenten. Viel durchdachten, langfristigen Erfolg.

  • Der Autofahrer muss KFZ-Steuer zahlen, eine Fahrprüfung ablegen, KFZ-Kennzeichen haben, unsinnige Okö-Steuern zahlen, ggf Anwohnerparkplatz-Gebühren zahlen etc. BITTE auch die Radfahrer Prüfung machen lassen, Kennzeichen für Radfahrer etc. genau wie Autofahrer , dass wäre was!! (vor allem könnte man die Fahrrad-Rüpel aus dem Verkehr ziehen)

  • Wie kann die Verkehrswende in der Stadt gelingen??
    Die Frage ist doch: Welche Verkehrswende? Warum?
    Autofrei Stadt??
    Wer hat das festgelegt?
    Lustig ist doch, das man vor 1-2 Jahren nur vom Stinkenden Diesel gesprochen hat der die Stadt verpestet.
    Jetzt, wo die geforderten Elektrofahrzeuge mit großen Schritten kommen sprich mal vom Komplettverbot von Pkws in der Stadt.
    Natürlich sind die Anwohner davon ausgenommen. Sind meist auch die selben die Autofrei fordern. In die Stadt ziehen um dann eine Idylle einzufordern.
    Die Hipster Elite baut sich ihre eigene Stadt.
    Mir solls recht sein ich mache schon seit Jahren einen Bogen vor der Innenstadt. Frankfurt hat sein Charakter komplett verloren. Spätestens als der Westhafen zum Eliteviertel umgebaut wurde.

  • Man muss sich nur Karlsruhe und Kopenhagen anschauen. Das geht schon, wenn der politische Wille da ist und man kluge Nord-Süd- und Ost-Westverbindungen durch die ganze Stadt für die Radfahrer konzipiert. Da werden viele umsteigen. Spätestens seit dem E-Bike-Boom ist das doch für große Teile der Bevölkerung machbar. Außerdem macht Radfahren echt Spaß, wenn man nicht dauernd fast umgefahren wird!

  • Momentan kommt man aus den südwestlichen Stadtteilen sehr schlecht zur Hauptwache.
    Die Stadt hat einige Hausaufgaben. Auch in den Stadtteilen gibt es zu schlechte Verbindungen. Das mag in Bornheim Sachsenhausen Nordend noch gehn, aber ausserhalb sieht es schlechter aus. Wenn ein Bus fährt, dann mit schlechter Taktung oder nuf vormittags oder abends. Als Mensch in mittlerem Alter und wenn es nicht grad regnet kein Problem. Nimmt man das Rad.
    Als älterer Mensch. Tja. Wenn die Menschen Einkäufe etc mit öffentlichen Verkehrsmitteln erledigen sollen, gerade auch Getränkekisten, viel Spaß.
    Es dauert halt auch zu lang in die Stadt.
    Sauber und sicher wär auch schön. Erst wenn ich Getränke nach Hause bekomme vom Getränke Handel kann ich auf das Auto verzichten.
    Und nachts?
    Da sollten unsere Kinder auch sicher heim kommen ohne das wir Eltern Angst haben müssen. Ich sehe die Notwendigkeit, dass die Autos abnehmen müssen. Ich bin bereit öffentlich zu fahren, aber nur mit Fahrrad..

  • Wir dürfen die Automobil-Industrie nicht kaputt machen, sonst werden wir das teuer bezahlen! ich freue mich schon auf das Gejammer wenn kein Geld mehr in den Stadt-Kassen ist und dann Sozial-Leistungen gekürzt werden. Die Gängelung der Autofahrer wird immer schlimmer, wir sind auf dem direkten Weg in die grün sozialistische Öko-Diktatur! So kann es nicht weitergehen, jeder muss selbst entscheiden für welche Mobilität er sich entscheidet dann ist auch wieder Ruhe in dieser aufgeheizten Diskussion und wir können das Schlimmste (siehe oben) abwenden.

  • Fakt ist, dass eine gerechte und für alle Nutzer sichere Aufteilung des städtischen Verkehrsraums nur zulasten des Autos geben kann. Das damit Einschränkungen für Autofahrer einhergehen, liegt auf der Hand. Aber nur wenn Autofahrer diese Einschränkungen tatsächlich spüren und reflektieren, gibt es ein Anreiz, das eigene Mobilitätskonzept zu überdenken. Als Frankfurter sehe ich zum Beispiel überhaupt kein Bedarf, mir wieder ein Auto anzuschaffen. Alle Wege lassen sich gut mit ÖPNV, Carsharing, Fahrrad und zu Fuß erledigen. Problem ist hier jedoch, dass durch die oben genannte unfaire Aufteilung des Verkehrsraums, die vorgenannten Optionen oftmals unsicher sind und somit viele davon abgehalten werden, umzusatteln. Und Gefahr geht dabei nicht nur vom fließenden, sondern auch vom parkenden Autoverkehr aus. Hier muss viel restriktiver durchgegriffen werden und der von parkenden Autos verschwendete Stadtraum einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden.

  • Privat-Fahrzeuge verbieten, außer für Berufe, die tatsächlich noch etwas arbeiten. Handwerker zum Beispiel. Alle anderen bleiben im Homeoffice fuer alle Ewigkeit.
    Urlaub streichen, 5 Tage reichen. Dann kommt auch keiner auf die Idee, sich zu bewegen.
    Und sollte auch dann noch jemand sich fortbewegen, findet sich noch irgendwas zum verbieten.
    Ja etwas Ironie ist in dem Text enthalten. Weil es mich nervt, dass hier immer Rad gegen Auto gedacht wird und nicht beides. Wenn die Autos nur halb so groß waeren wie frueher, haette man gar nicht die Platzprobleme. Japan ist da ein absolutes Vorbild!

  • Die Verkehrswende braucht vor allem die Erkenntnis, dass Individualverkehr das Hauptproblem ist - und auch Fahrräder Individualverkehr sind, die, wie Autos, für einen reibungslosen Betrieb eigenen Verkehrsraum brauchen, den größten Teil des Tages ungenutzt herumstehen und in Relation zu Füßgängern oder ÖPNV weit mehr Platz pro Person in Anspruch nehmen.

    Wir brauchen also zu allererst einen attraktiven ÖPNV, bei dem man ohne den Fahrplan zu kennen zur Haltestelle gehen kann, dort aber nicht lange warten muss - und der auch hinreichend Tangential- und Ringlinien hat, damit lange Umwege vermieden werden, obgleich man eigentlich nur ein oder zwei Stadtteile weiter will. Dann muss der Gang zu Fuß attraktiv werden, durch - auch vor Radlern und eScootern - geschützte Fußwege, kurze Wartezeiten an Ampeln und die Möglichkeit, auch die breiteste Straße in einem Zug überqueren zu können. Der Platz, der dann noch bleibt, kann an Radler und Autos verteilt werden.

  • Das wird sich bald von ganz alleine erledigen, nur Geduld.....

  • Verkehrsqende beginnt im Kopf: mit der Bereitschaft, u.a. mehr Zeit für Pendeln einzuplanen und Unbequemlichkeiten in Kauf zu nehmen.
    Mein Wunsch wäre auch, Besitzer von schmaleren Autos zu bevorzugen (geringere Steuer, Parkplatzkosten u.ä.) und gerne auch Fahrspuren für schmalere Fahrzeuge auszuweisen. Außerdem Tempo runter in der Stadt auf Tempo 30 bis auf wenige Ausfallstraßen und das durchsetzen!!
    Langsamer mit dem eigenen Auto ankommen ist in dem Fall erwünscht, dann werden Öffentliche Verkehrsmittel und Rad nämlich wettbewerbsfähiger. Parallel sollte der Nahverkehr gestärkt werden, dann haben alle , auch die Umwelt, was davon.
    Klimagutscheine, die man für Rad , ÖPNV o.ä. verwenden kann, wäre zudem ein guter Anreiz, das Auto stehen zu lassen.
    Das Wichtigste: einfach mal bei sich selbst anfangen mit kleinen Schritten.

  • Alle Subventionen in den ÖPNV, keine Subventionen mehr für den Autoverkehr, auch nicht für E-Autos, kein kostenloses Parken (dafür zahlt die Allgemeinheit). Tür zu Tür-Beförderung für Menschen mit Handycab. Platz für Fußgänger und Radfahrer schaffen. Man braucht das Auto nicht in dieser Stadt.



  • Das 365-Euro-Ticket ist das wesentliche Element, um den motorisierten Individualverkehr dauerhaft überflüssig zu machen. Es kommt aber auf die Reihenfolge der Maßnahmen an: erst wirkliche und attraktive Alternativen zum Autoverkehr installieren wie ausreichende P+R-Angebote, dann die ÖPNV-Kosten drastisch senken und dann die Parkgebühren in der Stadt hochdrehen, dann weitere Straßen für den Durchgangsverkehr sperren (Bsp. Madrid). Andere Reihenfolge ist unsozial und bringt die Menschen gegen die Verkehrswende auf.

    Wenn ein 4-Personen-Haushalt aus dem Umland zum shoppen nach downtown-Frankfurt will und es mit dem ÖPNV erstens 4mal solange dauert und zweitens vielfach teurer ist, wird es jedenfalls nicht gelingen!

  • Alles Attraktive aus den Städten raus: Arbeitsplätze, Einkaufsmöglichkeiten, Cafes, Restaurants etc. Schon wollen viel weniger Leute hinein.
    Allerdings könnten dann plötzlich die Städter ein Auto benötigen, wenn sie einkaufen wollen...

  • Die Verkehrswende gelingt nicht von heute auf morgen. Dazu müsste auch der ÖPNV verbessert werden. Derzeit ist es z.B. günstiger, wenn für die Fahrt vom Frankfurter Hauptbahnhof in das benachbarte Maintal-Bischofsheim der Dienstwagen genommen wird. Das ändert sich wahrscheinlich erst in vielen Jahren. Allerdings muss man aus meiner Sicht auch nicht unbedingt das Auto nehmen, um die Verwandschaft in der Frankfurter Innenstadt zu besuchen.

  • Autos raus aus den Städten. Wohlgemerkt auch die E-Autos, denn die sind meist auch platzfressende SUV. Dafür kostenfrei PR-Parkplätze mit direkter Anbindung an die Innenstadt im modernen E-Bus im 15-Minuten-Takt. Parken in der Stadt 10 Euro die Stunde. Ausnahmen für Gewerbetreibende. Und schon ist Platz für Radfahrer, Gastro und Fussgänger.

  • Eher nicht, es sei denn es passiert folgendes:

    Abschaffung der Maskenpflicht für Geimpfte und Genessene
    Ticketpreise werden drastisch reduziert ( minsdestens um 50 für alle)

    Es werden die sogenannten 365,00 Tage Tickets auch für die normale Bevölkerung angeboten
    ( und nicht nur für Schüler und Rentner )
    Nahverkehr werden pünktlicher und werden mehr gereinigt
    Die Städte schaffen vermehrt E-Busse an
    Sicherheit der Fahrgäste wird erhöht- Es fährt mehr Begleitpersonal mit, die auch im Ernstfall eingreifen dürfen bzw. hart durchgreifen dürfen und die Übeltäter der Polizei übergeben - Voraussetzung, die Polizei wird auch tätig und diese Übeltäter werden im Rahmen der Gesetze für mindestens 24 Stunden festgehalten und mit empfindlichen Geldstrafen belegt. Und nach dem Motto - wer nicht bezahlt, bleibt in der Zelle, bis er das Geld auftreibt

  • Einfach in die Niederlande schauen, die zeigen wie es geht.
    Leider sind wir von solch paradiesischen Zuständen für Radfahrer noch Lichtjahre entfernt.

  • Wo ist der 0,00 RMV?
    Wo sind die kürzeren Taktzeiten des RMV?
    Wo sind die Wasserstoffbusse des RMV?
    Wo sind die vielen Park Ride Parklplätze?
    Wo ist die Fahrrad-Steuer?
    Warum wird eine Minderheit bevorzugt?
    Wo ist das Plebiszit des Bürgers?
    Warum wird der Handel nicht mit einbezogen?
    Wird für den Handel ein kostenloser Lieferservice zum Kunden bereitgestellt?
    Wenn ja wer zahlt das?
    Brauch der Handel jetzt keine Gewerbesteuer mehr zahlen?

    Nix gegen Fahrräder, nix gegen Radwege - aber in dieser übertriebenen Art
    gerade der Umbau "Kurt-Schumacher-Str." versorgt die Umgebung mit sovielem überflüssigen CO2 durch gemachte/gewollte Staus!

    Erst ein GESAMTKONZEPT dann der Umbau!
    Viele Grüße

  • Was bringen die neuen Radwege wenn viele Radfahrer diese nicht benutzen oder gar als Geisterradler diese nutzen. Die Strafen müssten erhöht und der Kontrolldruck ebenfalls erhöht werden.
    Nicht zu vergessen ist der Ausbau und die Beschleunigung des Öpnv. Es kann nicht sein das in Frankfurt die Straßenbahn wie die U1,2,3,5 und 8 massivst ausgebremst werden. Die "Grüne Welle" müsste hier angestrebt werden, Türblockierer bestraft und sogenannte Falschparker schneller abgeschleppt werden.

  • Hoffentlich werden das nicht wieder alles so Radwege, die am Anfang extra noch mit dem tollen roten Asphalt angezeigt werden, und dann mit ein paar gestrichelten Linien auf die Straße mit Fahrzeugen führen. Oder die tollen Radwege an manchen Kreiseln, was sich da manche Planer gedacht haben, einfach nicht zu verstehen.

  • Wenn es zu ungemütlich wird zum einkaufen zu kommen dann bleibt eben das Online Shopping. Ob das dann besser ist??

  • Lächlich mit derartigen Zwangserziehungsmaßnahmen die Welt retten zu wollen. Die CO Ersparnis ist globalgesehen kaum bis garnicht meßbar. Alberne Symbolpolitik.

  • Fahrradstadt bedeutet, dass ich den Ort meide und meine Umsätze woanders tätige. Weil das Fahrrad eben ein limitiertes Verkehrsmittel ist, was Personen- und Lastkilometer angeht. Politik dividiert Stadt und Land immer weiter auseinander.

  • Da Radfahrer auch zur Kasse gebeten werden und Straßennutzungsgebühren bezahlen.

  • Ich wohne seit 35 Jahren in einer Seitenstraße vom Oederweg, und fahre das kleinstmögliche Auto (kleiner/schmaler als ein Smart). Die Parkplatzsituation hier war schon immer schwierig. Mit der, meines Erachtens völlig unnötigen Umgestaltung des Oederwegs fallen 77 Parkplätze dort weg. Wo werden diese Fahrzeuge dann wohl geparkt?! Die seit ein paar Monaten aktivierten Parkscheinautomaten bringen uns Anwohnern NICHTS bisher. Es trifft meinen Freund, der aus Rheinland-Pfalz hierher kommt und Freunde, die nicht anders können, als mit dem Auto hierher zu kommen zu Besuch. Ich überlege nun ernsthaft, hier wegzuziehen nach 3 einhalb Jahrzehnten. Jedenfalls weiß ich jetzt, wer bei der kommenden Wahl meine Stimme definitiv nicht erhält!

  • Wenn alle Verkehrsteilnehmer ihre jeweiligen Bereiche einhalten und nicht wie Widersacher miteinander umgehen. Bisschen mehr Respekt füreinander hilft bestimmt auch.

  • Ach so, wir sollen Fahrradstadt werden. Ist ja nett, dass man das als Bürgerin auch mal erfährt. Ich hielt die unmögliche Verkehrsführung bisher lediglich für völlige Inkompetenz der Planenden. Jetzt stellt es sich als gezieltes Mobbing heraus.


    Leider bin ich auf mein Auto angewiesen, da ich nicht weit laufen kann. Da bleibt wohl nur der Wegzug aufs Land.

  • Eine Verkehswende ist m.E. überfällig. Jedoch fehlt in Frankfurt ein durchdachtes ganzheitliches Konzept für ALLE Verkehrsteilnehmer. Die beschriebenen Maßnahmen stärken einzig die Fahrradfahrer, speziell in der Innenstadt von Frankfurt. Für einen elektrifizierten Autofahrer ist damit die Attraktivität der Innenstadt noch weiter gesunken, zumal kaum Ladesäulen vorhanden sind. "Mit nur 26 öffentlichen Ladepunkten je 100.000 Einwohnern hat Frankfurt bisher das zweitschlechteste Angebot unter den zehn größten Städten Deutschlands." (https://www.fnp.de/frankfurt/aufbau-von-ladesaeulen-netz-beginnt-90931091.html)

  • Eine Fahrradstadt braucht keine Separation sondern Integration und Gleichberechtigung!
    Wenn aber, wie in Frankfurt, diese Integration abgelehnt wird (von beiden Seiten, siehe die Diskussion über die Situation auf der Schlosstraße), so braucht man gar nicht weiter zu machen.
    Gute Radwege kann es prinzipvedingt nicht geben - was aber weder unsere Politiker noch die Lobby aus ADFC und Radfahrinitiative verstehen wollen.

  • Ein massiver Ausbau von kostenfreien/-günstigen Park&Ride Parkplätzen in City-Nähe wäre doch denkbar, um dann von dort denjenigen den Umstieg auf Leih-Verkehrsmittel (Fahrräder, E-Scooter, E-Roller) und/oder Öffis zu vereinfachen, die von mehr als 5-10 km außerhalb kommen.
    Wobei bei den Leihfahrzeugen auf ausreichend Stauraum für die Einkäufe geachtet werden sollte.

    Durch den Umbau von ehemaligen, nicht mehr genutzten Industrieflächen sollte es auch in vielen Fällen möglich sein, keine weitere Bodenversiegelung von Naturflächen zu verursachen.

  • Nicht, indem immer mehr SUV und sonstige Riesenmonster zugelassen werden!