Der Wald in Hessen ist an vielen Stellen durch Trockenheit, Borkenkäfer und Stürme schwer geschädigt - doch gerade kleinen Waldbesitzern fehlen oftmals die Mittel fürs Aufforsten.

So schätzt Christian Raupach, Geschäftsführer des hessischen Waldbesitzerverbandes, die aktuelle Lage ein. Einige Forstbetriebe befänden sich "wirklich in einem Notstand", sagte er in Friedrichsdorf (Hochtaunus). Man müsse für jeden Hektar, der wieder aufgeforstet wird, im Schnitt mit 20.000 Euro Kosten rechnen. Je nach Größe des Betriebes könnten die Waldbesitzer das gar nicht stemmen.

Es gebe zwar öffentliche Fördermittel, doch das reiche nicht für alle, sagte Raupach. Der Verband vertritt private und kommunale Waldbesitzer in Hessen.