Weihnachtsmarkt in Frankfurt

Glühwein, Lebkuchen, Holzspielzeug: In Frankfurt, Kassel und Darmstadt sind am Montag die Weihnachtsmärkte eröffnet worden. Allein in Frankfurt werden rund drei Millionen Besucher erwartet. Die Sicherheitsvorkehrungen sind hoch.

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Seit Montagabend ist der Frankfurter Weihnachtsmarkt geöffnet. Bis zum 22. Dezember werden rund drei Millionen Besucher erwartet. "Das ist die Zeit der Begegnung", sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD): "Lassen Sie uns diese Tradition aufrecht erhalten". Um 17.20 Uhr drückte er auf den Knopf, der die Lichter des Weihnachtsbaums auslöste.

Der rund 30 Meter hohe Baum steht schon seit 1. November auf dem Römerberg. Die 80 Jahre alte Fichte stammt aus dem Main-Kinzig-Kreis. Zur Eröffnung waren auch der Bürgermeister von Schlüchtern, Matthias Möller (parteilos), und Landrat Thorsten Stolz (SPD) gekommen.

Hessens größter Weihnachtsmarkt ist die nächsten vier Wochen von Montag bis Samstag zwischen 10 und 21 Uhr geöffnet, am Sonntag ab 11 Uhr. Er erstreckt sich vom Römerberg über den Paulsplatz bis zur Hauptwache, den Friedrich-Stoltze-Platz und den Mainkai. In der neuen Altstadt stehen keine Buden.

Eisrutsche zum Kasseler Weihnachtsmarkt

Auch der Kasseler Weihnachtsmarkt hat am Montag eröffnet. Hier dreht sich wie immer alles um ein Märchen der Brüder Grimm. Diesmal ist es Aschenputtel. Geöffnet ist täglich ab 11 Uhr. Eine neue Attraktion ist neben der angeblich größten Weihnachtspyramide der Welt diesmal eine 70 Meter lange Eisrutsche. Sie ist auf der Treppenstraße aufgebaut.

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Internationales Flair in Darmstadt

Der diesjährige Weihnachtsmarkt in Darmstadt steht unter dem Motto "Weihnachten in Darmstadt verbindet Freunde aus aller Welt". Wie jedes Jahr sind die Stände aus den Partnerstädten ein Highlight, ob Kunsthandwerk aus Liepaja (Lettland) oder kulinarische Spezialitäten wie Käse aus Saanen (Schweiz). Der Markt wird begleitet von Musikern und internationalen Weihnachtsliedern. Auch hier war am Montag Startschuss.

Zahlreiche weite Märkte in Hessen eröffnen diese und nächste Woche. Die 25 schönsten Weihnachts- und Adventsmärkte haben wir hier zusammengestellt.

Hohe Sicherheitsvorkehrungen

Auch in diesem Jahr gibt es auf den Weihnachtsmärkten umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen. Innenminister Peter Beuth (CDU) begründete dies mit der anhaltend hohen Gefährdung durch den internationalen Terrorismus. Die Polizei stehe dabei in engem Kontakt mit den Kommunen und den Betreibern von Weihnachtsmarkt-Ständen.

Die Polizei will sichtbar Präsenz zeigen. Auch verdeckte Aktionen soll es geben. Außerdem sind laut Innenministerium verdachtsunabhängige Kontrollen auch in größerem Umfang möglich. Die Videoüberwachung soll örtlich verstärkt zum Einsatz kommen. Die Einsatz-Konzepte orientieren sich laut Ministerium an den Einschätzungen von Bund und Ländern zur Gefährdungslage.