Der hessische Molkerei-Konzern Schwälbchen hat nach glänzenden Geschäftszahlen im Vorjahr für 2019 einen Gewinnrückgang in den Büchern stehen.

Unternehmenschef Günter Berz-List geht nach vorläufigen Berechnungen von einem Überschuss von 2,7 Millionen bis 2,8 Millionen Euro aus. Im Jahr zuvor, als Hessens größte Molkerei ihr 80. Jubiläum gefeiert hatte, war noch ein Gewinn nach Steuern von mehr als drei Millionen Euro erzielt worden. "Der Rückenwind aus dem Jahrhundertsommer hat uns gefehlt", sagte der Vorstand des börsennotierten mittelständischen Unternehmens mit Sitz in Bad Schwalbach. "Das ist ärgerlich, aber erschüttert uns nicht. In der Summe ist Schwälbchen im Markt gut aufgestellt. 2020 wollen wir die Rückgänge im Molkereigeschäft wieder aufholen."