Auf der Suche nach Beweisen für "Cum-Ex"-Aktiendeals zu Lasten der Staatskasse haben Fahnder am Mittwoch weiteres Material bei der Deutschen Börse gesichtet.

Die Durchsuchung in der Zentrale des Börsenbetreibers in Eschborn (Main-Taunus) gehe weiter, hieß es aus Finanzkreisen. Im Fokus: die Abwicklungs- und Verwahrtochter Clearstream. Auf Geheiß der Staatsanwaltschaft Köln waren schon am Dienstag etwa 50 Beamte bei der Börse vorstellig geworden. Es geht um den Verdacht auf Beihilfe zur Steuerhinterziehung.