Eine Frau und ein Mann halten gemeinsam mehrere Euroscheine in den Händen.

Shoppen, reisen, sparen - dafür haben die Einwohnerinnen und Einwohner im Hochtaunuskreis am meisten Geld in Hessen übrig. Das ergibt sich aus neuen Zahlen des Statistischen Landesamts. Die Geld-Rangliste mit weiteren Kreisen und Städten.

Einfach mal Geld für Luxus verpulvern - im Hochtaunuskreis ist das für manche Bürgerinnen und Bürger kein allzu großes Problem. Den Einwohnern dort stand im Jahr 2019 in Hessen die höchste Summe für Konsum oder Sparen zur Verfügung:

35.238 Euro pro Einwohnerin oder Einwohner betrug der Spitzenwert unter den 26 hessischen Kreisen, wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte. Die Stadt Offenbach lag mit 19.445 Euro am unteren Ende der Tabelle. Hier finden Sie die hessische Geld-Rangliste.

Die hessische Geld-Rangliste

  1. Hochtaunuskreis: 35.238 Euro pro Einwohner/in
  2. Main-Taunus-Kreis: 29.389 Euro
  3. Rheingau-Taunus-Kreis: 26.775 Euro
  4. Wiesbaden: 25.645 Euro
  5. Kreis Bergstraße: 25.607 Euro
  6. Kreis Darmstadt-Dieburg: 25.578 Euro
  7. Kreis Offenbach: 25.489 Euro
  8. Kreis Wetterau: 25.182 Euro
  9. Main-Kinzig-Kreis: 25.180 Euro
  10. Lahn-Dill-Kreis: 24. 515 Euro
  11. Stadt Darmstadt: 24.164 Euro
  12. Kreis Fulda: 23.779 Euro
  13. Frankfurt: 23.731 Euro
  14. Kreis Limburg-Weilburg: 23.619 Euro
  15. Kreis Kassel: 23.613 Euro
  16. Kreis Waldeck-Frankenberg: 23.524 Euro
  17. Kreis Groß-Gerau: 23.115 Euro
  18. Odenwaldkreis: 22.901 Euro
  19. Schwalm-Eder-Kreis: 22.900 Euro
  20. Kreis Hersfeld-Rotenburg: 22.748 Euro
  21. Vogelsberg-Kreis: 22.673 Euro
  22. Kreis Marburg-Biedenkopf: 22.152 Euro
  23. Kreis Gießen: 21.836 Euro
  24. Kreis Werra-Meißner: 21.365 Euro
  25. Stadt Kassel: 20.255 Euro
  26. Stadt Offenbach: 19.445 Euro

Insgesamt lag das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte in Hessen für das Jahr 2019 bei 24.540 Euro und damit leicht über dem Bundesschnitt von 23.706 Euro.

Das verfügbare Einkommen ist nach der Definition der Statistiker das Geld, das von den privaten Haushalten vollständig für den Konsum und das Sparen eingesetzt werden kann. Das entsprach in Hessen einem Zuwachs um 2,4 Prozent oder 580 Euro pro Kopf im Jahresvergleich. Die Werte aus dem Jahr 2019 seien die derzeit aktuellste vorliegende Daten, sagte ein Sprecher der Behörde.