Die Kosten rund ums Wohnen sind in den vergangenen Jahren in Hessen verhältnismäßig langsam gestiegen.

Zwischen 2015 und 2018 haben sich Ausgaben, die für Miete, Nebenkosten, Heizen und Reparaturen anfallen, um durchschnittlich 2,6 Prozent erhöht, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

Damit liegt der Anstieg der Wohnkosten unter der allgemeinen Inflationsrate, die im selben Zeitraum 3,2 Prozent betrug. Nur leicht gestiegen sind den Statistikern zufolge die Nebenkosten, die unter anderem Preise für Wasserversorgung und Müllabfuhr enthalten. Die Preise für Haushaltsenergie sanken im Durchschnitt sogar.

Für die Miete mussten viele Hessinnen und Hessen hingegen im vergangenen Jahr deutlich mehr bezahlen als noch 2015: Die durchschnittliche Nettokaltmiete erhöhte sich um 4,2 Prozent. Auch Instandhaltungen und Reparaturen wurden spürbar teurer, nämlich unterm Strich um 6,6 Prozent.