Der Getränkehersteller Hassia hat im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von 14 Prozent auf 280 Millionen Euro erreicht.

Wichtigste Gründe waren die hohe Nachfrage in Folge des heißen und trockenen Sommers sowie der Zukauf der beiden nationalen Getränkemarken Bionade und Ti-Erfrischungstee. Das Familienunternehmen aus Bad Vilbel (Wetterau) steigerte den Absatz um rund 10 Prozent auf 852 Millionen Liter Getränke. Zum Gewinn äußerte sich Hassia am Dienstag wie gewöhnlich nicht.

Bionade und Ti sind die ersten nationalen Marken des Unternehmens, das sich bislang mit seinen Mineralwassern, Säften und Limonaden eher regional aufgestellt hat. Unter anderem ist sie stark in Hessen und in den ostdeutschen Ländern vertreten, wo sie Marken wie Vita-Cola, Thüringer Waldquell und Margon-Wasser übernommen hatte. Für die neuen Produkte mussten unter anderem ein nationaler Vertrieb aufgebaut und neue Konzepte erarbeitet werden. Es sei bereits eine positive Entwicklung zu verzeichnen.

Der Supersommer habe Produktion und Logistik vor große Herausforderungen gestellt, berichtete Hassia-Chef Dirk Hinkel. Er kündigte Investitionen im dreistelligen Millionenbereich an, um die Leistungsfähigkeit der Gruppe zu steigern.