Gewerkschaften und das Land haben in Dietzenbach (Offenbach) die zweite Verhandlungsrunde für die etwa 45.000 Beschäftigten des öffentlichen Dienstes begonnen.

Beide Seiten zeigten sich am Donnerstag optimistisch, dass in den bis Freitagmittag angesetzten Gesprächen eine Einigung möglich sei. Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Geld für die Mitarbeiter. Diese hatte Innenminister Beuth (CDU) zuvor als "stark überhöht" bezeichnet. Hessen war 2004 aus der Tarifgemeinschaft der Länder ausgetreten und verhandelt seitdem in Eigenregie.