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Im Mai und Juni sind viele Landwirte unterwegs, um mit ihren großen Erntemaschinen die hoch gewachsenen Wiesen zu mähen, um nährstoffreiches Futter für die Viehhaltung zu gewinnen. Für die kleinen Rehkitze kann das allerdings tödlich enden. Denn Reh-Mütter lassen gerne ihren Nachwuchs im Schutz des hohen Grases zurück, während sie selbst auf Nahrungssuche gehen. Die zurück gelassenen Kitze ducken sich tief ins Gras und verharren instinktiv regungslos. Selbst bei nahender Gefahr bewegen sie sich nicht fort. Damit sie beim Mähen nicht zu Schaden kommen, prüfen ehrenamtliche Helfer der Rehkitz-Rettung vor dem Ernte-Einsatz die Flächen mit einer Hochleistungs-Infrarot-Drohne. Dafür muss es trocken bleiben, sonst können die Landwirte nicht mähen.

Autor: Nina Michalk

Quelle: © hessischer Rundfunk

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