Die Eintracht bejubelt das 1:0 in Sinsheim.
Die Eintracht bejubelt das 1:0 in Sinsheim. Bild © Imago

+++ Voting: Schafft es die Eintracht nach Europa? +++ Grabowski hält Rausch in Ehren +++ Voting: Greifen die Lilien noch einmal oben an? +++ Bobic: "Das hat schon geschmerzt" +++ Boateng fordert stärkeres Engagement gegen Rassismus +++ Eintracht-Remis in fünf Punkten +++

+++ Voting: Schafft es die Eintracht nach Europa? +++

Sechs Spiele in Folge ohne Niederlage und seit Wochen in den Top 10 der Bundesliga: Eintracht Frankfurt hat dank einer bislang mehr als soliden Hinrunde die Europapokalplätze fest im Blick. Die Tuchfühlung reicht, wie zuletzt während der 1:0-Führung bei der TSG 1899 Hoffenheim, sogar für Champions-League-Rang drei. Nun sind Sie gefragt: Ist Eintracht Frankfurt in dieser Saison stark genug für einen internationalen Platz? Stimmen Sie ab!

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+++ Grabowski hält Rausch in Ehren +++

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zum Video Grabowski: "Er wollte mit uns unbedingt was erreichen"

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Eintracht-Ikone Jürgen Grabowski wird den am Samstag verstorbenen Ex-Trainer Friedel Rausch immer in guter Erinnerung behalten. "Er hat gepowert, er wollte mit uns unbedingt was erreichen – und er hat was erreicht", sagte der frühere Frankfurter Profi Grabowski im Gespräch mit dem hr-sport. "Wir sind in der Saison 79/80 unter seiner Leitung UEFA-Pokal-Sieger geworden. Ein sensationeller Erfolg für die Eintracht. Sein Tod tut mir natürlich sehr, sehr leid", so der ehemalige Offensivspieler weiter.

+++ Voting: Greifen die Lilien noch einmal oben an? +++

Vorübergehende Krise oder handfeste Probleme? Zweitligist Darmstadt 98 wartet seit acht Spielen auf einen Sieg und befindet sich mittlerweile in einer bedrohlichen Nähe zum Tabellenkeller. Für viele besitzt der Kader der Lilien nichtsdestotrotz große Qualitäten. Was glauben Sie: Packt der SV98 die Wende, gelingt ihm die Rückkehr in die Spitzengruppe und am Ende der Saison sogar der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga? Stimmen Sie ab!

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+++ Bobic: "Das hat schon geschmerzt" +++

Fredi Bobic hat den späten 1:1-Ausgleichstreffer bei der TSG Hoffenheim noch nicht komplett verdaut. "Das hat schon geschmerzt, die Jungs waren auf einem guten Weg, einen Dreier mitzunehmen", sagte der Sportvorstand der Frankfurter Eintracht am Sonntag in "Wontorra - der Fußball-Talk". Man müsse das Last-Minute-Remis aber so nehmen, so sei es im Fußball nun einmal. "Das gleicht sich irgendwann wieder aus. Aber es war einfach bitter, weil wir es gut gemacht haben."

+++ Boateng fordert stärkeres Engagement gegen Rassismus +++

Eintracht-Mittelfeldspieler Kevin-Prince Boateng hat Verbände und Vereine zu einem stärkeren Engagement gegen Rassismus aufgefordert. "Es reicht nicht, vor Champions-League-Spielen ein 'No to racism'-Video zu zeigen. Es reicht auch nicht, ab und an ein T-Shirt anzuziehen, auf dem 'Kein Rassismus' steht, oder 'Wir zeigen Rassismus die Rote Karte'", sagte der 30-Jährige im Gespräch mit "jetzt", dem jungen Magazin der Süddeutschen Zeitung. Nicht nur als Kind, sondern auch als Profi habe er negative Erfahrungen gemacht. "Wenn mich jemand als 'scheiß Schwarzer' betitelt, ist das nicht erlaubt. Das ist Rassismus, Punkt. Trotzdem ist es mir schon passiert, dass Gegenspieler mich so genannt haben", sagte Boateng, der auch die jüngsten Wahlerfolge der AfD mit Sorge beobachtet.

+++ Eintracht-Remis in fünf Punkten +++

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zum Video Gell, da guckste - die Eintracht Analyse

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Gut gespielt, verdient geführt, aber am Ende unglücklich nicht gewonnen: Eintracht Frankfurt muss sich nach dem Auswärtsspiel bei 1899 Hoffenheim mit einem 1:1 begnügen. Wir haben die Partie in den fünf wichtigsten Punkten zusammengefasst.

+++ Polizei fängt Eintracht-Fans in Darmstadt ab +++

In Darmstadt hat die Polizei am Samstagabend eine Gruppe Eintracht-Fans abgefangen, zum Bahnhof eskortiert und per S-Bahn nach Frankfurt geschickt. Wie echo-online.de unter Berufung auf die Darmstädter Polizei berichtet, seien schwarzgekleidete und aggressive Fans gegen 21 Uhr lautstark vom Südbahnhof in Richtung Innenstadt gezogen. Dem Bericht zufolge könnte es sich dabei um eine "Machtdemonstration" gehandelt haben. Sachbeschädigungen und Körperverletzungen soll es laut Polizei nicht gegeben haben. Augenzeugen berichteten aber wohl von Drohungen gegen Kinder und von Schlägen gegen Passanten.

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MELDUNGEN VOM SAMSTAG, 18. NOVEMBER

+++ Hübner zieht gemischtes Fazit +++

Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner war nach dem 1:1 bei 1899 Hoffenheim hin- und hergerissen. "Insgesamt war es ärgerlich, dass der Ausgleich so spät fällt. Die Szene davor müssen wir im Ballbesitz bleiben. Was unsere Mannschaft moniert hat, ist das Hoffenheim den Ball zehn Meter nach vorne gelegt hat", haderte Hübner nach dem Abpfiff. "Nichtsdestotrotz geht das Unentschieden, aufgrund der zweiten Halbzeit, in Ordnung. Man weiß ja, dass Hoffenheim gerade in der letzten Viertelstunde viele Tore macht."

+++ Eintracht kassiert Last-Minute-Ausgleich +++

Die Eintracht hat ihre Erfolgsserie in der Bundesliga fortgesetzt, aber in letzter Minute einen Sieg verspielt. Die Hessen holten am zwölften Spieltag ein 1:1 (1:0) bei 1899 Hoffenheim. Damit sind die Frankfurter seit mittlerweile sechs Punktspielen ungeschlagen. Kevin-Prince Boateng (13.) erzielte das frühe Führungstor für die Frankfurter. Zum späten Ausgleich traf Mark Uth in der Nachspielzeit (90.+1). Zuvor hatte Ante Rebic die Chance zur Vorentscheidung verpasst.

+++ Ex-Trainer Rausch gestorben +++

Ex-Eintracht-Trainer Friedel Rausch ist in der Nacht von Freitag auf Samstag im Alter von 77 Jahren in seiner Schweizer Wahlheimat gestorben. Das bestätigte seine Familie der Deutschen Presse-Agentur. Der langjährige Bundesliga-Spieler trainierte Frankfurt zweimal: 1979-1980 und im Jahr 2001. Im Jahr 1980 gewann die Eintracht unter Rausch den UEFA-Pokal. "Die Erinnerungen an Friedel Rausch werden immer eng verbunden sein mit dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte", sagte Eintracht-Vorstand Axel Hellmann. "Mit ihm verliert die Fußballwelt einen echten Sportsmann. Wir trauern mit seinen Angehörigen."

+++ Eintracht ohne Hasebe in Hoffenheim +++

Die Frankfurter Eintracht tritt am Samstag (15.30 Uhr) ohne Defensiv-Spezialist Makoto Hasebe bei der TSG Hoffenheim an. Der Japaner nimmt zunächst nur auf der Ersatzbank Platz. Dafür rückt im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Werder Bremen Mijat Gacinovic wieder in die Startelf.

So spielt die Eintracht: Hradecky – Salcedo, Abraham, Falette – Wolf, Boateng, Stendera, Gacinovic, Willems – Rebic, Haller

+++ Schlaflose Nacht bei Darmstadt 98 +++

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zum Video Sandro Sirigu: "Wir müssen uns ganz schnell Eier wachsen lassen."

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Die desolate Leistung der Lilien bei der 1:2-Niederlage am Freitagabend gegen den SV Sandhausen hat die Spieler nachhaltig beschäftigt. Sandro Sirigu hatte noch am Samstagmorgen ordentlich zu knabbern. "Ich habe gar nicht geschlafen", sagte er am Rande des obligatorischen Auslaufens. Bevor die Mannschaft auf den Trainingsplatz kam, hatte Trainer Torsten Frings seine Spieler in einer 40-minütigen Ansprache auf die harten kommenden Wochen eingestellt und die Fehler analysiert. "Es gab viel zu bereden", so Sirigu. "Uns müssen jetzt dringend Eier wachsen."

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Stegmayer im hr-heimspiel!

Darmstadts Teammanager Michael Stegmayer ist am Montagabend (23 Uhr) zu Gast im hr-heimspiel! und wird mit Moderator Oliver Mayer über die aktuelle Krise bei den Lilien sprechen.

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+++ Hübner-Duell noch möglich +++

Beim Auswärtsspiel der Frankfurter Eintracht am Samstag (15.30 Uhr) gegen die TSG Hoffenheim könnte es womöglich doch zum Familien-Duell zwischen Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner und seinem Sohn Benjamin kommen. Der TSG-Innenverteidiger klagte zuletzt über Knieschmerzen, ein Einsatz ist aber noch möglich. "Es wird sich erst am Spieltag entscheiden, ob ich auflaufen kann", sagte der 28-Jährige der FNP. Im vergangen Jahr köpfte Hübner Junior in der letzten Minute das entscheidedne Tor zum 1:0-Sieg. Und dieses Mal? "Das war ein geiles Gefühl. Ich hätte nichts dagegen, wenn es wieder so läuft."

+++ Eintracht gegen Hoffenheimer Frühstarter +++

Eintracht Frankfurt sollte am Samstag (15.30 Uhr) bei der TSG Hoffenheim nicht den Fehler machen und auf eine ruhige Anfangsphase hoffen. Die Kraichgauer sind nämlich die Frühstarter der Liga. In ihren elf Saisonspielen gingen sie zehnmal in Führung – Ligaspitze. Dass sie trotz dieser Bilanz nicht unangefochtener Tabellenführer sind, hat allerdings auch einen Grund: Denn die Hälfte dieser Partien konnte die TSG trotz Führung nicht gewinnen. Alle weiteren Fakten zu #TSGSGE finden Sie in unserem Angeberwissen.

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MELDUNGEN VOM FREITAG, 17. NOVEMBER

+++ Sulu und Frings schlagen Alarm +++

Lilien-Kapitän Aytac Sulu hat nach dem desaströsen Auftreten gegen den SV Sandhausen (1:2) deutliche Kritik geäußert. "Uns hat ein Stück weit das Herz gefehlt", monierte der Abwehrchef des SV Darmstadt 98 die fehlende Leidenschaft. Nach acht sieglosen Spielen in Folge muss der Blick in der Tabelle der 2. Bundesliga allmählich nach unten gerichtet werden. "Die Mannschaft ist jetzt in der Bringschuld." Ähnlich angefressen zeigte sich Trainer Torsten Frings: "Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute katastrophal gespielt."

+++ Darmstadt verliert gegen Sandhausen +++

Die Krise bei Darmstadt 98 hat sich am Freitagabend verschärft. Die Lilien unterlagen dem SV Sandhausen nach desolater Leistung verdient mit 1:2. Richard Sukuta-Pasu erzielte vor 17.000 Zuschauern im Stadion am Böllenfalltor die beiden Tore der Gäste (17.,71.), wobei dem ersten Treffer ein Handspiel vorausging. Patrick Banggaard erzielte zwar noch den Anschlusstreffer (84.), aber in einer hitzigen Partie gelang es den Südhessen nicht, an die zuletzt bessere Leistung beim Remis in Braunschweig anzuknüpfen. Im Spiel nach vorne fahrig und uninspiriert, in der Defensive zu fehlerhaft – so verloren die Lilien am Ende verdient und warten nun bereits seit acht Spielen auf einen Sieg.

+++ Lilien setzen auf Boyd im Sturm +++

Mit Terrence Boyd im Sturm will Darmstadt 98 am Freitagabend den ersten Sieg nach sieben Partien ohne Dreier schaffen. Der US-Boy ersetzt bei der Partie gegen Sandhausen (Anpfiff: 18.30 Uhr) Artur Sobiech im Angriff der Südhessen. Außerdem kehrt Hamit Altintop auf den Platz zurück, dafür muss Yannik Stark auf die Bank.

So spielen die Lilien: Mall – Großkreutz, Sulu, Banggard, Holland – Kamavuaka, Altintop – Sirigu, von Haacke, Mehlem - Boyd

+++ Rebic soll an Leistungen anknüpfen +++

Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac hat sich mit seinen Landsleuten aus der kroatischen Nationalmannschaft und speziell mit Offensivspieler Ante Rebic über die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland gefreut. "Ich freue mich für ihn, dass er wieder mit dabei ist", sagte Kovac am Freitag. "Jetzt heißt es aber wieder: Eintracht Frankfurt. Hier muss er jetzt beweisen, dass er die Tore, die er geschossen hat, nicht zufällig geschossen hat, sondern dass er das in der näheren Zukunft weiterhin so macht."

+++ Videobeweis: Kovac stärkt Haupt-Schiris den Rücken +++

Im Dauerthema Videobeweis hat Eintracht-Trainer Niko Kovac die Position des Schiedsrichters auf dem Rasen gestärkt. "Er muss letzten Endes derjenige sein, der entscheidet, ob es ein Foul war oder eben nicht", sagte Kovac am Freitag. Mit der Tatsache, dass es bis zu zwei Minuten dauern könne, ehe sich der Unparteiische eine strittige Szene in der Review Area angeschaut hat, habe der Frankfurter Coach keine Probleme. "Ich habe es lieber so und er entscheidet, als dass wir immer wieder diskutieren: Hat jetzt einer in Köln entschieden, haben zwei in Köln entschieden, haben drei in Köln entschieden? Das ist letzten Endes immer noch die Hauptaufgabe des Hauptschiedsrichters."

+++ Kovac äußert sich über Bayern-Gerüchte +++

Niko Kovac hat sich zu den anhaltenden Gerüchten um seine Person und einen in den Medien heiß diskutierten Wechsel zu Rekordmeister FC Bayern geäußert. "Ich weiß ganz genau, wie es ist: Schlagzeilen kann man am besten mit Bayern München machen. Das ist sehr spektakulär. Aber mich brauchen sie im Moment nicht dafür", sagte der heutige Eintracht-Trainer und frühere FCB-Profi (2001-2003) am Freitag. Mit Blick auf die Nachfolge von Jupp Heynckes würden bis zum Sommer noch "viele, viele Namen in Erwägung gezogen" werden. Kovac stellte aber auch klar: "Ich bin hier glücklich. Ich denke wir machen einen soliden Job und ich hoffe, dass die Eintracht mit uns auch zufrieden ist."

+++ Kovac stellt sich auf unzufriedene Spieler ein +++

Angesichts eines breiten Kaders und verhältnismäßig kleinen Personalsorgen stellt sich Eintracht-Trainer Niko Kovac für die kommenden Wochen auf manch einen weniger gut gelaunten Profi in seinen Reihen ein. "Im Winter gibt's vielleicht den einen oder anderen, der unzufrieden sein wird und dann eine Veränderung braucht, das kann passieren", sagte Kovac am Freitag. "In der letzten Saison hatten wir das Problem, dass wir zwei oder drei A-Jugendliche auf der Bank hatten. Das dürfen wir so nicht noch einmal bekommen", rechtfertigte der Frankfurter Coach den vergleichsweise großen Kader. "Jeder hat die Möglichkeit, sich zu empfehlen. Es gibt immer wieder Grenzfälle, das ist auch klar."

+++ Eintracht hofft auf Premiere +++

Im Auswärtsspiel bei 1899 Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr) peilt die Frankfurter Eintracht das erste Tor gegen die TSG unter der Führung von Trainer Niko Kovac an. "Wir hoffen auf die Premiere, dass wir gegen Hoffenheim treffen", sagte Kovac am Freitag. "Wir wollen unser Heil nach vorne suchen." Die Nationalspieler seien "alle wohlauf" von ihren Länderspielreisen zurückgekehrt. Marco Russ (Achillessehne) und Jonathan de Guzman (Schulter) sind nicht einsatzfähig. Wer mit nach Sinsheim darf, wird Kovac den Profis nach dem Abschlusstraining am Freitagnachmittag mitteilen.

+++ Willems: "Es wird auch Rückschläge geben" +++

Eintracht-Linksverteidiger Jetro Willems glaubt nicht daran, dass die Frankfurter die bisherige Ausbeute – fünf Siege, drei Unentschieden und 18 Punkte aus elf Spielen – ohne Weiteres werden fortsetzen können. "Es sieht gut aus, aber wir müssen bescheiden bleiben. Es wird auch Rückschläge geben", sagte Willems der Frankfurter Neue Presse. Der 23-Jährige habe noch nie eine Mannschaft gesehen, die es die gesamte Saison über gut gemacht habe. "Und es kommen harte Spiele auf uns zu", warnt er beim Blick auf die anstehenden Gegner. "Am Samstag gegen Hoffenheim, dann Leverkusen, Bayern München, Schalke. Jetzt kriegen wir die Gegner, die richtig nach oben wollen."

+++ Haller zieht an Falette vorbei +++

Im Rennen um die größere Popularität in der französischen Heimat hat sich Eintracht Frankfurts Verteidiger Simon Falette von seinem Mitspieler Sébastien Haller einfangen lassen müssen. "Im Hinblick auf die erste oder zweite französische Liga kennt man mich wohl ein bisschen besser, weil ich dort auch gespielt habe", sagte Falette der Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Durch die spektakulären Tore von Sébastien in der Bundesliga dürfte sein Bekanntheitsgrad in Frankreich jetzt aber größer sein als meiner. Als erfolgreicher Stürmer macht man auf sich aufmerksam und steht im Fokus."

+++ Kovac spricht, Lilien kicken +++

Raus aus der Länderspielpause, rein in den Ligaalltag: Für Bundesligist Eintracht Frankfurt und Zweitligist Darmstadt 98 steht an diesem Wochenende der 12. beziehungsweise 14. Spieltag auf dem Programm. Während die Lilien bereits am Freitagabend (18.30 Uhr) vor eigenem Publikum gegen den SV Sandhausen antreten, bleibt der Eintracht noch ein weiterer Tag zur Vorbereitung auf das Auswärtsspiel bei 1899 Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr). Wie diese bislang verlaufen ist? Und wie sich die Frankfurter auf das stets hitzige Duell in Sinsheim einstellen? Darüber informiert Trainer Niko Kovac ab 13.30 Uhr während einer Pressekonferenz.

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MELDUNGEN VOM DONNERSTAG, 17. NOVEMBER

+++ Chandler lässt es ruhig angehen +++

Eintracht-Rekonvaleszent Timothy Chandler setzt sich bei seiner Genesung nicht zu sehr selbst unter Druck. "Ich mache ein bisschen ruhiger, weil es meine zweite OP an dem Knie ist", sagte der Rechtsverteidiger im Interview mit Eintracht-TV. Er liege gut im Zeitplan und hoffe, Ende des Jahres wieder voll ins Training einsteigen kann. "Wenn es schneller geht, ist das natürlich auch schön." Chandler hatte sich im Spiel gegen Dortmund den Außenmeniskus gerissen. Über die anschließenden und zahlreichen Genesungswünsche von Fans, habe er sich sehr gefreut. "So was gibt Kraft, um schneller wiederzukommen."  

+++ Haller zum Rookie des Monats gewählt +++

Eintracht-Goalgetter Sébastien Haller ist zum Bundesliga-Rookie des Monats Oktober gewählt worden. Der Franzose setzte sich damit gegen Ihlas Bebou (Hannover 96) und seinen Landsmann Benjamin Pavard (VfB Suttgart) durch. Der "Bundesliga Rookie Award" kürt jeden Monat den besten Nachwuchsspieler. Das Maximalalter für Nominierte liegt bei 23 Jahren. Wer den Preis gewinnt, bestimmen die Online-User mit ihrer Stimmenabgabe. Haller überzeugte die Nutzer im Oktober mit 141 geführten Zweikämpfen, drei Toren und einem Assist. Durch den Monatssieg gehört der Stürmer automatisch zu den Nominierten für die Auszeichnung als Rookie des Jahres.

+++ Kein Hübner-Duell in Hoffenheim +++

Das Familienduell von Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner und seinem Sohn Benjamin, der als Innenverteidiger bei der TSG Hoffenheim spielt, fällt am Samstag (15.30 Uhr) aus. "Er spielt nicht", bestätigte Papa Bruno der Bild. Hübner Junior hatte sich Anfang November am Knie verletzt. Die Hoffenheimer Hoffnung, dass er rechtzeitig zum Spiel gegen die Eintracht fit ist, erfüllte sich nicht. "Er hat Probleme bei Drehungen. Er wird wohl noch eine Woche ausfallen", so der Eintracht-Sportdirektor. Zum Glück für die Frankfurter: Benjamin hat bisher noch nie gegen seinen Vater verloren.

+++ Haller singt Loblied auf Kovac +++

Eintracht-Stürmer Sebastién Haller hat Cheftrainer Niko Kovac in den höchsten Tönen gelobt. "Ich mag seine Persönlichkeit. Wir können problemlos diskutieren und uns austauschen. Er weiß, wohin er will", sagte der französische Angreifer in einem Interview mit der Fachzeitschrift France Football. Kovac habe den Ruf, "eine ziemlich direkte Person zu sein. Er bringt den nötigen Biss für die Mannschaft mit", meinte Haller weiter über seinen Trainer.

+++ FC Bayern baggert an Ex-Lilie Wagner +++

Bundesligist 1899 Hoffenheim hat das Interesse von Rekordmeister FC Bayern München an Nationalstürmer Sandro Wagner bestätigt. Es sei aber noch keine Entscheidung gefallen, ob die TSG den ehemaligen Stürmer des SV Darmstadt 98 in der Winterpause zu seinem Jugendverein wechseln lasse, erklärte Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann am Donnerstag. "Es gibt nichts zu verkünden, als dass Interesse besteht, dass der Transfer gemacht wird", sagte der 30-Jährige. Wagner war im Sommer 2015 bei Hertha BSC aussortiert worden und im Anschluss bei den Lilien neu durchgestartet.

+++ Kovac bastelt an der Defensive +++

Eintracht-Trainer Niko Kovac nutzt die letzten beiden Tage vor der Auswärtspartie am Samstag (15.30 Uhr) gegen die TSG Hoffenheim, um in zwei geheimen Trainingseinheiten das richtige Personal für die Defensive zu finden. Nach dem missglückten Viererketten-Experiment gegen Bremen ist eine Rückkehr zur Dreierkette wahrscheinlich. "Da stehen wir sicherer", bestätigte auch Keeper Lukas Hradecky, der sich zudem für David Abraham und Makoto Hasebe als zentrale Stützen vor ihm starkmacht. "An ihrer Seite werden die jungen Spieler besser." Keine Option ist der an der Achillessehne verletzte Marco Russ.

+++ "Bölle" soll "Bölle"-Charme behalten +++

Das Stadion am Böllenfalltor soll auch nach dem geplanten Umbau nichts von seinem besonderen Flair einbüßen. Das versprachen Geschäftsführer Michael Weilguny, der verantwortliche Architekt Gunter Weyrich und Lilien-Präsident Rüdiger Fritsch beim Lilien-Talk am Mittwochabend: "Das Stadion wird schön, keine Aschenputtel-Lösung." Wichtig sei allen Beteiligten zudem, dass auch in der ab 2020 beginnenden Zukunft ausreichend Platz für hartgesottene Fans ist. "50 Prozent Stehplätze zeigen, dass wir die Zuschauerstruktur nicht verändern wollen. Wichtig ist, dass wir ordentlich Stimmung in der Bude haben."

+++ Hoffenheim ist Hradeckys Angstgegner +++

Eintracht-Keeper Lukas Hradecky hofft darauf, am Samstag (15.30 Uhr) endlich seinen persönlichen Hoffenheim-Fluch zu beenden. "In meinen vier Spielen gegen die TSG haben wir nie ein Tor geschossen und nie gewonnen", sagte der Finne am Mittwoch. "Es wäre Zeit, da mal drei Punkte zu holen." Die Chancen der Frankfurter Eintracht, Zählbares aus dem Kraichgau mit nach Hause zu nehmen, schätzt Hradecky durchaus hoch ein: "Wir sind gut drauf. Wenn wir unsere Form bestätigen, bin ich mir sicher, dass wir da was holen können."

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