Karl-Heinz "Charly" Körbel

+++ Körbel: "Wir haben die bessere Mannschaft" +++ Marsch: "Frankfurt ist wie Anfield" +++ Salzburg-Trainer warnt vor Kostic +++ Uefa verbietet Eintracht-Choreo +++ SVWW contra Ladehemmung +++ Trapp erwartetet "elektrisierenden" Abend +++

+++ Körbel: "Wir haben die bessere Mannschaft" +++

Eintracht-Legende Charly Körbel geht von einem Sieg seiner Eintracht gegen RB Salzburg aus. "Ich bin sicher, dass wir gewinnen und am Ende weiter kommen. Wir haben die bessere Mannschaft, bei allem Respekt vor Salzburg", so Körbel in der Bild. "Zum einen wiegen bei RB die Abgänge von Haaland und Minamino zu schwer. Zum anderen herrscht bei uns wieder dieses Euro-Fieber. Da ist rund um den Verein und die Mannschaft eine Energie, eine Power zu spüren, die ist unglaublich", so Körbel weiter.

+++ Marsch: "Frankfurt ist wie Anfield" +++

RB Salzburgs Trainer Jesse Marsch erwartet eine packende Stimmung beim Europa-League-Spiel seiner Mannschaft am Abend in Frankfurt. "Wir waren in Anfield, das war eine großartige Atmosphäre. Frankfurt hat ein ähnliches Feeling, die Fans sind super", so Marsch auf der Pressekonferenz vor der Partie.

MELDUNGEN VOM DONNERSTAG, 19. FEBRUAR 2020

+++ Salzburg-Trainer warnt vor Kostic +++

RB Salzburgs Trainer Jesse Marsch hat vor dem Europa-League-Spiel seiner Mannschaft in Frankfurt vor Eintracht-Flügelspieler Filip Kostic gewarnt. "Er ist seit zwei Monaten in sehr guter Verfassung, hat viele Assists und Tore. Er ist immer gefährlich, gut im Umschalten und clever im Eins-gegen-eins", wird Marsch auf der Homepage der Eintracht zitiert. "Wir müssen ihn kontrollieren, was nicht einfach wird und nicht die Aufgabe eines einzelnen Spielers ist. Wichtig wird sein, die Umschaltmomente zu kontrollieren, dabei spielt Kostic eine entscheidende Rolle", so Marsch weiter.

+++ Uefa verbietet Eintracht-Choreo +++

Die Uefa hat die geplante Choreografie der Eintracht-Fans beim Heimspiel gegen Salzburg verboten. "Trotz aller notwendigen Genehmigungen im Rahmen des geltenden Rechts in Deutschland hat die Uefa als Veranstalter die Aktion untersagt", hieß es in einer Stellungnahme der aktiven Fanszene. Bei der geplanten Choreo hätten Wunderkerzen eingesetzt werden sollen, die Fans hatten dafür nach eigenen Angaben "nach Gesprächen mit Ordnungsamt und Feuerwehr eine offizielle Genehmigung der Stadt Frankfurt". Die Uefa drohe der Eintracht "mit Konsequenzen bis hin zum Geisterspiel."

+++ SVWW contra Ladehemmung +++

Der SV Wehen Wiesbaden geht trotz zweier Zu-Null-Niederlagen in Folge selbstbewusst in das Spiel gegen Greuther Fürth am Freitag (18.30 Uhr). "Die Niederlagen waren nicht notwendig, aber wir haben keine Krisenstimmung", sagte Trainer Rüdiger Rehm auf der Pressekonferenz zum Spiel. Wichtig sei, dass der SVWW seine Ladehemmmung in den Griff bekommt. "Wir müssen die Torchancen, die wir uns erarbeiten, auch nutzen", forderte Torhüter Hinz Lindner. Dass man es besser könne, habe man in dieser Saison schon bewiesen, zeigte sich Rehm gelassen.

+++ Trapp erwartetet "elektrisierenden" Abend +++

Eintracht-Torhüter Kevin Trapp freut sich auf das Europapokal-Spiel gegen RB Salzburg am Donnerstag (18.55 Uhr). "Es ist für uns wie immer ein ganz besonderes Spiel auf europäischer Bühne. Es ist elektrisierend", sagte er auf der Pressekonferenz und ergänzte: "Unser Ziel ist, morgen den Grundstein zu legen, dass wir im Rückspiel weiterkommen können." Dabei geht sein Blick auch auf die lange Europapokal-Reise, die die Eintracht in dieser Saison bereits hinter sich hat. "Es war eine schwierige Vorbereitung, die uns das möglich gemacht hat."

+++ Eintracht ohne Dost und Gacinovic +++

Eintracht Frankfurt wird im Sechzehntelfinal-Hinspiel in der Europa League am Donnerstag (18.55, live im Social Radio auf hessenschau.de) gegen RB Salzburg auf Stürmer Bas Dost und Mittelfeldspieler Mijat Gacinovic verzichten. Das gab Trainer Adi Hütter auf der Pressekonferenz zum Spiel bekannt. "Bas hat im Spiel gegen Dortmund leichte Probleme an den Adduktoren gehabt", gab Hütter zu Protokoll. Er hoffe, dass der Angreifer zum Bundesliga-Spiel gegen Union Berlin kommenden Montag wieder fit ist. Gegen Salzburg müssen die Hessen zudem auf Martin Hinteregger verzichten. Der Ex-Salzburger fehlt gelbgesperrt.

+++ Salzburg kommt mit 3.000 Fans nach Frankfurt +++

Bei den Fans von RB Salzburg herrscht vor dem Europapokal-Duell mit Eintracht Frankfurt Euphorie: Rund 3.000 von ihnen werden am Donnerstag (Anpfiff 18.55 Uhr) mit nach Frankfurt kommen, das Gäste-Kontingent ist ausgeschöpft. "Die Fan-Gemeinde ist in der Liga nicht besonders groß. Aber die Fan-Gemeinde bei internationalen Spielen ist gewaltig gewesen", sagte Richard Oberndorfer, Sportchef der Salzburger Nachrichten, dem hr-sport mit Blick auf die Champions-League-Auftritte des Teams in der Hinrunde. "Da war wirklich eine Euphorie zu spüren, die wir zuvor noch nie erkannt oder mitbekommen haben." Für unseren Gegnercheck haben wir RB Salzburg ausführlich unter die Lupe genommen.

MELDUNGEN VOM DIENSTAG, 18. FEBRUAR

+++ Hütter erwartet Duell auf Augenhöhe +++

Eintracht-Trainer Adi Hütter sieht sein Team für das Europa-League-Duell gegen RB Salzburg gut aufgestellt und ist vor dem Hinspiel am Donnerstag (18.55 Uhr) durchaus optimistisch. "Wir freuen uns auf dieses Duell und wollen natürlich eine Runde weiter kommen", sagte der Österreicher im Interview mit Eintracht-TV. Die Salzburger hätten in der Champions League zwar tolle Leistungen gezeigt und wären am Ende der Hinrunde klarer Favorit gewesen, mit den Abgängen von Erling Haaland und Takumi Minamino habe sich "das Blatt aber gewendet", so Hütter. "Die Mannschaft hat immer noch großes Potenzial. Die Chancen stehen jetzt aber 50:50."

+++ Bericht: Grammozis verlängert noch im Februar +++

Darmstadt 98 will den Vertrag mit Trainer Dimitrios Grammozis noch im Februar verlängern. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Natürlich helfen Ergebnisse beiden Seiten", sagte Präsident Rüdiger Fritsch demnach nach dem 1:0-Sieg gegen Sandhausen. "Wir kommen mit sehr viel Lust und guter Laune zum Training", so Grammozis, der verneinte, dass um seinen Vertrag "gepokert" würde. Der FAZ zufolge könnte die Verlängerung sogar schon in der laufenden Woche passieren.

+++ Bobic heiß auf K.o.-Phase +++

Für Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic geht die Europa League mit den K.o.-Spielen gegen RB Salzburg jetzt erst richtig los. „Diese Gruppenphase ist schön und nett, du hast deine garantierten Spiele. Aber die K.o.-Phase ist das Spannende", sagte er am Montagabend am Rande der Vergabe des Laureus Award in Berlin. Bobic rechnet sich gute Chancen aus, die Österreicher aus dem Wettbewerb zu kegeln. Unterschätzen will er die Salzburger, die im Winter Sturm-Top-Talent Erling Haaland (Borussia Dortmund), Marin Pongracic (VfL Wolfsburg) und Takumi Minamino (FC Liverpool) abgeben mussten, aber nicht. "Sie haben viele gute Spieler, die nachgerückt sind. Es ist eine sehr starke, gute Mannschaft", so der Sportvorstand.

+++ Sow fühlt sich "frisch im Kopf" +++

Eintracht-Mittelfeldspieler Djibril Sow ist bereit für das Europa-League-Spiel gegen RB Salzburg am Donnerstag (18.55 Uhr). "Letzte Woche war ich leider etwas angeschlagen und hatte Probleme mit dem Fuß. Jetzt geht es mir aber wieder sehr gut und ich fühle mich frisch im Kopf", sagte er dem vereinseigenen Eintracht-TV. Mit Blick auf den Gegner ergänzte er: "Uns erwartet eine schwierige Aufgabe, aber ich denke, dass wir mit unseren Fans im Rücken sehr gute Chancen haben. Wir haben ein Heimspiel, die Hütte wird voll sein und es ist Europa League. Da machen wir uns keinen großen Kopf."

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+++ Bobic: Spielabbruch bei Rassismus "das richtige Zeichen" +++

Im Kampf gegen Rassismus hält Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic Spielabbrüche für das äußerste Mittel. "Notfalls, wenn sowas passiert, muss ein Spiel auch mal stoppen oder komplett beendet werden. Dann ist es das richtige Zeichen", sagte der 48-Jährige am Rande der Laureus-Sportpreise, die am Montagabend in Berlin vergeben wurden. Ein Abbruch müsse aber abgewogen werden, mahnte Bobic. "Wenn einer oder zwei Leute eine dumme Aktion machen, warum sollen die anderen 60.000 dafür büßen. Du musst diese zwei rauspicken", sagte der frühere Torjäger. Man könne nicht in jeden Kopf schauen. "Wenn es Einzelfälle gibt, dann müssen wir sie ausfindig machen, sie raustun aus den Stadien", sagte Bobic.

MELDUNGEN VOM MONTAG, 17. FEBRUAR

+++ Dost trainiert individuell +++

Eintracht Frankfurts Stürmer Bas Dost kommt einfach nicht auf die Beine. "Bas ist ein Kopfspieler, Kopf und Körper sind eins – und das stimmt halt im Moment nicht", wird Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner in der Frankfurter Rundschau zitiert. "Er hat immer wieder Rückschläge zu verkraften, zuletzt hatte er Magen-Darm, war sogar im Krankenhaus. Wenn du aber rankommen willst, brauchst du Spiele und Training. Wir haben ihn auch am Montagmorgen aus dem Trainingsprogramm genommen, damit wir ihn individuell aufbauen können", so Hübner weiter.

+++ Fanclubverbandssprecherin erklärt Eintracht-Protest +++

Fanclubverbandssprecherin Ina Kobuschinski hat im Heimspiel am Montag Stellung zum anstehenden Montagsspielprotest der Eintracht-Fans bezogen. "Protest muss beeindruckend sein. Und das Beeindruckendste ist es, die Stimmung weg und den Unterrang leer zu lassen", so Kobuschinski. "Drei Plakate aufhängen reicht nicht. Es muss ganz klar sein, dass da eine Grenze überschritten wird und dass wir da keinen Bock drauf haben", so Kobuschinski weiter. Die Eintracht spielt am kommenden Montag gegen Union Berlin, für die Hessen ist es bereits das fünfte Montagsspiel. Die aktive Fanszene wird aus Protest den Unterrang der Nordwestkurve nicht betreten.

+++ Heimspiel am Montag jetzt online +++

Videobeitrag

Video

zum Video Montagsboykott bei der Eintracht – bringt das was?

Protest der Eintracht-Fans gegen Montags-Spiele
Ende des Videobeitrags

Turbulente Wochen bei der Eintracht: Im Europapokal geht es gegen Salzburg, in der Liga am ungeliebten Montagabend gegen Union Berlin. Wir sprechen im Heimspiel am Montag mit Fanclubverbandssprecherin Ina Kobuschinski, Journalistin Alice Jo Tietje sowie hr3-Star und Frankfurt-Fan Tanja Rösner über die Spiele und den geplanten Protest der Fans.

+++ Neue Eintracht-Glosse "Reichs Resterampe" +++

Immer wieder Montags: Reichs Resterampe erklärt, was die Niederlage von Eintracht Frankfurt bei Borussia Dortmund mit Kartoffelchips, Dauerregen und Gary Lineker zu tun hat.

+++ Bobic zu Manchester-Sperre: "Gutes Urteil" +++

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hat den Europacup-Ausschluss von Manchester City begrüßt. "Es ist ein gutes Urteil, ein gerechtes Urteil", sagte der 48-Jährige am Rande der Verleihung des Laureus-Sportpreises in Berlin. Der englische Meister war Ende der Vorwoche von der UEFA wegen Finanzbetrugs für zwei Jahre für alle Europapokal-Wettbewerbe gesperrt worden. "Früher sind wir davon ausgegangen, dass immer die Clubs bestraft werden, die nicht ganz so bekannt sind. Jetzt hat es mal einen Großen getroffen, zurecht auch. Die Regeln gelten ja für alle", sagte Bobic. Man City soll zwischen 2012 und 2016 Sponsoreneinkünfte weit über Gebühr bewertet haben. Laut den UEFA-Regeln für das sogenannte Financial Fairplay dürfen Clubs, die in den Europapokal-Wettbewerben starten, nicht mehr ausgeben als sie einnehmen. Zum Durchgreifen der UEFA sagte der frühere Torjäger Bobic: "Dafür ist sie ja da. Ein Verband sollte auch mal was tun, auch für die Glaubwürdigkeit."

+++ Nasenbeinbruch bei Stark +++

Yannick Stark hat sich im Spiel gegen den SV Sandhausen wie befürchtet das Nasenbein gebrochen. Die medizinische Untersuchung am Montag brachte Gewissheit. Stark wurde im Zweikampf unglücklich im Gesicht getroffen und musste mit stark blutender Nase in der 73. Minute ausgewechselt werden. Der Mittelfeldspieler soll nun eine Spezialmaske erhalten und im Laufe der Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren.

Vom Feiern mit den Fans hat er sich nicht abhalten lassen 💪 Die heutige Untersuchung hat einen Nasenbeinbruch bei Yannick Stark ergeben. Der Plan ist, dass der Mittelfeldspieler dank Spezialmaske im Laufe dieser Woche ins Training einsteigen kann. Gute Besserung, Kämpfer! #sv98

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+++ Montagsboykott Thema im heimspiel! +++

Turbulente Wochen bei der Eintracht: Im Europapokal geht es gegen Salzburg, in der Liga am ungeliebten Montagabend gegen Union Berlin. Im heimspiel! spricht die Vorsitzende des Fanclubverbands, Ina Kobuschinski, über den geplanten Boykott der Frankfurter Anhänger. Ebenfalls im Studio: Journalistin Alice Jo Tietje sowie hr3-Star und Frankfurt-Fan Tanja Rösner. Die Sendung sehen Sie ab 23.10 Uhr im hr-fernsehen oder ab 21.30 Uhr in der ARD-Mediathek und bei hessenschau.de.

+++ Rebic noch ohne Preisschild +++

Der AC Mailand besitzt zwar eine Kaufoption für Eintracht-Leihgabe Ante Rebic, für wie viel Geld die Italiener den Angreifer fest verpflichten können, ist aber weiterhin unklar. "Dadurch, dass es auf die letzten Minuten stattfand, konnten wir uns auf keine Summe einigen", sagte Sportdirektor Bruno Hübner dem Kicker. Dasselbe gilt im Gegenzug für André Silva. Auch nachträglich wurde die Höhe der Ablöse (noch) nicht festgelegt. Man werde die Entwicklung der beiden Spieler abwarten und sich bei Bedarf zusammensetzen. Die beiden Personalien hängen laut Hübner übrigens nicht direkt zusammen. "Vom Zeitlichen erstmal ja, aber du kannst das immer abkoppeln", so der Sportdirektor. Heißt: Möchte die Eintracht Silva fest verpflichten, muss sie Rebic im Gegenzug nicht notwendigerweise gehen lassen.

+++ Lilien holen zweiten Geschäftsführer +++

Der SV Darmstadt 98 bekommt einen zweiten Geschäftsführer. Wie der Zweitligist am Montag mitteilte, wird Martin Kowalewski am 1. März als Geschäftsführer Marketing/Vertrieb bei den Lilien  anfangen. Zuletzt war Kowalewski bei der Deutsche Volleyball Sport GmbH, eine Tochtergesellschaft des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) aktiv. "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Martin Kowalewksi", sagte der bisher einzige Geschäftsführer der Lilien,Michael Weiguny. Präsident Rüdiger Fritsch lobte das "hohe Maß an Seriosität und Authenzität" Kowalewskis.

+++ RB Salzburg mit seltener Serie des Misserfolges +++

Nicht nur Eintracht Frankfurt leckt nach der 0:4-Niederlage im Liga-Spiel in Dortmund seine Wunden. Der österreichische Serienmeister RB Salzburg reist sogar mit einer ganzen Serie des Misserfolges zum Europa-League-Hinspiel am Donnerstag (18.55 Uhr) nach Frankfurt. Die erfolgsverwöhnten Salzburger haben nur eines ihrer vergangenen fünf Liga-Spielen gewinnen können und zudem nach der 2:3 Heimniederlage gegen den Linzer ASK die Tabellenführung an den Club aus Oberösterreich verloren. Salzburg hatte in der Winterpause gleich mehrere Stammspieler zu anderen Clubs ziehen gelassen. "Ich hätte Haaland (nach Dortmund) und Minamino (nach Liverpool) nicht verkauft", äußerte sich Salzburg-Torwart Cican Stankovic verärgert. Salzburg hatte zudem Abwehrspieler Marin Pongracic an den VfL Wolfsburg abgegeben.

+++ Rode gibt Entwarnung für Salzburg-Spiel +++

Eintracht-Mittelfeldspieler Sebastian Rode hofft, bis zum Europa-League-Spiel am Donnerstag gegen RB Salzburg wieder fit zu sein. "Sollte klappen", sagte Rode der Bild. Der 29-Jährige gebürtige Hesse war bei der 0:4 Niederlage im Liga-Spiel in Dortmund als Spätfolge eines Fouls von Mats Hummels in der 78. Minute mit Schmerzen ausgewechselt worden.

+++ Salzburg mit Rekord-Unterstützung in Frankfurt +++

RB Salzburg baut beim Europa-League-Hinspiel bei Eintracht Frankfurt (Donnerstag, 18.55 Uhr) auf eine Rekord-Unterstützung. Nach Angaben der Salzburger Nachrichten werden über 3000 Anhänger ihre Mannschaft vor Ort unterstützen. Das ist gemeinsam mit dem Salzburger Gastspiel an der Anfield-Road gegen den FC Liverpool Rekord aus Sicht von RB Salzburg. Insgesamt ist das Frankfurter Stadion mit 47.000 Zuschauern ausverkauft.

MELDUNGEN VOM SONNTAG, 16. FEBRUAR

+++ Hütter verspricht mutigen Auftritt +++

Eintracht-Trainer Adi Hütter möchte nach der deutlichen Niederlage in Dortmund keine Parallelen zum kommenden Europa-League-Spiel gegen RB Salzburg ziehen. "Am Donnerstag ist es ein anderes Spiel, ein anderer Wettbewerb", sagte Hütter nach dem 0:4 im Ruhrpott. Für die Fans hatte er ein Versprechen parat: "Wir müssen viele Schlüsse aus diesem Spiel ziehen: dass man so mutlos nicht auftreten kann. Und das werden wir Zuhause auch nicht."

+++ Grammozis: Höhn gibt Essen aus +++

Lilien-Trainer Dimitrios Grammozis wäre unter Umständen sauer auf Immanuel Höhn gewesen. "Am liebsten wäre ich ihm an die Gurgel gegangen nach der Roten Karte", gestand Grammozis nach dem Spiel dem hr-sport. Weil Höhn aber auch das Siegtor köpfte, hielt sich der Ärger seines Trainers in Grenzen. "Ich freue mich einfach, dass wir diese Woche ein Essen sicher haben, das der Höhni bezahlt – und da wird er sich bestimmt auch nicht lumpen lassen", sagte Grammozis mit einem vielsagenden Grinsen. Höhns Antwort: "Das müssen wir noch mal ausdiskutieren. Aber da muss ich mir noch was einfallen lassen."

+++ Höhn: "War nicht meine cleverste Aktion" +++

Immanuel Höhn von Darmstadt 98 freut sich über die drei Punkte seines Teams gegen den SV Sandhausen (1:0). "Es tut einfach gut, wieder dreifach zu punkten", sagte der goldene Torschütze. Seinen Platzverweis fand der Innenverteidiger vertretbar: "Ich wusste selber, dass ich der Mannschaft da einen Bärendiest erwiesen habe. Es war nicht meine cleverste Aktion." Den anschließenden Kampf um die drei Punkte würdigte auch Lilien-Trainer Dimitrios Grammozis: "Ich bin sehr stolz auf die Jungs, die vor allem nach dem Platzverweis alles reingehauen haben."

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Immanuel Höhn von Darmstadt 98
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+++ Zehn Lilien schlagen Sandhausen +++

Der SV Darmstadt 98 ist im Jahr 2020 weiter ungeschlagen. Gegen den SV Sandhausen feierten die Lilien am Sonntag einen knappen 1:0-Sieg. Immanuel Höhn markierte den Treffer des Tages nach einer Ecke (59.Minute). Nur drei Minuten später musste er nach wiederholtem Foulspiel mit "Gelb-Rot" vom Platz. Offensiv ging bei beiden Teams wenig zusammen. Die Südhessen kamen immerhin nach Standards zu Chancen und gingen nicht unverdient in Führung. Zu Zehnt mussten die Lilien noch mal 30 Minuten zittern, brachten den Sieg gegen biedere Gäste aber doch über die Zeit.

+++ Grammozis vertraut auf Sieger-Startelf +++

Darmstadt 98 geht im Vergleich zum 3:2-Sieg in Dresden unverändert in das Heimspiel gegen Sandhausen. Mittelfeldspieler Marvin Mehlem, der in der vergangenen Woche wegen einer Gelbsperre gefehlt hatte, nimmt zunächst auf der Bank Platz, für ihn startet erneut Seung-Ho Paik. Anpfiff ist um 13.30 Uhr im Stadion am Böllenfalltor.

D98-Aufstellung

MELDUNGEN VOM SAMSTAG, 15. FEBRUAR

+++ Rehm: "eine ärgerliche Niederlage" +++

Rüdiger Rehm hadert mit dem 0:1 (0:0) seines SV Wehen Wiesbaden in Regensburg. "Es ist eine ärgerliche Niederlage. Es waren einfach zwei haarscharfe Entscheidungen, die dieses Spiel entschieden haben", sagte der Trainer und spielte damit auf das zurückgenommene Tor von Manuel Schäffler und den Regensburger Treffer von Erik Wekesser an. Aber nicht nur daran machte der 41-Jährige die Auswärtspleite fest: "Uns fehlt ein bisschen die Effektivität im Moment. Es war einfach nicht unser Tag." Stürmer Schäffler ergänzte: "Wir haben in der zweiten Halbzeit keinen Druck nach vorne mehr entwickelt und uns gar nicht mehr richtig gewehrt. Dann verdienst du auch nicht, hier einen Punkt mitzunehmen."

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rehm: "Es war einfach nicht unser Tag"

Imago SVWW Rehm
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+++ Neue Folge von FUSSBALL 2000 +++

Kein Mut, keine Ideen, keine Punkte: Eintracht Frankfurt zeigt eine erschreckende Leistung und geht bei Borussia Dortmund mit 0:4 unter. FUSSBALL 2000 diskutiert: Einmaliger Ausrutscher oder Grund zur Sorge?

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+++ SVWW verliert in Regensburg +++

Der SV Wehen Wiesbaden hat sein Auswärtsspiel bei Jahn Regensburg am Samstag mit 0:1 (0:0) verloren. In einer ereignisarmen Partie erzielte Erik Wekesser in der 52.Minute das Tor des Tages. Einem Treffer von SVWW-Stürmer Manuel Schäffler wurde nach Überprüfung durch den Video-Assistenten die Anerkennung verweigert (16.). In der ersten Halbzeit hatte der SVWW noch einige gute Möglichkeiten. Das 0:1 zog den Gästen allerdings den Zahn. Gegen gut gestaffelte Regensburger fehlte es den Hessen an Ideen und Möglichkeiten gleichermaßen. Erst in der Schlussphase kam der SVWW noch zu Chancen. Törless Knöll verpasste den Ausgleich in der Nachspielzeit um Zentimeter.

+++ Friede gibt sein SVWW-Debüt +++

Sidney Friede steht erstmals in einem Pflichtspiel für den SV Wehen Wiesbaden auf dem Platz: Trainer Rüdiger Rehm setzt beim Auswärtsspiel in Regensburg (Anpfiff 13 Uhr) von Beginn an auf den Neuzugang aus Berlin. Er ersetzt Stefan Aigner, der wegen muskulärer Probleme nicht im Kader steht. Ansonsten ist das Team im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen Bochum am vergangenen Sonntag unverändert.

Weitere Informationen

So spielt der SVWW in Regensburg

Lindner - Mockenhaupt, Dams, Röcker - Mrowca, Chato, Schwede - Kyereh, Friede, Dittgen - Schäffler

Ende der weiteren Informationen

+++ Eintracht-Niederlage in der Analyse +++

Erschreckende Statistik, fehlgeschlagene Umstellung, aber auch ein Mutmacher für die kommenden Aufgaben: Wir haben die 0:4-Niederlage der Eintracht in Dortmund unter die Lupe genommen und in fünf Punkten analysiert. Den Text finden Sie hier.

MELDUNGEN VOM FREITAG, 14. FEBRUAR

+++ Hütter: "Bessere Mannschaft hat gewonnen" +++

Eintracht Frankfurt hat nach der deutlichen Niederlage bei Borussia Dortmund gar nicht erst nach Ausreden gesucht. "Das war ein Klassenunterschied, wir haben nicht unser Leistungsniveau erreicht", gab Trainer Adi Hütter offen zu. "Man muss klar sagen, dass die bessere Mannschaft gewonnen hat." Wichtig sei, dass sich die Eintracht nicht von der Niederlager runterziehen lässt, so Sebastian Rode. "Wir müssen das Spiel jetzt abhaken. Am Donnerstag geht es weiter", sagte der Mittelfeldmotor mit Blick auf das Europa-League-Spiel gegen RB Salzburg.

+++ Eintracht geht beim BVB unter +++

Eintracht Frankfurt kommt bei Borussia Dortmund unter die Räder und unterliegt nach einer indiskutablen Leistung deutlich mit 0:4 (0:1). Lukasz Piszczek (33.), Jadon Sancho (50.), Erling Haaland (54.) und Raphael Guerreiro (74.) nutzten die krassen Fehler in der Hintermannschaft der Hessen gnadenlos aus und gewannen hochverdient. Eine Randnotiz: Schlussmann Roman Bürki musste keinen einzigen Ball entschärfen. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter kassierte somit die erste Niederlage im Jahr 2020. Die zuletzt guten Leistungen konnte die Eintracht diesmal nicht bestätigen. Weiter geht es bereits am Donnerstag in der Europa League gegen RB Salzburg.

+++ Erste Saisonpleite für Salzburg +++

RB Salzburg hat die Generalprobe vor dem Europa-League-Duell mit Eintracht Frankfurt am Freitag verpatzt. Im Top-Spiel der österreichischen Bundesliga unterlagen die Roten Bullen dem Linzer ASK mit 2:3. Es war die erste Niederlage der Salzburger im 19. Saisonspiel. Damit büßte der Meister auch die Tabellenführung ein. Mit 45 Punkten hat der LASK nun einen Zähler mehr auf dem Konto als der kommende Eintracht-Gegner.

+++ Hütter vertraut Silva +++

André Silva steht nach seiner guten Vorstellung gegen den FC Augsburg auch beim Auswärtsspiel in Dortmund in der Eintracht-Startelf. Trainer Adi Hütter gibt dem Stürmer den Vorrang vor dem wiedergenesenen Bas Dost, der zunächst auf der Bank Platz nimmt. Im Vergleich zum Spiel gegen den FCA nimmt Hütter überhaupt nur einen Wechsel vor: Sebastian Rode spielt für Dominik Kohr im Mittelfeld.

Die Eintracht-Aufstellung in Dortmund

+++ Lilien vor Koschinats Handschrift gewarnt +++

Der SV Darmstadt 98 nimmt das Heimspiel gegen den SV Sandhausen (Sonntag, 13.30 Uhr) nicht auf die leichte Schulter. "Obwohl Sandhausen die letzten beiden Spiele verloren hat, macht Uwe Koschinat dort einen hervorragenden Job", sagte SV98-Trainer Dimitrios Grammozis über seinen Kollegen beim SVS. "Es ist eine klare Handschrift zu erkennen." Zum Thema Personal sagte Grammozis: "Aktuell gehe ich davon aus, dass uns der komplette Kader zur Verfügung steht." Die Lilien haben seit sechs Spielen nicht mehr verloren, zuletzt gab es ein 3:2 in Dresden.

+++ Bild: Ausstiegsklausel für Adi Hütter +++

Eintracht-Trainer Adi Hütter hat nach einem Bericht der Bild-Zeitung eine Ausstiegsklausel in seinem bis 2021 laufenden Vertrag in Frankfurt. Hütter könnte die Eintracht demnach bereits im kommenden Sommer verlassen. Nach Informationen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) ist Hütter zudem einer der möglichen Trainer-Kandidaten bei Borussia Dortmund, sollte sich der BVB von Coach Lucien Favre trennen. Dem gegenüber steht ein Bericht des Kickers, nach dem in Dortmund, unabhängig vom Ergebnis des Spiels gegen Eintracht Frankfurt (20.30 Uhr), keine Trainerdiskussion geführt werden soll.

+++ Chandler will in Dortmund "was mitnehmen" +++

Die Spieler von Eintracht Frankfurt rechnen sich auch im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund (20.30 Uhr) etwas aus. "Wir haben gezeigt, dass wir gut performen können gegen gute Mannschaften", zeigte sich der aktuelle Eintracht-Torjäger Timothy Chandler im hr-Gespräch optimistisch. "Wir müssen versuchen, den Kampf anzunehmen und unseren Fußball durchzuziehen, wir wollen da auf jeden Fall auch was mitnehmen." Sollte das gelingen, würde die Eintracht eine Serie durchbrechen: Die Frankfurter verloren in der Liga zuletzt achtmal hintereinander beim BVB. Chandler könnte zum Erfolg etwas beitragen. Der gebürtige Frankfurter ist mit vier Treffern hinter dem Dortmunder Erling Haaland der zweitbeste Rückrunden-Torjäger der Liga.

MELDUNGEN VOM DONNERSTAG, 13. FEBRUAR

+++ Kostic: "Trainingslager hat uns sehr gutgetan" +++

Für Eintracht-Linksaußen Filip Kostic ist das Trainingslager der Frankfurter im Winter in Florida mitausschlaggebend dafür, dass es bei den Hessen im Jahr 2020 bislang so gut läuft. "Das Trainingslager hat uns sehr gutgetan", erklärte der Serbe in einem Interview auf der vereinseigenen Homepage. "Wir haben dort vieles besprochen, uns mit taktischen Feinheiten auseinandergesetzt und an generellen Defiziten aus der Hinrunde gearbeitet." Zum Ende des Jahres 2019 hatte die Eintracht in der Bundesliga aus den letzten sieben Spielen nur einen Punkt geholt. "Es war wichtig, dass wir in der Rückrunde einige Dinge besser machen. Aktuell bewährt sich das", so Kostic.

+++ Eintracht mit Dost zum BVB +++

Eintracht Frankfurt kann im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund am Freitag (20.30 Uhr) wieder auf den zuletzt unpässlichen Stürmer Bas Dost zurückgreifen. Der Niederländer, der die beiden Bundesliga-Partien gegen Düsseldorf und Augsburg sowie das Pokalspiel gegen Leipzig wegen Magenproblemen verpasst hatte, ist zurück im Kader. "Er hat die ganze Woche trainiert", sagte Trainer Adi Hütter. Ob Dost bereits ein Kandidat für die Startelf ist, ließ er offen. "Ich habe viele Ideen im Angriff", so Hütter, der bis auf die Langzeitverletzten Lucas Torro und Gelson Fernandes keine Ausfälle zu beklagen hat.

+++ Da Costa muss sich hinten anstellen +++

Für Danny da Costa ist die Startelf von Eintracht Frankfurt wohl vorerst kein Thema. Da sein Rechtsaußen-Konkurrent Timothy Chandler derzeit in Topform ist und mittlerweile sogar als Torschütze glänzt, bleibt für den Shootingstar der vergangenen Saison nur ein Platz auf der Bank. "Manchmal muss man sich eben hinten anstellen. Momentan hat Timmy die Nase vorne", sagte Trainer Adi Hütter am Donnerstag. Für da Costa bleibe derzeit nur eins: hart trainieren und sich anbieten. "Solange seine Trainingsleistungen stimmen, mache ich mir da keine Gedanken. Ich werde ihn nicht fallenlassen."

+++ Hütter sieht Druck in Dortmund +++

Eintracht-Trainer Adi Hütter fühlt sich vor dem Freitagsspiel bei Borussia Dortmund (20.30 Uhr) in der Außenseiterrolle pudelwohl. Während die Hessen mit zehn Punkten aus vier Rückrundenspielen voll im Soll liegen, muss der BVB nach einer Woche mit zwei Niederlagen in Folge liefern. "Der Druck beim BVB ist gewachsen. Die Dortmunder müssen gewinnen, wenn sie um den Titel spielen wollen." Besonders aufpassen muss die Eintracht auf die Offensive um Erling Haaland. "Er ist irrsinnig schnell, hat einen unglaublichen Antritt und ein gutes Näschen. Er hat das Niveau noch einmal nach oben getrieben", so Hütter. "Wir dürfen ihm keine Räume geben, das wäre fatal."

+++ SVWW muss Jahn-Intensität mitgehen +++

Der SV Wehen Wiesbaden fährt ohne große Personalsorgen zum Auswärtsspiel nach Regensburg (Samstag, 13 Uhr). Bis auf Marc Wachs können wir aus den Vollen schöpfen", sagte Trainer Rüdiger Rehm. Patrick Schönfeld (Sehnenanriss) komme immer weiter, Jules Schwadorf (Sprunggelenk) soll nächste Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren. "Regensburg hat eine unglaublich gute Mentalität", warnte Rehm. "Die Intensität müssen wir mitgehen und sogar noch was drauflegen. Wir müssen schauen, dass wir die Regensburger Defenisve beschäftigen."

+++ Hütter outet sich als RB-Fan +++

Eintracht-Trainer Adi Hütter ist begeistert von der Entwicklung von RB Salzburg. Der kommende Europa-League-Gegner von Eintracht Frankfurt habe eine klare Spielidee und eine sehr gute Jugendarbeit, sagte Hütter der österreichischen Nachrichtenagentur APA. "Man sieht seit 2012, als Ralf Rangnick gekommen ist und die Spielphilosophie in den kompletten Verein implementiert hat, dass eine Nachhaltigkeit da ist", schwärmte Hütter über seinen Ex-Verein. "Die Spieler, die nachrücken, haben ähnliche Stärken – Schnelligkeit, Dynamik, Technik, auch die Mentalität. Es werden gewisse Personen ausgetauscht, aber die Spielidee bleibt immer die gleiche."

+++ Eintracht verzichtet auf Stadion-WLAN +++

Fans von Eintracht Frankfurt müssen auch zukünftig im Stadion ohne WLAN auskommen. Laut eines Berichts der Bild-Zeitung will Vorstand Axel Hellmann so verhindern, dass sich die Anhänger während des Spiels zu sehr auf ihre Smartphones konzentrieren. "Wir wollen nicht, dass das Erlebnis auf dem Rasen in den Hintergrund rückt", sagte Hellmann beim Neujahrsempfang der Frankfurter Architekten. Die Arena im Stadtwald soll zwar zeitnah moderner werden. "Wir machen bei der Digitalisierung aber nicht alles, was geht – sondern aus unserer Sicht nur sinnvolle Dinge."

+++ Paciencia akzeptiert Reservistenrolle +++

Goncalo Paciencia hat sich mit seiner Degradierung auf die Ersatzbank erst einmal abgefunden und versucht, aus seiner Situation das Bestmögliche herauszuholen. "Das ist nicht schön. Aber ich muss das akzeptieren und weiter arbeiten", sagte der Portugiese, mit zehn Pflichtspieltreffern immer noch bester Torschütze von Eintracht Frankfurt, der Bild-Zeitung. Ob er schon am Freitag (20.30 Uhr) beim BVB eine Bewährungschance erhält, ist offen. An ein gutes Ergebnis gegen Erling Haaland und Co. glaubt Paciencia aber allemal: "Ganz im Ernst: Wir haben auch gegen Bayern mit Lewandowski und Leipzig mit Werner gewonnen."

+++ Touré erklärt Erfolgsgeheimnis +++

Für Almamy Touré ist die Umstellung von Dreier- auf Viererkette der Hauptgrund für den Aufschwung von Eintracht Frankfurt. Wie der 23-Jährige dem Kicker erklärte, steht das gesamte Team dank der neuen Taktik defensiv solider. "Wir bieten dem Gegner weniger Räume. Wir agieren mit mehr Kompaktheit und Geschlossenheit." Sollten die Hessen auch am Freitag in Dortmund (20.30 Uhr) an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen, rechnet sich Touré durchaus Chancen auf eine Überraschung aus. "Wenn jeder bereit ist, sich für den anderen aufzuopfern, können wir ein gutes Ergebnis erzielen Werder und Leverkusen haben es vorgemacht."

MELDUNGEN VOM MITTWOCH, 12. FEBRUAR

+++ N'Dicka fühlt sich als Außenverteidiger wohl +++

Eintracht-Abwehrspieler Evan N'Dicka gefällt seine neue Rolle als Linksverteidiger. "Ich fühle mich da sehr wohl. Die neue Position ist für mich nützlich, auch für meine Entwicklung", sagte er im Interview mit dem Wiesbadener Kurier. Der 20 Jahre alte Franzose war im Sommer 2018 nach Frankfurt gewechselt. "Ich musste mich erst an die Bundesliga gewöhnen. Der Unterschied zu Frankreich ist groß", so N'Dicka. "In der Bundesliga geht es unheimlich schnell von Strafraum zu Strafraum, man muss ständig aufmerksam sein."

+++ Neue Folge FUSSBALL 2000 +++

Eintracht Frankfurt muss am Freitag in Dortmund antreten, und das ist kurioserweise kein Grund für Pessimismus. Warum, erklären die Mutmacher von FUSSBALL 2000. Als Ehrengast im Video-Podcast fungiert dieses Mal Fußball-YouTuber Manu Thiele.

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+++ Stark zufrieden mit Restrunden-Auftakt der Lilien +++

Mittelfeldspieler Yannick Stark von Darmstadt 98 ist sehr zufrieden mit den ersten drei Spielen im Jahr 2020. "Wir können mit den fünf Punkten gut leben, auch wenn mehr drin gewesen wäre", sagte er im Interview mit dem vereinseigenen Youtube-Kanal. "Gegen Sandhausen wird es wieder ein unangenehmes, ekliges Spiel - typisch zweite Liga eben", ergänzte er mit Blick auf das kommende Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr). Ein eigenes Tor hat Stark in dieser Saison noch nicht erzielt. Das soll sich allerdings bald ändern. "Ich bin guter Dinge, dass es demnächst mal wieder klingeln wird. Ich gehe fest davon aus, dass ich die Saison nicht ohne Tor beenden werde", so der 29-Jährige.

+++ Can und Hakimi fehlen im BVB-Training +++

Emre Can und Achraf Hakimi haben am Mittwoch das Training von Borussia Dortmund verpasst. Während Can zwei Tage vor dem Duell mit Eintracht Frankfurt eine individuelle Einheit absolvierte, weilte Hakimi wegen der Geburt seines Sohnes in Madrid. "Er soll morgen zurückfliegen und am Nachmittag trainieren", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Auch Can soll rechtzeitig fit werden. Definitiv ausfallen werden hingegen Marco Reus (Muskelverletzung) und Julian Brandt (Sprunggelenk). "Wir wissen, dass Frankfurt in der Rückrunde bis jetzt sehr gut gespielt hat. Wir müssen uns sehr gut vorbereiten", so Trainer Lucien Favre.

+++ Eintracht-Fotograf gestorben +++

Der  Hanauer Fotograf Holger Sabino, besser bekannt als Holger Sà, ist in der Nacht zum Montag verstorben. Wie Eintracht Frankfurt mitteilte, wurde Sà, der das Team von Trainer Adi Hütter seit zwei Jahren begleitete, nur 51 Jahre alt. "Holger hatte die Gabe, zuverlässig die besonderen Momente festzuhalten und hat damit unsere freudigen, traurigen, erfolgreichen und triumphalen Momente für immer für uns eingefangen", wird Sportvorstand Fredi Bobic zitiert. "Jeder verbindet mit Holgers Bildern seine eigene emotionale Erinnerung an diese Momente unserer Eintracht."