Hütter Kohr Gacinovic

+++ Eintracht bangt um Gacinovic +++ Eintracht-Remis in der Analyse +++ Hütter kritisiert Schiedsrichter +++ Eintracht hadert mit Spiel, Schiri und Ergebnis +++ Rode wendet nächste Niederlage ab +++ Silva zurück in der Eintracht-Startelf +++ Beuth gegen Dialog mit "Anti-Fans" ++++

+++ Eintracht bangt um Gacinovic +++

Eintracht Frankfurt muss womöglich auch im letzten Europa-League-Gruppenspiel am Donnerstag (18.55 Uhr) gegen Vitoria Guimaraes auf Mijat Gacinovic verzichten. Der Serbe hatte das Abschlusstraining vor dem Heimspiel gegen die Hertha (2:2) wegen Adduktoren-Beschwerden abgebrochen und letztlich nicht im Kader gestanden. "Er hat signalisiert, dass er nicht bei 100 Prozent ist", sagte Trainer Adi Hütter. Wann Gacinovic wieder voll ins Training einsteigt, ist offen. Die Zeit bis zum entscheidenden Spiel um den Einzug in die K.o.-Phase drängt aber. "Ich hoffe, dass er bis Donnerstag wieder eine Option ist", so Hütter.

+++ Eintracht-Remis in der Analyse +++

Eintracht Frankfurt kämpft sich gegen Hertha BSC nach Zwei-Tore-Rückstand zurück und wendet zumindest die vierte Niederlage in Folge ab. Aber waren das nun zwei verlorene oder doch ein gewonnener Punkt? Kollege Nico Herold war vor Ort und hat das Remis analysiert.

+++ Hütter kritisiert Schiedsrichter +++

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zum Video Die Eintracht-Pressekonferenz nach dem Remis gegen die Hertha

Adi Hütter in der PK
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Eintracht-Trainer Adi Hütter hat nach dem 2:2-Remis von Eintracht Frankfurt gegen Hertha BSC am Freitag auch ein paar Worte in Richtung Schiedsrichter Christian Dingert gerichtet. Zu den beiden nicht gegebenen Toren wollte sich der Österreicher zwar nicht konkret äußern, insgesamt bescheinigte er dem Unparteiischen aber "heute keine Top-Leistung". Besonders die Gelbe Karte gegen Almamy Toure, dem bei eigenem Ballbesitz der Herthaner Dodi Lukebakio unglücklich in den Weg lief, brachte Hütter auf die Palme. "So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Den Vorwurf muss er sich gefallen lassen."

MELDUNGEN VOM FREITAG, 6. DEZEMBER

+++ Eintracht hadert mit Spiel, Schiri und Ergebnis +++

Bei Eintracht Frankfurt überwiegt trotz Aufholjagd mit spätem Ausgleich zum 2:2 gegen Hertha BSC die Enttäuschung. "Das sind heute zwei verlorene Punkte, das tut richtig weh", sagte Martin Hinteregger stellvertretend. Als Hauptgründe für das Remis nannten die Spieler die mangelnde Chancenverwertung, zu viele Fehler in der Defensive und die verlorengegangene Leichtigkeit. "Es läuft alles nicht so bei uns, wir müssen uns unser Spielglück hart erarbeiten", urteilte Gelson Fernandes. Kritik gab es aber auch am Schiedsrichter, der gleich zwei Tore wegen vermeintlichen Fouls zurücknahm. "Das zweite ist für mich kein Foul, aber was willst du machen?"

+++ Rode wendet nächste Niederlage ab +++

Sebastian Rode hat Eintracht Frankfurt am Freitag vor der vierten Bundesliga-Niederlage in Folge bewahrt. Der eingewechselte Mittelfeldspieler traf wenige Minuten vor dem Ende (86.) zum 2:2-Endstand gegen Hertha BSC und sicherte den Hessen damit zumindest einen Punkt. Dodi Lukebakio (30.) und Marko Grujic (63.) hatten zuvor für die Gäste getroffen, Martin Hinteregger gelang der Anschlusstreffer (65.). Pech hatte die Eintracht bei zwei nicht gegebenen Toren: Bei einem vermeintlichen Treffer von Daichi Kamada (40.) erkannte der VAR auf Foul von Filip Kostic, bei einem Eigentor von Hertha-Keeper Thomas Kraft auf Foul von André Silva (71.). Beides zumindest fragwürdig.

+++ Silva zurück in der Eintracht-Startelf +++

Eintracht Frankfurt geht mit drei Veränderungen in der Anfangsformation ins Abendspiel gegen Hertha BSC. Für Sebastian Rode und Evan N’Dicka (beide auf der Bank) sowie Dominik Kohr (gesperrt) dürfen Makoto Hasebe, Gelson Fernandes und André Silva von Beginn an ran. Mijat Gacinovic steht wegen Adduktoren-Problemen nicht im Kader.

So spielt die Eintracht:

Die Eintracht-Aufstellung gegen Hertha BSC

+++ Beuth gegen Dialog mit "Anti-Fans" ++++

Hessens Innenminister Peter Beuth hat die jüngsten Vorfälle in Mainz zum Anlass genommen, um nach der Innenministerkonferenz in Lübeck für eine noch härtere Linie im Kampf gegen Pyrotechnik zu werben. Das Abfackeln der 1000 Grad heißen Bengalos habe "nichts mit Fankultur zu tun", sondern gefährde die Sicherheit. "Mit den Anti-Fans, die den echten Fans den Stadionbesuch durch Pyro und Gewalt verderben, darf kein Dialog erfolgen, sie gehören von den Vereinen aus den Stadien verbannt", sagte der CDU-Politiker. Weil von dem Abbrennen sogenannter Bengalos in den Stadien eine hohe Gefährdung von Unbeteiligten ausgehe, erwägen die Innenminister, dies durch eine Anpassung des Sprengstoffgesetzes unter Strafe zu stellen. Bislang wird das Entzünden der Bengalos nur als Ordnungswidrigkeit geahndet.

+++ Pyro-Strafe für die Eintracht +++

Eintracht Frankfurt wird wegen eines Pyro-Vergehens seiner Anhänger einmal mehr zur Kasse gebeten. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) belegte den Club für Vorfälle beim Auswärtsspiel gegen Union Berlin mit einer Geldstrafe in Höhe von 18.300 Euro. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig. Unmittelbar vor Beginn der Bundesliga-Partie bei Union Berlin am 27. September 2019 hatten Fans der Eintracht im Gäste-Bereich mindestens elf Bengalische Feuer gezündet. Der Anpfiff verzögerte sich deshalb. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurden vier weitere Leuchtfackeln entflammt.

+++ Rehm schiebt Favoritenrolle nach Darmstadt +++

Der SV Wehen Wiesbaden will den Schwung vom Sieg in Nürnberg mitnehmen und im Hessen-Derby am Sonntag (13.30 Uhr) auch den SV Darmstadt 98 schlagen. "Wir freuen uns auf das Spiel und wollen da weitermachen, wo wir aufgehört haben", sagte Mittelfeldspieler Paterson Chato am Freitag. Sein Trainer Rüdiger Rehm, der auf den gesperrten Kapitän Sebastian Mrowca verzichten muss, setzt auf eine aggressive Zweikampfführung. "Wir müssen die Underdog-Rolle annehmen und ekelhaft sein. Wir werden versuchen, alles dagegen zu stemmen und über unsere Basics zu kommen." Ob Routinier Stefan Aigner wieder in sie Startelf rutscht, ist noch offen.

+++ 4.000 Darmstadt-Fans beim Derby in Wiesbaden +++

Zum 2.-Liga-Derby SV Wehen Wiesbaden gegen Darmstadt 98 (Sonntag, 13.30 Uhr) werden 4.000 Lilien-Fans erwartet. Demnach sei das Gästekontingent von 2.650 Karten längst vergriffen, zudem hätten sich viele Darstädter Anhänger auf eigene Faust mit Tickets eingedeckt. Lilien-Trainer Dimitrios Grammozis: "Das Spiel ist natürlich für unsere Fans sehr reizvoll. Wir sehen ja, wie viele uns begleiten werden. Es ist das erste Duell beider Teams in der zweiten Liga, wir freuen uns sehr darauf."

+++ Klinsmann mit breiter Brust nach Frankfurt +++

Trotz der 1:2-Niederlage bei seinem Debüt gegen Dortmund will der neue Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann mit "breiter Brust" beim Spiel in Frankfurt (Freitag, 20.30 Uhr) auftreten. "Wir freuen uns da drauf". Klinsmann erwartet einen "Fight". "Die Spielweise der Eintracht ist voller Energie und Physis, da wird es ein bisschen krachen". Aber man sei gewappnet, sagte Klinsmann vor seinem ersten Auswärtsspiel als Hertha-Trainer. In der Bundesliga-Tabelle stehen die Berliner derzeit auf dem Abstiegs-Relegations-Platz.

MELDUNGEN VOM DONNERSTAG, 5. DEZEMBER

+++ SVWW denkt über Berufung nach +++

Der SV Wehen Wiesbaden behält sich vor, gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts Berufung einzulegen. "Wir werden die schriftliche Urteilsbegründung abwarten und dann entscheiden, ob wir die Möglichkeit einer Berufung in Betracht ziehen", sagte der Sprecher der SVWW-Geschäftsführung Nico Schäfer. Für die Wiesbadener sei wichtig, dass der Einspruch gegen die Wertung des Spiels in Dresden "grundsätzlich sinnvoll war", wie das Gericht anerkannt hatte. "Weil es für solche Situationen und den Umgang mit dem VAR dringend weitergehenden Optimierungsbedarf gibt", so Schäfer. Wehen Wiesbaden hatte das Spiel bei Dynamo Dresden 0:1 verloren. Einem Treffer der Hessen wurde nach Eingriff des Videoassistenten die Anerkennung aberkannt.

+++ Termine für Lilien-Trainingslager stehen +++

Der SV Darmstadt 98 hat die Termine für das Wintertrainingslager bekannt gegeben. Demnach werden sich die Lilien vom 15. bis zum 22. Januar im andalusischen Sotogrande auf die restliche Rückrunde vorbereiten.

+++ Lilien-Sonderzug nach Wiesbaden +++

Zum Hessenderby beim SV Wehen Wiesbaden fährt am Sonntag ein sogenannter Entlastungszug von Darmstadt in die Landeshauptstadt. Die Fans der Lilien können um 10.35 Uhr am Darmstädter Hauptbahnhof in den Zug steigen, der um 11.12 Uhr am Wiesbadener Hauptbahnhof hält. In die entgegengesetzte Richtung geht es nach dem Spiel um 16.44 Uhr (Ankunft in Darmstadt: 17.38 Uhr).

+++ Jahr 2019 für Dost gelaufen +++

Eintracht Frankfurt wird in absehbarer Zeit ohne Bas Dost auskommen müssen. "Bei ihm ist es so, dass er bis Ende Dezember sicherlich ausfallen wird", sagte Trainer Adi Hütter auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC (Freitag, 20.30 Uhr). Grund sind anhaltende Leistenbeschwerden bei dem holländischen Stürmer. "Er muss aus dem Betrieb raus und in Therapie", sagte Hütter. "Wenn die Belastung hoch ist, bekommt er immer wieder Schmerzen. Deswegen haben wir ihn jetzt mal rausgenommen. Das ist kein Dauerzustand." Dost kam im Sommer aus Lissabon zur Eintracht, konnte aber bislang wegen verschiedener Beschwerden erst zwölfmal mitwirken.

+++ SVWW-Einspruch abgewiesen +++

Fußball-Zweitligist SV Wehen Wiesbaden ist mit seinem Einspruch gegen die Niederlage bei Dynamo Dresden vor dem DFB-Sportgericht gescheitert. Das Gremium unter dem Vorsitzenden Richter Hans E. Lorenz erklärte in der Verhandlung am Donnerstag in Frankfurt die umstrittene Entscheidung nach einem kuriosen Videobeweis für rechtens. "Wir können in diesem Fall dem Schiedsrichter keinen Regelverstoß nachweisen und dem Videoassistenten keinen Fehler", sagte Lorenz bei der Urteilsverkündung. Der SVWW hatte sich gegen die Wertung der 0:1-Niederlage gewehrt und eine Spiel-Wiederholung gefordert.

+++ Hütter will Glück erzwingen +++

Eintracht-Trainer Adi Hütter war mit den Leistungen seiner Mannschaft in den letzten Wochen eigentlich nie unzufrieden. Allein die Ergebnisse schmeckten dem Frankfurter Coach nicht so richtig. Im Heimspiel gegen Berlin soll sich das am Freitag ändern (20.30 Uhr). "Wir waren ja nie klar unterlegen. Es sind Nuancen, die Spiele entscheiden", sagte Hütter auf der Pressekonferenz zum Spiel. In Mainz und in Freiburg schwächte die Eintracht sich jeweils durch einen frühen Platzverweis selbst. "Wir müssen sehen, dass wir morgen mal zu elft zu Ende spielen", forderte der Trainer. "Wir müssen das Glück wieder erzwingen, dass die Ergebnisse wieder auf unserer Seite sind."

+++ Rönnow spricht über Fußball-Hysterie +++

Eintracht-Torhüter Frederik Rönnow will sich vom aktuellen Rummel um seine Leistungen nicht verrückt machen lassen. Ebenso wenig von Kritikern, die ihn nach seiner unglücklichen Anfangsphase in Frankfurt schon abgeschrieben hatten. "Im Fußball gibt es nur schwarz und weiß. Hälst du den Ball, bist du der Größte – lässt du ihn rein, bist du eine Niete", sagte Rönnow im Interview mit der Frankfurter Rundschau. Als Ersatz für den verletzten Kevin Trapp hält der Däne seit Wochen hervorragend. Im neuen Jahr wird er den Platz zwischen den Pfosten dennoch für Trapp räumen müssen. Darüber denkt Rönnow aber nicht nach. "Es würde nur viele Fragezeichen in meinem Kopf zurücklassen. Für mich zählt nur das Hier und Jetzt."

+++ Stendera: "Sind keine Roboter" +++

Hannovers Offensivspieler Marc Stendera hat seinen Auftritt bei der 1:2-Heimniederlage gegen Darmstadt 98 mit einem nicht gegebenen Tor und einer anschließenden Gelb-Roten-Karte als "die verrücktesten acht Minuten meiner Profikarriere" bezeichnet. "Es war einfach eine unglückliche Situation, die Emotionen sind hochgekocht", sagte der Ex-Eintracht-Profi dem Sportbuzzer. "Ich habe mich entschuldigt, wir sind Menschen, aber keine Roboter. Aber das wird nicht mehr vorkommen." Stendera hatte in der Partie am 25. November kurz vor Schluss ein spektakuläres Tor erzielt. Das wurde nach Einsatz des Videobeweises jedoch nicht gegeben, weil der Ball vorher vom Rücken des Schiedsrichters abgelenkt wurde. Stendera hatte sich anschließend zunächst beschwert und dafür Gelb gesehen. Kurz darauf trat er aus Frust eine Eckfahne um und wurde dafür des Feldes verwiesen.

+++ SVWW verhandelt Einspruch gegen Dresden-Spielwertung +++

Vor dem DFB-Sportgericht entscheidet sich heute, ob die Wertung des Zweitliga-Spiels zwischen Dresden und Wehen Wiesbaden (1:0) bestehen bleibt. Der SVWW hatte nach einem kuriosen Einsatz des Videoschiedsrichters Einspruch eingelegt. Die Verhandlung beginnt um 11 Uhr.

+++ Chandler "größter Fan" von Klinsmann +++

Ex-US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann im Jahr 2016 mit Timothy Chandler

Zum Bundesliga-Spiel zwischen der Eintracht und Hertha BSC am Freitag (20.30 Uhr) kommt es für den Frankfurter Timothy Chandler zu einem besonderen Wiedersehen: Bei den Berlinern sitzt mit Jürgen Klinsmann Chandler Ex-Nationaltrainer auf der Bank. "Mein größter Förderer in Amerika", berichtet der 29-Jährige der Bild-Zeitung, "und ich jetzt wohl sein größter Fan." Klinsmann nahm Chandler 2014 mit zur WM nach Brasilien, auch wenn dieser ohne Einsatz blieb. Er schätze "Klinsis" kommunikative Art sehr und wünsche ihm alles Gute in Berlin, sagte Chandler. "Aber nicht gegen uns."

+++ Eintracht hofft auf Hasebe-Comeback +++

Makoto Hasebe steht nach überstandener Erkältung vor seiner Rückkehr in den Eintracht-Kader. Der Japaner hatte bei der Niederlage in Mainz (1:2) gefehlt, konnte aber am Mittwoch wieder trainieren. Sollte Hasebe am Freitag gegen Hertha BSC spielen, muss voraussichtlich Evan N'Dicka zurück auf die Ersatzbank.

+++ Aigner kehrt nach Sperre zurück +++

Stefan Aigner vom SVWW sieht Rot nach einem Tritt gegen Tim Leibold vom Hamburger SV.

Rechtzeitig zum Hessenderby gegen den SV Darmstadt 98 kehrt Stefan Aigner beim SV Wehen Wiesbaden nach abgesessener Rotsperre zurück. Der Offensivspieler war Anfang November im Spiel gegen den HSV (1:1) wegen eines vermeintlichen Tritts gegen seinen am Boden liegenden Gegenspieler Tim Leibold des Feldes verwiesen worden. Der DFB sperrte Aigner daraufhin wegen einer Tätlichkeit in einem leichten Fall für drei Spiele. Am Sonntag (13.30 Uhr) steigt nun sein Comeback.

MELDUNGEN VOM MITTWOCH, 4. DEZEMBER

+++ Wer gewinnt das Hessenderby in der zweiten Liga? +++

Am Sonntag (13.30 Uhr) kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden hessischen Teams in der zweiten Liga: Der SV Wehen Wiesbaden empfängt Darmstadt 98. Durch ihre Tabellenposition sind die Lilien leicht favorisiert, aber auch für einen Sieg des SVWW gibt es gute Argumente. Deshalb haben wir jeweils fünf Gründe zusammengetragen, warum Darmstadt 98 bzw. der SV Wehen Wiesbaden das Spiel gewinnen wird:

5 Gründe, warum Darmstadt 98 das Derby gegen den SVWW gewinnt
5 Gründe, warum der SVWW das Derby gegen Darmstadt 98 gewinnt

+++ Jovic hofft auf mehr Minuten +++

Ex-Eintracht-Stürmer Luka Jovic hat seinen Wechsel zu Real Madrid nicht bereut. "Ich bin glücklich, aber ich hoffe, dass ich bald mehr Minuten bekomme", sagte Jovic der serbischen Zeitschrift Gloria. Trainer Zinedine Zidane habe ihm gesagt, dass er ihm vertraut. Jovic will weiter hart arbeiten und sich aufdrängen. "Mit der Zeit werde ich mehr Minuten auf dem Feld kriegen", ist sich der 21-Jährige sicher. "Aber du brauchst auch etwas Glück."

+++ Bericht: Zieht Hannover den Einspruch zurück? +++

Der Protest von Hannover 96 gegen die Wertung der 1:2-Heimniederlage gegen Darmstadt 98 könnte möglicherweise im Sande verlaufen. Die Bild-Zeitung spekuliert, dass die Niedersachsen ihren Einspruch zurücknehmen könnten, weil der Deutsche Fußball-Bund den Fall erst in der Woche ab dem 16. Dezember verhandeln will. Dem Bericht zufolge soll es sich bei dem Protest um einen Alleingang von Club-Boss Martin Kind gehandelt haben. In der Partie zwischen Hannover und den Lilien am 25. November wurde ein Tor von 96-Profi Marc Stendera nach einem Einsatz des Videoassistenten zurückgenommen, weil der Ball vorher vom Rücken des Schiedsrichters Martin Thomsen zu Stendera gelenkt wurde. Dies wird seit Saisonbeginn nicht mehr geahndet.

+++ Mainz-Fan verletzt und beraubt +++

Mutmaßlich zwei Fans von Eintracht Frankfurt haben in der Nacht von Montag auf Dienstag einen Anhänger des FSV Mainz 05 zusammengeschlagen. Das geht aus einer Meldung der Polizei Frankfurt hervor, der Vorfall ereignete sich demnach im Bereich der Hauptwache in der Innenstadt. Der Mainz-Fan wurde leicht verletzt, seine Mütze mit einem FSV-Vereinswappen wurde ihm geraubt. Die Polizei bezeichnete die mutmaßlichen Täter, die ihr Opfer anpöbelten, schlugen und auf ihn eintraten, als "äußerst schlechte Verlierer". Wenige Stunden zuvor hatte die Eintracht in Mainz eine 1:2-Auswärtsniederlage kassiert.

MELDUNGEN VOM DIENSTAG, 3. DEZEMBER

+++ Neue Folge FUSSBALL 2000 +++

Pyro, Rote Karte, Bundesliga-Niederlage: Eintracht Frankfurt verliert beim 1. FSV Mainz 05 und kann den Mainz-Fluch erneut nicht besiegen. Dazu gibt es Ärger bei der SGE mit Teilen der Fans in Mainz. Aber war das wirklich ein Pyro-Eklat oder alles halb so wild? Die Analyse von FUSSBALL 2000.

+++ Kohr für zwei Spiele gesperrt +++

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Eintracht Frankfurt muss für zwei Spiele auf Dominik Kohr verzichten. Der Mittelfeldspieler wurde nach seiner Roten Karte wegen Notbremse im Spiel gegen den FSV Mainz 05 vom Sportgericht des DFB für die kommenden zwei Bundesligapartien gesperrt. Der Spieler und Eintracht Frankfurt haben dem Strafantrag zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.

+++ Rode nimmt zu Beschimpfung Stellung +++

Eintracht-Profi Sebastian Rode hat am Dienstag auf die Beschimpfungen der eigenen Fans in Mainz Stellung genommen. Dem Ersatz-Kapitän wurde deutlich hörbar ein "Verpiss Dich!" entgegen geschleudert - aber nur von "ein oder zwei Leuten", wie Rode bei Instagram und Twitter schrieb. Das nehme er "nicht als Beleidigung einer ganzen Fangruppe wahr". Der Ersatz-Kapitän riet allen Beteiligten, "hier mal den Ball flach zu halten". Das gelte insbesondere für Journalisten. "Am Freitag haben wir schon das nächste wichtige Spiel und da müssen wir wieder eine Eintracht sein", forderte der gebürtige Hesse.

+++ Eintracht-Niederlage in der Analyse +++

Pyro-Ärger, Platzverweis-Frust, ein Abwehrspieler als Torjäger und mehr: Wir haben die 1:2-Niederlage der Frankfurter Eintracht bei Mainz 05 in den fünf wichtigsten Punkten zusammengefasst und analysiert.

+++ heimspiel!: Eintracht-Pleite und Talk mit Broich +++

Schon wieder Rot, schon wieder verloren – und schon wieder umsonst nach Mainz gefahren: Wir arbeiten die Pleite von Eintracht Frankfurt im Rhein-Main-Duell auf. Mit dabei: Ex-Bundesliga-Profi und Taktikexperte Thomas Broich, der die Begegnung für uns analysiert. Sehen Sie hier die komplette heimspiel!-Sendung vom Montagabend:

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zum Video Thomas Broich analysiert die Eintracht-Niederlage - heimspiel! ganze Sendung

Thomas Broich
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+++ Eckball-Varianten für Hütter "Fluch und Segen" +++

Ihre offensive Ausrichtung bei zwei Eckball-Varianten brachte der Frankfurter Eintracht beim 1:2 in Mainz laut Trainer Adi Hütter "Fluch und Segen". Sowohl Martin Hintereggers Führungstreffer (33.) als auch Dominik Kohrs Notbremse gegen Levin Öztunali (44.) resultierten jeweils aus einem Eckball. "Mainz hat unglaublich viel Schnelligkeit und Power, in dem Fall war es ein super Ball in die Tiefe", gab Hütter zu bedenken – sagte aber auch: "Das muss man besser machen. Wir müssen uns vorwerfen lassen, dass wir bei einer Standardsituation eine Variation gemacht haben, die offensiv ein bisschen riskant ist." Auch wenn das Konzept beim 1:0 aufging: "Es ist vielleicht besser, hinten einen Spieler mehr reinzustellen, um nicht einen Konter zuzulassen. Das haben wir gemacht, und es war sicherlich ein großer Fehler."

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zum Video Die Pressekonferenz nach dem Eintracht-Auswärtsspiel in Mainz

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+++ Hütter: "Wir wollten Geschichte schreiben" +++

Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter schwankt nach der 1:2-Niederlage bei Mainz 05 zwischen Enttäuschung und Anerkennung. "Wir wollten Geschichte schreiben, indem wir die erste Mannschaft gewesen wären, die in Mainz gewinnt", sagte Hütter nach dem Montagsspiel, das der Eintracht auch im zwölften Anlauf keinen Bundesliga-Sieg beim FSV bescherte. "Wir waren auf einem guten Weg – bis zur Pause", so Hütter weiter. "Mit diesen Roten Karten bringen wir uns immer um die Früchte unserer Arbeit. Mich freut es trotzdem, eine Mannschaft zu sehen, die bis zum Schluss mit Leidenschaft Fußball spielt." Beim 0:1 in Freiburg vor drei Wochen waren Gelson Fernandes und David Abraham des Feldes verwiesen worden, in Mainz traf es nun Dominik Kohr.