Imago SVWW Trainer Rehm

+++ Rehm: "Für den Kopf wichtig" +++ Maik Franz verlost alte Trikots +++ Hoffnung auf Bundesliga-Start Anfang Mai +++ heimspiel! zu Eintracht in der Corona-Krise +++ Eintracht-Coach Hütter froh über Training +++ FIFA will offenbar Beginn der Transferperiode verschieben +++ Russ: "Arbeite letzte Prozent auf" +++

+++ Rehm: "Für den Kopf wichtig" +++

SVWW-Trainer Rüdiger Rehm ist froh, dass eine Spieler nicht mehr nur in den eigenen vier Wänden trainieren müssen. "Die Abwechslung ist das Entscheidende", sagte Rehm im vereinseigenen Interview. "Das tut den Jungs sehr, sehr gut, wenn sie mal nicht vor dem Fernseher saßen, sondern auch mal raus konnten. Das ist auch für den Kopf wichtig." Zwar können die Profis noch nicht so trainieren, wie sie es gewohnt sind, das Training in Kleinstgruppen sei aber immerhin ein Anfang. "Wir machen vieles im läuferischen Bereich und versuchen, uns fitnessmäßig auf den absoluten Höchstand zu bringen", so Rehm.

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+++ Maik Franz verlost alte Trikots +++

Ex-Eintracht-Prof Maik Franz sammelt Geld für den guten Zweck. Um dem Vogelpark Teltow in der Nähe von Berlin zu unterstützen, den Franz mit seiner Familie regelmäßig besucht, verlost "Iron Maik" drei alte Trikots aus seiner aktiven Profi-Zeit - eines davon von Eintracht Frankfurt. "Auf Wunsch mit Autogramm und persönlicher Widmung", fügt der mittlerweile 38-Jährige auf der Spendenseite an. Um in die Verlosung zu kommen, müssen Interessierte einfach bis 19. April Geld spenden und in die Kommentare schreiben, welches Trikot sie gerne hätten. "Bei der Verlosung spielt der Spendenbetrag keine Rolle – jeder Cent ist willkommen und hilft weiter. Die Spenden gehen 1:1 an den Vogelpark Teltow", stellt Franz klar. Die Gewinner sollen am 20. April bekannt gegeben werden.

+++ Hoffnung auf Bundesliga-Start Anfang Mai +++

Aussagen des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet nähren die Hoffnungen von Vereinen und Fans auf eine baldige Wiederaufnahme des Bundesliga-Spielbetriebes ohne Zuschauer. Dass die Liga gerne Anfang Mai starten wolle, hatte die DFL jüngst deutlich gemacht. Das sei eine Frage, "über die man nächste Woche auch sprechen wird", sagte Laschet bei RTL. Gemeint ist wohl die Ankündigung der Bundesregierung, nach Ostern möglicherweise Corona-Maßnahmen zu lockern. Dafür müsste bei den Bundesliga-Vereinen dann auch wieder das Mannschaftstraining erlaubt sein. "Etwa zehn bis 14 Tage" Mannschaftstraining werde nötig sein, "um wieder in den Rhythmus zu kommen", schätzt Eintracht-Trainer Adi Hütter. "Natürlich wünschen wir uns alle, dass es im Mai weitergeht."

MELDUNGEN VOM MONTAG, 6. APRIL

+++ heimspiel! zu Eintracht in der Corona-Krise +++

Videobeitrag

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zum Video Die Eintracht zwischen Corona-Sorgen und Zukunftsplänen

Filip Kostic
Ende des Videobeitrags

Wie geht es der Eintracht in der Corona-Krise? Was bedeutet der Stadion-Deal für die Zukunft? Und tut die Zwangspause den Frankfurtern vielleicht sogar ganz gut? Diese Fragen diskutieren wir im heimspiel! mit Fussball2000-Podcaster Basti Red und Bild-Journalist Yannick Hüber.

+++ Eintracht-Coach Hütter froh über Training +++

Eintracht-Coach Adi Hütter kann endlich wieder auf dem Trainingsplatz stehen. Wegen der Corona-Pandemie ist an ein normales Training aber nach wie vor nicht zu denken. Auf einen Leistungsträger wird Hütter vielleicht bald ganz verzichten müssen.

+++ FIFA will offenbar Beginn der Transferperiode verschieben +++

Der Fußball-Weltverband FIFA will offenbar den Beginn der Transferperiode verschieben und empfiehlt den Klubs, auslaufende Verträge bis zur Vollendung der laufenden Saison zu verlängern. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf FIFA-Kreise. Demnach soll das Transferfenster nicht öffnen, bevor die derzeit aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochene Saison beendet ist. Die FIFA wolle zudem dafür Sorge tragen, dass bei den Terminen der Transferperiode ein gewisses Maß an Koordination zwischen den verschiedenen Ländern bestehe. Die FIFA hatte bereits zuletzt über Änderungen am Transfersystem diskutiert, da unter anderem die Premier League, aber auch die Champions League und Europa League die laufende Spielzeit wohl nicht vor dem 30. Juni beenden können. Dieses Datum gilt als Stichtag für auslaufende Verträge. Allerdings kann der Weltverband im Zusammenhang mit Spielerverträgen lediglich Empfehlungen aussprechen, da in jedem Staat nationales Recht gilt. Aber diese Anweisungen, bekräftigte eine Quelle im Gespräch mit AFP, "sind wichtig und wurden erwartet, da die FIFA eine sehr starke moralische Autorität hat".

+++ Russ: "Arbeite letzte Prozent auf" +++

Eintracht Frankfurts Marco Russ ist nach seinem Achillessehnenriss aus dem letzten Sommer bald wieder komplett einsatzbereit. "Das einzig Positive an der ganzen Sache ist für mich, dass ich die ganzen Sachen aufholen, kann die mir noch fehlen, um komplett mit der Mannschaft zu trainieren", so Russ im Interview mit Eintracht TV. "In den kleinen Grüppchen, in denen wir jetzt trainieren, arbeite ich die letzten Prozent auf, die in der Wade noch fehlen. Es macht Spaß, mit den Jungs auf dem Platz zu stehen, auch wenn es nur wenige sind." Russ kann dabei auch wieder sämtliche fußballspezifischen Übungen mitmachen. "Das einzige, was noch ein bisschen fehlt, ist der Kraftaufbau in der Wade. Läufe, Sprints, Passen und Schießen gehen wieder", so Russ.

+++ Neue Folge FUSSBALL 2000 +++

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Trotz der anhaltenden Corona-Krise könnte die Bundesliga schon im Mai wieder starten und die Saison mit Geisterspielen zu Ende gebracht werden. Doch ist das wirklich eine gute Idee? FUSSBALL 2000 diskutiert.

+++ Landesregierung lässt Kleingruppen-Training zu +++

Auf diese Meldung haben Eintracht Frankfurt, Darmstadt 98, Wehen Wiesbaden und viele anderen Profi-Clubs in Hessen gewartet. Auf Anfrage des hr-sport teilte das Innenministerium mit, dass der Sportbetrieb auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen zwar weiter verboten bleibe. Allerdings werde - was den Profisport in Hessen anbetrifft - die bestehende Verordnung präzisiert. Demnach gebe es für den Profi-Sport Ausnahmen des Verbotes. Diese können die kommunalen Gesundheits- und Ordnungsbehörden geben, wenn die Infektionsbestimmungen eingehalten werden. So kann bei Eintracht Frankfurt, Darmstadt 98, Wehen Wiesbaden und den hessischen Regionalligisten nun offiziell in "möglichst kleinen Gruppen" unter "Einhaltung von Abstandsgebot und Infektionsschutz" trainiert werden. Gleiches gilt auch für die Frauen-Bundesliga, die 1. und 2. Liga im Männer-Handball sowie die ersten Männer-Ligen im Basketball und American Football. Die Regelung gilt ebenfalls für die Frauen- und Männer-Bundesliga im Volleyball, sowie für DEL und DEL2. Letzere haben ihre Saison jedoch bereits beendet.

+++ Eintracht steht Abraham-Abgang bevor +++

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Adi Hütter: "Wann Abraham geht, steht noch in den Sternen"

Hütter mit einer Anweisung für Abraham
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Eintracht Frankfurt steht in absehbarer Zeit ein Kapitänswechsel bevor. Der derzeitige Spielführer David Abraham steht nach mehreren Medienberichten vom Montag vor einem Wechsel in seine Heimat Argentinien, wo er künftig wieder für Independiente spielen könnte. Frankfurts Trainer Adi Hütter wollte einen Wechsel für diesen Sommer noch nicht bestätigen. "Ich gebe keine Wasserstandsmeldungen. Bei David Abraham wird es so sein, dass die Zeit kommt, dass er zurück nach Argentinien geht. Wann das ist, das steht noch in den Sternen", sagte der Österreicher bei einer Pressekonferenz am Montag in Frankfurt.

+++ Hütter zu Gehaltsverzicht bereit +++

Eintracht-Trainer Adi Hütter würde in der derzeitigen Corona-Krise auch Gehaltsverzichte in Kauf nehmen. "Das ganz große Thema ist Solidarität. Deswegen bin ich auch ein Befürworter des Verzichts", sagte der Österreicher bei einer Video-Pressekonferenz. Weil sich die Hessen zuletzt zwei Wochen in Quarantäne befanden, gab es bisher noch keine konkreten Gespräche über so eine Option. "Unser Vorstand wird sich sicher Gedanken machen, wie wir Eintracht Frankfurt so bestücken können, dass wir Mitarbeiter mit unserem Verzicht erhalten können. Da ist jeder Profi von uns", fügte Hütter an. Er glaube, "dass wir alle bereit sind". Bei vielen Bundesligisten ist ein Gehaltsverzicht von Profis schon beschlossene Sache. 

+++ Abraham in Verhandlungen mit Independiente +++

Die Anzeichen verdichten sich, dass Kapitän David Abraham die Frankfurter Eintracht im Sommer verlässt. Wie die argentinische Sportzeitung Ole berichtet, hat der Innenverteidiger Gespräche mit seinem Ex-Club Independiente aufgenommen. Das bestätigte Sportsekretär Jorge Damiani dem Blatt. Bei Independiente begann die Profi-Karriere des inzwischen 33-Jährigen. Independiente-Trainer Lucas Pusineri bezeichnete eine Abraham-Rückkehr als eine Möglichkeit". Es wird gemutmaßt, dass die Argentinier keine Ablöse bezahlen wollen. Die SGE soll bereit sein, auf eine solche zu verzichten.

+++ Lilien-Co-Trainer: "Bringt mich an die Grenzen" +++

Co-Trainer Kai Schmitz ist bei Darmstadt 98 derzeit der meistbeschäftigte Akteur. Schmitz schreibt und überwacht die Heim-Trainingspläne der Lilien-Spieler. Fast jeder Spieler hat einen eigenen Fitness-Plan. "Es bringt mich manchmal schon an die Grenzen, ich bin praktisch 24 Stunden parat und meine Frau ist ensprechend nicht amüsiert darüber", sagte Schmitz dem hr-sport. Der 48-Jährige ist in ständigem WhatsApp-Kontakt mit allen Spielern und überwacht das jeweilige Trainingspensum mit Fitnessuhren und Apps. Wie alle im Verein hofft Schmitz nun, dass auch in Hessen ein Training in Kleinstgruppen bald offiziell möglich ist. "Wir hoffen, dass wir die Jungs in dieser Woche erlösen können." Bislang trainiert Darmstadt 98 noch nicht wieder auf dem Platz.

+++ Eintracht-Zeugwart Lionti leidet mit seiner Heimat +++

Der Italiener Franco Lionti arbeitet seit fast 25 Jahren für Eintracht Frankfurt, meist als Zeugwart. Derzeit leidet Lionti mit seiner alten Heimat, auch weil ein Teil seiner Familie weiterhin in einer kleinen Ortschaft im Süden Italiens lebt. Die aktuelle Situation macht ihm schwer zu schaffen. "Jetzt kann man ein bisschen nachfühlen, wenn die Älteren erzählen, wie es damals im Krieg war", sagte Lionti der Frankfurter Rundschau. Hauptproblem in seiner alten Heimat sei das Gesundheitssystem. Es gebe nur eine Klinik für mehrere Ortschaften. "Das beschäftigt mich sehr. Ich habe Carepakete mit der Post gen Süden geschickt." Mehr könne er nicht tun.

+++ Eintracht, Lilien und SVWW hoffen auf Lockerungen +++

Bis zum Training mit der ganzen Mannschaft ist es in Corona-Zeiten noch ein weiter Weg. Doch die Spieler von Eintracht Frankfurt, Darmstadt 98 und Wehen Wiesbaden hoffen, dass sie bald wieder in Kleingruppen auf den Trainingsplatz dürfen. In dieser Woche könnte die hessische Landesregierung die Bestimmungen für die Trainingseinheiten lockern, wie es in anderen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen schon geschehen ist. Andere Bundesländer wie Bayern oder Sachsen ziehen, teilweise mit Ausnahmegenehmigungen für den Profi-Fußball, an diesem Montag nach. In Hessen handhaben die Klubs die aktuelle Lage bislang durchaus unterschiedlich. Während bei der Eintracht und dem SVWW bereits Trainingseinheiten mit jeweils zwei Spielern durchgeführt werden, hält sich Darmstadt 98 bislang vom Fußballplatz fern. Die Landesregierung habe einen geregelten Trainingsbetrieb wegen Corona untersagt, daran halte man sich, hieß es von Seiten der Lilien.

MELDUNGEN VOM SONNTAG, 5. APRIL

+++ Lilien bedanken sich bei Fans für Durchhaltevermögen +++

Der SV Darmstadt 98 hat sich bei seinen Anhängern für das Durchhaltevermögen während der "Langen Darmstadt-Nacht" im hr-fernsehen bedankt. "Unglaublich, wie viele von Euch wach geblieben sind und sich diesen Wahnsinn angesehen haben. Ihr seid sensationell", schrieben die Lilien auf Twitter. Das hr-fernsehen hatte vom späten Samstagabend bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags u.a. das 122 Minuten lange Zweitliga-Aufstiegsspiel vom Mai 2014 gegen Bielefeld sowie die Aufstiegsfeiern in die 1. und 2. Bundesliga übertragen. Das Interesse der SVD-Fans war groß. Zeitweise stieg die Einschaltquote in der Nacht auf über acht Prozent.

+++ Durm sieht Kabinenkollegen kaum +++

Eintracht-Profi Erik Durm hat am Sonntag einen kleinen Einblick in das Training in Zweiergruppen gegeben. "Wir machen uns ganz normal warm, nur eben mit Sicherheitsabstand. Wir trainieren Passspiel und teilweise Flanken mit Abschlüssen", sagte Durm in einer Telefonschalte mit Journalisten. "Und es gibt Parcours, um die kleinen, schnellen Bewegungen wieder reinzukriegen, damit sich unsere Muskulatur wieder daran gewöhnt." Jeder Profi teile sich die Kabine zwar mit zwei Mitspielern, zu sehen bekommen sich die Kabinenkumpels auf dem Gelände der Eintracht aber kaum. "Die sind in einer anderen Zweiergruppe, sodass jeder alleine da ist. Wenn ich trainiere, kommt etwa Dominik Kohr in die Kabine und zieht sich um."

+++ Durm: "Fast vom Fahrrad gekippt" +++

Eintracht-Profi Erik Durm hat im Home-Office in den vergangenen zwei Wochen ordentlich rangeklotzt. "Wir haben Zuhause schon extrem viel gemacht. Ich bin da schon manchmal fast vom Fahrrad gekippt", sagte der Verteidiger in einem Telefon-Interview. Seit Freitag sind die Frankfurter auch wieder gemeinsam am Trainieren - allerdings nur in Zweiergruppen. Durm hat seine Übungen die ersten beiden Tage gemeinsam mit Sebastian Rode absolviert. "Wir versuchen, alles in eine Einheit zu packen, damit man sich so wenig wie möglich trifft." Das zweite Tagestraining musste er dann wieder alleine Zuhause in Angriff nehmen.

+++ Eintracht wächst trotz Krise +++

Eintracht Frankfurt wächst weiter. Daran kann auch die Corona-Pandemie nichts ändern. Der Verein zählt aktuell 90.117 Mitglieder - so viele wie nie zuvor. "Ich bin unheimlich stolz auf die Entwicklung und dankbar für jede Eintrachtlerin und jeden Eintrachtler in unserem Verein", sagte Präsident Peter Fischer. "Gerade in diesen schwierigen Zeiten wissen wir um den starken Rückhalt, den wir aus der gesamten Eintracht-Familie erfahren." Trotz ruhendem Sport seien deutlich weniger Menschen aus dem Verein ausgetreten als noch im vergangenen Jahr. Die Frist dafür war am 31. März abgelaufen.

MELDUNGEN VOM SAMSTAG, 4. APRIL

+++ Sirigu erinnert an magische Nacht von Bielefeld +++

Ex-Lilien-Profi Sandro Sirigu schwelgt mit Blick auf das Wunder von Bielefeld 2014 in Erinnerungen. "Wir haben am Abend vorher das Spiel gewonnen. Das war der Tag, an dem uns Dirk Schuster die Bändchen von Johnny gegeben und uns seine Geschichte erzählt hat", sagte Sirigu. Trainer Schuster hatte nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel sein Team mit Armbändern von Lilien-Fan Jonathan Heimes versorgt, der im Kampf gegen den Krebs auf das Motto "Du musst kämpfen! Es ist noch nichts verloren" setzte. Heimes avancierte zum heimlichen Helden der Aufstiegsmannschaft. "Da hatten wir wieder den Glauben, dass wir das wirklich schaffen können. Mit dieser Geschichte haben wir das Spiel gewonnen", so Sirigu. Das hr-fernsehen zeigt das legendäre Spiel der Lilien in Bielefeld am Samstagabend ab 23.15 Uhr.

Weitere Informationen

DIE LANGE DARMSTADT-NACHT IM HR-FERNSEHEN

Die lange Darmstadt-Nacht gibt es am Samstag ab 23.15 Uhr im hr-fernsehen und ab Sonntag in der ARD-Mediathek und auf hessenschau.de.

Ende der weiteren Informationen

+++ Cetin holt sich Tipps von Boateng +++

Eintracht-Youngster Sahverdi Cetin hat sich auf seinem Weg zum Profi Rat bei Ex-Eintracht-Star Kevin-Prince Boateng geholt. "Er hat mir viele Tipps geben können", sagte Cetin im vereinseigenen Interview. "Dass ich mit den leichten Dingen anfangen soll. Das sieht besser aus, als unnötig den Ball zu verlieren, und führt schneller zum Erfolg." Boatengs Weisheiten wendet Cetin nicht nur selbst an, er gibt sie auch an andere junge Spieler weiter. "Ich versuche ihnen zu erklären, auf was der Trainer achtet."

+++ Eintracht absolviert zweite Trainingseinheit +++

Nach dem Ende der häuslichen Quarantäne haben die Spieler der Frankfurter Eintracht am Samstag ihre zweite Trainingseinheit hinter sich gebracht. In kleinen Gruppen, die zeitversetzt starteten, absolvierten die Profis Übungen zur Mobilisierung, Übungen mit Ball sowie am Ende einen Intervalllauf. "Bei den ersten Ballkontakten oder Pässen merkt man, dass es noch ein bisschen unkoordiniert ist", gestand Mittelfeldspieler Dominik Kohr hinterher in einem vereinseigenen Interview. "Aber das geht bei uns relativ schnell wieder." Anders als mancher Mitspieler spüre Kohr nach der rund zweiwöchigen Pause keinen Muskelkater. "Wir hatten ja unser Programm, deswegen habe ich nicht so viele Defizite. Aber ich kann die Jungs schon verstehen, weil es etwas anderes ist, wieder auf dem Platz zu laufen, zu ackern, anstatt auf dem Fahrrad zu sitzen." Am Sonntag hat die Mannschaft von Trainer Adi Hütter frei.

+++ DFL widerspricht kicker-Bericht +++

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat umgehend auf einen kicker-Bericht reagiert und dementiert, dass sich die Proficlubs auf einen neuen Spielplan für den Rest der Saison geeinigt hätten. "Es gibt keinen fertigen Spielpan für den Rest der laufenden Saison. Alles andere wäre realitätsfremd angesichts der derzeitigen Situation mit Blick auf das Coronavirus", hieß es in einer am Samstagmittag veröffentlichten Stellungnahme. Während der Mitgliederversammlung, auf die sich das Magazin in seinem Bericht bezogen hatte, seien "zwei denkbare Szenarien vorgestellt" worden. "Entscheidend für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs ist die Bewertung der Lage durch Politik und Behörden, denen sich der Fußball selbstverständlich unterordnet", so die DFL.

Der #Kicker hat heute online eine irreführende Meldung veröffentlicht. Es gibt keinen fertigen Spielplan für den Rest der laufenden Saison der #Bundesliga und 2. Bundesliga. #Coronavirus ⬇️

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+++ Bericht: Corona-Spielplan der DFL steht +++

Die Clubs der 1. und 2. Bundesliga haben sich offenbar bereits auf einen Terminplan für die Zeit nach der Corona-Pause verständigt. Wie der kicker berichtet, soll es am ersten oder am zweiten Mai-Wochenende mit dem 26. Spieltag weitergehen, anschließend sollen die noch ausstehenden Spieltage fast ausschließlich an den Wochenenden bis zum 30. Juni ausgetragen werden. Darauf sollen sich die 36 Proficlubs während der jüngsten Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) geeinigt haben. Tage unter der Woche sollen demnach Nachholspielen – wie der Partie von Eintracht Frankfurt bei Werder Bremen vom 25. Spieltag – dem DFB-Pokal sowie den Europacup-Wettbewerben vorbehalten sein. Vorbehaltlich der Zustimmung von Politik und Gesundheitsämtern soll die Saison inklusive Relegation bis Ende Juni abgeschlossen sein.

+++ Lilien können eine halbe Million Euro sparen +++

Gehaltsverzicht, Kurzarbeit und die bewährten Lilien-Tugenden sollen den SV Darmstadt 98 bei den wirtschaftlichen Herausforderungen der Corona-Krise helfen. "Wir haben ein Einsparpotenzial von einer halben Million Euro in den nächsten drei Monaten", wird Vereinspräsident Rüdiger Fritsch vom kicker zitiert. "Die Verzichte gehen quer durch den ganzen Verein, denn wir verstehen uns immer als Team. Punktuell muss es bei uns leider auch Kurzarbeit geben." Es sei nicht verboten, so Fritsch, Fakten offen auszusprechen. "Es ist aber verboten, aufzugeben. Wir holen jetzt auch die Darmstädter Tugenden zur Bewältigung der Corona-Krise raus."

+++ Hinteregger tut sich mit Geisterspielen schwer +++

Mit der Vorstellung, die Saison ausschließlich mit Geisterspielen zu Ende zu bringen, tut sich Eintracht-Verteidiger Martin Hinteregger schwer. "Wir wissen natürlich alle, dass es für die Vereine aus finanzieller Hinsicht wichtig wäre, die Saison zu Ende zu bringen und wir werden entsprechend das Beste daraus machen. Aber Fußball ohne Fans ist nicht dasselbe", sagte der Frankfurter der Bild. "Es ist sicher nicht das, was diesen Sport ausmacht." Vor allem einen möglichen Titelgewinn würde Hinteregger nicht vor einer Geisterkulisse feiern wollen: "Ich habe mir gerade zuletzt noch mal das Pokalfinale von 2018 angeschaut, das war der Hammer. Es wäre sicher ein Riesenerfolg und auch ohne Fans super, einen Titel zu holen. Trotzdem wäre es niemals das gleiche Erlebnis. Er wäre irgendwie weniger wert."

+++ hr-fernsehen zeigt "Das Wunder vom Bölle" +++

Legendäre Spiele und Aufstiegsfeiern: Auch wenn die Ligen im Moment pausieren, Fans von Darmstadt 98 müssen nicht auf Fußball verzichten. Das hr-fernsehen zeigt am Samstag unter dem Titel "Das Wunder vom Bölle" noch einmal Meilensteine des Durchmarschs aus der dritten Liga in die Bundesliga. Gemeinsam mit Lilien-Präsident Rüdiger Fritsch lässt Moderator Markus Philipp einige der schönsten Tage für alle SVD-Fans Revue passieren. Los geht's um 23.15 Uhr mit dem Relegations-Rückspiel in Bielefeld vom 19. Mai 2014. Ab 2.15 Uhr ist dann die Aufstiegsfeier zu sehen, die tags darauf in Darmstadt gefeiert wurde. Ein Jahr später stieg der SV98 in die Bundesliga auf, diese Feier auf dem Darmstädter Karolinenplatz vom 25. Mai 2015 zeigt das hr-fernsehen ab 2.45 Uhr.

+++ Trapp: Lieber ohne Zuschauer als Saisonabbruch +++

Kevin Trapp hofft, dass die Bundesliga-Saison nicht abgebrochen wird und würde dafür Geisterspiele akzeptieren. Er könne sich nicht vorstellen, dass ein Spieler weniger Spannung im leeren Stadion aufbaut als im vollen, sagte der Torhüter der Frankfurter Eintracht in einem Interview der Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Dazu sind wir zu sehr Profis. Ich hätte lieber Spiele ohne Zuschauer als einen Saisonabbruch, wenn sie aus gesundheitspolitischen Aspekten vertretbar wären", erklärte der Keeper. Trapp erlebte im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League gegen den FC Basel, wie sich ein leeres Stadion anfühlt. "Es ist etwas komplett anderes, gerade in Frankfurt, wo uns die Zuschauer oft zum Sieg pushen", bestätigte er.

MELDUNGEN VOM FREITAG, 3. APRIL

+++ Training: Hessische Klubs dürfen auf Lockerung hoffen +++

Bundesligist Eintracht Frankfurt und die beiden Zweitligisten Darmstadt 98 und SV Wehen Wiesbaden dürfen auf eine Lockerung der Beschränkungen während der Coronakrise hoffen. Hessen will möglicherweise in Bälde Training in Kleinstgruppen zulassen. Die Eindämmung des Corona-Virus und Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems habe zwar weiterhin höchste Priorität. Doch das für Sport zuständige Innenministerium in Wiesbaden sagte dem kicker: "Ob eine Lockerung für Berufssportler gestattet werden kann, wird zurzeit geprüft." Bislang dürfen die Clubs nur in Zweiergruppen üben.

+++ Dost nach Quarantäne-Ende gut gelaunt +++

Eintracht-Stürmer Bas Dost war nach der ersten Trainingseinheit nach 14-tägiger häuslicher Quarantäne erleichtert. "Das hat mal wieder Spaß gemacht. Nur zu Hause zu sitzen und nichts zu machen, ist nicht mein Ding", sagte der Stürmer dem vereinseigenen TV auf Facebook. Die Hessen hielten sich streng an die Vorgaben der Politik und waren auf dem Gelände und in der Mixed-Zone nur in Zweiergruppen mit großem Abstand unterwegs. Die Kabine der Profis wurde abgetrennt und bei der Trainingssteuerung gab es zeitliche Abstände. An einen normalen Ablauf ist in Zeiten der Coronavirus-Pandemie noch nicht zu denken. "Wir müssen akzeptieren, was gerade passiert. Natürlich könnte man jammern, aber es wird alles gut werden", so Dost.

+++ Bericht: Milan will Rebic-Verpflichtung vorantreiben +++

Ante Rebic verließ Eintracht Frankfurt am letzten Tag der Sommer-Transferperiode auf zweijährige Leihbasis zum AC Mailand. Der Serie-A-Club will den Kroaten, der nach anfänglichen Schwierigkeiten mit sieben Treffern in elf Pflichtspielen vor der Coronavirus-Pandemie zu überzeugen wusste, nach Informationen der italienischen Gazzetta dello Sport fest verpflichten. Der Vertrag von Rebic bei der Eintracht läuft noch bis 2021. Milan hofft in der aktuell so schwierigen Lage den Preis etwas drücken und damit mögliche Konkurrenz auf Abstand halten zu können. Eine genaue Summe nannt der Bericht allerdings nicht.

+++ Hütter vermisst seine Familie +++

Die 14-tägige häusliche Quarantäne bei Eintracht Frankfurt ist seit Donnerstag beendet. Auch für Trainer Adi Hütter bedeutete diese Zwangspause eine schwierige Zeit. "Es ist klar, dass die Situation auch für meine Familie nicht leicht ist und wir uns gegenseitig sehr vermissen", so der Österreicher im Gespräch mit der vereinseigenen Homepage. Grundsätzlich gehe es aber allen gut und man habe die Möglichkeit, sich über FaceTime zu unterhalten: "Das ist natürlich kein richtiger Ersatz, aber es erleichtert die Situation sehr." Hütter richtet den Blick nach vorne: "Wir sind mehrmals am Tag im Austausch und freuen uns einfach auf den Moment, wenn wir uns das nächste Mal sehen können."

+++ Corona-Tests alle drei Tage? DFL dementiert Gedankenspiel +++

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte zuletzt angekündigt, "unter Hochdruck" an einem Masterplan für eine zeitnahe Wiederaufnahme des Spielbetriebs zu arbeiten. Angesichts bundesweit neuer Infektionen könnten die Lösungen für (fast) alle Probleme aber eigentlich nur sogenannte Corona-Schnelltests sein. Dann, und nur dann, wären nämlich die Szenarien denkbar, über die seitens der MDR-Sendung "Sport im Osten" seit Donnerstag spekuliert wird: Tests alle drei Tage, ein Verzicht auf die etwaige Quarantäne der gesamten Mannschaft und die Vorschrift zu spielen, auch wenn dafür nur 13 Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung stehen. Die DFL dementierte derartige Gedankenspiele allerdings auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes. "Die Taskforce hat ihre Arbeit aufgenommen, es liegen aber noch keine Ergebnisse vor", sagte ein Sprecher. Und: "Der Fußball wird immer alle behördlichen Vorgaben einhalten."

+++ Hellmann: "Geht nur, wenn alle verzichten" +++

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Axel Hellmann: "Es geht nur, wenn alle verzichten"

Axel Hellmann
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Auch bei Eintracht Frankfurt wird es demnächst Maßnahmen geben, um die Kosten des laufenden Betriebs zu senken. Das kündigte Vorstand Axel Hellmann im Gespräch in "hr-iNFO – das Interview" an. "Für jeden ist klar, dass diese Krise einschneidend sein wird. Auch für das gesamte wirtschaftliche Gebilde eines Clubs. Das ist auch von Anfang an den Spielern und Mitarbeitern klar gewesen", so Hellmann. "Das erste, was wir gemacht haben, ist, die verschiedenen Szenarien durchzurechnen. Gar keine Spiele mehr, Spiele ohne Zuschauer, und was heißt das wirtschaftlich für uns? Und dann auch mit allen Klartext zu reden, was das in der Zukunft für diesen Club bedeutet. Daran haben wir uns orientiert, danach haben wir auch unsere Maßnahmen ausgerichtet. Und sind alle zu der Erkenntnis gekommen, dass es nur geht, wenn alle verzichten." Zu Umfang und Details der Maßnahmen wolle sich Hellmann "in dieser Woche noch nicht" äußern. "Sie können davon ausgehen, dass alle in diesem Betrieb ihren Beitrag leisten werden, durch diese Krise zu kommen."

Weitere Informationen

hr-iNFO – das Interview

Das komplette Gespräch mit Axel Hellmann hören Sie in hr-iNFO – das Interview: am Samstag (4.4.) ab 6.05, 14.05 und 20.35 Uhr sowie am Sonntag (5.4.) ab 10.05 und 18.30 Uhr.

Ende der weiteren Informationen

+++ Eintracht trainiert wieder +++

Es wird wieder sportlich – zumindest etwas: Nach dem Ende der Quarantäne ist Eintracht Frankfurt in einen improvisierten Trainingsbetrieb zurückgekehrt. "In Kleingruppen und mit ausreichend Abstand zueinander" werde im Stadion gearbeitet, teilte der Club am Freitagmittag via Twitter mit. Dazu ist ein Video zu sehen, das Mittelfeldspieler Gelson Fernandes bei einer Fitnessübung zeigt. Bei der Eintracht hatte es insgesamt vier Coronavirus-Fälle gegeben, zwei innerhalb der Mannschaft sowie zwei im Staff. Anschließend hatten sich weite Teile des Teams und des Betreuerstabs in häusliche Quarantäne begeben.

Gute Nachrichten: Nach dem Ende der Quarantäne trainieren die Adlerträger wieder 🙌 In Kleingruppen und mit ausreichend Abstand zueinander wird im Stadion gearbeitet 👌 #SGE @GelsonFernandes

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+++ Schuhen nutzt Pause für Studium +++

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Schuhen: "Mit dem Studium möchte ich mir alle Türen offen halten"

Marcel Schuhen, Torhüter des SV Darmstadt 98
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Lilien-Torwart Marcel Schuhen nutzt die Saisonunterbrechung, um sein Studium voranzutreiben. "Die Klausuren können nicht geschrieben werden, deswegen bin ich vermehrt dabei, an meinen Hausarbeiten zu arbeiten, wenn zwischen den Lauf- und Krafteinheiten Zeit dafür ist", so Schuhen im Gespräch mit hr-iNFO. Der 27-Jährige studiert neben seiner Karriere BWL im Online-Studiengang. "Mit dem Studium möchte ich mir alle Türen offen halten. Im Sport lernt man viele Leute auch aus der Wirtschaft kennen, mit meinem Studium bin ich sehr breit gefächert für Jobs nach der Karriere." Der Fußball fehlt Schuhen trotz Heimstudium dennoch. "Mir fehlt etwas komplett Elementares in meinem Leben. Fußball ist meine Leidenschaft, ich vermisse ihn sehr."

+++ Eintracht startet Unterstützungsplattform für lokale Unternehmen +++

Nach dem Lieferservice für Vereinsmitglieder startet Eintracht Frankfurt ein weiteres Angebot für von der aktuellen Corona-Krise unmittelbar betroffene Personen. Auf www.in-eintracht-helfen.de können sich Frankfurter Gastronomen und Betriebe anmelden, um nach dem Prinzip "Jetzt zahlen. Später essen / trinken / feiern" Unterstützung zu erhalten oder Spenden zu generieren. So sollen die finanziellen Verluste über einen längeren Zeitraum verteilt und die Auswirkungen gemildert werden. Eintracht Frankfurt tritt dabei als Vermittler auf, die Abwicklung erfolgt zwischen Unternehmen und Käufer.Betroffene können sich per E-Mail an helfen@eintracht-frankfurt.de wenden, um in die Plattform integriert zu werden.

MELDUNGEN VOM DONNERSTAG, 2. APRIL

+++ Corona-Schnelltests für Bundesligisten? +++

Die Deutsche Fußball Liga plant offenbar, die Fortsetzung der Bundesliga im Mai mit einer medizinischen Taskforce zu ermöglichen. Nach einem Bericht des MDR sollen die Teams der Bundesligisten Corona-Schnelltest bekommen. Die Spieler sollen damit alle drei Tage überprüft werden. Wenn ein Spieler positiv ist, würde demnach nur noch der Infizierte in die Quarantäne geschickt, nicht mehr das gesamte Team.

+++ Kurzarbeit bei der Eintracht +++

Eintracht Frankfurt schickt seine Mitarbeiter ab dem 1. April in Kurzarbeit. Ein entsprechender Bericht der Frankfurter Rundschau deckt sich mit Informationen des hr-sport. Der Club erhöht dabei den vom Staat bezahlten Anteil von 60 beziehungsweise 67 Prozent (für Mitarbeiter mit Kindern) noch. Laut FR-Bericht sollen auch die Frankfurter Spieler "spürbaren Verzicht üben". Offiziell hat sich die Eintracht zum Thema noch nicht geäußert.

+++ Kamada genießt die Zeit mit der Familie +++

Eintracht-Mittelfeldspieler Daichi Kamada kann der Corona-Zwangspause zumindest einige positive Aspekte abringen. "Diese Saison waren wir viel auf Reisen und es war nicht immer Zeit für die Familie da, umso mehr genieße ich die Zeit mit meiner Frau und meinem Kind", sagte der Japaner in einer Mitteilung des Clubs über seinen Tagesablauf. Ansonsten schlafe er viel, lerne Deutsch und spiele im Haus Fußball. Gedanken machen Kamada seine Verwandten in der Heimat. "Die Japaner wirken nicht so besorgt. Das erinnert mich an die Anfänge der Corona-Krise in Europa. Deshalb sage ich meiner Familie immer, dass sie nur aus dem Haus gehen sollen, wenn es unbedingt notwendig ist."

+++ Joveljics Saison abgebrochen +++

Belgien hat als erstes Land aufgrund der Corona-Pandemie die laufende Fußballsaison abgebrochen. Das wurde am Donnerstag mitgeteilt. "Es besteht die Gefahr, dass mögliche Infektionen eines Spielers oder des Spielerkerns den sportlichen Verlauf des restlichen Wettbewerbs in inakzeptabler Weise beeinflussen", hieß es in einem Statement der Liga. Dementsprechend ist die Saison auch für Eintracht-Leihgabe Dejan Joveljc beendet, der für den RSC Anderlecht auf fünf Spiele, ein Tor und eine Vorlage kam. Außerdem betroffen: Abwehrspieler Tuta (KV Kortrijk).

+++ Kaum Logen-Kündigungen bei Eintracht Frankfurt +++

Inmitten der Corona-Krise kann sich Eintracht Frankfurt über treue Hospitality-Kunden freuen. Nach Ablauf der Kündigungsfrist sei klar, dass auch die Auslastung des Hospitality-Bereichs auch in der kommenden Saison auf dem Maximum sein werde, gab der Bundesligist am Donnerstag bekannt. So verzeichne der Klub lediglich bei vier Prozent der Partner Kündigungen von Business Seats, drei Prozent im Logenbereich. Das seien jeweils die niedrigsten Kündigungsquoten in der Geschichte des Klubs. Entsprechend erfreut zeigte sich Eintracht-Vorstand Axel Hellmann: "Der Rückhalt und das Vertrauen unserer Hospitality-Kunden gibt uns allen Rückenwind in bewegten Zeiten. Es zeigt den starken Zusammenhalt der Eintracht-Familie."

+++ SVWW auf "gesundem Fundament" +++

Nico Schäfer, Geschäftsführer des SV Wehen Wiesbaden, hat sich zu den finanziellen Einbußen des Zweitligisten durch die Corona-Krise geäußert. "Wirtschaftlich haben wir ein gesundes Fundament. Vorausgesetzt, die Saison wird mit reinen Fernsehspielen zu Ende gespielt, haben wir die Möglichkeit, gegenzusteuern", so Schäfer, der aber zugleich warnte: "Sollte die Zwangspause länger dauern, wird es schwierig." Selbst wenn es irgendwann ohne Zuschauer weitergehen sollte, büßen die Hessen pro Heimspiel "im Durchschnitt 200 000 Euro an Einnahmen aus dem Ticketverkauf und Hospitalitybereich sowie lokaler Werbung" ein. Durch Maßnahmen wie den teilweisen Gehaltsverzicht, der von allen im Verein mitgetragen wird, soll der potenzielle Verlust minimiert werden. "Ebenso hat der Großteil unserer Partner bereits auf Regressansprüche aus den genannten Bereichen verzichtet", so Schäfer.

+++ SVWW-Spieler "erleichtert" +++

Die Rückkehr aus der Isolation einer zweiwöchigen Quarantäne haben die Profis des SV Wehen Wiesbaden als Lichtblick in der Corona-Krise empfunden. "Es gibt eine große Erleichterung bei den Spielern, dass sie wieder draußen trainieren können. Individuelle Übungen zu Hause allein durchzuführen, ist eher schwierig", berichtete Nico Schäfer, Geschäftsführer des hessischen Fußball-Zweitligisten, in einem Gespräch der Deutschen Presse-Agentur. Seit Dienstag wird beim Aufsteiger wieder in Kleinstgruppen trainiert - wobei sich dies laut Schäfer etwas übertrieben anhört. "Es ist bisher mehr ein Einzeltraining unter Anleitung", sagte der 51-Jährige.

+++ Schäffler fehlen die "Emotionen" +++

SVWW-Stürmer Manuel Schäffler fehlen in der Saisonunterbrechung vor allem auch die emotionalen Komponenten des Sports. "Uns geht allen etwas ab", so Schäffler im Gespräch mit dem hr-Sport. "Am Wochenende Sport zu gucken, mitzufiebern, sich mal über etwas aufzuregen, die Emotionen mitzubekommen. Das fehlt natürlich." Auch werde sich der Fußball verändern, so Schäffler. "Der Fußball wird einen Schaden erleiden. Ich glaube, es ist wichtig, dass der ganze Fußball zusammenhält, und dass wir alle an einem Strang ziehen, um unsere große Liebe in die richige Richtung zu führen."

+++ Da Costa: "Kein mulmiges Gefühl" +++

Danny da Costa von Eintracht Frankfurt würde sich bei einer Fortsetzung der Bundesliga-Saison trotz der Coronavirus-Pandemie keine Sorgen um seine Gesundheit machen. "Ich habe so viel Vertrauen in die Verantwortlichen, dass deren Verantwortungsbewusstsein groß genug ist, keinen Spieler auf Teufel komm raus auf den Platz zu schicken, so lange nicht gewährleistet ist, dass das für uns und unsere Familien ohne Folgen bleibt", sagte der 26-Jährige in einem Interview des "Kicker". "Deswegen denke ich nicht, dass ich mit einem mulmigen Gefühl zum Stadion fahren werde, wenn wir den Trainingsbetrieb aufnehmen."

MELDUNGEN VOM MITTWOCH, 1. APRIL

+++ Lilien-Profis kündigen Gehaltsverzicht an +++

Die Profis des SV Darmstadt 98 werden dem Klub in der Coronavirus-Pandemie entgegenkommen. "Die Mannschaft hat zugesagt, auf einen Teil des Gehalts zu verzichten. Damit sind alle einverstanden. Da werden nun noch letzte Details geklärt. Letztlich ist so ein Verzicht ja auch eine persönliche Sache", sagte Kapitän Fabian Holland dem Darmstädter Echo. Wie genau der Verzicht umgesetzt wird, müsse nun noch abschließend geklärt werden. Präsident Rüdiger Fritsch bestätigte die Bereitschaft: "Alle im Verein haben einem Gehaltsverzicht zugestimmt. Diese Bereitschaft ist ein Zeichen für den Gemeinschaftssinn, der hier gelebt wird."

+++ Hellmann kündigt Veränderungen im Stadionumfeld an +++

Eintracht-Vorstand Axel Hellmann erwartet im Zusammenhang mit dem neuen Namens-Sponsor Deutsche Bank einige Veränderungen. "Das Gelände ist groß und es gibt viele Entwicklungsmöglichkeiten", sagte der Jurist in einer "Geister-Pressekonferenz" ohne Journalisten vor Ort. Hellmann kündigte an: "Wir werden sicherlich noch viele kreative Ideen entwickeln, wie man das Ganze bestmöglich nutzen kann." Er glaubt in diesem Zusammenhang auch an eine "Verabredung der Stadt Frankfurt mit der Deutschen Bank". Die Besucher werden auch zukünftig nicht orientierungslos über das Areal laufen müssen: "Der Deutsche Bank Park wird sicherlich gut ausgeschildert sein - so wie es schon bei der Commerzbank-Arena der Fall war."

+++ Europa League bis auf Weiteres verschoben +++

Die Europa-League- und Champions-League-Saison 2019/20 wird in Zeiten der Coronavirus-Pandemie bis auf Weiteres verschoben. Dies teilte die UEFA mit. Am Mittwochnachmittag tagten die Generalsekretäre ihrer 55 Mitgliedsverbände in einer Videokonferenz und berieten über die Umplanungen. Wann und ob die Endspiele in den internationalen Wettbewerben stattfinden können, ist weiterhin offen. Die Überlegungen, die Partien wegen des relativ engen Terminplans bis 30. Juni auch an Wochenenden stattfinden zu lassen, wurden somit verworfen. Möglicherweise kommt es somit nicht zu einem Rückspiel für Eintracht Frankfurt gegen den FC Basel. Zudem gelten alle Fristen für die neue Spielzeit nicht mehr und werden neu gesetzt.

+++ Bobic will Rahmenbedingungen klären +++

Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic lobt das Verhalten der beiden Profiligen in Zeiten der Coronavirus-Pandemie. Er unterstützt die gemeinsam beschlossene Idee, die 1. Bundesliga und 2. Liga im Mai wieder mit "Geisterspielen" starten zu lassen. "Wir besinnen uns darauf, unter welchen Bedingungen wir Spiele ohne Zuschauer und Training anbieten können", so Bobic im Gespräch mit dem ZDF über die Rahmenbedingungen. Es gehe im Optimalfall darum, die aktuell unterbrochene Saison bis zum 30. Juni zu beenden und die für den Fußball elementaren Fragen über Meisterschaft, internationalen Wettbewerb, Auf- und Abstiege zu beantworten. Bobic mahnte aber: "Wir sind nicht die Fahrer und müssen darauf warten, was Virologen und Politiker sagen." Dennoch stünden die die Vereine in der Pflicht, auf den "Tag X" hinzuarbeiten.

+++ Geisterspiele wohl nicht im Free-TV +++

Trotz der steigenden Sehnsucht nach Live-Events wird es mögliche Geisterspiele nur in Ausnahmefällen im Free-TV zu sehen geben. "Alles für alle frei zugänglich anzubieten, würde die Verträge, die wir auch mit den öffentlich-rechtlichen Sendern haben, sehr tangieren beziehungsweise die Wertigkeit komplett zerstören. Damit würden wir vertragsbrüchig werden", stellte DFL-Boss Christian Seifert klar. Die Rechte zur Liveübertragung von Bundesligaspielen liegen beim Pay-TV-Sender Sky und dem Streamingdienst DAZN. Mit beiden Unternehmen befindet sich die Deutsche Fußball Liga laut Seifert in Gesprächen, wie die Ware Fußball in Zeiten der Corona-Krise im Falle einer Fortsetzung der bis mindestens 30. April ausgesetzten Saison in möglichst viele Wohnzimmer transportiert werden kann. "Wir arbeiten an Lösungen, die dieser Ausnahmesituation gerecht werden und versuchen natürlich Möglichkeiten zu finden, dann auch sehr spezielle Angebote zu machen. Aber so weit sind wir noch nicht", sagte Seifert.

+++ Hellmann kündigt Malerarbeiten an +++

Eintracht-Vorstandsmitglied Axel Hellmann hat sich über die neue Sponsoring-Vereinbarung mit der Deutschen Bank geäußert. "Das ist ein sehr starkes Zeichen der Deutschen Bank", sagte der Frankfurter im Gespräch mit hr3. "Man darf nicht vergessen, in welchen Umfeldern Banken sich aktuell bewegen. Dass wir das jetzt gemeinsam zum Abschluss gebracht haben, ist eine herausragende Leistung aller Beteiligten." Hellmann kündigte zudem an, dass viele Bereiche der Heimspielstätte bald einen neuen Anstrich erhalten sollen: "Es gibt bei unseren Fans schon seit vielen Jahren den Wunsch, das Stadion farblich ein bisschen näher an die Eintracht heranzurücken, als es aktuell der Fall ist. Wir haben die Ideen der Fans aufgegriffen und werden in Zukunft viele schwarz-weiß-rote Elemente im Stadion unterbringen."

Videobeitrag

Video

zum Video Eintracht Frankfurt: Pressekonferenz mit Vorstand Axel Hellmann

Axel Hellmann während einer
Ende des Videobeitrags

+++ Eintracht bestätigt Namenssponsoring +++

Eintracht Frankfurt hat das Namenssponsoring der Deutschen Bank bestätigt und trägt seine Heimspiele ab der kommenden Saison im Deutsche Bank Park aus. Die neue Partnerschaft zwischen Klub und Bank läuft zunächst über sieben Jahre und soll neben dem Namenssponsoring auch noch neue digitale Geschäftsmodelle und Produkte beinhalten.

+++ Umfrage: Ein Drittel der Fans für Bundesliga-Abbruch +++

Ein Drittel der Fußball-Fans ist einer Umfrage zufolge für einen sofortigen Saison-Abbruch in der Bundesliga. Das hat Nielsen Sports mit einer repräsentativen Umfrage herausgefunden. Allerdings möchten 65 Prozent der befragten Fußballinteressierten, dass die laufende Saison auch zu Ende gespielt wird. 45 Prozent würden sich mit den sogenannten "Geisterspielen" anfreunden. Die Meinungsumfrage wurde vor der Mitgliederversammlung der DFL in Frankfurt durchgeführt. Die 36 Profivereine der 1. und 2. Bundesliga hatten am Dienstag beschlossen den Spielbetrieb bis mindestens zum 30. April auszusetzen. Die Clubs halten an ihrem Ziel fest, die unterbrochene Spielzeit trotz der Coronavirus-Pandemie bis zum 30. Juni zu Ende zu bringen. Die DFL hält sich verschiedene Modelle für einen Abschluss der derzeit ausgesetzten Saison 2019/20 offen.