SVWW-Trainer Rüdiger Rehm war nicht ganz zufrieden mit dem Testspielergebnis gegen Waldhof Mannheim.

+++ SVWW-Remis im Test gegen Waldhof Mannheim +++ Unterhaching testet Sirigu +++ Hütter hat Dost bewusst geschont +++ DFB-Vizepräsident bemängelt Eintracht-Einspruch in der Causa Abraham +++ Eintracht gewinnt Testspiel gegen Sandhausen +++ Eintracht mit Hasebe im Testspiel gegen Sandhausen +++ Zuschauer-Ausschluss für Arsenal-Spiel bleibt +++

+++ SVWW-Remis im Test gegen Waldhof Mannheim +++

Der SV Wehen Wiesbaden und Waldhof Mannheim haben sich in einem kurzfristig vereinbarten Testspiel in der Länderspielpause 2:2 (0:1) getrennt. Die frühe Gästeführung durch Gianluca Korte (3. Minute) drehte der SVWW zwischenzeitlich durch Tore von Gökhan Gül (53.) und den in der Liga rotgesperrten Stefan Aigner (85.). Der Drittligist gab aber nicht auf und kam durch Kevin Koffi noch zum Last-Minute-Ausgleich (90.). "Es ärgert mich, dass wir den Ausgleich kurz vor Schluss bekommen haben. Das darf uns nicht passieren, auch nicht in einem Testspiel. Aber insgesamt war das ein anständiger Test gegen einen guten Gegner", zog Trainer Rüdiger Rehm ein gemischtes Fazit.

+++ Unterhaching testet Sirigu +++

Sandro Sirigu ist seit seinem Vertragsende beim SV Darmstadt 98 vereinslos und befindet sich auf Vereinssuche. Möglicherweise darf der 31-Jährige jetzt auf eine Festanstellung hoffen. Sirigu wirkte als Gastspieler 45 Minuten im Testkick für den Drittligisten Unterhaching gegen den SSV Jahn Regensburg (3:4) mit. Da der etatmäßige Rechtsverteidiger Markus Schwabl aktuell verletzt ausfällt, suchen die Bayern offenbar nach einem Ersatz. Sirigu würde dort auf einen ehemaligen Mannschaftskollegen treffen: Ex-Lilien-Stürmer Dominik Stroh-Engel schnürt die Fußballschuhe bei der Spielvereinigung.

+++ Hütter hat Dost bewusst geschont +++

Eintracht-Trainer Adi Hütter hat im Testspiel gegen den SV Sandhausen ganz bewusst auf Bas Dost verzichtet. "Er war nicht angeschlagen. Es war eine reine Vorsichtmaßnahme", sagte Hütter nach dem 2:1-Sieg in einer Medienrunde. Die Frankfurter haben nach der Länderspielpause bis zum Jahresende noch acht Partien zu bestreiten: "Bas trainiert deshalb individuell. Er soll seinen Körper auf Vordermann bringen."

+++ DFB-Vizepräsident bemängelt Eintracht-Einspruch in der Causa Abraham +++

DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann hat kein Verständnis für den Einspruch von Eintracht Frankfurt gegen die siebenwöchige Sperre von David Abraham. "Ich finde das komisch. Ich hätte als Verantwortlicher, glaube ich, eher gesagt: Und ich setze dir noch eine Woche von mir aus drauf, als dass ich gegen das Urteil angegangen wäre", sagte der Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Donnerstag in Stuttgart der Deutschen Presse-Agentur. Der Einspruch nach dem Bodycheck von Kapitän Abraham gegen Freiburgs Trainer Christian Streich habe ihn deswegen "irritiert", sagte Zimmermann, der auch Präsident des Badischen Fußballverbandes ist. Er meinte aber auch: "Sieben Spiele Sperre ist für jemanden, der sieben Wochen seinen Beruf nicht ausüben kann, glaube ich, schon ein dickes Brett."

+++ Eintracht gewinnt Testspiel gegen Sandhausen +++

Eintracht Frankfurt hat sein Testspiel gegen den Zweitligisten SV Sandhausen mit 2:1 gewonnen. Die Eintracht-Tore schossen zwei Nachwuchsspieler aus der U19. Nach Steilpaß von Dominik Kohr und Ablage von Erik Durm traf der holländische Torjäger der U19, Jip Molenaar, in der 10. Minute zum 1:0. Philipp Klingmann glich nach einem Fehler von Makoto Hasebe in der 23. Minute für Sandhausen zum 1:1 aus. Auch der Frankfurter Siegtreffer fiel noch vor der Halbzeitpause. Nach schönem Spielzug über Hasebe, Molenaar und Kohr traf Nachwuchsspieler Abdulkerim Çakar zum 2:1-Endstand (32.). Ersatztorwart Jan Zimmermann rettete der Eintracht mit seinen Paraden in der zweiten Halbzeit den Sieg. Ein Comeback feierte Jonathan de Guzmán. Nach fast dreimonatiger Verletzungspause kam der Mittelfeldspieler in der 62. Minuten für Kohr auf den Platz am Frankfurter Stadion.

+++ Eintracht mit Kapitän Hasebe im Sandhausen-Testspiel +++

Im Testspiel der Eintracht gegen den Zweitligisten SV Sandhausen (14 Uhr) hat Trainer Adi Hütter mit Kapitän Hasebe, Torró, Chandler, da Costa, Durm, Kohr und Torwart Wiedwald sieben Spieler aus dem Profi-Kader aufgeboten. Ebenfalls in der Startelf steht der Jung-Profi Finger sowie die U19-Spieler Cakar, Otto und Molenaar. Nicht dabei ist Top-Stürmer Dost, der auch am Mittwoch nicht mit der Mannschaft trainiert hatte.

+++ UEFA bestätigt Zuschauer-Ausschluss für Arsenal-Spiel +++

Auch im Europa-League-Spiel beim FC Arsenal muss die Eintracht auf ihre Fans verzichten. Der europäische Fußballverband UEFA hat die Frankfurter Berufung gegen die Zuschauersperre für das Spiel in London zurückgewiesen. Das teilte die Eintracht am Donnerstagmittag mit. Die zuständige Kammer der UEFA hatte ihre Entscheidung dem Frankfurter Verein am Abend zuvor mitgeteilt. Damit bleibt der Eintracht-Fanblock beim Spiel am 28. November leer. Die UEFA hatte die Eintracht Mitte Oktober für die Zuschauer-Ausschreitungen beim Europa-League-Spiel in Guimarães bestraft. Die nun bestätigte Sperre galt für das Eintracht-Spiel in Lüttich und das kommende Auswärtsspiel beim FC Arsenal.

+++ Abraham wurde als "Wiederholungstäter" härter bestraft +++

Die Strafe für Eintracht-Kapitän David Abraham fiel laut DFB härter aus, weil der Argentinier Wiederholungstäter sei. Das bestätigte ein Sprecher des Fußballbundes dem hr-sport. Eigentlich sehe eine Tätlichkeit einen Strafrahmen von mindestens sechs Wochen vor, die siebte Woche sei ein Aufschlag wegen früherer Vergehen. Abraham hatte Freiburgs Trainer Christian Streich am Sonntag zu Boden gecheckt und war dafür am Mittwoch für sieben Wochen gesperrt worden. Die Eintracht hat Einspruch angekündigt.

+++ Darmstadt 98 bedankt sich bei Uli Hoeneß +++

Darmstadt 98 hat sich am Donnerstag beim scheidenden Bayern-Boss Uli Hoeneß bedankt. Der Club wäre heute ohne Hoeneß nicht dort, wo er ist, schreiben die Lilien bei Twitter. "Der Besuch des FC Bayern im Mai 2008 war für uns überlebensnotwendig. Speziell deshalb sagen wir #DankeUli und wünschen einen wohlverdienten und vergleichsweise entspannten Ruhestand." Die Münchener hatten den damals vor der Insolvenz stehenden Südhessen mit einem Retterspiel einen erheblichen Finanzschub beschert. Hoeneß legt am Freitag nach Jahren an der Spitze des Rekordmeisters sein Amt als Präsident nieder.

+++ Hasebe erklärt Abraham-Affäre für abgehakt +++

Eintracht-Verteidiger Makoto Hasebe hat die Abraham-Affäre rund um dessen Rempler gegen den Freiburger Trainer Christian Streich für sich abgehakt. "Für uns ist dieses Thema jetzt vorbei, auch in der Kabine reden wir nicht mehr drüber", sagte Hasebe dem hr-sport. David Abraham hatte für seine Tätlichkeit bei der Niederlage in Freiburg vom DFB-Sportgericht am Mittwoch eine Sperre von sieben Wochen erhalten. Eine Sperre, gegen die die Eintracht Einspruch eingelegt hat. Hasebe möchte ab jetzt wieder nach vorne schauen: "Wir erholen uns in der Länderspielpause, dann heißt es Gasgeben bis zur Winterpause." Dabei wird Hasebe sportlich von der Abraham-Sperre profitieren. Im nächsten Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg (23. November) wird der Japaner nach zwei Liga-Spielen auf der Ersatzbank vorraussichtlich als Abwehrchef auf den Platz zurückkehren.

MELDUNGEN VOM MITTWOCH, 13. NOVEMBER

+++ Kempe: "Riesenkompliment" an Dursun +++

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Kempe zur Elfmeter-Situation mit Dursun: "Abgehakt"

Tobias Kempe vom SV Darmstadt 98
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Tobias Kempe von Darmstadt 98 hat kein Verständnis für die Reaktion der Zuschauer am Böllenfalltor nach dem verschossenen Elfmeter von Serdar Dursun gegen Regensburg (2:2). "Wir haben gesprochen und Serdar hat gesagt, dass er den gerne machen möchte", sagte er zu der Situation vor dem Strafstoß am Sonntag. "Danach war Unmut im Stadion zu sehen, was ich schade finde." Der 30-Jährige lobte seinen Kollegen dafür, dass er im Spiel noch zwei wichtige Treffer für die Lilien erzielte. "Riesenkompliment, dass er da so wiedergekommen ist."

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Dursun - erst Buhmann, dann Held

Serdar Dursun vom SV Darmstadt 98
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+++ Neue Folge FUSSBALL 2000 +++

Schon im zweiten Jahr tritt Eintracht Frankfurt mit einem eigenen Team von talentierten jungen Spielern in der Virtual Bundesliga (VBL) an, nun auch mit eigenem Trainingszentrum am Riederwald. Grund genug für die Amateur-Zocker von FUSSBALL 2000, sich mal selbst einzuladen und sich von eSports-Profi Maik "Sn0wGoogles" Kubitzki ein paar Tipps abzuholen, die es in der neuen Folge des Eintracht-Videopodcasts zu sehen gibt.

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+++ Abraham für sieben Wochen gesperrt +++

David Abraham wird der Eintracht in der Bundesliga bis zum 29. Dezember fehlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte den Kapitän der Frankfurter zusätzlich zu einer Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro. Abraham hatte beim 0:1 in Freiburg am Sonntag den gegnerischen Trainer Christian Streich zu Boden gerempelt. Die Eintracht hat angekündigt, gegen die Entscheidung Einspruch einzulegen, "um David Abraham die Möglichkeit zu geben, sich im Rahmen eines mündlichen Verhandlungstermins vor dem DFB-Sportgericht persönlich zu dem Geschehen in Freiburg zu äußern", wie der Verein meldete. Der Freiburger Spieler Vincenzo Grifo, der Abraham nach dem Vorfall attackiert hatte, muss drei Spiele zuschauen.

+++ Eintracht kann auf Touré-Comeback hoffen +++

Eintracht Frankfurt hat am Mittwochvormittag das erste richtige Mannschaftstraining der aktuellen Länderspielpause absolviert – und damit die erste komplette Einheit seit der aufreibenden 0:1-Niederlage am vergangenen Wochenende in Freiburg. In Abwesenheit der zwölf Nationalspieler tummelten sich insgesamt 14 Feldspieler auf dem Trainingsplatz, darunter auch vier A-Jugendliche. Angreifer Bas Dost blieb dem gemeinsamen Treiben fern und trainierte in den Katakomben der Arena. Positive Nachrichten gibt es derweil von Almamy Touré: Der Abwehrspieler, der zuletzt wochenlang wegen einer Sehnenverletzung im Oberschenkel ausgefallen war, absolvierte ein rund einstündiges Individualtraining – teilweise mit Ball. Touré könnte in der kommenden Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren, ein Comeback im nächsten Spiel gegen Wolfsburg (23. November) ist nicht komplett ausgeschlossen.     

+++ Offiziell: Sobotzik wird OFC-Geschäftsführer +++

Nun ist es fix: Ex-Profi Thomas Sobotzik wird neuer Geschäftsführer beim Regionalligisten Kickers Offenbach. "Ich bin absolut davon überzeugt, dass mit Geschlossenheit in Offenbach einiges möglich ist und wir den eingeschlagenen Weg weiter gehen", sagte Sobotzik in einer ersten Vereinsmitteilung vom Mittwoch. In Offenbach soll der frühere Bundesliga-Spieler (u.a. Eintracht Frankfurt) der neue starke Mann im sportlichen Bereich werden.

+++ Eintracht wartet auf die Abraham-Sperre +++

Nach dem Bodycheck von Eintracht-Spieler David Abraham gegen Freiburg-Trainer Christian Streich wird am Mittwoch mit dem schriftlichen Urteil des DFB-Einzelrichters gerechnet. Der Eintracht liegt seit Dienstag der Strafantrag des DFB-Kontrollausschusses vor. DFB-Chefankläger Anton Nachreiner hatte zuletzt sechs Spiele Sperre als "normales Maß" bezeichnet. Abraham würde so die übrigen sechs Hinrunden-Bundesligaspiele der Hessen verpassen. Sollte die Eintracht dem Urteil des DFB nicht zustimmen, kann es zu einer mündlichen Verhandlung im Beisein von David Abraham kommen.

+++ Ex-Eintrachtler Sobotzik soll OFC-Geschäftsführer werden +++

Nach übereinstimmenden Medienberichten soll der ehemalige Spieler von Eintracht Frankfurt, Thomas Sobotzik, neuer Geschäftsführer beim Regionalligisten Kickers Offenbach werden. Sobotzik, der zwischen 1994 und 1995 sowie zwischen 1999 und 2001 bei den Eintracht-Profis spielte, bestätigte entsprechende Gespräche mit dem OFC, unterschrieben sei aber noch nichts. Sobotzik war im September als Geschäftsführer beim Drittligisten Chemnitzer FC zurückgetreten, nachdem er von rechtsextremen Teilen der dortigen Fanszene massiv bedroht worden war.

MELDUNGEN VOM DIENSTAG, 12. NOVEMBER

+++ Streich: "David ist kein böser Mensch" +++

Christian Streich stört nach dem Rempler durch David Abraham mehr der entstandene Trubel als die Aktion an sich. "Das nervt mich wahnsinnig. Es ist abartig, dass ich wieder in so einen Scheiß involviert bin. Aber es gibt halt gewisse Dinge, die sind unvermeidlich", sagte Streich am Dienstag bei einem Bühnengespräch der DFB-Kulturstiftung in Freiburg. Dem Eintracht-Kapitän hat Streich längst verziehen. "Es ging heiß her, und dann dreht er halt ab, der David. Aber er ist kein böser Mensch, er ist ein netter Kerl", so Streich. Nun müssten alle Seiten schauen, "dass man das insgesamt runterfährt."

+++ Paik und Palsson auf Länderspielreise +++

Beim SV Darmstadt 98 befinden sich nach dem 2:2 gegen Jahn Regensburg Victor Palsson und Seung-ho Paik auf Länderspielreise. Während Palsson mit der isländischen Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation auf die Türkei (14.11.) und Moldawien (17.11.) trifft, bestreitet Paik mit der U22-Auswahl Südkoreas ein Freundschaftsspiel-Turnier in Dubai. Paik wurde zudem auf Abruf für die A-Nationalmannschaft seines Landes berufen.

+++ Aigner ging im Abstiegskampf zum Doktor +++

Stefan Aigner steckt mit dem SV Wehen Wiesbaden im Tabellenkeller der 2. Bundesliga. Für den Aufsteiger dürfte es bis zum Schluss nur um den Klassenerhalt gehen. Für Aigner keine neue Situation. Mit der Eintracht ging es für den Offensiv-Allrounder 2016 in die Relegation, 2017 stieg er mit 1860 München in die dritte Liga ab. Eine Situation, die nicht spurlos an ihm vorübergegangen ist, wie er im hr-heimspiel! am Montag schilderte. "Ich habe es damals gemerkt, als ich jede Nacht – ich bin dann auch zum Doktor – aufgewacht bin und ein pitschnasses T-Shirt hatte", so Aigner. "Da habe ich mich schon gefragt, ob irgendetwas nicht stimmt." Beim SVWW ist die Situation für ihn anders, da er wusste, was ihn erwartet. "Ich bin mir relativ sicher, dass die Qualität der Mannschaft reicht, um den Klassenerhalt zu schaffen", so Aigner.

+++ SV98 nimmt Vorwürfe zur Einlasskontrolle ernst +++

Nachdem die Fanhilfe Karlsruhe "menschenunwürdige Kontrollen" im Stadion am Böllenfalltor bei der Zweitliga-Partie sowie im Spiel im DFB-Pokal bemängelt hat, hat sich nun auch der SV Darmstadt 98 zu dem Schreiben geäußert. Der Verein nehme die Vorwürfe "selbstverständlich ernst", wie die Lilien auf hr-sport-Nachfrage erklärten. "Wir sind aktuell dabei, diesen nachzugehen. Dazu sind wir mit dem für den Gästebereich zuständigen Ordnungsdienst im Austausch, speziell, da bei den Heimspielen eine Vielzahl an unterschiedlichen Ordnungsdienst-Mitarbeitern im Einsatz ist", heißt es in dem Vereinsstatement. Bei den Partien soll es laut KSC-Fanhilfe zu "unbegründeten und nicht angekündigten Kontrollen des Intimbereichs" gekommen sein.

+++ Muskelfaserriss bei Schnellhardt +++

Fabian Schnellhardt vom SV Darmstadt 98 hat sich einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen. Das gaben die Lilien am Dienstag bekannt. Der Mittelfeldspieler hatte sich die Verletzung bereits am Samstag zugezogen. Schnellhardt fehlt den Südhessen damit in den kommenden Wochen. Wie lange er genau ausfällt, ist noch unklar.

+++ "Menschenunwürdige Kontrollen" in Darmstadt? +++

Die Fanhilfe des Karlsruher SC wirft dem SV Darmstadt 98 "menschenunwürdige Kontrollen" im Stadion am Böllenfalltor vor. Konkret gehe es um das Zweitliga-Spiel Anfang Oktober sowie um die Pokalpartie Ende Oktober, bei denen es eine "unbegründete und nicht angekündigte Kontrolle des Intimbereichs" gegeben haben soll. "Ein plötzliches in den Schritt greifen durch Sicherheitsmitarbeiter verstößt gegen geltende Grundrechte und ist scharf zu verurteilen", schreibt die Fanhilfe, die den Verein zu einer Stellungnahme aufforderte und rechtliche Schritte nicht ausschloss.

+++ Lilien testen im Doppelpack +++

Darmstadt 98 nutzt die gerade gestartete Länderspielpause nun für zwei Testspiele. Zusätzlich zur Partie bei Bundesligist Mainz 05 treten die Lilien auch bei Regionalligist FSV Frankfurt an. Die Partie in der Arena am Bornheimer Hang wird am 19. November um 19 Uhr angepfiffen. Bereits am Freitag (16 Uhr) steigt der Testkick am Mainzer Bruchweg.

+++ Bericht: Geldstrafe für Abraham +++

Eintracht-Kapitän David Abraham kommt seine Tätlichkeit gegen Freiburg-Trainer Christian Streich teuer zu stehen. Laut eines Berichts der Bild-Zeitung muss Abraham eine Strafe in Höhe von 35.000 Euro berappen, die er an eine wohltätige Einrichtung spenden soll. Trainer Adi Hütter bestätigte beim Radiosender FFH: "Er wird natürlich eine Sanktion vom Verein bekommen, die er sicherlich für einen guten Zweck zur Verfügung stellen wird."

+++ Hinrunde für Abraham wohl gelaufen +++

Nach seinem Bodycheck gegen Freiburg-Trainer Christian Streich dürfte die Hinrunde für Eintracht-Kapitän David Abraham gelaufen sein. "Das Strafmaß wird sich im Rahmen dessen bewegen, was für eine Tätlichkeit angemessen ist. Da ist das normale Maß eine Sperre von sechs Spielen", sagte DFB-Chefankläger Anton Nachreiner im Gespräch mit Sport1. Abraham würde so die übrigen sechs Hinrunden-Bundesligaspiele der Hessen verpassen. In der Europa League wäre der Argentinier allerdings weiterhin spielberechtigt.

MELDUNGEN VOM MONTAG, 11. NOVEMBER

+++ Aigner zieht Rot-Einspruch nach Hinweis vom Richter zurück +++

Stefan Aigner vom SV Wehen Wiesbaden hat eine kuriose Erklärung dafür geliefert, weshalb der Zweitligist kurzfristig auf einen Einspruch gegen seine Rot-Sperre aus dem Spiel gegen Hamburg (1:1) verzichtet hat. Bei einer Verhandlung wäre eine Verlängerung der Sperre von drei auf sechs Spiele nämlich durchaus im Bereich des Möglichen gewesen, wie Aigner im hr-heimspiel! erklärte. Das entscheidende Signal sei im Vorfeld vom DFB-Sportrichter gekommen, der die Verhandlung geleitet hätte. "Der Richter, der angesetzt war, sieht die Situation eher als Tätlichkeit", sagte Aigner. Das habe der Sportrichter dem SVWW in einem Schreiben auch so mitgeteilt. "Das Risiko wollte ich nicht eingehen." Aigner war in der vergangenen Woche nach einem laut ihm unabsichtlichen Tritt gegen Hamburgs Tim Leibold vom Feld gestellt worden.

+++ heimspiel!: Eintracht nach den Freiburg-Tumulten +++

David Abraham verwechselt Fußball mit Eishockey und die Eintracht hat nach dem Bayern-Hoch plötzlich viel Gegenwind. Im heimspiel! sprechen wir mit Ex-Eintracht-Profi Stefan Aigner über die Situation, den Druck als Profi und seinen neuen Club Wehen Wiesbaden.

Videobeitrag

Video

zum hr-fernsehen.de Video Die Eintracht nach den Freiburg-Tumulten - heimspiel! | ganze Sendung

Szene aus dem heimspiel!
Ende des Videobeitrags

+++ FUSSBALL 2000: Eintracht Frankfurt sieht Rot in Freiburg +++

Ein denkwürdiger Abend in Freiburg, der Folgen hat: Der Bodycheck von Eintracht Frankfurts Kapitän David Abraham gegen den Freiburger Trainer Christian Streich war überzogen, keine Frage. Da sind sich die Protagonisten von FUSSBALL2000 einig. Doch wie überzogen ist die öffentliche Kritik, die Abraham dafür einstecken muss? Dazu diskutiert FUSSBALL2000 darüber, warum die Eintracht den epischen Sieg über den FC Bayern in dieser Woche nicht vergolden konnte. Und weshalb es für die Eintracht jetzt mit einem schlechten Gefühl in die Länderspielpause geht.  

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+++ Eintracht testet gegen Sandhausen +++

Eintracht Frankfurt nutzt die Länderspielpause für ein Testspiel gegen den Zweitligisten SV Sandhausen. Das teilte der Bundesligist am Montag mit. Die Begegnung findet am Donnerstag ab 14 Uhr unter Ausschuss der Öffentlichkeit an der Commerzbank-Arena statt. Die Eintracht will den Kick aber live auf dem vereinseigenen Sender ausstrahlen.

+++ Abraham bleibt Eintracht-Kapitän +++

Eintracht-Trainer Adi Hütter hat David Abraham nach dessen Roter Karte im Spiel beim SC Freiburg den Rücken gestärkt. Der Argentinier bleibe weiterhin Kapitän des Bundesligisten, ließ Hütter am Montag über einen Vereinssprecher mitteilen. "David Abraham hat einen Fehler gemacht, den er auch eingesehen hat. Er hat sofort mit Christian Streich das Gespräch gesucht und sich entschuldigt. Zwischen allen Beteiligten ist die Situation bereinigt", so Hütter. "Wir haben auch mit ihm gesprochen und ihm mitgeteilt, dass wir solche Aktionen nicht akzeptieren und auch nicht mehr sehen wollen."

+++ SVWW begründet Einspruch gegen Spielwertung +++

Der SV Wehen Wiesbaden hat nun offiziell Einspruch gegen die Wertung des Zweitliga-Spiels bei Dynamo Dresden eingelegt. Das teilten die Hessen am Montag mit. Grund ist die Rücknahme des vermeintlichen Wehener Führungstreffers durch ein Eingreifen des Video-Schiedsrichters (VAR). "Dass Übersehen wurde, dass der Ball bereits im Toraus war, führte zunächst zu einem Vorteil für Dynamo und nicht für uns. Zudem ist dies dann aus unserer Sicht eine neue Spielsituation", begründete ein Vereinssprecher diesen Schritt. "Wir sind zwar der Überzeugung, dass der VAR mit bestem Wissen mit einem entsprechenden Regelwerk eingeführt worden ist, dieses muss aber einer dauerhaften Überprüfung unterzogen werden. Dies wollen wir mit unserem Einspruch im Sinne des Fußballs erreichen."

+++ Voting: Ist Abraham als Kapitän noch tragbar? +++

Welche Sanktionen drohen David Abraham für seinen rüden Bodycheck gegen den Freiburger Trainer Christian Streich? Neben einer satten Sperre durch den DFB kündigte auch der Verein entsprechende Konsequenzen an. Der Entzug des Kapitänsamts wäre eine zwingend erforderliche Maßnahme, fordert unser Reporter in einem Kommentar.

Voting

Soll David Abraham Eintracht-Kapitän bleiben?

+++ SVWW zieht Einspruch gegen Aigner-Sperre zurück +++

Der SV Wehen Wiesbaden hat seinen Einspruch gegen die Sperre von Mittelfeldspieler Stefan Aigner zurückgezogen. Die für Montag angesetzte mündliche Verhandlung vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) fällt damit aus, die Sperre von drei Partien für Aigner bleibt bestehen. Aigner war am 3. November während des Punktspiels gegen den Hamburger SV (1:1) von Schiedsrichter Rene Rohde (Rostock) nach einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen worden.

Weitere Informationen

Aigner im heimspiel!

SVWW-Profi Stefan Aigner ist am Montag im heimspiel! des hr-fernsehens zu Gast. Beginn der Sendung ist um 23.10 Uhr, in der ARD-Mediathek und auf hessenschau.de gibt es die Sendung bereits ab 21.30 Uhr.

Ende der weiteren Informationen

+++ Auch Fernandes entschuldigt sich +++

Nach dem turbulenten Eintracht-Spiel in Freiburg (0:1) hat sich nun auch Frankfurt-Profi Gelson Fernandes zu Wort gemeldet und für seinen Platzverweis entschuldigt. "Es tut mir leid wegen meiner Roten Karte, durch die unserer Mannschaft ein Nachteil entstanden ist", schrieb der Mittelfeldspieler am Montagmorgen auf Twitter. "Nachdem ich schon Gelb hatte, darf ich nicht so in den Zweikampf gehen, aber es ist halt mein Naturell. Meine Entschuldigung gilt meinen Teamkollegen und unseren Fans." Fernandes war nach einem Foul am Freiburger Jonathan Schmid (45.) des Feldes verwiesen worden.

+++ Wehen legt Protest gegen Dresden-Spiel ein +++

Der SV Wehen Wiesbaden legt Protest beim Deutschen Fußball-Bund gegen die Wertung der 0:1-Niederlage bei Dynamo Dresden ein. Dies bestätigte ein Sprecher des Zweitligisten am Montag. Wehen hatte die Partie am Freitag mit 0:1 verloren - nach einem kuriosen Videobeweis. Die Wiesbadener waren durch Manuel Schäffler (26.) vermeintlich in Führung gegangen - doch weil der Ball bei einem Dynamo-Angriff zuvor auf der anderen Seite des Platzes im Toraus war, gab Schiedsrichter Martin Petersen den Treffer nach einem Hinweis aus dem Keller in Köln nicht und entschied auf Abstoß für Wiesbaden. Die Gäste hatten sich danach bitterlich beklagt.

+++ Streich lacht über Abraham-Entschuldigung +++

Christian Streich hat den Bodycheck von Eintracht-Kapitän David Abraham mit Humor genommen. "Er hat mich halt umgerannt", schilderte der Freiburger Coach die Szene in der Nachspielzeit. Die nach Spielschluss erfolgte Entschuldigung des Frankfurter Innenverteidigers habe er sofort akzeptiert. "Ich habe ihm gesagt: 'David, alles ok'", berichtete Streich und fügte schmunzelnd hinzu: "Er hat gesagt: 'Ich dachte, du bist ein bisschen stabiler'."

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Streich: "Ich dachte, du bist ein bisschen stabiler"

Christian Streich fällt nach Check von David Abraham
Ende des Audiobeitrags

+++ Eintracht-Niederlage in der Analyse +++

Eintracht Frankfurt verliert in Freiburg nicht nur eine Partie sondern auch zwei Spieler. David Abraham setzt den unrühmlichen Schlusspunkt, Gelson Fernandes schwächt das eigene Team und Martin Hinteregger hat eine neue Rolle. Die Analyse in fünf Punkten.

+++ Eintracht verzichtet auf Lüttich-Protest +++

Die Frankfurter Eintracht sieht von einem Einspruch gegen die Wertung der Europa-League-Partie vom vergangenen Donnerstag bei Standard Lüttich ab. Man habe einen Protest erwogen, mangels Erfolgsaussichten aber darauf verzichtet, teilten die Hessen mit. Auslöser war eine Verwechselung des slowenischen Schiedsrichters Matej Jug, der nach einem Foulspiel in der 71. Minute den falschen Lütticher Spieler verwarnte und dadurch eine erforderliche Gelb-Rote Karte für den eigentlichen Übeltäter verwehrte. Am Ende verlor die Eintracht das Spiel durch ein Gegentor in  der Nachspielzeit mit 1:2.   

+++ Abraham: "Hätte ausweichen müssen" +++

Nach dem Rambo-Check von Eintracht-Kapitän David Abraham gegen Freiburgs Trainer Christian Streich sind die Frankfurter sichtlich um Schadensbegrenzung bemüht. "Ich möchte mich in aller Form bei Christian Streich entschuldigen", wird Abraham von Clubseite auf Twitter zitiert: "Ich wollte in der letzten Minute der Nachspielzeit den Ball so schnell wie möglich wieder ins Spiel bringen und hätte ausweichen müssen." Bereits kurz nach Schlusspfiff suchte Abraham das Gespräch mit Streich. Er sei sehr froh, dass "alles gut zwischen uns ist", so der 33-Jährige. Um eine lange Sperre wird er wohl dennoch nicht herum kommen.