Ihre Kommentare Halten Sie das Nachtfahrverbot für sinnvoll?

55 Kommentare

  • Ich halte einen unbeaufsichtigten Einsatz eines solchen Mähroboters grundsätzlich für verbotswürdig! Allein die Nutzung dieser Dinger zeigt das rücksichtslose und egoistische Verhalten der Menschen gegenüber der Natur und anderer Lebewesen! Was ist denn so schön an einer glatgeschleckten, leblosen Rasenfäche im Garten?

  • Ja unbedingt!! Es ist unglaublich wie viel Leid den Igeln von diesen Robotern angetan wird. Näschen und Beinchen werden abgetrennt, Köpfchen skalpiert oder der ganze Igel wird überfahren und abgeschlachtet.
    Obwohl dies durch zahlreiche Tests mit verschiedenen Typen, verschiedener Hersteller bewiesen wurde, ändert die Industrie nichts und Verkäufer behaupten immer noch, dass der Mähroboter Igel erkennt und ihnen ausweicht.

  • Das Nachtfahrverbot wäre nicht nötig, der gesunde Menschenversstand sollte doch wissen,dass gerade Igel und Insekten angegriffen werden. Da wird die Frage gestellt warum sich die Insektenwelt so massiv reduziert . Ja wenn der Mähroboter nicht mal ein Gänseblümchen stehen lässt und die Insekten mit aufnimmt, da muss sich niemand wundern. Laufen die Mähroboter nachts, sind die Igel großen Gefahren ausgesetzt, da kenne ich die übelsten Verletzungen. Gliedmaßen werden abgetrennt.Das Gesicht war bei einem so verletzt,man konnte es nicht fassen. Die meisten müssen dann eingeschläfert werden.
    Wer das selber nicht erkennt, der wird viele Tiere töten. ES MUSS EIN NACHTFAHRVERBOT, FÜR MÄHROBOTER , UNTER STRAFE GESETZLICH FESTGELEGT WERDEN.

  • Ich halte ein Nachtfahrverbot für einen Schritt in die richtige Richtung.
    An sich gehören diese Dinger meiner Meinung nach ganz verboten. Rasen ist völlig aus der Zeit gefallen, auch am Tag sind Tiere unterwegs etc.

    Aber: Wenn dann ein Igel erwischt und vom Mähroboterbesitzer gefunden wird, wird er ihn vermutlich nicht oder mit Zeitverzögerung zur Igelstation bringen, weil er eine Strafe fürchtet.

    Petra Knoll: Igel sonnen sich nicht! Wenn ein Igel in der Sonne liegt, braucht er ganz dringend Hilfe! Wenn Sie das nochmal sehen, sammeln Sie das Tier BITTE sofort ein und kontaktieren Sie ganz schnell eine Igelstation.

  • Absolut! Aus meiner Sicht sind die Mähroboter eine naturfeindliche Sache und auf einem Niveau mit Steingärten.

  • Unbedingt!! Auch die Geräusche sind z.B. für Vögel auch störend, irritierend.

  • Mir wäre es am liebsten, die Mähroboter würden komplett verboten. Aber ein Nachtverbot wäre auf jeden Fall schon mal ein wichtiger und Tierleben-rettender Schritt in die richtige Richtung.

  • Sehr gut. Wurde auch Zeit. Es spricht auch nichts dagegen ganz auf die Dinger zu verzichten.

  • Ja! Es muss verboten werden! Wir zerstören unsere Natur und alle rufen Klimakrise...es fängt doch vor der eigenen Haustür an.Es ist doch überhaupt kein Problem, diese Dinger tagsüber laufen zu lassen, vorher den Garten kontrollieren und gut ist!
    Von mir aus können die ganz verboten werden.

  • Sinvoll, da man sich NICHT auf die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein der Menschen verlassen kann. Durch die Einschränkung des Mähens werden wahrscheinlich einige sogar erst darauf aufmerksam gemacht dass es ausser ihnen noch andere Lebewesen auf dem Planeten gibt. Kein Mensch muss nachts Rasen mähen!

  • Ich finde auch ein Tagfahrverbot gut. Die Dinger gehören komplett abgeschafft.
    Manche Igel liegen tagsüber am Heckenrand und sonnen sich. Da sind die Füßchen auch gleich abgemäht

  • Um Tiere viele Tiere zu retten, halte ich es eher für Unsinn. Es gibt sicher eine elektronischen Sensor, der das Rasieren von Igeln verhindern kann. Mal zum Vergleich.
    Wenn Futterwiesen Ende Mai/Anfang Juni mit dem großen Kreiselmähern gemäht werden, werden hunderte! Jaaa hunderte Tiere pro Hektar geschreddert! Kleine, große, Nützlinge und Schädlinge. Hat seit Einführung der Nutzung vor 90 Jahren plus niemanden je gejuckt. Aber wehe ein Igel wird im heimischen Garten rasiert,ja dann ist aber was los. Merkt ihr selbst, das da irgendwie das Verhältnis für ein Verbot nicht passt oder....oder?

  • Ja, absolut. Tagsüber reicht völlig und es könnte so viel Leid verhindert werden.

  • Es sollte generell verboten werden da auch tagsüber Tiere geschreddert werden

  • Als Igelpflegerin kann ich dieses Anliegen und diese Forderung sehr gut nachvollziehen, denn es erwischt jedes Jahr mehr Igel und es wird immer mehr.
    Auf die Vernunft und die Einsichtigkeit der Besitzer zu vertrauen reicht absolut nicht aus, denn tagsüber soll sich ja schließlich Hund, Katze, Kind im Garten unverletzt aufhalten können, ob es nachts Igel und andere Wildtiere erwischt ist den meisten Gartenbesitzern leider völlig egal.
    Wir sollten das älteste Säugetier der Erde deutlich besser schützen, sonst verschwindet es leise und für immer :(

  • Ich halte es für sinnvoll die Dinger komplett zu verbieten, ein Nachfahrverbot und auch tagsüber nur unter Aufsicht wäre das mindeste

  • verbot ist schon lange überfällig,am besten für immer verbieten rettet viele leben.

  • Ja, auf alle Fälle. Wird viel zu oft gemäht. Ob im öffentlichen oder im privaten Bereich
    Und vielen ist es egal, ob es Tiere erwischt werden oder nicht. Sind ja nur Kleintiere
    Oder Insekten.,.

  • Ich bin für das Nachfahrverbot für Mähroboter und auch gegen Freischneider etc. Der Igel ist ein sehr wichtiger Helfer im Garten nicht nur weil er Schnecken und Würmer frisst oder tote Mäuse oder Vögel etc. Ein Mähroboter kann das nicht.
    Normalerweise lebt der Igel dort wo die Natur,der Wald und das Feld noch in Ordnung ist, doch leider werden viel zu viele Chemikalien für das beackern der Felder etc.verwendet sodass er seinen geschützen Ort am Waldesrand verlassen musste und zu den Menschen in ihre Gärten kam.
    Manchmal frage ich mich wer hier mehr Roboter ist, der Mähroboter oder der Mensch der vergessen hat das er auch zur Natur gehört und irgendwie immer alles unter ein Hut bekommen will ganz gleich auf welche Kosten........desweiteren Frage ich mich warum gibt es keinen Anfahrschutz bei solchen Geräten, gibt es dochnauch bei Autos....oder warum muss man mit dem Freischneider unter den Busch oder der Hecke, es reicht doch davor. Wo ein guter Wille ist, ist auch ein Weg.

  • Rasen braucht kein Tier, daher schadet übertriebenes Mähen der Artenvielfalt. Schöner ist eine Wiese mit Blumen auch. Zweimal mähen im Jahr reicht - außer dort, wo Fußball gespielt wird.
    Daher ist das ein sehr dringendes Problem.

  • Ja seit es mähroboter gibt steigen die Verletzungen bei Igel durch diese!!!

  • Ja. Und doch ist zu ahnen, dass sich der freie Bürger nicht auch noch vorschreiben lassen will, wann er mähen darf dennoch:ja.

  • Ja, unbedingt sollte es ein Nachtfahrverbot für Mähroboter geben. In Konkurrenz von Natur und Technik sollte stets die Natur Vorrang haben. Sie ist uns nur geliehen. Wir müssen verantwortungsbewusst mit ihr umgehen. Doch ein Verbot muss auch überwacht werden, ansonsten nützt es nichts.

  • Ja,
    die Mähroboter sollten eigentlich generell verboten werden.
    Die Menschheit wird immer fauler.

  • Ja,in jedem Fall verbieten,diese brutalen Dinger!
    Unsere niedlichen Igelchen sollen es so gut haben wie moeglich!Es ist eine grosse Sauerei einen verletzten und hilflosen Igel zu finden,der
    Opfer von so einem eiskalten Robotor fuer den Rasen wurde!Es sollte mehr Gras wachsen und wilde bunte Blumen...am besten das Gras wild
    wachsen lassen und diese Robotor gesetzlich
    unbeaufsichtigt nachts ganz verbieten!!!
    Gloria Siegl

  • Ein akkurat kurzer Rasen ist eine ästhetische und vor allem eine ökologische WÜSTE, egal zu welcher Tageszeit das Desaster angerichtet wird. Wer Wüste will, sollte wenigstens die Verwendung des Wortes"Garten" einstellen. Allerdings halte ich ein Nachtmähverbot für kaum durchsetzbar. Es ist wie so oft: Vernunft und Rücksichtnahme entsteht durch Einsicht und Empathie. Ignoranz und Unvernunft sowie körperlich/geistige Trägheit lassen sich nicht verbieten.

  • Hallo. Auf jeden Fall ist ein Nachtfahrverbot für Mähroboter sinnvoll. Wenn es denn dann tatsächlich ein Roboter sein soll reicht es doch völlig aus wenn dieser tagsüber über den Rasen fährt....wir mähen einfach selbst mit dem Rasenmäher...da kommt diese Frage gar nicht erst auf...traurig für die Tiere die darunter leiden müssen und Verletzungen davon tragen...aber viele Menschen machen sich darüber keine Gedanken.

  • Es gibt wesentlich wichtigere Themen über die man diskutieren kann.
    Als verantwortungsbewusster Haus- und Grundstückbesitzer mäht mein Mähroboter (freiwillig) natürlich weder während der Dämmerung noch in der Nacht.

  • Mähroboter sind nicht das Problem. In Gärten, in denen gemäht wird, sind in der Regel keine Igel. Schauen Sie mal, wenn ein Kreiselmäher eine Wiese zerschreddert, was da noch hinten lebend herauskommt, gar nichts nämlich. Bitte aufhören mit der Regulierungs- und Normungswut. Wenn die Dinger krach machen, wird auch kein Mäher nachts laufen.

  • Manchmal denke ich, wenn ich manche Kommentare lese, ich bin im falschen Film.
    Gibt es tatsächlich Leute, die das Ding nachts
    laufen lassen?
    Wo so viele Tiere nachts aktiv sind?
    Ich habe mehrere Wildkameras, zum Glück sind hier keine Roboter in der Nähe.
    Das ist das erste Mal, dass ich etwas kommentiere, aber das geht mir wirklich an die Substanz.

  • Da die Roboter ihre Arbeit ja auch am Tag verrichten können, wäre das ja eine gute Möglichkeit etwas für den Tierschutz zu tun. Ob es jetzt dazu direkt ein Verbot braucht, oder ob verstärkte Aufklärung nicht auch reichen würde, bliebe einmal abzuwarten.

  • Was soll das, frage ich mich, Nachts den Rasenmäher laufen zu lassen? Sind diese "Gartenfreunde" noch bei Trost? Bitte um Nachtruhe für die gepeinigte Natur!
    Was könnten wir Energie und Kosten sparen, wenn manche Menschen einfach mal bisschen Wildwuchs zu ließen.

  • Auf jeden Fall würde ich das nächtliche Mähen mittels Roboter verbieten, zum Schutz der Tiere! Da kann man ja eigentlich gar keine andere Meinung dazu haben, wenn man die verstümmelten Beinchen z.B. von Igel & Co. sieht, herbeigeführt durch solche Geräte.
    Und falls es tagsüber auch bei anderen Tieren zu Verletzungen kommt, dann müßte man das gegebenenfalls noch ausweiten, d.h. der Roboter dürfte dann nur eigenständig Mähen, wenn er unter tatsächlicher Beobachtung steht.

  • Wird schwierig zu kontrollieren sein, aber ich finde die Diskussion wichtig und richtig. Verletzte Igel sind wirklich nicht nötig.

  • Schön, dass die wirklich wichtigen Themen hier zuverlässig Platz finden.

    _

  • Ist schon wieder der 1. April? Das doch nicht deren Ernst oder? Unglaubliche Dekadenz in Deutschland. Sorry aber das musste mal gesagt werden!

  • Unbedingt und mehr als überfällig.
    Leider ist die Mehrheit der Besitzer unbelehrbar.

  • Vielleicht sollte man überlegen, das Leute nicht einfach aus Faulheit Steingärten anlegen und so die Grünflächen reduzieren. Btw ...kein Mährobotor sondern Manpower.

  • Absolut richtig

  • Wenn man dem NABU glauben darf, kann man ja eigentlich zu keinem anderen Schluss kommen. Also: Ja.

  • Auf jeden Fall.... Rasenmäher sollten immer unter Beobachtung stehen..!!!

  • Dachte, wir befinden uns im Mai, der 1.April sei vorbei.
    In Deutschland wird es immer bunter....dachte nicht, dass Hessen bei so einem Schmarrn Vorreiter macht. Lebe als alter Hesse (Herborn) an der Nordsee.... Hier laufen die Mäher fast in jedem Garten..... habe aber noch nie ein totes, oder verletztes Tier auf einem Rasen liegen sehen.
    "Kann aber sein, dass morgens ein Reinigungstrupp durch die Gärten zieht" ... Ironie aus.

  • Wir haben Jahrhunderte nachts nicht gemäht und es ist auch existenziell nicht notwendig. Wir zerschreddern tagsüber schon genug Insekten, da sollte man der Natur genau wie uns selbst eine Nacht-Pause zur Erholung gönnen.Wer das nicht kapiert,soll doch bitte schön rund um die Uhr arbeiten. Kollaps vorprogrammiert. Igel werden auch tagsüber schwer verletzt.Gerade zu dieser Zeit,wenn sie aus dem Winterschlaf erwachen und sich in der Sonne aufwärmen. Es geht hier nur um regulierende Verbote,weil die MR Nutzer einfach auf stur schalten wollen. Eigentlich sollte man auf Grund dieser Tatsache nicht nur Mähroboter,sondern auch Freischneider verbieten. Dieses Land ist derzeit ein Schlachtfeld mit nicht nur zerschredderten Igeln,sondern auch zerschredderter Nahrungsgrundlage.Der schöne gepflegte Garten ist schon lange nicht mehr zeitgemäß.

  • Haben wir in diesem Land nicht wichtigere Probleme die gelöst werden sollen, als dieser Mähroboterirrsinn.

    Quo vadis Deutschland? Kann ich nur sagen....

  • Hat der BUND Mal wieder ein Thema gebraucht, um sich ins Gespräch zu bringen. Einfach wieder Behauptungen in den Raum gestellt: Nachts fahren und verletzte Kinderhände. Lachhaft oder ich verstehe was falsch. Genauso wie die Deutsche Umwelthilfe kann man den BUND echt nicht mehr für voll nehmen.

  • Super! Die Dinger könnte man doch auch komplett verbieten und Gartenbesitzer in die Pflicht nehmen, einen Teil ihrer Wiese den Sommer über stehen zu lassen. Die Insektenwelt wird es danken!

  • Für die Gartenbesitzer sind die Roboter ebenfalls gefährlich. Man kann ja eventuell drüber stolpern.
    Ich kenne niemanden der seinen Rasenroboter nachts fahren lässt.
    Deutschland wird immer mehr zu einem regulierungs und verbots Land.
    Vielleicht sollten wir uns mal auf die wirklich wichtigen Sachen konzentrieren. Wir haben Igel in unserem Garten und die fühlen sich sehr wohl.
    Mein Rasenroboter fährt weiter!

  • Das Nachtfahrverbot für Mähroboter ist auf jeden Fall sinnvoll.
    Fragen Sie doch mal bei den Igelstationen nach, mit welch furchtbaren Verletzungen und Amputationen Igel dort hingebracht werden, nachdem sie mit einem Mähroboter kollidiert sind.

    Viele Igel überleben das auch gar nicht und sterben unentdeckt oder müssen aufgrund massivster Verletzungen erlöst werden.

  • Getreu dem Motto "Wo kein Kläger da kein Richter" wäre ein solches Verbot weitgehend wirkungslos und damit ziemlich überflüssig.

  • Ja,aber nur, wenn es auch Nachtfahrverbot für PKW und LKW gibt. Denn Hasen, Rehe, Füchse, Eichhörnchen etc. Könnten dann auch geschützt werden.

  • Besser wäre, Hersteller von Mährobotern mit ausreichenden Fristen dazu zu verpflichten, technische Abhilfe für Unfälle mit Tieren und Kindern zu schaffen. Denkbar sind z.B. verpflichtende wirksame Stoß- und Ultraschallsensoren.

    Da Unfälle auch zu Tageszeiten passieren können, ist eine zeitliches Verbot hier nicht gerade zielführend.

    Es ist auch unverständlich, dass eine zeitliche Einschränkungen den generellen Sicherheitsmangel von Geräten in Deutschland hinreichend beheben können soll.

    Müssen Hersteller nicht eine generelle gesetzliche Sicherheitsprüfung ihrer Geräte vorweisen können?

  • Wir installieren ebenfalls Mähroboter und keiner unserer Kunden will das Gerät nachts laufen lassen. Wie kommt der BUND darauf, dass die Großzahl der Nutzer das machen? Und beim Mähen mit einem Benzinrasenmäher werden die Bienen und Insekten, die gerade auf dem Klee im Rasen sitzen, auch kleingehäckselt. Einen Mähroboter nur wenige Stunden in der Woche laufen zu lassen geht nur, wenn der Gartenbesitzer es okay findet, wenn dann der Robby die Fläche nicht gleichmäßig schafft, in der ihm verbliebenen Mähzeit. Man sollte doch, wie eigentlich immer, beide Seiten hören.

  • Auch am Tag werden in einem Mähdurgang Tausende von Kleinlebewesen gehäckselt, und das mehrmals pro Woche. Ich halte deshalb gar nichts von diesem Schnickschnack für neureiche Rasenbesitzer.

  • Wohl auch nur in Deutschland möglich! Smiley denke ich mir mal....

  • Ja, unbedingt!!!
    Solch ein Gerät macht sicher Geräusche, das wäre auch störend für Tiere, die nachts schlafen wie z.B. Vögel.