In unserem Ticker haben wir Sie über die aktuellen Entwicklungen im Ukraine-Krieg und den Auswirkungen auf Hessen informiert. Hier werden keine neuen Meldungen mehr eingestellt.

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  • Top-Thema

    Friedensdemo in Frankfurt gestartet

    Ukraine-Kundgebung Römerberg Frankfurt

    Auf dem Frankfurter Römerberg haben sich am Abend rund 2.000 Menschen versammelt, um ein Zeichen für den Frieden und gegen den Krieg in der Ukraine zu setzen. "Stop Putin" und "stop the war" - stoppt Putin, stoppt den Krieg - war auf Transparenten zu lesen. Zu der Aktion hatten die Bürgerorganisation Europa Union Frankfurt und die demokratischen Parteien im Frankfurter Römer aufgerufen.

    Per Live-Schalte wandte sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an die Demonstranten in Frankfurt und mehreren anderen europäischen Städten gewandt. "Wenn die Ukraine fällt, werden alle fallen", warnte er in seiner Rede vor den Auswirkungen des Kriegs auf den ganzen Kontinent.

  • Faeser warnt vor Anfeindungen

    Bundesinnenministerin (SPD) Nancy Faeser hat vor Anfeindungen gegen Menschen mit russischen Wurzeln gewarnt. "Der entsetzliche Angriffskrieg gegen die Ukraine ist Putins Krieg. Es ist nicht der Krieg der Menschen mit russischen Wurzeln, die in Deutschland leben", sagte die SPD-Politikerin aus Hessen der Nachrichtenagentur dpa. "Wir wehren uns ganz entschieden dagegen, dass Menschen aufgrund ihrer russischen Herkunft oder Sprache angefeindet oder diskriminiert werden."

    "Dieser Konflikt darf weder auf dem Rücken von Ukrainerinnen und Ukrainern, noch von Russinnen und Russen in Deutschland ausgetragen werden", so Faeser. Die Proteste gegen den Krieg seien bisher sehr friedlich und breit getragen. "Das soll so bleiben."

    Innenministerin Nancy Faeser (SPD). (dpa)
  • Interreligiöses Friedensgebet in Frankfurt

    Zum Weltgebetstag haben sich am Frankfurter Willy-Brandt-Platz am Freitagmittag rund 100 Muslime, Juden, Christen und Buddhisten zum gemeinsamen Gebet für Frieden und gegen den Krieg in der Ukraine getroffen. Über alle Religionen hinweg sei Frieden wichtiger als der Krieg, betonten die einzelnen Vertreter und Vertreterinnen der verschiedenen Weltregionen in ihren Reden und Gesängen.

    Audiobeitrag

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    Interreligiöses Friedensgebet in Frankfurt

    Interreligiöses Gebet am Willy-Brandt-Platz in Frankfurt.
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  • Frankfurt bereitet Aufnahme von Geflüchteten in Sporthallen vor

    Die Stadt Frankfurt richtet in zwei städtischen Sporthallen kurzfristige Übernachtungsmöglichkeiten für ukrainische Geflüchtete ein. Wie die Stadt am Freitagnachmittag mitteilte, sei das Ziel dieser Maßnahme, keine Geflüchteten abweisen zu müssen. Die Unterbringung in einer Sporthalle sei "alles andere als ideal", betonte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). "Da wir aber nicht wissen, wie viele Menschen, wann und auf welchen Wegen zu uns kommen, brauchen wir Spielraum und eine gute Vorbereitung." In den Sporthallen würden die Menschen verpflegt und medizinisch versorgt werden.

  • Kundgebungen und Solidaritätsaktionen am Samstag

    Für das Wochenende sind in ganz Hessen verschiedene Demonstrationen und Solidaritätsaktionen für die Ukraine geplant. Auf Basis der aktuell vorliegenden Informationen, hier eine Übersicht von Veranstaltungen am Samstag:

    • Friedenskundgebung in Darmstadt: 10.30 Uhr, Friedensplatz
    • Friedensdemo in Frankenberg (Eder): 12 bis 14 Uhr, Bahnhofstraße 8-12
    • 24-Stunden-Lauf für den Frieden in Nidderau: ab 12 Uhr, Sportplatz der SC Eintracht Sportfreunde Windecken
    • Friedenskundgebung in Büdingen: 13 bis 15 Uhr, Platz vor der Willi-Zinnkann-Halle Büdingen
    • Platzkonzerte in Wetzlar: 14 Uhr am Eisenmarkt, 15 Uhr am Schillerplatz, 16.30 Uhr am Forum
    • Solidaritätskundgebungen in Haiger: ab 15 Uhr Friedensgebet in der evangelischen Stadtkirche, ab 16 Uhr Friedensdemonstration auf dem Marktplatz
    • Aktion "Russen gegen den Krieg in der Ukraine" in Frankfurt: 17 Uhr, Hauptwache
    • Friedensdemo in Wolfhagen: 18 Uhr, Marktplatz
  • Oberursel will Kontakt zu russischer Partnerstadt aussetzen

    Die Städtepartnerschaft zwischen Oberursel und der russischen Stadt Lomonossow soll nach einem Vorschlag von Bürgermeisterin Antje Runge (SPD) wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine auf Eis gelegt werden. "Wir wollen nun zwar den offiziellen Kontakt aussetzen, die nach wie vor lebendigen Beziehungen auf Bürgerebene sind davon aber nicht betroffen", sagte Runge am Freitag. Die beiden Städte verbindet seit 2004 eine Partnerschaft. Bereits in den letzten vier Jahren seien wegen politischer Vorgaben der russischen Regierung keine offiziellen Kontakte mehr möglich gewesen, sagte Runge. Nun soll sich der Magistrat der Stadt mit ihrem Vorschlag befassen.

  • Top-Thema

    Land regelt Aufnahme geflüchteter Ukrainer

    Die Landesregierung hat ein Verfahren zur Aufnahme und Unterbringung Geflüchteter aus der Ukraine beschlossen. Wie das Sozialministerium mitteilte, soll die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes (EAEH) die erste Anlaufstelle für Gruppen von Geflüchteten aus der Ukraine sein, die nicht privat oder direkt in kommunalen Einrichtungen unterkommen können. In der EAEH werde dann die Identität festgestellt, für medizinische Behandlung gesorgt und ein Impfangebot gemacht. Da die Einrichtungen zum Schutz vor Corona derzeit nicht voll ausgelastet werden könnten, baue das Land Leichtbauhallen zur kurzfristigen Unterbringung größerer Gruppen auf.

    Diejenigen, die privat oder bei den Kommunen unterkommen, sollen sich laut dem Ministerium zunächst bei der zuständigen Meldebehörde registrieren. Die EU-Mitgliedsstaaten hatten sich entschieden, die Massenzustrom-Richtlinie zu aktivieren, womit den Geflüchteten in der EU ein langes Asylverfahren erspart werden soll. Die Richtlinie muss noch formal beschlossen werden. Sobald das geschehen sei, sollten die Geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer in Hessen dann bei der Ausländerbehörde die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis beantragen, so das Sozialministerium. "Im Bedarfsfall können sie Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz erhalten", hieß es weiter.

    Sozialminister Kai Klose (Grüne) bat Kreise und Städte, je nach Bedarf für personelle Verstärkung in den zuständigen Behörden zu sorgen. Dafür sicherte er "die volle Unterstützung der Landesregierung" zu. Außerdem forderte er den Bund auf, ein Verfahren zur geordneten und gerechten Verteilung der Geflüchteten unter den Ländern zu finden.

    Leichtbauhallen in einer Reihe, von außen fotografiert. Vor den Eingängen stehen jeweils Sicherheitskräfte.
  • Vandalismus in Hessen wegen Ukraine-Krieg

    Seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine hat es in Hessen mehrere Fälle von Sachbeschädigung im Zusammenhang mit dem Krieg gegeben. Das teilte das hessische Innenministerium der Deutschen Presse-Agentur mit. Bei den Sachbeschädigungen handle es sich insbesondere um Farbschmierereien, Graffitis und Plakate am russischen Generalkonsulat in Frankfurt. Außerdem habe es wenige polizeilich bestätigte Fälle von Vandalismus gegeben, zum Beispiel ein beschädigter Gedenkstein an einem Soldatenfriedhof in Südhessen oder der aufgesprühte Schriftzug "Kein Krieg" an der Eingangstür einer russisch-orthodoxen Kirche in Westhessen.

    Grundsätzlich seien die Versammlungen in Hessen wegen des Kriegs in der Ukraine bislang aber weitgehend friedlich verlaufen, hieß es weiter. Die Gefährdungslage an russischen und ukrainischen Einrichtungen im Land wird laut Innenministerium seit Kriegsbeginn von allen Polizeipräsidien in Absprache mit dem Landeskriminalamt verstärkt geprüft.

  • Top-Thema

    Hessen trennt ukrainische und russische Inhaftierte

    Um Konflikte zu vermeiden, sollen russische und ukrainische Inhaftierte in Hessens Justizvollzugsanstalten voneinander getrennt werden. Das teilte Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) am Freitag schriftlich mit. Das heiße konkret, dass sich Inhaftierte mit russischer und ukrainischer Staatsangehörigkeit nicht mehr länger in der sogenannten Freistunde oder bei verschiedenen Arbeiten oder Tätigkeiten im Gefängnis begegneten, konkretisierte ein Sprecher des Ministeriums.

    Mit der Maßnahme soll die "Sicherheit aller Betroffenen" gewährleistet werden, betonte die Ministerin. Auch die Ausstrahlung russischer Fernsehsender in Hessens Gefängnissen wird gestoppt. "Russlands Politik fußt auf Propaganda, Hetze und Desinformation über die Medien. Ich kann nicht verantworten, wenn russische Gefangene in hessischen Gefängnissen weiterhin über das Fernsehen ungefiltert manipuliert und aufgestachelt werden", sagte Kühne-Hörmann.

    Die Europäische Union hatte bereits als Reaktion auf den Angriff Russlands auf die Ukraine und Propaganda die Verbreitung der russischen Staatsmedien RT und Sputnik verboten. Nach Angaben des Ministeriums haben von den insgesamt 4.000 Strafgefangenen 26 eine russische Nationalität.

  • Top-Thema

    Schutz für ukrainische und russische Einrichtungen erhöht

    In ganz Deutschland sind die Schutzmaßnahmen für ukrainische und russische Einrichtungen erhöht worden. Zuvor hatte es ein Innenminister-Treffen der unionsgeführten Bundesländer in Düsseldorf gegeben, an dem auch Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) teilgenommen hat. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte bei dem Treffen, Putin habe mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine "Feuer gelegt an das Haus Europa". So hätten russische Hacker beispielsweise Attacken angekündigt. Mit Cyberangriffen und Anschlägen müsse daher gerechnet werden. Reul forderte zu Wachsamkeit auf. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) betonte außerdem, man sei gut beraten, sich "auf eine größere Zahl Flüchtlinge einzustellen."

  • Hamstern von Jodtabletten unsinnig

    Der Hessische Apothekerverband appelliert an Kundinnen und Kunden, keine Jodtabletten zum Schutz vor radiokativer Strahlung zu kaufen. Apotheken berichten seit einigen Tagen von einer erhöhten Nachfrage nach dem Medikament, das eigentlich zur Behandlung von Schilddrüsenkrankheiten verwendet wird. Die Tabletten seien jedoch mit 100 bis 200 Mikrogramm Jodid dosiert. "Bei einem Strahlenunfall würde man die 100- bis 1.000-fache Menge Jodid benötigen", sagte Mira Sellheim aus dem Vorstand des Verbandes.

    Knapp 190 Millionen solcher Tabletten seien bei den Bundesbehörden eingelagert und würden im Notfall an die Bevölkerung gegeben. "Es macht überhaupt keinen Sinn, sich Jodidtabletten zuhause hinzulegen oder sie schon jetzt zu nehmen", sagte Sellheim. Damit würde man die Tabletten nur denjenigen wegnehmen, die sie jeden Tag zur Behandlung ihrer Krankheit einnehmen müssten. Außerdem sei in den herkömmlichen Tabletten auch Kalium enthalten, dass bei unnötiger zusätzlicher Einnahme zu Herzproblemen führen könne.

    Verpackungen von Jodid Tabletten
  • Europaschule Gladenbach setzt Zeichen gegen den Krieg

    Rund 500 Schülerinnen und Schüler der Europaschule Gladenbach haben sich am frühen Nachmittag auf dem Marktplatz in Gladenbach (Marburg-Biedenkopf) versammelt. Sowohl Schülerinnen und Schüler mit ukrainischen als auch mit russischen Wurzeln sagten, sie wollten damit ein Zeichen gegen Gewalt und für ein friedliches Miteinander setzen. "Wir sind gegen den Krieg und uns ist wichtig, dass dieser Konflikt nicht in der Schule unter den Schülern ausgetragen wird", sagte eine der Schülerinnen.

    Schülerinnen und Schüler der Europaschule Gladenbach halten Schilder hoch.
  • Top-Thema

    Hilfstransporte vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot ausgenommen

    Hilfstransporte zur ukrainischen Grenze sind in Hessen ab sofort vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot ausgenommen. "Angesichts der Lage in der Ukraine müssen die Transporte schnellstmöglich ihre Ziele erreichen", teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Freitag mit.

    Die Aufhebung des Fahrverbots sei zunächst bis einschließlich 26. Juni befristet. Das Bundesverkehrsministerium hatte deutschlandweit darum gebeten, die Sonn- und Feiertagsfahrverbote aufzuheben. Normalerweise dürfen Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen an Sonn- und Feiertagen zwischen 0 und 22 nicht auf deutschen Straßen unterwegs sein.

  • "Give Peace A Chance" europaweit im Radio

    Als Zeichen gegen den Ukraine-Krieg haben am Freitagmorgen um 8.45 Uhr Radiosender in vielen europäischen Ländern den Friedenssong "Give Peace A Chance" von John Lennon gespielt. Allein in Deutschland wollten mehr als 200 Hörfunkprogramme mitmachen, darunter auch der hr und weitere öffentliche-rechtliche Rundfunkanstalten sowie Privatsender, wie die ARD mitteilte. Auch der ukrainische Sender Radio Promin sollte bei der Rundfunk-Aktion dabei sein.
    "Give Peace A Chance" entstand 1969 während Protestaktionen für den Frieden von Beatles-Mitglied John Lennon und seiner Frau Yoko Ono in Montréal.

  • hr-Hessentrend: Der Krieg macht vielen Hessen Sorgen

    Der hr-Hessentrend zeigt: Den meisten Menschen machen der Ukraine-Krieg und seine möglichen Folgen viel mehr zu schaffen, als die aktuellen Corona-Regelungen. Die größten Sorgen machten sich die Menschen dabei um steigende Energiepreise und Lebenshaltungskosten, gefolgt von einer Ausweitung des Krieges in Europa.

  • Fraport prüft Beteiligung in Sankt Petersburg

    Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport prüft nach eigenen Angaben intensiv, in welchem Umfang die internationalen Sanktionen gegenüber Russland auch die Minderheitsbeteiligung des Konzerns am Pulkovo-Flughafen in Sankt Petersburg betreffen. In den vergangenen Jahren hatte die Fraport AG den Ausbau des viertgrößten russischen Flughafens als Minderheitsgesellschafter des Flughafenbetreibers Northern Capital Gateway mit vorangetrieben.

    Man erbringe in der Stadt in Russland keine Beratungsleistungen und gebe kein Betriebs-Know-how weiter, sagte ein Fraport-Sprecher am Freitag. Außerdem habe man vor Ort kein eigenes Personal und sei auch nicht in den Betrieb des Flughafens involviert.

  • 145.000 Euro vom Bistum Limburg und Diözesancaritasverband

    Das Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband unterstützen die vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen mit 145.000 Euro. Davon sollen 100.000 Euro als humanitäre Soforthilfe an das internationale Hilfswerk des Caritasverbandes gehen - weitere 45.000 Euro sollen kirchliche Partner in der Ukraine und in Nachbarländern unterstützen, wie das Bistum am Freitag erklärte.

    Der Limburger Bischof Georg Bätzing rief neben finanzieller Unterstützung der Hilfsinitiativen zum Gebet um Frieden auf. "Ich bin dankbar für die große Anteilnahme und Solidarität, die viele Menschen rund um den Globus in den vergangenen Tagen gezeigt haben", sagte Bätzing.

    Limburgs Bischof Georg Bätzing
  • Top-Thema

    Evangelische Kirchen: Kein Unterschied unter Schutzsuchenden

    Die evangelischen Kirchen in Hessen äußern sich dankbar für die Hilfsbereitschaft, Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufzunehmen. Das sagte der Interkulturelle Beauftragte der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Andreas Lipsch dem epd.

    Er wies darauf hin, dass unter den Geflüchteten auch viele Schutzsuchende aus Syrien, Afghanistan, Tschetschenien und Somalia seien, die in der Ukraine lebten. "Darum appellieren wir: Vergesst niemanden. Unsere Solidarität und Hilfsbereitschaft muss allen Schutzsuchenden gelten, ohne Unterschied!", sagte Lipsch. Außerdem erklärte er, dass die Kirchen es "sehr begrüßen würden", in Planungen und Organisation der Aufnahme von Geflüchteten durch das Land Hessen miteinbezogen zu werden.

  • Rheingau-Kommunen koordinieren Hilfsangebote

    Die Bürgermeister der Rheingauer Kommunen Eltville, Geisenheim, Rüdesheim, Walluf, Kiedrich, Lorch, Oestrich-Winkel und Schlangenbad wollen gemeinsam Hilfsangebote für Geflüchtete koordinieren. Am besten könne derzeit mit freiem Wohnraum für ankommende Ukrainerinnen und Ukrainer geholfen werden - Sachspenden seien hingegen nicht mehr erforderlich. Auch Menschen, die beim Dolmetschen helfen können, sollen sich bei ihren jeweiligen Kommunen melden. Danach sollen die Angebote mit dem Kreis gebündelt werden. Die Kontaktdaten der einzelnen Kommunen sind:

    • In Eltville: roswitha.schwarze@eltville.de
    • In Geisenheim: Stadtverwaltung@geisenheim.de oder telefonisch unter 06722-701 148
    • In Kiedrich: michaela.heuthaler@kiedrich.de
    • In Oestrich-Winkel: esr@oestrich-winkel.de oder telefonisch unter 06723-992 110
    • In Lorch: petra.adler@lorch-rhein.de
    • In Rüdesheim: christina.metz@stadt-ruedesheim.de
    • In Walluf: info@walluf.de
    • In Schlangenbad: gemeinde@schlangenbad.de oder telefonisch unter 06129 48-32

    Die Notfallseelsorge Rheingau leiste außerdem psychologische Betreuung für ankommende Flüchtlinge und Betroffene vor Ort, die Familie oder Freunde in Kriegsgebieten haben. Betroffene können die Notfallseelsorge unter dem Notruf 112 erreichen.

  • Landessportbund Hessen beteiligt sich an Ukraine-Hilfsfonds

    Der Landessportbund Hessen (lsb h) wird sich an dem vom Deutschen Olympischen Sportbund angekündigten Hilfsfonds zur Unterstützung ukrainischer Sportler und Sportlerinnen beteiligen. Das Präsidium begrüße zudem alle humanitären Maßnahmen der deutschen Sportorganisationen wie etwa die Aufnahme ukrainischer Boxer in Deutschland, teilte der lsb h am Freitag mit. Gleichzeitig unterstütze man die Forderungen des DOSB, Russland und Belarus vom internationalen Sport auszuschließen.

    "Russland mit seinem Präsidenten an der Spitze tritt das Völkerrecht und die Menschenrechte mit Stiefeln, verbunden mit einem nicht für möglich gehaltenen Zynismus", heißt es in der Erklärung der lsb h-Führung. Daher seien die Sanktionen unterschiedlicher Art gegenüber Russland notwendig und richtig.

  • Kostenloser ÖPNV für Ukrainer auch im Rheingau-Taunus-Kreis

    Auch die Busse und Bahnen der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft (RTV) dürfen Ukrainerinnen und Ukrainer ab sofort kostenlos nutzen. "Wir möchten ein klares Signal der Solidarität und Anteilnahme senden", teilte der RTV mit. Damit schließt sich das Unternehmen der Entscheidung der Verbundfamilie des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) an. Auch der Nordhessische Verkehrsverbund und die Wiesbadener Verkehrsgesellschaft ESWE bieten Geflüchteten aus der Ukraine kostenlose Fahrten an.

  • Radprofi Degenkolb gegen generelle Sperre russischer Sportler

    Radprofi John Degenkolb hat sich gegen einen Ausschluss aller russischen Fahrer ausgesprochen. Man müsse zwischen Einzelsportlern und Sponsoren differenzieren, so der Oberurseler.

  • Live-Schalte mit Selenskyj in Frankfurt angekündigt

    Am Freitagabend soll der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu Kundgebungen in verschiedenen Städten in Europa live zugeschaltet werden. In Frankfurt ist eine Übertragung um 18 Uhr am Römerberg geplant, wie die Europa Union Frankfurt auf ihrer Webseite mitteilte. Andere teilnehmende Städte sind Bratislava, Prag, Lyon, Wien, Tiflis und Vilnius.

  • Deutsches Rotes Kreuz: Nur hilfreiche Dinge oder Geld spenden

    Der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) weist darauf hin, dass hilfsbereite Menschen genau darauf achten sollen, was sie spenden. Kurze Röcke und leichte Sommerkleidung bei winterlichen Temperaturen seien beispielsweise nicht hilfreich. "Dadurch helfen sie nicht, sondern behindern die humanitäre Arbeit vor Ort", sagte Gisela Prellwitz, Sprecherin des DRK-Landesverbands des in Wiesbaden. Das DRK bitte daher um Geldspenden, die "flexibler und effizienter einzusetzen" seien.

    Ähnlich hatten sich in den vergangenen Tagen bereits andere große Hilfsorganisationen, die Landesapothekerkammer und der hessische Sozialminister geäußert.

  • Handelskammer organisiert Hilfe

    Der hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) hat auf seiner Homepage eine lange Liste mit Ansprechpartnern, Hilfsaktionen für die Menschen in der Ukraine sowie Unterstützung für die wirtschaftlich betroffenen Betriebe und ihre Mitarbeiter aufgeführt. Die Liste wird fortlaufend ergänzt.

    Einige hessische Betriebe leisten den Angaben zufolge bereits humanitäre Unterstützung, bereiten Hotelzimmer für Kriegsopfer vor, organisieren Hilfskonvois und fahren direkt an die ukrainische Grenze, um vor Ort bei der Versorgung zu unterstützen. Dazu gibt es Geldspenden. Bei den Hilfskonvois geht es nach Angaben des HIHK etwa um Medizin und Hygieneartikel, haltbare Lebensmittel, Elektronik und Thermosflaschen sowie Decken und warme Kleidung. Auch Kinderspielzeug, Rucksäcke und Zelte werden in die Krisenregion gebracht.