In unserem Ticker haben wir Sie über die aktuellen Entwicklungen im Ukraine-Krieg und den Auswirkungen auf Hessen informiert. Hier werden keine neuen Meldungen mehr eingestellt.

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  • Kurfürstliche Burg Eltville in ukrainischen Nationalfarben

    Die Kurfürstliche Burg in Eltville wird aus Solidarität mit der Ukraine in deren Nationalfarben Blau und Gelb angestrahlt.

    Die Kurfürstliche Burg Eltville wird eine Woche lang in Blau und Gelb, den ukrainischen Nationalfarben, angestrahlt. Das teilte die Stadt am Donnerstagabend mit. "Damit schließen wir uns dem Protest gegen den Krieg in der Ukraine an und setzen in Eltville ein Zeichen für den Frieden in Europa", erklärte Bürgermeister Patrick Kunkel (CDU). Zudem sei am Rathaus der Stadt die ukrainische Flagge gehisst worden. "Beide Aktionen sollen zum Ausdruck bringen, dass wir den Angriff Russlands auf die Ukraine und die damit einhergehende Verletzung des Völkerrechts zutiefst verurteilen", so Kunkel.

  • Top-Thema

    Sozialminister rät zu Geld- statt Sachspenden

    Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) hat dazu aufgerufen, anstelle von Sachspenden lieber Geld für die Menschen in der Ukraine zu geben. Geldspenden könnten effektiver eingesetzt werden, teilte Klose auf Twitter mit:

    Die Hilfsbereitschaft für die Menschen in und aus der #Ukraine ist überwältigend, vielen Dank. Bitte sehen Sie von Sachspenden ab, Geldspenden können in dieser Situation wesentlich effektiver eingesetzt werden - zum Beispiel bei der #AnnKathrinLinsenhoff -Stiftung, die aktives

    [zum Tweet]

  • Friedensdemo in Frankfurt

    Auch in Frankfurt sind am Abend hunderte Menschen in der Innenstadt zusammengekommen, um für Frieden in der Ukraine zu demonstrieren: Mit Transparenten und ukrainischen Fahnen zogen nach Polizeiangaben rund 750 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Hauptwache aus in Richtung Römerberg. Ihr Motto: "Stand with Ukraine" – mit der Ukraine zusammenstehen.

    Dazu aufgerufen hatte die Fridays for Future-Bewegung. Wegen der "Dringlichkeit der Lage" habe man den weltweiten Aktionstag auf den Donnerstag vorverlegt, teilte diese mit. Üblicherweise finden die Proteste der Bewegung Freitags statt. Außer in Frankfurt folgten auch in vielen anderen Städten Menschen dem Aufruf. In Fulda versammelten sich auf dem Universitätsplatz laut Polizei rund 150 Menschen, in Wiesbaden demonstrierten rund 250 auf dem Dernschen Gelände.

    Audiobeitrag

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    Fridays For Future rufen zu Friedensdemos in Hessen auf

    Ende des Audiobeitrags
  • 250 Menschen bei Kundgebung in Wiesbaden

    Rund 250 Menschen, überwiegend Schülerinnen und Schüler, haben am Donnerstag in Wiesbaden gegen den Krieg Russlands in der Ukraine demonstriert. Sie versammelten sich in der Nähe des hessischen Landtags und hielten Transparente hoch mit Aufschriften wie "Putin stopp den Wahnsinn" oder "Stand with Ukraine" - oft in blau und gelb, den Nationalfarben der Ukraine. In ihren Reden riefen die Jugendlichen dazu auf, den Krieg zu stoppen, damit das Leid der Menschen in der Ukraine beendet werde. Die Klimaschutzinitiative Fridays for Future hatte bundesweit zu Kundgebungen aufgerufen. Am Abend soll ab 18 Uhr eine weitere Demonstration in Frankfurt stattfinden.

  • Wiesbaden startet Hilfsaktion mit polnischer Partnerstadt

    Die Stadt Wiesbaden will nach Gesprächen mit der polnischen Partnerstadt Breslau eine gemeinsame Hilfsaktion starten. In Breslau seien bereits zahlreiche Kriegsflüchtlinge angekommen, wie die Stadt Wiesbaden in einer Pressemitteilung am Donnerstag berichtet. Daher wolle man sich auf die Zusammenarbeit mit Breslau konzentrieren und "eine koordinierte Hilfsaktion starten".

    Ab kommendem Samstag, 5. März, sollen in Wiesbaden bestimmte Hilfsgüter gesammelt und dann nach Breslau transportiert werden. Die Spenden sollen entweder vor Ort an Geflüchtete verteilt oder weiter nach Lwiw in die Ukraine gebracht werden. Die Stadt informiert in ihrer Pressemitteilung über weitere Details der Aktion.

  • Blau-gelbe Fahnen und Gesichter an der Hessenwaldschule

    Die über 700 Schülerinnen und Schüler der Hessenwaldschule in Weiterstadt (Darmstadt-Dieburg) haben sich am Donnerstagmorgen mit blau-gelben Fahnen, blau-gelber Kleidung oder geschminkten Gesichtern auf dem Schulhof versammelt. "Ich bin stolz auf euch, weil ihr euch für Frieden und Demokratie einsetzt", sagte der Schulleiter Markus Bürger. Auch im Unterricht habe der Krieg in der Ukraine an diesem Tag im Fokus gestanden.

    Kinder mit blau-gelben Fahnen an der Hessenwaldschule
  • Lahn-Dill-Kreis: 70 private Wohnungsangebote für Geflüchtete

    Im Lahn-Dill-Kreis haben sich seit Beginn der Woche bereits 70 Bürgerinnen und Bürger gemeldet, die Unterkünfte für bis zu 400 Menschen zur Verfügung stellen können. Zusammen mit bereits angemieteten Immobilien des Kreises könnten so insgesamt 724 Geflüchtete aus der Ukraine untergebracht werden, wie der Fachdienstleiter für Zuwanderung und Integration, Gero Lottermann, mitteilte.

    Der Kreis bittet weiterhin um eine E-Mail an integration@lahn-dill-kreis.de, um Unterbringungsmöglichkeiten anzumelden. Auch viele andere Landkreise und Städte haben eigene Mailadressen eingerichtet, unter denen sich Privatpersonen melden können, die freie Zimmer haben. Eine Übersicht finden Sie hier.

  • Hilfstransport wieder in Darmstadt angekommen

    Nach rund 2.600 Kilometern Fahrt ist ein Darmstädter Hilfstransport von der ukrainischen Grenze zurück nach Südhessen gekommen. Mit dabei sind zehn Menschen, die vor dem Krieg geflohen sind. Der Bus war in der Nacht zu Dienstag mit Hilfsgütern beladen in Richtung Osten aufgebrochen.

  • documenta-Kunstaktion gegen den Krieg

    "Stop War", "Stop Putin" und "Peace" ist neben gezeichneten Panzern auf drei riesigen Bannern zwischen den Säulen des Fridericianums in Kassel zu lesen. Mit der Kunstaktion des rumänischen Künstlers Dan Perjovschi protestiert die documenta gegen den Krieg in der Ukraine. Während der documenta fifteen werde Dan Perjovschi "im Kasseler Stadtraum erneut die Aufmerksamkeiten auf dringliche Themen unserer Zeit richten", kündigte die documenta am Donnerstag an. Die documenta gilt als weltweit bedeutendste Schau der zeitgenössischen Kunst und beginnt zum nächsten Mal am 18. Juni.

    An der Fassade des Fridericianums sind drei Motive mit dem Titel "Anti War Drawings, 2022" des documenta-Künstlers Dan Perjovschi angebracht.
  • Top-Thema

    Wegen "aktueller Sicherheitslage": Verkehrskameras abgeschaltet

    Die Verkehrskameras an den deutschen Autobahnen sind am Mittwochnachmittag abgeschaltet worden. Auch die Verkehrskameras in Hessen senden nicht mehr. So kann der Hessische Rundfunk keine Livebilder mehr von Autobahnen zeigen. Die zuständige Autobahn GmbH des Bundes begründet diesen Schritt gegenüber dem hr mit der "aktuellen Sicherheitslage" in Bezug auf den Krieg in der Ukraine. Ob das mit einer möglichen Verlegung militärischer Einsatzkräfte zusammenhängt, ist nicht bestätigt. Zu möglichen Verlegungen darf die Bundeswehr nach eigenen Angaben nichts sagen.

  • Hotels für Geflüchete

    Offenbar wollen viele Hotels und andere Beherbergungsbetriebe in Hessen freie Zimmer für Geflüchtete anbieten. Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga hat eine Plattform eingerichtet, um die Zimmerkapazitäten besser mit den Städten und Landkreisen koordinieren zu können.

    Am Donnerstag teilte außerdem der Unternehmensdienstleister Wisag mit, dass ein Frankfurter Hotel für die Unterbringung von Geflüchteten vorbereitet werde. Wisag habe einen entsprechenden Vertrag mit dem Dormero-Hotel Frankfurt Messe für ein halbes Jahr unterzeichnet. In dem Hotel gebe es Platz für 150 Familien, Möglichkeiten zur Küchennutzung, zum Spielen für Kinder und Räume für soziale Projekte und Bildungsarbeit. Die ersten Geflüchteten erwarte man bereits in den kommenden Tagen.

  • Johanniter-Kompetenzzentrum erstmals aktiviert

    Das Frankfurter Johanniter-Kompetenzzentrum für Europäischen Katastrophenschutz (EUCC) ist am Donnerstag zu seinem ersten Einsatzfall alarmiert worden. Wie der Regionalverband Rhein-Main der Johanniter mitteilte, sei über den EUCC-Mechanismus Hilfe für die Ukraine angefordert worden. Konkret handle es sich um 100.000 Schutzmasken und 50.000 blut- und virendichte Behandlungskittel, die aus Deutschland benötigt werden.

    Das Johanniter-Kompetenzzentrum ist einer von zwei neuen Standorten in Deutschland, an denen medizinische Schutzausrüstung für die EU gelagert wird. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hatten die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten 2020 beschlossen, schrittweise solche Lager aufzubauen, die von den einzelnen Staaten unterhalten und von der EU finanziert werden.

    Mann mit EU-Logo auf Weste von hinten vor Kisten
  • Mahnwache vor dem russischen Konsulat

    Seit Kriegsbeginn stehen jeden Tag Ukrainerinnen und Ukrainer vor dem russischen Konsulat in Frankfurt und halten eine Mahnwache - mit Blumen, Plakaten, Fotos aus dem Krieg und der ukrainischen Nationalhymne in Dauerschleife.

    Die Ukrainerinnen und Ukrainer vor Ort berichten, dass sie durch die Mahnwache vor Ort mit Menschen aus Russland ins Gespräch kommen möchten. In den vergangenen Tagen sei es aber auch schon zu Anfeindungen gekommen.

    Audiobeitrag

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    Ukrainische Mahnwache vor russischem Konsulat

    Ende des Audiobeitrags
  • Fußballtrainer der Lilien will Flüchtlinge aufnehmen

    Lilien-Trainer Torsten Lieberknecht ist bereit, Kriegs-Flüchtlinge aus der Ukraine bei sich zuhause aufzunehmen. Er habe das Thema daheim diskutiert und man sei sich sofort einig gewesen: "Bei der Familie Lieberknecht stehen die Türen für Flüchtlinge offen", sagte der Fußballcoach des SV Darmstadt 98 am Donnerstag. Auch finanzielle Unterstützung für Menschen in Not könne sich der 48-Jährige vorstellen.

  • Helaba verzichtet wegen Ukraine-Krieg auf Gewinnprognose

    Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) plant nach einem Gewinnsprung 2021 für dieses Jahr vorsichtiger. Wegen des Ukraine-Krieges und der aktuell sehr hohen Unsicherheiten im Markt sehe der Vorstand von einer konkreten Ergebnisprognose für 2022 ab, sagte der Vorstandsvorsitzende von Deutschlands drittgrößter Landesbank, Thomas Groß, am Donnerstag.

    Nach eigenen Angaben hat die Helaba ihr Engagement in Russland und der Ukraine in den vergangenen Jahren stetig zurückgeführt. Seit vergangener Woche sei das Neugeschäft mit Russland gestoppt, auch Zahlungen dorthin werden seit Montag vorerst nicht mehr durchgeführt. In beiden Ländern zusammen habe die Landesbank aktuell einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag im Risiko, hauptsächlich Export- und Handelsfinanzierungen.

    Helaba-Zentrale
  • Frankfurt schaltet Notfall-Nummer für Geflüchtete

    Geflüchtete Menschen aus der Ukraine und deren Angehörige in Frankfurt können sich künftig über eine Telefon-Hotline über die Hilfen der Stadt informieren. Mitarbeitende des Jugend- und Sozialamtes Fragen beantworten dort Fragen zu Unterbringung und sonstigen Unterstützungsmöglichkeiten der Stadt.

    Auch der Besondere Dienst für Flüchtlinge und Auswärtige in der Mainzer Landstraße unterstützt Schutzsuchende, etwa bei der Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten. Frankfurterinnen und Frankfurter, die sich für die Ukraine engagieren wollen, können sich über eine städtische Plattform informieren und organisieren.

  • Landesapothekerkammer: Geld statt Arzneimittelspenden

    Obwohl es in der Ukraine bereits zu Versorgungsproblemen mit Medikamenten und Verbandsmaterial komme, fordert die Landesapothekerkammer Hessen Privatpersonen dazu auf, keine Arzneimittel für Menschen in der Ukraine zu spenden. Hilfreicher sei es, Geld an die Hilfsorganisationen der Apotheker zu spenden.

    "Lassen Sie die Expertinnen und Experten den Bedarf vor Ort erheben und zielgerichtet bedienen", so Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. "Der Kauf einzelner Packungen oder die Abgabe von Resten aus der Hausapotheke helfen da nicht weiter", sagte sie. Im Gegenteil führe dies zu Problemen bei der Logistik.

  • Stipendien für ukrainische Historiker

    Die an der Frankfurter Goethe-Universität angesiedelte Forschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" will fünf Stipendien für ukrainische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anbieten. Damit wolle man "die Stimme der ukrainischen Wissenschaft stärken", sagte die Initiatorin des Stipendienprogramms Birgit Emich.

    Die Stipendien sind mit 3000 Euro monatlich dotiert und zunächst auf vier Monate begrenzt. Sie richten sich an Promovierte, die sich mit mittelalterlicher oder frühneuzeitlicher Geschichte befassen und religiöse Vielfalt in den Blick nehmen.

  • Benefizkonzert für die Ukraine

    Ein Zeichen für den Frieden setzen möchte das Land Hessen zusammen mit dem hr-Sinfonieorchester. Deswegen lädt das Orchester zu einem Benefizkonzert für die Ukraine in die Alte Oper ein. Auf dem Programm steht Beethoven.

  • Top-Thema

    Linke gegen Aussetzen der hessisch-russischen Partnerschaft

    Als Sanktion wegen des Angriffs auf die Ukraine will die Landesregierung die Partnerschaft mit der zentralrussischen Region Jaroslawl formell auf Eis legen. Die hessische Linke hat das am Donnerstag "als Schritt in die falsche Richtung" kritisiert. "Wichtiger denn je wäre es vielmehr, Gesprächskanäle offenzuhalten, Kontakte in die Gesellschaft und auch die unteren Ebenen des russischen Staats hinein zu nutzen", teilte Ulrich Wilken mit, rechtspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion. Stattdessen würden Ansätze der Völkerverständigung gefährdet, wie sie Menschen aus unterschiedlichen Kulturen nach dem Zweiten Weltkrieg zusammengebracht hätten.

    Die Landesregierung will die seit 31 Jahren bestehende Regionalpartnerschaft kommenden Montag aussetzen. Russlands Angriff auf die Ukraine müsse "Konsequenzen auf allen Ebenen nach sich ziehen", hatte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Mittwoch zur Begründung gesagt.

  • Hessische Milliarden-Projekte gefährdet

    Die Sanktionen gegen Russland haben auch Auswirkungen auf die wissenschaftliche Arbeit in Hessen. In Darmstadt sind gleich zwei Großprojekte der Weltraum- und Grundlagenforschung durch die Folgen des Krieges bedroht.

  • Fridays for Future will gegen Krieg demonstrieren

    Die Fridays for Future-Bewegung in Frankfurt will am Donnerstagabend gegen den Krieg in der Ukraine auf die Straße gehen. Die Demonstration soll um 18 Uhr an der Frankfurter Hauptwache beginnen und unter entsprechenden Coronamaßnahmen stattfinden, wie die Organisatoren mitteilten. Die Fridays for Future-Bewegung in der Ukraine habe um Solidarität der Aktivistinnen und Aktivisten in Deutschland gebeten. Wegen der "Dringlichkeit der Lage" habe man den weltweiten Aktionstag auf den Donnerstag vorverlegt - üblicherweise finden die Proteste sonst Freitags statt.

    Die Frankfurter Organisatoren verurteilten den Krieg in ihrer Pressemitteilung als "völkerrechtswidrigen, aggressiven Akt Russlands", dessen Ursachen "auch in der Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen und ständiger Konkurrenz um ihre Verteilung" liegen würden. "Eine Antwort auf den Krieg muss das Aufbrechen dieser Abhängigkeiten und die Überwindung des fossilen Systems sein", hieß es weiter.

  • Top-Thema

    Krankenhäuser sollen sich auf Kriegsverletzte vorbereiten

    Die hessischen Krankenhäuser sollen sich darauf vorbereiten, gegebenenfalls Kriegsverletzte aufzunehmen. Das hat das Sozialministerium den Krankenhäusern per Erlass am Donnerstag mitgeteilt. Es handle sich um eine "derzeit rein vorsorglich getroffene Regelung", sagte Sozialminister Kai Klose (Grüne).

    Die Regelung sorge dafür, "dass alle Beteiligten informiert sind und auch mögliche Wechselbeziehungen zwischen der Versorgung von Kriegsverletzten und der andauernden COVID-Pandemie berücksichtigt werden." Im Ernstfall sei schnelles Handeln notwendig, daher müsse die Vorbereitung bereits jetzt erfolgen.

  • Peace-Zeichen vom Schulhof

    Die Schulen in Hessen haben am Mittwoch durch eine Schweigeminute ihre Solidarität mit der Ukraine gezeigt. In Birstein haben sich die Haupt- und Realschule noch etwas anderes überlegt: Die Schülerinnen und Schüler stellten sich zusammen mit ihren Lehrkräften auf dem Sportplatz in Form eines Peace-Zeichens auf.

    Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule Birstein haben zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern gestern das Peacezeichen auf dem Sportplatz geformt, um damit ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk zum Ausdruck zu bringen.
  • Top-Thema

    Zentrale Anlaufstelle "Ukrainehilfe" in Marburg

    Die Stadt Marburg eröffnet am Donnerstag ab 13 Uhr eine zentrale Anlaufstelle "Ukrainehilfe". Im Georg-Gaßmann-Stadion sollen Geflüchtete zielgerichtete Unterstützung bekommen. Wie die Stadt mitteilte, sollen dafür die Ausländerbehörde, das Sozialamt und der Fachdienst Migration und Flüchtlingshilfe zusammenarbeiten. In der Anlaufstelle sollen die Geflüchteten dann in deutscher und ukrainischer Sprache wichtige Erstinformationen zu finanzieller Unterstützung, medizinischer Versorgung und Corona-Test- und Impfangeboten bekommen.

    Außerdem soll es vor Ort eine "Ukrainehilfe-Börse" geben, die Hilfsangebote aus der Bevölkerung mit dem konkreten Bedarf der Menschen zusammenbringen soll. "Egal, ob Sprachkenntnisse, Umzugshilfe, freie Wohnungsangebote – wir tragen alle Hilfen zusammen und vermitteln sie bedarfsgerecht weiter", so Oberbürgermeister Thomas Spies (SPD). Ein Lager für Sachspenden soll es nicht geben. Bürgerinnen und Bürger sollen daher keine Sachspenden bringen, sondern Hilfsangebote zur Koordinierung anmelden.

    Wegweiser zur zentralen Anlaufstelle