In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen im Ukraine-Krieg und den Auswirkungen auf Hessen.

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  • Top-Thema

    Darmstadt rät von Sachspenden ab

    Bürgerinnen und Bürger in Darmstadt sollen keine weiteren Sachspenden in das Kongresszentrum darmstadtium bringen. "Deutlich zielführender und sinnvoller sind Geldspenden", teilte die Stadt am Mittwoch mit. Anders als bei der humanitären Notlage 2015 und 2016 seien die Geflüchteten aus der Ukraine derzeit auch aufgrund der Hilfsorganisationen in den angrenzenden Ländern relativ gut versorgt.

    Die Hilfslager in den Nachbarländern seien voll, teilweise komme es vor Ort bereits zu logistischen Problemen. Das hatte auch der Darmstädter Hilfskonvoi erlebt, der längere Zeit Schwierigkeiten hatte, Sachspenden an der slowakischen Grenze sicher und zielgerecht zu übergeben.

  • Eintracht-Fans fahren Hilfsgüter Richtung Ukraine

    Verschiedene Fan-Gruppen von Eintracht Frankfurt planen aktuell Hilfsaktionen für die notleidenden Menschen in der Ukraine. So sammeln derzeit Mitglieder der Eintracht-Fanszene Geld für einen Hilfstransport in den kommenden Tagen. Von dem Geld sollen dann per Lkw Lebensmittel und medizinische Notfall-Kits an die polnisch-ukrainische Grenze gefahren werden. Von dort sollen die Hilfsgüter von ukrainischen Helfern nach Kiew gebracht werden.

    Eine weitere Aktion findet am Freitag an der Fan-Kneipe Schöppche in Frankfurt-Sachsenhausen satt. Ab 15 Uhr werden Sachspenden wie dicke Jacken, Decken und Hygieneartikel für Frauen und Kleinkinder gesammelt. Auch diese Hilfsgüter wollen die Fans anschließend per Lkw an die ukrainische Grenze fahren.

  • Top-Thema

    Hessen und der Ukraine-Krieg

    Der Krieg in den Ukraine bewegt die Menschen. Hessen hat vielfältige Beziehungen zu Russland und der Ukraine. In diesem Ticker möchten wir Sie über alles auf dem Laufenden halten, was unmittelbar unser Bundesland betrifft. tagesschau.de dokumentiert die weiteren Entwicklungen des Konflikts.

  • Lahn-Dill-Kreis schickt zehn Tonnen Hilfsgüter

    Rund zehn Tonnen Hilfsgüter hat der Lahn-Dill-Kreis auf die Reise in die Ukraine geschickt. Unter anderem seien 600 Feldbetten, 600 Wolldecken, 792 Hygiene-Sets, 2.000 Liter Trinkwasser, Nahrungsmittel, Verbandsmaterial, 1.000 Dosen Antibiotikum, 1.500 Schutzkittel und vier Stromerzeuger auf dem Weg. Das teilte der Kreis am Mittwoch mit. Die Hilfsgüter sollen in der Nacht auf Donnerstag zunächst in Polen eintreffen und von dort per Zug weiter nach Kiew transportiert zu werden. Dort sollen sie laut Plan am Freitag in ankommen.

  • Frankfurter Fernsehturm in Ukraine-Farben

    Der Frankfurter Europaturm leuchtet aus Solidarität mit der Ukraine in deren Landesfarben blau und gelb.

    Wenn es dunkel wird, dann leuchtet dieser Tage der Frankfurter Fernsehturm in Blau und Gelb, den Landesfarben der Ukraine. Von diesem Mittwoch bis einschließlich Sonntag soll die Beleuchtung bleiben, immer von den frühen Abendstunden bis Sonnenaufgang. Damit wollen die Stadt Frankfurt und die Eigentümerin des Europaturms, Deutsche Funkturm, nach eigener Aussage ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine setzen, die unter dem Krieg leiden. Bei dem russischen Angriff auf das Land war auch der Kiewer Fernsehturm beschossen worden.

  • Flucht von Odessa nach Marburg - mit Baby

    Die junge Mutter Kira ist aus dem ukrainischen Odessa vor dem Krieg geflohen. "Ich hatte mir zwei Tage lang die Nachrichten angeguckt", sagt sie - "und dann entschieden, irgendwas tun zu müssen, um meine Familie da rauszuholen." Mit ihrem neun Monate alten Baby hat es die Alleinerziehende bis nach Caldern bei Marburg geschafft - allerdings nur durch eine zufällige Begegnung. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

  • Top-Thema

    Luftfahrt spürt Auswirkungen des Krieges

    Die Lufthansa steuert auf neue Turbulenzen zu: Nach dem von Corona geprägten Geschäftsjahr 2021 muss Europas umsatzstärkster Luftverkehrskonzern jetzt mit den Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine zurechtkommen. Die Sperrung des russischen Luftraums bedeutet direkte Umsatzverluste wegen der wegfallenden Ziele in Russland und der Ukraine sowie hohe zusätzliche Kosten auf den umgeleiteten Verbindungen nach Fernost. Die Maschinen des Joint-Venture-Partners Air China können allerdings weiterhin über Russland fliegen und so auch der Lufthansa indirekt Umsätze bringen. Am Donnerstag will Vorstandschef Carsten Spohr in Frankfurt die Bilanz für das Geschäftsjahr 2021 vorlegen, das erneut mit einem Milliardenverlust abgeschlossen haben dürfte.

    Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport spürt nach eigenen Angaben ebenfalls die Auswirkungen des Ukraine-Krieges. Zwar sei der Passagierverkehr in Frankfurt derzeit nur wenig betroffen, teilte Fraport am Mittwoch mit: Demnach waren in dieser Woche 32 Abflüge verschiedener russischer Passagier-Airlines ab Frankfurt geplant. Über Zwischenstopps sei die Reise nach Russland noch immer möglich. Anders sehe es aber im Fracht-Geschäft aus: "Insbesondere die Airbridge Cargo ist als russischer Frachtcarrier ein wichtiger Kunde", so Fraport. "Dieses Cargo-Aufkommen kommt in diesen Tagen zum Erliegen."

  • Kostenloser ÖPNV für Ukraine-Geflüchtete

    Geflüchtete aus der Ukraine können bis auf Weiteres kostenlos mit Bus und Bahn im Liniennetz des Rhein-Main-Verkehrsverbundes fahren. Wie der RMV mitteilte, gilt dies für alle Nahverkehrszüge, also S-Bahnen, Regionalbahnen und Regional Express-Züge sowie für U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse. Als Fahrkarte reicht demnach ein gültiges Ausweisdokument der Ukraine. Auch der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) möchte so verfahren.

    Die Wiesbadener Verkehrsgesellschaft ESWE teilte am Mittwoch außerdem mit, dass auch ein sogenanntes "0-Euro-Ticket" Geflüchtete aus der Ukraine zur kostenlosen Fahrt in ihren Bussen berechtigt. Unterstützt wird die Aktion auch vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).

  • Schweigeminute an Schulen

    Hessenweit haben sich Schulen an einer Schweigeminute wegen des Krieges in der Ukraine beteiligt. Der Aufruf von Kultusminister Alexander Lorz (CDU) sei überwiegend positiv aufgenommen worden, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums am Mittwoch. Die Schweigeminute sollte Anteilnahme und Mitgefühl mit dem ukrainischen Volk und allen ausdrücken, die unter dem Krieg zu leiden haben.

    Der Minister forderte die Schulen auch auf, das Thema inhaltlich in den Unterricht einzubauen. Die Schüler seien durch den russischen Angriff auf die Ukraine mit einem Thema konfrontiert, das bislang in der Regel nicht zu ihrer unmittelbaren Lebenswirklichkeit gehört habe, hatte Lorz bei seinem Aufruf am Dienstag erklärt. Besonders Kinder und Jugendliche bräuchten nun Unterstützung und Begleitung, weil der Krieg bei ihnen Ängste und Sorgen hervorrufe.

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    Video

    Krieg in der Ukraine: Schweigeminute in Hessens Schulen

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  • Wintershall: Keine weiteren Projekte in Russland

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    Wintershall: Keine weiteren Gas- und Ölprojekte in Russland

    Erdgasförderanlage des Kasseler Öl- und Gaskonzerns Wintershall
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    Wintershall Dea verfolgt angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine keine zusätzlichen Projekte zur Förderung von Gas und Öl mehr. Das hat der Vorstand der Wintershall Dea AG mit Sitz in Kassel und Hamburg entschieden. Außerdem werde man die Finanzierung von Nord Stream 2 in Höhe von rund einer Milliarde Euro abschreiben, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Zahlungen nach Russland würden "grundsätzlich mit sofortiger Wirkung" eingestellt.

    In den bestehenden Erdgas-Förderprojekten Juschno-Russkoje und Achimov in Sibirien bleibe das Unternehmen aber vertreten, hieß es in der Mitteilung. Die Förderprojekte versorgen demnach Europa mit Energie. Der Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea ist an der Finanzierung der umstrittenen Pipeline Nord Stream 2 beteiligt, für deren Betrieb die Bundesregierung das Genehmigungsverfahren ausgesetzt hat.

  • hr-Reporterin berichtet von der slowakisch-ukrainischen Grenze

    hr-Reporterin Bo Hyun Kim begleitet gerade den Hilfstransport, der in der Nacht von Montag auf Dienstag von Darmstadt in Richtung der ukrainisch-slowakischen Grenze aufgebrochen ist. Der Reisebus hat zuerst Hilfsgüter in eine slowakische Grenzstadt geliefert. Jetzt holt er Geflüchtete nach Hessen. In ihrem Instagram-Video schildert unsere Reporterin ihre Eindrücke von der slowakisch-ukrainischen Grenze.

  • Top-Thema

    Darmstädter Helfer erreichen Ukraine-Grenze

    Der in Darmstadt gestartete Hilfstransport hat die ukrainische Grenze erreicht. Die Hilfsgüter sind trotz bürokratischer Hürden überbracht. Ob wie geplant Geflüchtete mit nach Deutschland kommen, ist unklar.

    Videobeitrag

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    Darmstädter Hilfstransport erreicht ukrainische Grenze

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  • Top-Thema

    Debatte um Wiedereinführung der Wehrpflicht

    Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat eine Debatte über die Wiedereinführung der Wehrpflicht ausgelöst. In Hessen wird sie zurückhaltend geführt, nachdem die Junge Union und die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Hessen als CDU-Organisationen der CDU eine "zeitnahe Wiedereinführung" gefordert haben - auch für Frauen. Linken-Fraktionschef Jan Schalauske sagte, mehr Militarisierung führe nicht zu mehr Abschreckung oder Sicherheit. Der FDP-Innenexperte, Stefan Müller, warnte davor, das Rad zurück zu drehen. Die Wiedereinführung sei bei bundesweit rund 800.000 wehrpflichtigen Frauen und Männern praktisch nicht umzusetzen.

    Ein Sprecher der SPD-Landtagsfraktion betonte, das werde nicht auf Landesebene entschieden. Trotzdem werde man sich möglicherweise kommende Woche mit diesem Thema beschäftigen. Der parlamentarische Geschäftsführer von Bündnis 90 Die Grünen, Jürgen Frömmrich, sagte auf hr-Anfrage, es spreche einiges dafür, es bei der derzeitigen Regelung ohne Wehrpflicht zu belassen. Andreas Lichert, Co-Landeschef der AfD, verwies darauf, dass seine Partei die Wehrpflicht seit langem fordere. Die Landesverteidigung sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, "der Auftrag der Bundeswehr Verpflichtung für jeden Staatsbürger".

  • Bauernverband fürchtet Lieferausfälle

    Der Hessische Bauernverband befürchtet Engpässe bei der Versorgung mit Lebensmitteln und Futtermitteln infolge des Ukraine-Kriegs. Die Ukraine werde als wichtiger Exporteur von Weizen, Mais und Ölsaaten ausfallen, prognostizierte Verbandssprecher Bernd Weber am Mittwoch. Mögliche Lieferstopps von Düngemitteln aus Russland könnten die Märkte zusätzlich verunsichern. Der Verband forderte daher, "die Ausrichtung der Agrarpolitik auf den Prüfstand zu stellen".  Die aktuelle Situation habe die Risiken verdeutlicht, die große Abhängigkeiten von internationalen Lieferketten mit sich brächten.

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    Hessen setzt Regionalpartnerschaft mit Jaroslawl aus

    Wegen der russischen Invasion in der Ukraine wird Hessen seine Partnerschaft mit der Region Oblast Jaroslawl in Russland vorerst nicht weiterführen. Das kündigte die Landesregierung am Mittwoch an: Bei der Kabinettssitzung am kommenden Montag, wolle man die seit 31 Jahren bestehende Partnerschaft formell aussetzen. Davon betroffen sei auch das Kooperationsbüro in der Partnerregion, das die partnerschaftlichen Aktivitäten koordiniert, teilten Ministerpräsident Volker Bouffier und Europaministerin Lucia Puttrich (beide CDU) mit.

    "Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ist durch nichts zu rechtfertigen", hieß es zur Begründung "Dieses brutale Handeln muss Konsequenzen auf allen Ebenen nach sich ziehen", so Bouffier und Puttrich. Beide begrüßten die Sanktionen der Europäischen Union und ihrer Partner. Außerdem sei man in engem Austausch mit der polnischen Partnerregion Wielkopolska sowie mit den Vertretungen von Georgien, Moldawien, Polen und Rumänien. Die FDP im Landtag forderte noch weitere Sanktionsschritte, sowie eine Sondersitzung des Haushaltsausschusses. Mehr dazu lesen Sie hier:

  • Top-Thema

    Wie sich Hessen auf Geflüchtete aus der Ukraine vorbereitet

    Bislang sind erst wenige Geflüchtete aus der Ukraine in Hessen angekommen, doch für die kommenden Tage und Wochen werden noch zahlreiche Menschen erwartet. Die Hilfsbereitschaft ist groß, aber es gibt noch offene Fragen.

  • Darmstädter Helfer wollen Geflüchtete nach Hessen holen

    In Darmstadt ist in der Nacht zum Dienstag ein Hilfstransport in Richtung der ukrainisch-slowakischen Grenze aufgebrochen. Der Reisebus soll zuerst Hilfsgüter in das Kriegsgebiet bringen und danach Geflüchtete nach Hessen holen.

  • Russen und Ukrainer in Hessen

    Viele Menschen mit russischen und ukrainischen Wurzeln leben auch in Hessen. Wie blicken sie aus der Ferne auf den Krieg und den Konflikt – und was bedeutet das für das Zusammenleben hier in Deutschland? Die hessenschau hat zwei von ihnen getroffen.

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    Russen und Ukrainer in Hessen

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  • Top-Thema

    So können Sie den Menschen aus der Ukraine helfen

    An vielen Orten in Hessen gibt es Hilfsangebote für Menschen aus der Ukraine. Hier finden Sie eine Übersicht.