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Festnahmen nach Banküberfall in Kleinostheim

Die Polizei hat in Langenselbold einen mutmaßlichen Bankräuber festgenommen. Der 20 Jährige soll mit vorgehaltener Pistole in einer Bank in Kleinostheim Geld erbeutet haben. Er sitzt nun in Untersuchungshaft - wie zwei mögliche Komplizen.

Mit vorgehaltener Pistole hatte ein Mann am Donnerstagnachmittag Angestellte der VR-Bank Alzenau in Kleinostheim (Aschaffenburg) gezwungen, ihm Bargeld zu geben. Zehn Minuten später flüchtete der Mann mit einem "relativ hohen Bargeldbetrag" in einem Auto, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken am Sonntag mitteilte.

Der mutmaßliche Täter war am Freitagabend schließlich in seiner Wohnung festgenommen worden. Ein Spezialeinsatzkommando habe den 20-Jährigen in dessen Wohnung in Langenselbold (Main-Kinzig) überwältigt, berichtete eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Südosthessen.

Der Verdächtige kam in Untersuchungshaft. Die Polizei stellte in der Wohnung auch einen Teil der Beute sicher. Tatort und Wohnort des Verdächtigen sind etwa 25 Kilometer voneinander entfernt (kürzeste Strecke mit dem Auto).

Auch zwei mutmaßliche Komplizen festgenommen

Einen weiteren Teil des Geldes fand die Polizei bei Festnahmen von zwei mutmaßlichen Komplizen in Langenselbold und Gründau (Main-Kinzig) am Samstag. Auch sie kamen in Untersuchungshaft.

Diese 26 und 28 Jahre alten Verdächtigen sollen nach ersten Erkenntnissen der Polizei sowohl an der Vorbereitung des Banküberfalls als auch an der Flucht des 20-jährigen mutmaßlichen Haupttäters beteiligt gewesen sein. Bei Durchsuchungen ihrer Wohnungen wurde auch die mutmaßliche Tatwaffe gefunden - eine Schreckschusspistole.

Wie viel Bargeld bei seinem Raubüberfall erbeutet und ob bereits die gesamte Summe sichergestellt wurde, konnte die Polizei auf hr-Nachfrage am Sonntag nicht sagen.

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