In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen. Die Zahl der bestätigten Infektionen ist auf 2.776 gestiegen.

Die wichtigsten Meldungen:

Im Kampf gegen das Coronavirus hat die Landesregierung in den vergangenen Tagen bereits eine Reihe von Maßnahmen beschlossen. Den aktuellen Stand der Verordnungen finden Sie auf www.corona.hessen.de.

+++ Lichter Filmfest findet online statt +++

19:30 Uhr: Das Lichter Filmfest in Frankfurt zählt zu den festen Größen im hessischen Kulturleben. Um die diesjährige Ausgabe im April (21. bis 26. April) trotz der Corona-Verordnungen stattfinden lassen zu können, gehen die Organisatoren den digitalen Weg: Das Filmfest findet online statt. Rund 20 Programmpunkte werden über eine Video-on-Demand-Plattform abrufbar sein, erklärt Festivalleiter Gregor Maria Schubert. Der Abruf wird 8 bis 9 Euro kosten und auf 300 Abrufe pro Film limitiert sein - so wie es im analogen Leben mit limitierten Sitzplätzen im Kino auch wäre.

+++ Corona-Update zum Hören +++

18.00 Uhr: Dreimal täglich liefert der Hessische Rundfunk einen Überblick über die aktuelle Coronavirus-Situation in Hessen zum Hören. Neben dem aktuellen Informationsstand liefert das Audio auch Antworten auf die wichtigsten Fragen unserer Nutzerinnen und Nutzer zum Thema Coronavirus.

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+++ Marburger Familie sitzt in Neuseeland fest +++

17:22 Uhr: Wie die rund 70 Hessen in Pakistan sitzt derzeit auch eine Marburger Familie in Auckland, Neuseeland, fest. Alle Rückflüge wurden gestrichen, die deutsche Botschaft könne keine Angaben machen, wann das Rückholprogramm für die Familie greife. Das gemietete Haus dürfe nur sporadisch verlassen werden. Besonders problematisch: Vater Michel ist herzkrank. Die Medikamente des 72-Jährigen seien nun aufgebraucht, Nachschub konnte er bislang nicht bekommen. "Meinem Bruder geht es sehr schlecht, sein Zustand ist besorgniserregend, hinzu kommt die Angst", sagt sein Bruder zu Hause in Marburg. Wie es mit der Familie weitergeht und wann eine Heimreise möglich wird, ist derzeit völlig ungewiss.

+++ Gestrandet in Pakistan: Hessen fühlen sich im Stich gelassen +++

16:42 Uhr: Etwa 300 Deutsche befinden sich derzeit in Pakistan, rund 70 davon stammen aus Hessen. Eine Rückholaktion der Bundesregierung ist derzeit für sie nicht in Sicht, da es laut Auswärtigem Amt noch reguläre Flugverbindungen von der Hauptstadt Islamabad gebe. Allerdings: Ein Ticket für die einzige noch bestehende Flugverbindung mit Qatar Airways kostet nach Angaben der Gestrandeten zwischen 1.500 und 2.000 Euro pro Person. Eine Summe, die sich nicht jeder leisten könne. Zudem befänden sich viele Betroffene in der Provinz und kämen aufgrund der herrschenden Ausgangssperre gar nicht zum Flughafen. Das bisherige Agieren der deutschen Botschaft in Islamabad sei ein "Totalausfall", berichtet ein Betroffenener gegenüber hessenschau.de. Freunde und Verwandte in Hessen starteten nun eine Petition, mit der Forderung an die Bundesregierung, die Menschen aus Pakistan zurückzuholen.

+++ Uni Gießen bei Neustart von Corona-Krise ausgebremst +++

16:14 Uhr: Vier Monate nach der schweren Cyber-Attacke auf ihre IT-Systeme war die Justus-Liebig-Universität Gießen auf dem besten Weg zurück in den digitalen Normalbetrieb. Doch dann kam die Corona-Krise, und so laufen einzelne Server oder Geräte nach Angaben der Uni-Sprecherin immer noch nicht wieder: "Beispielsweise die stationären öffentlichen Rechner in den Bibliotheken sind noch nicht funktionsfähig." Da die Uni derzeit für Studenten aber geschlossen sei, rückte dies Baustelle erstmal wieder in den Hintergrund. Stattdessen konzentrierte sich das Hochschulrechenzentrum in den letzten Tagen auf die Bereitstellung digitaler Infrastrukturen, die für das mobile Arbeiten vieler Beschäftigter benötigt werden, so die Uni-Sprecherin.

+++ Finanzminister fordert Nachbesserung bei Kreditvergabe +++

15:35 Uhr: Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) fordert in der Corona-Krise eine Kreditvergabe ohne Risiko für Banken. "Die verfügbaren Darlehen für den Mittelstand kommen in der Breite nur dann an, wenn der Staat 100 Prozent garantiert", sagte Schäfer. Laut EU-Regel tragen Banken zehn Prozent der Garantien bei einem Ausfall eines Darlehens. Das behindere die Gewährung von Krediten für Unternehmen, die durch die Krise Probleme haben, so Schäfer. Aber gerade jetzt sei es für Teile der Wirtschaft überlebenswichtig, dass die Kredite an die vielen kleinen Unternehmen und Mittelständler ausgegeben würden.

+++ Zahl der Infizierten steigt auf 2.776, elf Tote +++

Update 18:58 Uhr: Die Zahl der bekannten Corona-Todesfälle in Hessen beträgt elf. In der offiziellen Statistik des Sozialministeriums vom Samstag ist zwar von zehn Corona-Toten die Rede, der vom Kreis Limburg-Weilburg am Donnerstag bestätigte Todesfall fehlt dort allerdings noch.
14:50 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Hessen ist auf 2.776 gestiegen. Das sind 384 mehr als am Freitag, wie das Sozialministerium mitteilte.

+++ Polizei: Menschen halten sich großteils an Kontaktregeln +++

13:14 Uhr: Angesichts des schönen Wetters hat die Polizei in Hessen auch am Samstag verstärkt Präsenz gezeigt, um Gruppenbildungen im öffentlichen Raum wie etwa Parks zu unterbinden. Dabei beobachteten die Beamten landesweit, dass sich die Menschen überwiegend an die Vorgabe der Regierung hielten, sich nur maximal zu zweit im Freien (Ausnahme: Familien und häusliche Gemeinschaften) aufzuhalten beziehungsweise den nötigen Abstand untereinander zu halten. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Frankfurt dem hr erklärte, "zeigten sich die Menschen einsichtig, wenn sie von unseren Kollegen angesprochen wurden und haben sich dann auch an die Verbote gehalten." Andere Polizeidienststellen äußerten sich ähnlich. Einen Bußgeldkatalog für Verstöße gibt es in Hessen noch nicht.

+++ Corona-Update zum Hören +++

12:56 Uhr: Dreimal täglich liefert der Hessische Rundfunk einen Überblick über die aktuelle Coronavirus-Situation in Hessen zum Hören. Neben dem aktuellen Informationsstand liefert das Audio auch Antworten auf die wichtigsten Fragen unserer Nutzerinnen und Nutzer zum Thema Coronavirus.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Corona-Update am 28. März, 12 Uhr

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+++ Kanzleramtschef Braun: Keine Lockerungen vor 20. April +++

12:28 Uhr: Kanzleramtschef Helge Braun hat klargestellt, dass es in der Corona-Pandemie vor dem 20. April keine Lockerungen der bestehenden Einschränkungen geben werde. "Wir reden jetzt bis zum 20. April nicht über irgendwelche Erleichterungen", sagte der aus Gießen stammende CDU-Politiker dem "Tagesspiegel". Braun betonte: "Bis dahin bleiben alle Maßnahmen bestehen."

Wie Braun weiter ausführte, seien die am 22. März von der Bundesregierung und den Ländern beschlossenen Kontaktbeschränkungen für mindestens zwei Wochen verhängt worden. In der kommenden Woche würden Bund und Länder die Entwicklung der Neuinfektionen bewerten. Bis heute gebe diese keinen Anlass, eine Aufhebung von Maßnahmen zu erwägen. Leitlinien vom 16. März etwa zur Schließung von Geschäften, Spielplätzen und Kirchen gelten ohnehin bis zum 20. April.

+++ Wohnsitzlosen bricht die Lebensgrundlage weg +++

9:50 Uhr: Wohnsitzlosen Menschen, die ihren Lebensunterhalt durch Betteln und Flaschensammeln bestreiten, bricht durch die Corona-Krise ein Großteil ihrer Lebensgrundlage weg. Das berichtet die Wohnungslosenhilfe bei der Diakonie Hessen. Auch die Sicherheitsregeln bereiteten Probleme: Trotz der Ausbreitung des Virus übernachten etwa in Frankfurt nach wie vor Menschen unter freiem Himmel, oft auch aus Sicherheitsgründen in kleinen Gruppen.

Nach Angaben einer Sprecherin des Sozialdezernats in Frankfurt übernachten mehr als 100 Menschen in der B-Ebene am Eschenheimer Tor, wo die Schlafmatten im Zwei-Meter-Abstand ausgebreitet worden seien. Etwa 70 Menschen übernachteten unter freiem Himmel, in den Notunterkünften seien es fast 50 Menschen.

+++ Über 1.000 Studenten wollen helfen +++

9:05 Uhr: Hunderte Medizinstudenten der Frankfurter Goethe-Universität wollen in Corona-Zeiten mit anpacken. Bis zum Wochenende haben sich nach Angaben der Hochschule 1.180 Studierende freiwillig als Krisenhelfer gemeldet.

Der Fachbereich Medizin der Goethe-Universität und das Universitätsklinikum hatten vor rund einer Woche das neue Wahlfach "Covid-19" ins Leben gerufen. Um teilzunehmen, müssen sich Studierende im Online-Portal "Krisenhelfer gesucht" registrieren. Das Universitätsklinikum meldet seinen aktuellen Bedarf dem Studiendekanat, das dann die Studierenden einteilt.

Wo die Studentinnen und Studenten genau mithelfen können, hängt von deren Vorwissen und Qualifikationen ab. Viele seien ausgebildete Rettungssanitäter oder Krankenschwestern.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Corona-Update am 28 März, 8 Uhr

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Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (27. März 2020):
+++ 2,8 Millionen Masken für Hessen +++ 2.392 Infizierte im Land +++ Mehr als 500 Menschen wegen Covid-19 im Krankenhaus +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (26. März 2020):
+++ Hessen nimmt Patienten aus Italien und Frankreich auf +++ Acht Todesfälle +++ 2.170 bestätigte Infektionen +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (25. März 2020):
+++ Soforthilfe für Unternehmen spätestens ab Montag +++ 1.909 Infizierte in Hessen +++ Sechster Todesfall +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (24. März 2020):
+++ Fünfter Todesfall +++ Zahl der Infizierten auf 1.617 gestiegen +++ Landtag macht Weg frei für Rettungsschirm +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (23. März 2020):
+++ Virologin erwartet bald Schnelltests +++ Vierter Todesfall in Hessen +++ 1.352 bestätitigte Corona-Infektionen +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (22. März 2020):
+++ Kontaktverbot für mehr als zwei Personen gilt sofort +++ Abitur findet weiter statt +++ 1.267 bestätigte Fälle in Hessen +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (21. März 2020):
+++ Harsche Kritik an Spahn-Plänen +++ Zweiter Eintracht-Spieler positiv +++ 1.166 Infizierte in Hessen +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (20. März 2020):
+++ Infizierter tot in Wohnung gefunden +++ 962 Infizierte in Hessen +++ Restaurants ab Samstagmittag geschlossen +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (19. März 2020):
+++ 89-Jährige im Kreis Offenbach gestorben +++ 740 bestätigte Fälle +++ Lufthansa und Tui kämpfen um Existenz +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (18. März 2020):
+++ Abiturprüfungen finden statt +++ Strengere Corona-Maßnahmen gelten ab heute +++ 547 Infizierte in Hessen +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (17. März 2020):
+++ Erster Todesfall in Hessen +++ Einreisestopp für Nicht-EU-Bürger am Frankfurter Flughafen +++ 381 Corona-Fälle +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (16. März 2020):
+++ Weitere Maßnahmen ab Mittwoch +++ Eine Milliarde Euro Soforthilfe +++ 342 Fälle in Hessen +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (14. und 15. März 2020):
+++ Fallzahlen steigen um 50 Prozent +++ Gottesdienste abgesagt +++ Veranstaltungen ab 100 Personen verboten +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (13. März 2020):
+++ Kein Unterricht ab Montag, Kitas zu +++ Krankenhäuser verhängen Besuchsverbote +++ Kirchen sagen Gottesdienste ab +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (10. März bis 12. März 2020):
+++ Abiturienten vom Unterricht freigestellt +++ Absage von Großveranstaltungen bis 10. April +++ Kassel schließt Theater und Kinos +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (6. März bis 9. März 2020):
+++ Arzt-Praxis unter Quarantäne +++ Deutsche Bank sagt 150-Jahrfeier ab +++ Blutreserven halten 2,2 Tage +++

Corona-Meldungen im Ticker zum Nachlesen (28. Februar bis 5. März 2020):
+++ 99 Schüler in Quarantäne +++ Lufthansa streicht Israel-Flüge +++ 1.000 Anrufe bei Hotline +++

Weitere Informationen

Hygiene schützt

Am besten schützen Sie sich vor einer Corona-Infektion, indem Sie

  • Hände regelmäßig und gründlich waschen (20 Sekunden mit Seife),
  • anderen bei der Begrüßung nicht die Hand geben,
  • Abstand halten beim Husten und in die Armbeuge niesen,
  • in beheizten Räumen oft stoßlüften.
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Im Verdachtsfall anrufen

Das hessische Sozialministerium hat eine landesweite Hotline für Fragen rund um das Coronavirus geschaltet. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr erreichbar: 0800/5554666.

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, gehen Sie bitte nicht in die Praxis Ihres Hausarztes, sondern rufen Sie dort vorher an. So vermeiden Sie, möglicherweise andere Patienten im Wartezimmer anzustecken.

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