In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Kommunen unterschiedlich hart von der Corona-Krise getroffen

    Die Corona-Pandemie trifft Hessens Kommunen unterschiedlich hart. Das geht aus dem aktuellen Kommunalbericht des Landesrechungshofs hervor. Während Großstädte wie Frankfurt schwere Gewerbesteuerrückgänge verzeichneten, fielen die Einbrüche in Kleinstädten und Landgemeinden moderater aus. Rund ein Drittel der hessischen Kommunen nahm trotz Corona im ersten Halbjahr 2020 sogar mehr Gewerbesteuern ein als noch im Jahr zuvor - etwa, weil dort Firmen sitzen, die von der Corona-Krise profitierten, beispielsweise Bauunternehmen.

    Insgesamt sei ab dem zweiten Quartal jedoch von 40 Prozent weniger Steuereinnahmen auszugehen. Städte, Gemeinden und Landkreise müssten die "fetten Jahre" zur Krisenvorsorge nutzen und vorausschauend Rücklagen bilden, sagte Rechnungshofpräsident Walter Wallmann. Einsparpotenziale gebe es zudem bei den kostenintensiven Frei- und Hallenbädern. Sie sollten nur dort gebaut werden, wo es auch einen Bedarf gebe.

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    Wiesbadener Grundschule bis zu den Herbsferien geschlossen

    Die Fritz-Gansberg-Grundschule in Wiesbaden bleibt bis zu den Herbstferien geschlossen. Wie die Schulleitung am Freitag mitteilte, habe das Gesundheitsamt die Schule wegen mehrerer Corona-Fälle vorsorglich geschlossen. Nach Angaben der Stadt handelt es sich um Infektionen "im einstelligen Bereich".

    Die Schulschließung sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, nur die direkten Kontaktpersonen seien in die häusliche Quarantäne geschickt worden. Der Unterricht findet nach Angaben der Schule in der kommenden Woche digital statt. Es gebe keine Notbetreuung. Die Ferienbetreuung soll ab dem 5. Oktober aber wie geplant angeboten werden.

  • Weihnachtsgans-Essen für Obdachlose auf der Kippe

    Das Weihnachtsgans-Essen für Obdachlose hat in Frankfurt fast schon Tradition. Doch wegen der Corona-Pandemie steht es in diesem Jahr auf der Kippe. Da in den vergangenen Jahren immer mehr als 600 Obdachlose gekommen seien, könne das Essen unter Corona-Bedingungen nicht wie sonst im Rathaus stattfinden, teilte die Bernd Reisig Stiftung mit, die das Essen organisiert. Seit Wochen sei man auf der Suche nach einem größeren Raum.

    "Wir sind guter Dinge, dass wir dieses Problem lösen können und werden alles Erdenkliche dafür tun. Es wäre sehr traurig, wenn dieses wunderbare Fest für die Ärmsten der Armen in Frankfurt dieses Jahr der Pandemie zum Opfer fallen müsste", sagte Stiftungsgründer Bernd Reisig.

    Weihnachtsgans
  • Gastronomen stimmen sich auf Herbst und Winter ein

    Frankfurts Gastronomen bereiten sich auf eine harte Herbst- und Wintersaison vor. Bei ihrer Jahreshauptversammlung appellierte die Initiative Gastronomie Frankfurt (IGF), weiterhin verstärkt Außenflächen zu nutzen. Wegen der Corona-Pandemie hatte die Stadt Frankfurt entsprechende Ausnahmegenehmigungen bis Ende April 2021 verlängert.

    Der Sommer habe geholfen, die Geschäfte anzukurbeln, doch jetzt brauche es neue Lösungen für die kühlere Jahreshälfte. Investitionen in Lüftung, Plexiglasabtrennungen oder Virenfilter etwa seien vertrauensbildende Maßnahmen, die sich auf lange Sicht auszahlten. Da wegen abgesagter Messen und verkleinerter Weihnachtsmärkte mit weniger Touristen zu rechnen sei, "müssen wir beweisen, dass Restaurantbesuche und private Feiern bei uns unbedenklich sind", sagte Vorstand Madjid Djamegari.

    Die IGF vertritt die Interessen von mehr als 100 Mitgliedsbetrieben. Während der Corona-Krise kamen nach eigenen Angaben 20 neue Mitglieder dazu. Bei der Hauptversammlung wurden außerdem die Vorstände Madjid Djamegari und James Ardinast wiedergewählt.

    Gastronomie Corona
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    Corona-Ausbruch in Paketzentrum

    In einem Verteilerzentrum des Paketzustellers DHL in Obertshausen (Offenbach) hat es eine große Zahl an Corona-Infektionen gegeben. In den vergangenen Tagen seien dort 33 bestätigte Infektionen registriert worden, teilte der Kreis Offenbach am Donnerstag mit.

    Es befände sich bereits eine dreistellige Zahl an Personen in Quarantäne, die Ermittlung weiterer Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt laufe noch. Das Infektionsgeschehen habe laut Mitteilung auch Auswirkungen auf Kindergärten und Schulen, Details nannte der Kreis nicht. In den kommenden Tagen sollen alle 750 Beschäftige des Verteilerzentrum getestet werden.

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    186 Neuinfektionen, zwei Todesfälle

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 186 gestiegen. Zudem gab es zwei weitere Todesfälle, wie das Robert-Koch-Institut am Freitag mit Stand 0 Uhr mitteilte. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt damit bei 548. Seit Beginn der Pandemie wurden 18.221 bestätigte Fälle in Hessen gezählt. Davon gelten etwa 16.300 als genesen.

    Unter den Kreisen und kreisfreien Städten weist der Kreis Groß-Gerau noch immer die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. Die sogenannte Inzidenz ist dort leicht auf 26,6 gestiegen. Es folgen die Stadt Darmstadt (19,5), der Kreis Offenbach (18,6) und die Stadt Frankfurt (17,8).

  • Tag der Offenen Moschee nur online

    Für gewöhnlich laden am 3. Oktober muslimische Gemeinden zum Tag der Offenen Moschee ein. Eine vertrauensbildende Maßnahme, die in diesem Jahr corona-bedingt flachfällt. Die Ahmadiyya-Gemeinde in Wiesbaden will sich damit allerdings nicht abfinden und hat den Tag der Offenen Moschee kurzerhand ins virtuellen Weiten des Internets verlagert. Geboten werden unter anderem eine Führung durch die Räumlichkeiten der Religionsgemeinschaft sowie ein Vortrag zum Thema Rassismus.

  • Land unterstützt Schlossgrabenfest

    Das Schlossgrabenfest in Darmstadt bekommt Unterstützung aus dem Corona-Kulturpaket der Landesregierung. Das Ministerium für Wissenschaft und Kunst stellt 360.000 Euro zur Verfügung. Der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) zeigte sich erfreut. Das Fest sei eine kulturelle Institution in der Region, sagte er. In diesem Jahr war das Schlossgrabenfest wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Zurzeit ist geplant, dass es nächstes Jahr an Pfingsten wieder stattfinden soll.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Geschehen in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kollegen auf tagesschau.de über die weltweiten Entwicklungen rund um das Coronavirus. Hier ein kleiner Auszug aus den Meldungen des Donnerstags:

    • Ab 15. Oktober müssen sich alle, die aus einem Corona-Risikogebiet nach Deutschland einreisen, digital anmelden. Zeitgleich mit der Einführung der digitalen Anmeldung sollen die Bundesländer neue Quarantäne-Regeln beschließen. Dies teilte das Bundesinnenministerium mit.
    • Erstmals seit der ersten Corona-Welle im Frühjahr müssen die Pariser Krankenhäuser wieder nicht zwingend notwendige Operationen absagen. Ab dem kommenden Wochenende werden zunächst 20 Prozent der geplanten OPs verschoben, wie die öffentliche Krankenhaus-Gesellschaft Assistance publique-Hôpitaux de Paris (AP-HP) mitteilte.
    • Von dem Corona-Ausbruch in Hamm nach einer Hochzeitsfeier sind viele Schulkinder betroffen. "Wir haben mehr als 40 infizierte Kinder und Jugendliche an Schulen", sagte ein Stadtsprecher. Derzeit seien neun Schulen betroffen.
  • Kommunalbericht 2020 im Zeichen der Corona-Krise

    Der Präsident des Landesrechnungshofs, Walter Wallmann, stellt am morgigen Freitag (10.30 Uhr) in Wiesbaden seinen Kommunalbericht für das Jahr 2020 vor. Hessens oberster Kassenprüfer wird dabei über die finanzielle Entwicklung in den Haushalten der hessischen Landkreise, Städte und Gemeinden informieren. Im Mittelpunkt des Berichts werden dabei die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Finanzlage der Kommunen stehen. Wegen der wegbrechenden Einnahmen gerade bei der Gewerbesteuer gibt es umfangreiche Hilfsprogramme von Land und Bund.

  • SV Darmstadt 98 wieder vor Zuschauern

    Am Samstag (13 Uhr) darf Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder ein Heimspiel vor Zuschauern austragen. Gegen Jahn Regensburg werden insgesamt 1.741 Fans im Stadion Platz nehmen. "Selbst 1.741 Zuschauer können einiges bewirken. Allein, dass wieder Zuschauer im Stadion sind, die hinter dir stehen, ist etwas Positives", erklärte Lilien-Trainer Markus Anfang auf der Pressekonferenz vor der Partie. 

    Innenansicht des Stadions am Böllenfalltor
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    Frankfurt verlängert Hilfe für Gastronomen

    Die Stadt Frankfurt hat die Regelung für Gastronomen, auch im Außenbereich großzügig Gäste zu bedienen, verlängert. Diese besteht aufgrund der Corona-Pandemie bereits seit Mai und ist nun, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte, bis Ende April 2021 gültig. "Cafés und Restaurants sind wichtiger Teil unseres städtischen Lebens. Das soll auch so bleiben. Wir wollen dazu beitragen, dass die Betriebe gut durch den Winter kommen", erklärte Stadtrat Klaus Oesterling (SPD). Um den Außenbereich zu nutzen, ist weiterhin eine Sondernutzungserlaubnis vonnöten. "Wichtig ist, dass Geh- und Radwege frei bleiben und die Flächen immer mit Augenmaß genutzt werden", so Oesterling. Erst ab Mai 2021 sind die Erweiterungsflächen wieder gebührenpflichtig.

  • Trotz Corona: Immobilienpreise steigen weiter

    Trotz der Corona-Krise verteuern sich Wohnimmobilien in Deutschland weiter. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, lagen die Preise im zweiten Quartal des Jahres mit 6,6 Prozent deutlich höher als im Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem Vorquartal stiegen die Preise für Wohnungen sowie für Ein- und Zweifamilienhäuser um zwei Prozent. Der Anstieg ist sowohl in der Stadt als auch auf dem Land zu verzeichnen. Zunächst war vermutet worden, dass wegen der wirtschaftlichen Turbulenzen in der Corona-Krise die Preise fallen könnten. Im zweiten Quartal 2020 waren in Frankfurt und den weiteren sechs größten Metropolen des Landes Ein- und Zweifamilienhäuser 6,5 Prozent und Eigentumswohnungen 6,1 Prozent teurer als im Vorjahresquartal.

    Wohnungen in Frankfurt
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    Hessische Wirtschaftsleistung schrumpft wegen Corona-Krise

    Die hessische Wirtschaft ist wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie im ersten Halbjahr deutlich geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum preisbereinigt um 6,1 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Ohne die Preisbereinigung berechneten die Statistiker einen BIP-Rückgang um 3,9 Prozent. Das Produzierende Gewerbe musste nach Angaben der Behörde das größte Minus verbuchen. Besonders stark von der Corona-Krise seien auch einige Dienstleistungsbranchen wie das Gastgewerbe, die Luftfahrt und die Reisebüros betroffen gewesen. Eine positive Entwicklung habe es dagegen im Baugewerbe gegeben. Im BIP wird die Summe aller produzierten Waren und Dienstleistungen erfasst.

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    Lufthansa will Schnelltests für Passagiere anbieten

    Mit verbindlichen Corona-Schnelltests unmittelbar vor dem Abflug will der Lufthansa-Konzern wieder mehr Flugreisen auf interkontinentalen Strecken ermöglichen. Zunächst geht es um ein Pilotprojekt auf einigen Verbindungen in die USA, das noch im Oktober starten soll, wie ein Sprecher am Donnerstag in Frankfurt bestätigte. Negative Testergebnisse sollten die Passagiere von den geltenden bilateralen Einreiseverboten befreien. Dazu bräuchte es auch die Zustimmung der beteiligten Regierungen. Die Luftverkehrsbranche sieht die Tests auch als Alternative zu den beispielsweise in Deutschland geplanten Quarantänevorschriften bei Einreisen aus Risikogebieten. Der Airlineverband IATA geht davon aus, dass Antigen-Tests zum Stückpreis unter zehn Euro erhältlich sein werden und innerhalb von 15 Minuten sichere Ergebnisse liefern. Medizinisches Personal sei nicht nötig.

    Ein Mann mit Mundschutzmaske steht vor Lufthansa-Maschinen,
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    165 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall

    Die Zahl der diagnostizierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Hessen am Donnerstag um 165 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut mit Stand 0 Uhr mitteilte, gab es einen weiteren Todesfall. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt damit bei 546. Seit Beginn der Pandemie wurden 18.035 bestätigte Fälle in Hessen gezählt. Davon gelten etwa 16.200 als genesen.

    Unter den Kreisen und kreisfreien Städten weist weiterhin der Kreis Groß-Gerau die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. Die sogenannte Inzidenz liegt dort bei 25,5. Es folgen die Stadt Frankfurt mit einem Inzidenzwert von 18,9 und der Kreis Offenbach mit 17,5.

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    Corona-Infektion bei Erzieherin - rund 80 Kinder sollen in Quarantäne

    Bei einer Erzieherin in einem Darmstädter Kindergarten im Stadtteil Eberstadt ist eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt worden. Vermutlich werden deshalb rund 80 Kinder in Quarantäne geschickt, wie die Stadtverwaltung am Mittwoch mitteilte. Wie viele Kolleginnen und Kollegen der Frau von der Maßnahme betroffen sein werden, werde derzeit noch geklärt.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Geschehen in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kollegen auf tagesschau.de über die weltweiten Entwicklungen rund um das Coronavirus. Hier ein kleiner Auszug aus den Meldungen des Mittwochs:

    • Fahrgäste in Bus und Bahn müssen sich auf eine stärkere Kontrolle der Maskenpflicht einstellen. Von Oktober an soll es regionale, überregionale und bundesweite Schwerpunktkontrollen an bestimmten Tagen geben.
    • Großbritannien verzeichnet den höchsten Tages-Anstieg bei den Corona-Infektionen seit dem 1. Mai. 6178 Neuinfektionen wurden innerhalb von 24 Stunden bestätigt, wie aus Daten der Regierung hervorgeht. Am Dienstag waren 4926 neue Fälle gemeldet worden.
    • Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich wegen der Corona-Infektion eines Personenschützers in Quarantäne begeben. Ein erster Test sei negativ ausgefallen, teilte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts mit. Das Ministerium klärt demnach, ob und inwieweit weitere Menschen betroffen sind.
  • Bischof: Kirchenraum muss an Weihnachten erweitert werden

    Die katholischen Bischöfe sehen die Advents- und Weihnachtszeit in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie als große Herausforderung. "Wir werden den Raum der Kirche erweitern müssen, in die Städte hinein, in die Orte hinein, und dann auch in der ökumenischen Zusammenarbeit. Das ist eine große Herausforderung", sagte der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode am Mittwoch bei der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) in Fulda. Da vollgepackte Kirchen an Heiligabend dieses Jahr wegen Corona nicht denkbar sind, setzen die Kirchen auf "kleine Gottesdienst-Einheiten". Vieles werde draußen stattfinden müssen, sagte Bode. Kälte werde man vielleicht sogar in Kauf nehmen, schließlich steigere das die Weihnachtsstimmung.

    Blick in den Fürstensaal, in dem die katholischen Bischöfe tagen
  • Friedenspreisträger kommt nicht nach Frankfurt

    Amartya Sen wird den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels in diesem Jahr nicht persönlich entgegennehmen. "Aufgrund der Einreisebeschränkungen und des Gesundheitsrisikos durch die Corona-Pandemie wird der Preisträger zur Preisverleihung live in die Paulskirche zugeschaltet", teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Mittwoch mit. Der 1933 in Indien geborene Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph lebt in den USA. Der Friedenspreis wird zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse, am 18. Oktober, verliehen.

  • Top-Thema

    Frankfurter Luxus-Hotel "Hessischer Hof" schließt

    Das Luxus-Hotel "Hessischer Hof" an der Frankfurter Messe wird geschlossen. Die Unternehmensgruppe "Prinz von Hessen" begründete den Schritt am Mittwoch mit hohen Verlusten in Folge der Corona-Pandemie und den schlechten Geschäftsaussichten in der Business- und Messehotellerie.

    63 Mitarbeitern soll nach den Vorschriften eines Sozialplans im vierten Quartal dieses Jahres gekündigt werden. Das entspreche rund 20 Prozent der Belegschaft in der Unternehmensgruppe "Prinz von Hessen". Die Unternehmensgruppe betreibt auch das Schlosshotel Kronberg.

    Der luxuriöse "Hessische Hof" mit der legendären "Jimmy's Bar" war bei den großen Präsenzmessen in Frankfurt stets ein wichtiger Treffpunkt. Wegen der Corona-Pandemie finden derzeit aber kaum Veranstaltungen auf dem Messegelände statt.

    Grandhotel Hessischer Hof
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    FC Gießen muss drei Spiele absagen

    Nachdem ein Spieler aus dem aktuellen Regionalliga-Kader positiv auf das Coronavirus getestet wurde, hat der FC Gießen die kommenden drei Spieltage absagen müssen. Betroffen sind die Partien gegen FC-Astoria Walldorf, beim VfR Aalen sowie gegen den FSV Mainz 05 II. Wann die Spiele nachgeholt werden, steht noch nicht fest. Das zuständige Gesundheitsamt des Landkreises Gießen hat allen Spielern des Regionalliga-Kaders sowie Mitgliedern des Funktionsteams Quarantänemaßnahmen bis zum 3. Oktober verordnet.

  • Flughafen entwickelt neues Anflugverfahren

    Infolge der coronabedingten Flaute im Flugverkehr haben die Lufthansa und die deutsche Flugsicherung gemeinsam ein umweltschonenderes Anflugverfahren für die Flughäfen und Frankfurt entwickelt. Das neue Verfahren, das bis zu 2.000 Tonnen CO2-Emissionen im Monat einsparen können, sei binnen fünf Wochen entwickelt worden. Das Verfahren basiert darauf, dass die Flugzeuge ihren kontinuierlichen Sinkflug schon mehr als 370 Kilometer vor dem Startpunkt des eigentlichen Landeanflugs beginnen und ihren Kurs weitgehend ohne nachträgliche Korrekturen verfolgen.

    Die neue Anflugroutine werde seit Mai erprobt. Der für das Drehkreuz Frankfurt verantwortliche Lufthansa-Manager Klaus Froese erklärte: "Ich bin sehr zuversichtlich, dass das neue Anflugverfahren auch bei steigender Verkehrslast seinen Platz im täglichen Flugbetrieb haben wird."

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    Land will mit mehr Schulbussen helfen

    Landesregierung sagt den Kommunen bei der Beförderung der Schüler in der Corona-Pandemie Unterstützung zu. Sollte durch eine Entzerrung der Anfangszeiten in der Schule keine ausreichende Entlastung für die vollen Bussen erreicht werden, sei Schwarz-Grün grundsätzlich zu Hilfen zwischen den Herbst- und Osterferien bereit, erklärte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) in einem Schreiben an den Landrat des Wetteraukreises, Jan Weckler (CDU). Darin brachte der Minister den Einsatz zusätzlicher Fahrzeuge und Reisebusse sowohl im freigestellten Schüler- als auch im Linienverkehr ins Spiel.

    Die genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen für einen Einsatz dieser Fahrzeuge seien mit dem Kultusministerium und den Regierungspräsidien bereits abgestimmt worden. Die Weichen für eine kurzfristige finanzielle Förderung seien ebenfalls gestellt. Da die Situation und die Anforderungen in den Kommunen sehr unterschiedlich sind, wurde nach Angaben des Ministers eine Abfrage in die Wege geleitet, um den Bedarf an zusätzlichen Bussen zu prüfen.

  • 113 Neuinfektionen, kein Todesfall

    Die Zahl der behördlich erfassten Corona-Neuinfektionen ist in Hessen binnen 24 Stunden um 113 gestiegen. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch um 0 Uhr mit. Weitere Todesfälle wurden nicht bekannt. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen lag damit unverändert bei 545. Die Zahl der bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt in Hessen damit bei 17.870. Davon gelten etwa 16.100 als wieder genesen.

    Unter den Kreisen und kreisfreien Städten weist weiterhin der Kreis Groß-Gerau die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. Die sogenannte Inzidenz liegt dort bei 27,3. Es folgt der Hochtaunuskreis mit 19,9 die Stadt Frankfurt mit einem Inzidenzwert von 19,8.