In unserem Ticker informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Hessen.

  • Top-Thema

    CDU-Parteitag mit Corona-Auflagen

    Ministerpräsident Volker Bouffier ist am Samstag auf dem Landesparteitag erneut zum Chef der CDU-Hessen gewählt worden. Er kann nun zwei weitere Jahre die Partei führen.

    Um den Parteitag Corona-konform überhaupt durchführen zu können, waren die 331 Delegierten auf zwei Hallen verteilt, mussten in zwei Meter Abstand zueinander sitzen und durften ihren einsamen Sitz noch nicht einmal zum Wählen verlassen.

    Aufklappbare Pappen fungierten als "Schoßwahlkabinen", um eine unbeobachtete Wahl möglich zu machen. Grußworte und der Kassenbericht kamen per Video.

  • Größere Städte halten an Weihnachtsmarkt-Plänen fest

    Trotz Corona-Krise soll es in den meisten größeren Städten Hessen auch 2020 wieder Weihnachtsmärkte geben. Allerdings haben noch nicht alle Kommunen entsprechende Konzepte ausgearbeitet. Wiesbaden, Frankfurt, Kassel und Darmstadt haben sich bereits nach eigenen Angaben für einen Weihnachtsmarkt entschieden. Die Stadt Offenbach hat sich noch nicht festgelegt. Mehrere kleinere Kommunen hingegen gaben bereits verkündet, in diesem Winter auf Weihnachtsmärkte zu verzichten.

  • Top-Thema

    Jüngere Patienten, weniger schwere Fälle

    Es ist ruhiger geworden um Corona in den Krankenhäusern. Ende April wurden noch knapp tausend hessische Corona-Patienten in einer Klinik behandelt - und damit knapp die Hälfte aller laufenden Infektionsfälle zu diesem Zeitpunkt. Jetzt, fast ein halbes Jahr später, sind es nur noch etwas über 200.

    Das liegt zum einen daran, dass die Infizierten jünger sind und die Krankheit milder verläuft als bei Risiko-Patienten. Zudem haben sich die Behandlungsmethoden verbessert. Hier finden Sie unsere Auswertung dazu.

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  • Finanzhilfe für Kinder von Alleinerziehenden kaum gestiegen

    Die Corona-Krise hat zunächst kaum zu mehr finanzieller Unterstützung des Staates für Kinder von Alleinerziehenden nach dem sogenannten Unterhaltsvorschussgesetz geführt. Im zweiten Quartal des Jahres stieg die Zahl der Fälle von April an lediglich um 246 auf 54.766, wie das hessische Sozialministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

    „Uns sind bisher nur wenig Fälle bekannt, in denen der zum Barunterhalt verpflichtete Elternteil aufgrund der Zahlung von Kurzarbeitergeld oder durch die Pandemie bedingter Arbeitslosigkeit Unterhaltszahlungen gekürzt oder eingestellt hat.“ Eine Erklärung könne sein, dass das Kurzarbeitergeld teilweise von den Arbeitgebern aufgestockt wird und die Reduzierung des Einkommens sich beim unterhaltspflichtigen Elternteil nicht so gravierend auswirke. Zudem sei zu vermuten, dass sich beide Elternteile auf Stundungen, Kürzungen, Ratenzahlungen oder auch einen vorübergehenden Verzicht einigen konnten. Es könne allerdings auch sein, dass sich die Pandemie erst langfristig auf die Zahlungen auswirke.

    Beim Unterhaltsvorschuss werden seit Anfang des Jahres für Kinder bis fünf Jahre 165 Euro, von sechs bis elf Jahren 220 Euro und ab zwölf Jahren bis zur Volljährigkeit 293 Euro gezahlt. Das Geld holt sich der Staat im Zweifelsfall vom säumigen Unterhaltszahler zurück, wenn dieser wieder zahlungsfähig ist.

  • Top-Thema

    178 Neuinfektionen, ein Todesfall

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 178 gestiegen. Zudem gab es einen weiteren Todesfall, wie das Robert-Koch-Institut am Samstag mit Stand 0 Uhr mitteilte. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt damit bei 549. Seit Beginn der Pandemie wurden 18.396 bestätigte Fälle in Hessen gezählt. Davon gelten etwa 16.400 als genesen.

    Unter den Kreisen und kreisfreien Städten weist der Kreis Groß-Gerau noch immer die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. Die sogenannte Inzidenz ist dort auf 31,7 gestiegen. Bei den Städten führen Darmstadt (22,6), Offenbach (19,4) und Wiesbaden (16,9).

  • Top-Thema

    Wiesbadener Staatstheater muss Spielbetrieb einstellen

    Das Hessische Staatstheater Wiesbaden muss den Spielbetrieb kurzfristig einstellen und eine Premiere absagen. Grund dafür ist ein Streit zwischen der Theaterleitung, dem Wiesbadener Gesundheitsamt und dem hessischen Kunstministerium über das Corona-Hygienekonzept des Hauses. Von den Absagen betroffen sind zunächst alle Vorstellungen bis 27. September.

    Die Theaterleitung sehe sich zu der Entscheidung gezwungen, weil das Ministerium das zunächst vom Gesundheitsamt genehmigte Hygienekonzept untersagt habe, sagte Theater-Intendant Uwe-Eric Laufenberg. Das Ministerium allerdings widersprach dieser Darstellung. Die Durchführung von Vorstellungen sei keinesfalls vom Ministerium untersagt worden. Vielmehr habe das zuständige Gesundheitsamt das Hygienekonzept des Staatstheaters nie genehmigt. Ein neues Konzept soll am Montag zur Prüfung vorgelegt werden.

    Staatstheater Wiesbaden
  • Berufsschulklasse muss in Quarantäne

    Nach zwei bestätigten Corona-Infektionen an der Willy-Brandt-Schule in Gießen hat das Gesundheitsamt Quarantäne für insgesamt 22 Schülerinnen und Schüler einer Ausbildungsklasse angeordnet. Die beiden positiv getesteten Berufsschüler gehören dieser Klasse an und infizierten sich außerhalb der Schule über das familiäre Umfeld. Die Quarantäne dauert bis 5. Oktober.

  • Top-Thema

    Offenbach verlängert Corona-Beschränkungen erneut

    Die Stadt Offenbach hat ihre Corona-Beschränkungen erneut verlängert - und zwar bis zum 4. Oktober. Das teilte die Stadt am Freitag mit. Veranstaltungen bleiben damit eine weitere Woche auf 50 Personen begrenzt, in der Gastronomie müssen Gäste außer an ihrem Platz eine Maske tragen. Das gelte für Restaurants, Mensen, Hotels, Kantinen und Eisdielen.

    Die Stadt begründet die Verlängerung der strengeren Maßnahmen mit den erneut steigenden Infektionszahlen. Derzeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI in der Stadt bei 16,3 und im Kreis Offenbach bei 18,6 - also knapp unter der kritischen Marke von 20 Neuinfektionen.

  • Heilbäder und Kurorte fordern mehr Unterstützung

    Angesichts von Millioneneinbußen durch die Corona-Pandemie fordern die hessischen Heilbäder und Kurorte mehr Unterstützung vom Land. "Die Existenz der 30 Heilbäder und Kurorte in Hessen muss sichergestellt werden", sagte der Vorsitzende des Hessischen Heilbäderverbandes, Michael Köhler, am Freitag in Bad Soden-Salmünster. Er forderte einen vollen Ausgleich der coronabedingten Mindereinnahmen an Kur- oder Tourismusabgaben. Auch der sogenannte Bäderpfennig müsse angehoben werden.

    Köhler warnte, dass Heilbäder und Kurorte ihr Prädikat abgeben müssten, falls beispielsweise Thermen dauerhaft geschlossen blieben. Dies träfe insbesondere den Tourismus im ländlichen Raum. Die Corona-bedingten Verluste der Kurorte belaufen sich nach ersten Hochrechnungen bis Jahresende auf 27 Millionen Euro.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Geschehen in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kollegen auf tagesschau.de über die weltweiten Entwicklungen rund um das Coronavirus. Hier ein Auszug aus den Meldungen des Freitags:

    • Für Reisende aus Deutschland gelten in Finnland wieder Einreisebeschränkungen. Ohne negativen Corona-Test müssen Reisende 14 Tage in Quarantäne. Ausgenommen sind Dienst- und Transitreisen.
    • Beim Fußball-Bundesligisten Schalke 04 hat es einen Tag vor dem Spiel gegen Werder Bremen einen Corona-Fall gegeben. Laut Trainer David Wagner steht das Spiel aber nicht auf der Kippe.
    • Das fertige Terminal 2 am Berliner Flughafen BER wird wegen der Corona-Pandemie zunächst nicht gebraucht. Es werde daher voraussichtlich erst zum Sommerflugplan 2021 in Betrieb genommen, teilte die Flughafengesellschaft mit.
    • Die Bundesregierung will die Überbrückungshilfen für Studierende zum Ende des Monats beenden. 
  • Top-Thema

    Lufthansa baut 1.100 Pilotenstellen ab

    Der Stellenabbau bei der krisengeplagten Lufthansa betrifft mehr Piloten als bisher bekannt. Wie ein Sprecher der Fluggesellschaft dem hr am Freitag bestätigte, sollen allein bei der Kernmarke Lufthansa ab 2022 mindestens 1.100 Stellen wegfallen. Zuvor hatte das Nachrichtenmagazin "Spiegel" darüber berichtet. Noch im Juni hatte der Vorstand von 600 Stellen gesprochen. Weil die erhoffte langfristige Erholung der Luftfahrt nach einem kurzen Aufschwung im Sommer aber ausblieb, verschärfte die Fluggesellschaft ihren Sparkurs.

  • "Fridays for Future" streiken mit Maske und Abstand

    Zum ersten Mal seit der Corona-Pandemie hat die Klimaschutzbewegung "Fridays for Future" zu einem globalen Klimastreik aufgerufen. Auch in 30 hessischen Städten und Orten gingen am Freitag tausende junge Menschen auf die Straße, um für den Schutz des Klimas und soziale Gerechtigkeit zu demonstrieren. Auch andere Bündnisse schlossen sich den Demonstrierenden an.

  • Kommunen unterschiedlich hart von der Corona-Krise getroffen

    Die Corona-Pandemie trifft Hessens Kommunen unterschiedlich hart. Das geht aus dem aktuellen Kommunalbericht des Landesrechungshofs hervor. Während Großstädte wie Frankfurt schwere Gewerbesteuerrückgänge verzeichneten, fielen die Einbrüche in Kleinstädten und Landgemeinden moderater aus. Rund ein Drittel der hessischen Kommunen nahm trotz Corona im ersten Halbjahr 2020 sogar mehr Gewerbesteuern ein als noch im Jahr zuvor - etwa, weil dort Firmen sitzen, die von der Corona-Krise profitierten, beispielsweise Bauunternehmen.

    Insgesamt sei ab dem zweiten Quartal jedoch von 40 Prozent weniger Steuereinnahmen auszugehen. Städte, Gemeinden und Landkreise müssten die "fetten Jahre" zur Krisenvorsorge nutzen und vorausschauend Rücklagen bilden, sagte Rechnungshofpräsident Walter Wallmann. Einsparpotenziale gebe es zudem bei den kostenintensiven Frei- und Hallenbädern. Sie sollten nur dort gebaut werden, wo es auch einen Bedarf gebe.

  • Top-Thema

    Wiesbadener Grundschule bis zu den Herbsferien geschlossen

    Die Fritz-Gansberg-Grundschule in Wiesbaden bleibt bis zu den Herbstferien geschlossen. Wie die Schulleitung am Freitag mitteilte, habe das Gesundheitsamt die Schule wegen mehrerer Corona-Fälle vorsorglich geschlossen. Nach Angaben der Stadt handelt es sich um Infektionen "im einstelligen Bereich".

    Die Schulschließung sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, nur die direkten Kontaktpersonen seien in die häusliche Quarantäne geschickt worden. Der Unterricht findet nach Angaben der Schule in der kommenden Woche digital statt. Es gebe keine Notbetreuung. Die Ferienbetreuung soll ab dem 5. Oktober aber wie geplant angeboten werden.

  • Weihnachtsgans-Essen für Obdachlose auf der Kippe

    Das Weihnachtsgans-Essen für Obdachlose hat in Frankfurt fast schon Tradition. Doch wegen der Corona-Pandemie steht es in diesem Jahr auf der Kippe. Da in den vergangenen Jahren immer mehr als 600 Obdachlose gekommen seien, könne das Essen unter Corona-Bedingungen nicht wie sonst im Rathaus stattfinden, teilte die Bernd Reisig Stiftung mit, die das Essen organisiert. Seit Wochen sei man auf der Suche nach einem größeren Raum.

    "Wir sind guter Dinge, dass wir dieses Problem lösen können und werden alles Erdenkliche dafür tun. Es wäre sehr traurig, wenn dieses wunderbare Fest für die Ärmsten der Armen in Frankfurt dieses Jahr der Pandemie zum Opfer fallen müsste", sagte Stiftungsgründer Bernd Reisig.

    Weihnachtsgans
  • Gastronomen stimmen sich auf Herbst und Winter ein

    Frankfurts Gastronomen bereiten sich auf eine harte Herbst- und Wintersaison vor. Bei ihrer Jahreshauptversammlung appellierte die Initiative Gastronomie Frankfurt (IGF), weiterhin verstärkt Außenflächen zu nutzen. Wegen der Corona-Pandemie hatte die Stadt Frankfurt entsprechende Ausnahmegenehmigungen bis Ende April 2021 verlängert.

    Der Sommer habe geholfen, die Geschäfte anzukurbeln, doch jetzt brauche es neue Lösungen für die kühlere Jahreshälfte. Investitionen in Lüftung, Plexiglasabtrennungen oder Virenfilter etwa seien vertrauensbildende Maßnahmen, die sich auf lange Sicht auszahlten. Da wegen abgesagter Messen und verkleinerter Weihnachtsmärkte mit weniger Touristen zu rechnen sei, "müssen wir beweisen, dass Restaurantbesuche und private Feiern bei uns unbedenklich sind", sagte Vorstand Madjid Djamegari.

    Die IGF vertritt die Interessen von mehr als 100 Mitgliedsbetrieben. Während der Corona-Krise kamen nach eigenen Angaben 20 neue Mitglieder dazu. Bei der Hauptversammlung wurden außerdem die Vorstände Madjid Djamegari und James Ardinast wiedergewählt.

    Gastronomie Corona
  • Top-Thema

    Corona-Ausbruch in Paketzentrum

    In einem Verteilerzentrum des Paketzustellers DHL in Obertshausen (Offenbach) hat es eine große Zahl an Corona-Infektionen gegeben. In den vergangenen Tagen seien dort 33 bestätigte Infektionen registriert worden, teilte der Kreis Offenbach am Donnerstag mit.

    Es befände sich bereits eine dreistellige Zahl an Personen in Quarantäne, die Ermittlung weiterer Kontaktpersonen durch das Gesundheitsamt laufe noch. Das Infektionsgeschehen habe laut Mitteilung auch Auswirkungen auf Kindergärten und Schulen, Details nannte der Kreis nicht. In den kommenden Tagen sollen alle 750 Beschäftige des Verteilerzentrum getestet werden.

  • Top-Thema

    186 Neuinfektionen, zwei Todesfälle

    In Hessen ist die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden um 186 gestiegen. Zudem gab es zwei weitere Todesfälle, wie das Robert-Koch-Institut am Freitag mit Stand 0 Uhr mitteilte. Die Gesamtzahl der an oder mit Covid-19 Gestorbenen liegt damit bei 548. Seit Beginn der Pandemie wurden 18.221 bestätigte Fälle in Hessen gezählt. Davon gelten etwa 16.300 als genesen.

    Unter den Kreisen und kreisfreien Städten weist der Kreis Groß-Gerau noch immer die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. Die sogenannte Inzidenz ist dort leicht auf 26,6 gestiegen. Es folgen die Stadt Darmstadt (19,5), der Kreis Offenbach (18,6) und die Stadt Frankfurt (17,8).

  • Tag der Offenen Moschee nur online

    Für gewöhnlich laden am 3. Oktober muslimische Gemeinden zum Tag der Offenen Moschee ein. Eine vertrauensbildende Maßnahme, die in diesem Jahr corona-bedingt flachfällt. Die Ahmadiyya-Gemeinde in Wiesbaden will sich damit allerdings nicht abfinden und hat den Tag der Offenen Moschee kurzerhand ins virtuellen Weiten des Internets verlagert. Geboten werden unter anderem eine Führung durch die Räumlichkeiten der Religionsgemeinschaft sowie ein Vortrag zum Thema Rassismus.

  • Land unterstützt Schlossgrabenfest

    Das Schlossgrabenfest in Darmstadt bekommt Unterstützung aus dem Corona-Kulturpaket der Landesregierung. Das Ministerium für Wissenschaft und Kunst stellt 360.000 Euro zur Verfügung. Der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) zeigte sich erfreut. Das Fest sei eine kulturelle Institution in der Region, sagte er. In diesem Jahr war das Schlossgrabenfest wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Zurzeit ist geplant, dass es nächstes Jahr an Pfingsten wieder stattfinden soll.

  • Corona in Deutschland und der Welt

    Während wir Sie über das Geschehen in Hessen auf dem Laufenden halten, informieren unsere Kollegen auf tagesschau.de über die weltweiten Entwicklungen rund um das Coronavirus. Hier ein kleiner Auszug aus den Meldungen des Donnerstags:

    • Ab 15. Oktober müssen sich alle, die aus einem Corona-Risikogebiet nach Deutschland einreisen, digital anmelden. Zeitgleich mit der Einführung der digitalen Anmeldung sollen die Bundesländer neue Quarantäne-Regeln beschließen. Dies teilte das Bundesinnenministerium mit.
    • Erstmals seit der ersten Corona-Welle im Frühjahr müssen die Pariser Krankenhäuser wieder nicht zwingend notwendige Operationen absagen. Ab dem kommenden Wochenende werden zunächst 20 Prozent der geplanten OPs verschoben, wie die öffentliche Krankenhaus-Gesellschaft Assistance publique-Hôpitaux de Paris (AP-HP) mitteilte.
    • Von dem Corona-Ausbruch in Hamm nach einer Hochzeitsfeier sind viele Schulkinder betroffen. "Wir haben mehr als 40 infizierte Kinder und Jugendliche an Schulen", sagte ein Stadtsprecher. Derzeit seien neun Schulen betroffen.
  • Kommunalbericht 2020 im Zeichen der Corona-Krise

    Der Präsident des Landesrechnungshofs, Walter Wallmann, stellt am morgigen Freitag (10.30 Uhr) in Wiesbaden seinen Kommunalbericht für das Jahr 2020 vor. Hessens oberster Kassenprüfer wird dabei über die finanzielle Entwicklung in den Haushalten der hessischen Landkreise, Städte und Gemeinden informieren. Im Mittelpunkt des Berichts werden dabei die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Finanzlage der Kommunen stehen. Wegen der wegbrechenden Einnahmen gerade bei der Gewerbesteuer gibt es umfangreiche Hilfsprogramme von Land und Bund.

  • SV Darmstadt 98 wieder vor Zuschauern

    Am Samstag (13 Uhr) darf Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder ein Heimspiel vor Zuschauern austragen. Gegen Jahn Regensburg werden insgesamt 1.741 Fans im Stadion Platz nehmen. "Selbst 1.741 Zuschauer können einiges bewirken. Allein, dass wieder Zuschauer im Stadion sind, die hinter dir stehen, ist etwas Positives", erklärte Lilien-Trainer Markus Anfang auf der Pressekonferenz vor der Partie. 

    Innenansicht des Stadions am Böllenfalltor
  • Top-Thema

    Frankfurt verlängert Hilfe für Gastronomen

    Die Stadt Frankfurt hat die Regelung für Gastronomen, auch im Außenbereich großzügig Gäste zu bedienen, verlängert. Diese besteht aufgrund der Corona-Pandemie bereits seit Mai und ist nun, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte, bis Ende April 2021 gültig. "Cafés und Restaurants sind wichtiger Teil unseres städtischen Lebens. Das soll auch so bleiben. Wir wollen dazu beitragen, dass die Betriebe gut durch den Winter kommen", erklärte Stadtrat Klaus Oesterling (SPD). Um den Außenbereich zu nutzen, ist weiterhin eine Sondernutzungserlaubnis vonnöten. "Wichtig ist, dass Geh- und Radwege frei bleiben und die Flächen immer mit Augenmaß genutzt werden", so Oesterling. Erst ab Mai 2021 sind die Erweiterungsflächen wieder gebührenpflichtig.

  • Trotz Corona: Immobilienpreise steigen weiter

    Trotz der Corona-Krise verteuern sich Wohnimmobilien in Deutschland weiter. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, lagen die Preise im zweiten Quartal des Jahres mit 6,6 Prozent deutlich höher als im Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem Vorquartal stiegen die Preise für Wohnungen sowie für Ein- und Zweifamilienhäuser um zwei Prozent. Der Anstieg ist sowohl in der Stadt als auch auf dem Land zu verzeichnen. Zunächst war vermutet worden, dass wegen der wirtschaftlichen Turbulenzen in der Corona-Krise die Preise fallen könnten. Im zweiten Quartal 2020 waren in Frankfurt und den weiteren sechs größten Metropolen des Landes Ein- und Zweifamilienhäuser 6,5 Prozent und Eigentumswohnungen 6,1 Prozent teurer als im Vorjahresquartal.

    Wohnungen in Frankfurt